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Neuigkeiten:

Werte User, ihr habt bestimmt in den letzten Tagen mitbekommen, dass es ein paar Veränderungen im Forum gibt. Uns ist aufgefallen, dass der Ton in letzter Zeit im Forum rauher geworden ist und sich einige User nicht mehr so ganz wohl gefühlt hatten.

Wie die meisten sicher schon mitbekommen haben, verfolgen wir eigentlich eine recht entspannte Forenphilosophie und die macht sicher einen großen Teil des Erfolgs unseres Forums aus. Wir schätzen die Erfahrung der "alten Hasen" sehr und jedem sollte klar sein, dass es sich bei Bundeswehrforum.de nicht um die Homepage eines Rosa-Plüsch-Pony-Vereins handelt. Gleichtzeitig möchten wir Neulinge unterstützen und nicht verschrecken. Immerhin handelt es sich oft um zivile Interessenten oder junge Soldaten mit wenig Erfahrung.
Wir vom Team apellieren an alle, sich um ein freundliches Miteinander zu bemühen und Nachsicht mit unerfahrenere Usern zu üben und werden selber in nächster Zeit verstärkt darauf achten.

Auf ein entspanntes Forenleben, Euer Team

Autor Thema: 24.01.2012: Jahresbericht des Wehrbauftragten übergeben  (Gelesen 790 mal)

StOPfr

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Heute (24.01.2012) wurde der Jahresbericht des Wehrbeauftragten übergeben. Hier gehts zur Dokumentation.

Inhaltlich wird der Bericht im Thread "Heute im Bundestag" vorgestellt.   
« Letzte Änderung: 24. Januar 2012, 13:43:37 von StOPfr »
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bayern bazi

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Antw:24.01.2012: Jahresbericht des Wehrbauftragten übergeben
« Antwort #1 am: 24. Januar 2012, 14:37:43 »

Interessant wie immer:

Seite 43 bis 48


was man nicht machen sollte ;)

oder  anders gesagt:

Einige lehrnen es nie  :o :o
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StOPfr

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Antw:24.01.2012: Jahresbericht des Wehrbauftragten übergeben
« Antwort #2 am: 24. Januar 2012, 16:24:29 »

Was es alles gibt (Seite 43):

"...Angesichts der zu erwartenden schlechten Witterung und der für einen Bergmarsch unter solchen Bedingungen ungeeigneten Ausrüstung hätte der Marsch nicht durchgeführt werden dürfen. Am Ende mussten die Lehrgangsteilnehmer für eine Übernachtung auf einer Berghütte noch 25 Euro zahlen, obwohl die Teilnahme an dem Marsch befohlen und der Dienstherr damit zum kostenlosen Bereitstellen einer Unterkunft verpflichtet war."
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Tommie

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Antw:24.01.2012: Jahresbericht des Wehrbauftragten übergeben
« Antwort #3 am: 24. Januar 2012, 16:38:27 »

Na ja, die Sache mit den 25 Ocken war nicht wirklich korrekt, aber der Rest ... *kopfschüttel* ;) !
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Andi

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Antw:24.01.2012: Jahresbericht des Wehrbauftragten übergeben
« Antwort #4 am: 25. Januar 2012, 13:45:30 »

Immerhin wissen wir jetzt das nach Meinung des Wehrbeauftragten Alleinerziehende nicht die gleichen Pflichten und Rechte als Soldat haben, wie nicht Alleinerziehende.
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schlammtreiber

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Antw:24.01.2012: Jahresbericht des Wehrbauftragten übergeben
« Antwort #5 am: 25. Januar 2012, 13:55:59 »

Es ist eine minimale Veränderung, aber ich habe das unbestimmte Gefühl, dass das Presseecho auf den Bericht eine leicht andere Richtung nimmt als die Jahre zuvor.
Lässt sich natürlich schwer belegen, aber hier mein subjektiver Eindruck:

Während in der Vergangenheit der Tenor "Schlimme Zustände bei der Bundeswehr" vorherrschte, richtet sich die Kritik der Presse dieses Jahr m.E. wesentlich deutlicher gegen die Sparpolitik der Regierung (als Auslöser), nach dem Motto "So wird die Bundeswehr kaputtgespart, trotz Einsatz, und das gefährdet Leben".

Ich halte dies (wenn es denn objektiv zutrifft) für erfreulich, und deutlich konstruktiver als zuvor.
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bayern bazi

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Antw:24.01.2012: Jahresbericht des Wehrbauftragten übergeben
« Antwort #6 am: 25. Januar 2012, 14:11:18 »

was natürlich zum bedauern ist hat andi schon bemerkt ;)

genau so wie die utopische vorderungen die standorte noch eiter zusammenzulegen um eine größere versetzung abwesenheit vom standort wegen lehrgängen ecc zu vermeiden

stellt euch mal vor

- alles was schwarze litzen hätte würde im berich von IN (da ist ja auchdie PIschule) zusammengezogen
- Grüne letzen werden im bereich Hammelburg/ Mittenwald/Seedorf stationiert

ecc

und dann kommen noch die farbfremden in jederenheit (fernmedler/nachschieber ecc) wie stellt seich der das vor punkt 5 mit unterpunkten
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Fitsch

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Antw:24.01.2012: Jahresbericht des Wehrbauftragten übergeben
« Antwort #7 am: 25. Januar 2012, 15:32:35 »

ich finde aber daß die Zusammenlegung zu Großstandorten durchaus interessant sein kann.

- Die TrpÜbPlätze hat man dann direkt vor der Haustür. Aufwändige Anmarschzeiten entfallen
- es steht ausreichend Material rum welches benutzt werden kann.
- das Training des Kampfs der verbundenen Waffen wird erleichtert wenn z.B. die gepanzerten Truppen zusammengezogen werden.

