Ich persönlich kenne keinen Fall, bei dem sich starke Friktionen ergeben hätten. Meiner Erfahrung nach funktioniert "Multi-Kulti", wie schon von einigen hier an Beispielen aufgezeigt, ganz gut bei der Bundeswehr. Ich denke, ein gemeinsames Etwas ist immer ein gutes Mittel zur Integration und auch wenn der Vergleich ein wenig hinkt, möchte ich auf Sportvereine verweisen, in denen zusammen trainiert wird und Grenzen in den Köpfen überwunden werden.
Während der AGA gibt es mehr als genügend neue Eindrücke (mal wertneutral formuliert), als daß man sich allzu große Gedanken um die Religion seines Kameraden machen würde und danach ist man so an das Arbeiten miteinander gewöhnt, daß man im Allgemeinen erkennt, daß es wichtigere Themen gibt, als daß der Mensch zur Linken kein Schweinefleich essen mag.
Damit möchte ich bestimmt keine Idylle aufmalen, es ist nur meine Erfahrung.
Um auf den Beitrag von =TRG= zu kommen: Erinnert Euch mal, was es an Weisungen gab, als die ersten Frauen zur Bundeswehr kamen. Hier wie dort geht es sicher auch zu einem Teil um Absicherung. Denn falls doch irgend etwas passieren sollte, kann man der Truppe nicht vorwerfen, sie hätte sich keine Gedanken gemacht. Und wie wir alle wissen, gibt es genügend Leute, die hinterher schlauer sind und es angeblich auch schon vorher waren...