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Autor Thema: GELD  (Gelesen 721 mal)

Heinzz

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GELD
« am: 09. März 2010, 20:00:00 »

Hallo,

ich wollte mal fragen was es für möglichkeiten gibt wärend des Grunddienstes ( 9 Monate ) an zusätzliches Geld zu kommen.

Ich bin alleinstehend und wohne derzeitig noch bei meinen Vater und habe vorher gut gearbeitet so das ich einiges an Geld verdienen konnte. Also habe ich mir vor einem Jahr ein neues Auto gekauft wofür ich nun jeden Monat 300€ als Rate abbezahlen muss. Eventuell muss ich mir auch noch dieses Monat eine eigene Wohnung suchen, da es zuhause auch nicht so gut läuft...

....und nun muss ich ab April auch noch zum Bund.

Nun die Frage wie soll ich meine laufenden Kosten (Auto, Versicherung, Handyvertrag, eventuelle später Miete) alles bezahlen können. Wenn man beim Bund nur rund 400€ verdient ( inkl. Mobilitätszuschlag).
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Dhiryan

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Re:GELD
« Antwort #1 am: 09. März 2010, 20:18:42 »

Vielleicht solche Verträge/Verpflichtungen erst eingehen, wenn man es sich leisten kann und nicht vorher, ohne zu wissen, wie man an das Geld kommen soll...
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snake99

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Re:GELD
« Antwort #2 am: 09. März 2010, 20:27:48 »

Die Rate für ihr Auto können sie ggf. für die Dauer ihres Grundwehrdienstes stunden lassen. Am besten sofort mit der finanzierenden Bank Kontakt aufnehmen und nachweisen, dass sie zur Bw müssen.

Handyverträge sowie eine neue Wohnung können jedoch nicht von der Bw übernommen werden. Sie haben als GWDL'er Anspruch auf kostenlose Unterbringung, Verpflegung sowie truppenärztliche Versorgung. Somit ist alles abgedeckt, was sie brauchen ... Wie sie den Rest finanzieren, bleibt ihnen überlassen ;)
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Heinzz

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Re:GELD
« Antwort #3 am: 10. März 2010, 10:21:06 »

Hi,

@ Dhiryan
Ich konnte mir ja das alles ohne weitere Probleme leisten, hab ja genug verdient. Bloß jetzt kommt der Bund und will mich für so einen Hungerlohn arbeiten lassen (als Arbeitsloser würde ich sogar mehr bekommen). Sollte ich etwa solange warten bis der Bund vorbei ist und mir dann erst mit 25 oder so mein erstes Auto bzw. eine eigene Wohnung suchen. Man möchte ja auch in jungen Jahren etwas vom Leben haben...

@ Snake99
Das mit der Bank werde ich wohl mal in erwägung ziehen müssen - was ich aber ungern machen würde, da sich so alles nur herrauszögert. Mal angenommen ich würde die 9 Monate in der Kaserne wohnen, wo soll ich da meine ganzen jetzigen Sachen unterbringen (Möbel, Kleidung, Rechner usw. - ich kann doch nicht alles dort mit hinnehmen). Man brauch doch irgendwie eine unterbringungsmöglichkeit.

Das alles beantwortet aber immer noch nicht meine Frage wie ich an das nötige Geld komme. Es muss doch irgendwelche Behörden geben die Mietzuschuss, Wohngeld, Kindergeld oder der gleiche gewähren. Wo müsste ich mich da melden bzw. könnte ich mich informieren.