---- Trennung ----

mein persönlicher Satz des Tages lautet:
"Leistungsstarker Hauptfeldwebel sucht schwache Vergleichsgruppe“
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bayern bazi

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Antw:24.01.2012: Jahresbericht des Wehrbauftragten übergeben
« Antwort #8 am: 25. Januar 2012, 18:32:17 »

und de "verein" veschwindet noch mehr aus der fläche  :(
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ulli76

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Antw:24.01.2012: Jahresbericht des Wehrbauftragten übergeben
« Antwort #9 am: 25. Januar 2012, 19:41:31 »

Interessant finde ich auch den Ansatz, dass das Ziel der Bundeswehrkrankenhäuser nicht der Profit sein soll.

Und die Erkenntnis, dass die MEDEVAC-Kräfte mehr mit der Truppe verzahnt sein sollen, hätte man schon vor gut 10 Jahren haben können. Wer mich kennt, weiss wovon ich spreche. Nur komisch, dass die Sanität in bestimmten infanteristischen Bereichen (z.B. MG-Ausbildung) wieder richtig zurückrudert.
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dragon46

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Antw:24.01.2012: Jahresbericht des Wehrbauftragten übergeben
« Antwort #10 am: 25. Januar 2012, 23:14:12 »

Auf einem Vortrag erzählte mir ein MdB und Mitglied des Verteidigungsauschusses, dass die Bundeswehr in der Fläche präsent bleiben wolle (um zumindest einen rudimentären Kontakt zur Bevölkerung zu bewahren), und eben daher nicht auf die Großstandorte ausweichen wolle. Ausserdem sei so noch eine heimatnahe Verwendung möglich. Großstandorte würden sich auch normalerweise auch dort einbürgern, wo die Flächen günstig sind (vulgo: "strukturschwache Gebiete"); dort wäre es wiederrum für die Partner schwierig, Arbeit zu finden. Es ist also alles nicht so leicht, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag...

Ein Bekannter von mir hat das in der NVA erlebt: in einem Großstandort am Ende der Welt und fernab der Heimat zu sitzen macht auch nicht glücklich (die anderen Umstände mal außen vor gelassen).
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Nichts ist so beständig wie die Veränderung...

Es gibt keine Probleme, nur Lösungen...

KlausP

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Antw:24.01.2012: Jahresbericht des Wehrbauftragten übergeben
« Antwort #11 am: 25. Januar 2012, 23:31:47 »

Zitat
Ein Bekannter von mir hat das in der NVA erlebt: in einem Großstandort am Ende der Welt und fernab der Heimat zu sitzen macht auch nicht glücklich (die anderen Umstände mal außen vor gelassen).

Die "Autonome Panzerrepublik" im äußersten Nordosten war und ist bekannt.  ;D
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bayern bazi

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Antw:24.01.2012: Jahresbericht des Wehrbauftragten übergeben
« Antwort #12 am: 26. Januar 2012, 09:07:23 »

Zitat
Ein Bekannter von mir hat das in der NVA erlebt: in einem Großstandort am Ende der Welt und fernab der Heimat zu sitzen macht auch nicht glücklich (die anderen Umstände mal außen vor gelassen).

Die "Autonome Panzerrepublik" im äußersten Nordosten war und ist bekannt.  ;D

sogar im süden kennt man das land der  3 meere   ;D ;D

ist nicht nur am sondern sogar schon hinterm marsch de welt
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miguhamburg1

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Antw:24.01.2012: Jahresbericht des Wehrbauftragten übergeben
« Antwort #13 am: 26. Januar 2012, 10:36:55 »

Tatsächlich erscheint so manche Standortentscheidung des Ministers schwerlich nachvollziehbar, insbesondere wenn man den - selbst gestellten - Maßstab anlegt: "Wirtschaftlichkeit, Präsenz in der Fläche und Attraktivität (für Soldaten und ihre Angehörigen).

Selbstverständlich war eine der Optionen genau die, die der Wehrbeauftragte angemahnt hat: Zum Beispiel alle Truppenteile der gepanzerten Truppen in der Stationierungsregion MUNSTER - BERGEN zu stationieren, wo sich auch die Ausbildungszentren befinden. Zwei Truppenübungsplätze, Infrastruktur bis zum Abwinken (wenn man auch die frei gewordenen/werdenden britischen Liegenschaften einbezieht), alles wäre vorhanden. Tatsächlich könnten alle SaZ und die meisten BS dort ihr Berufsleben lang innerhalb der TrTle und Dst versetzt werden, ohne umziehen zu müssen. Sogar Trennungsgeld während der meisten Lehrgäge könnte entfallen. Sogar die Attraktivität für das Privatleben wäre gegeben: Hamburg, Hannover, Lüneburg, allesamt attraktive Städte. Ein Problem wäre hierbei die Führbarkeit durch die vorgesetzten Kommandeure, denn die haben ihre Stationierungsorte in Nordostvorpommern, im südlichen Bayern und so weiter.
Andere Stationierungsräume würden für andere TrTle grundsätzlich dieselben Vorteile aufweisen, liegen aber so weit ab von jeglicher urbaner Zivilisation, dass sie zum Wohnen für die Familien unattraktiv sind. Insofern wurde eben so entschieden, wie es bekannt gegeben wurde und teilweise die Quadratur des Kreises versucht.

Insofern ist es Aufgabe des neuen Bw-Personalmanagements, die Kreuz- und Querversetzungen besser aufeinander und die Vorstellungen der Soldaten abzustimmen, um für alle Beteiligten mehr Planungshorizont zu ermöglichen.
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