So etwas ist gut und richtig. Es sorgt nämlich dafür, dass erst gar keine Missverständnisse dadurch entstehen, dass Soldaten über das andere kulturelle Umfeld ihrer Kameraden nicht Bescheid wissen und Spekulationen "ins Kraut schießen".
Im übrigen bin ich wie Timid der Meinung, dass diese Studie ja auch dann ihren Zweck erfüllt wenn sie zu einem unspektakulären und positiven Ergebnis führt. Warum sollte die Bundeswehr in der fast immer mit einem falschen Ansatz geführten "Multikulti-Diskussion" nicht einmal wegweisend dastehen. Soldaten haben einen ganz bestimmten Auftrag. Dieser Auftrag würde extrem behindert, wenn kulturelle Unterschiede eine entscheidende Bedeutung im militärischen Miteinander bekommen würden.
Es muss für die Gemeinschaft gleichgültig sein, welche Religion jemand hat (und natürlich auch welche Hautfarbe, welchen Musikgeschmack usw.). Für die Kameradschaft ist es allenfalls gut zu wissen, welche Gedanken meinen Kameraden bewegen. Mehr kann man gar nicht erwarten, denn wenn es hart auf hart kommt und ich mich auf meinen Nebenmann verlassen muss, dann soll er sich seines Auftrags und wir uns unserer gemeinsamen Verantwortung sicher sein.