Danke schon einmal im Vorraus!
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Rollo83

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Re:GELD
« Antwort #4 am: 10. März 2010, 10:25:56 »

Das übernimmt wenn die Unterhaltsicherungsbehöde.Dort bekommt man Zuschüsse zur Miete usw. aber sicherlich nicht für eine Autorate.
Also normaler Mensch weiss man das man irgendwann seinen Wehrdienst abzuleisten hat.Anstatt sich dann ein neues Auto auf Raten zu kaufen, kauft man sich erst mal ein billigeres.Man hätte auch in der Zeit schon mal bischen was zur Seite legen können um 9 Monate lang die Raten zu überbrücken.Aber dafür muss man halt auch mal in die Zukunft schauen.
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snake99

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Re:GELD
« Antwort #5 am: 10. März 2010, 10:41:37 »

@Rollo

Die Unterhaltssicherungsbehörde übernimmt nur die Kosten für einen eigenen Hausstand, wenn dieser bereits VOR Dienstantritt bestand. Wenn man sich während des Grundwehrdienstes eine eigene Wohnung zulegt, werden die Kosten meines Kenntnisstandes nicht übernommen.

@Heinzz

Ich kann die Problematik gut verstehen, doch leider kann ich ihnen keine großen Hoffnungen machen. Wie gesagt, dass eine Bank einen Kredit wegen der "Problematik Grundwehrdienst" stundet, sollte machbar sein, doch für den Rest den sie erwähnt haben müssen sie schon selber sorgen. Ggf. besteht die Möglichkeit die Möbel etc. bei einem Lagerhaus für geringes Geld einzulagern.

Eine andere Möglichkeit wäre das KWEA zu bitten, den Dienstantritt wegen aktueller persönlicher Probleme zu verschieben, doch ob dieser Antrag bewilligt wird steht auf einem anderen Blatt Papier. Sie müssten schon plausibel klar machen, dass der Dienstantritt für sie gerade eine "besondere Härte" darstellen würde, aufgrund ihrer familiären Situation. Für die Problematik ihrer aktuellen Kosten wie Handy & Co. wird das KWEA kein Verständnis haben, denn diese Kosten lassen sich auch von ihrem Wehrsold bezahlen.

Reden sie mit den entsprechenden Behörden, denn wie heißt es so schön, sprechenden Menschen kann geholfen werden.
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mailman

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Re:GELD
« Antwort #6 am: 10. März 2010, 11:04:07 »

Zitat
@Rollo

Die Unterhaltssicherungsbehörde übernimmt nur die Kosten für einen eigenen Hausstand, wenn dieser bereits VOR Dienstantritt bestand. Wenn man sich während des Grundwehrdienstes eine eigene Wohnung zulegt, werden die Kosten meines Kenntnisstandes nicht übernommen.

Ist es nicht so das wenn die Wohnung 6 Monate vor Dienstantritt bestand die vollen Kosten übernommen werden udn sonst nur ein bestimmter TeiL?
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Rollo83

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Re:GELD
« Antwort #7 am: 10. März 2010, 11:12:26 »

Jap so is es und der Höchstsatz war XXX €.Sprich wenn wie Wohnung weniger als 6 Monate vor Dienstbeginn ers besteht gib es nur einen prozentualen Anteil als Mietzuschuss von XXX%
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BW-Söhne

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Re:GELD
« Antwort #8 am: 10. März 2010, 11:36:06 »

Hab hier ein Schrieb von der Unterhaltssicherungsbehörde von letzter Woche. Also aktuell.
.
Hier mal Auszüge.

Nach § 6 USG i.V.m Hinweis 4.3 muss ein Wehrpflichtiger vor Dienstbeginn über ein durchschnittliches Arbeitseinkommen von mindestens 950,oo Netto verfügen, sofern er im Haushalt seiner Eltern wohnt.

Mietbeihilfe nach § 7a USG kann nicht bewilligt werden, da der Wpfl. mit seiner Mutter in Wohngemeinschaft lebt und nicht Mieter von Wohnraum ist.

Vielleicht hilft es dem TE weiter :)

Gruß
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Rollo83

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Re:GELD
« Antwort #9 am: 10. März 2010, 11:41:23 »

Es ging ja darum falls es sich eine eigene Wohnung nimmt wie er das finanzieren soll.
Da greift dann halt die Unterhaltsicherungsbehörde.
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Heinzz

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Re:GELD
« Antwort #10 am: 10. März 2010, 17:01:38 »

Danke erstmal - ich werde mich mal bei dieser Unterhaltssicherungsbehörde melden - mal schauen was die mir dort sagen.
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