Breite Wiesel 1,9m + Breite Multi FSA 2,5m (ja breiter ist der nicht hat was mit unsere StVZO zu tun) macht zusammen 4,4m, Ironie on" da sind ja bei deinen angegebenen 6m noch gut 1,6 m PLatz für einen kampfwertgeminderten Leo 2 zum Deckungsfeuer." Ironie off
Man kann aber auch einfach rückwärts an die EInsatzstelle heranfahren, ja der Rückwärtsgang hat mittlerweile den Einzug ins Getriebe geschafft.
Mir ist das System bei der letzten WB in Koblenz bei der WTD vorgestellt worden. Um sich eine Meinung über das System zu machen reicht ein kurzer Videofilm nicht aus. Man sollte mit den Verantwortlichen sprechen und sich mal das Lastenheft anschauen.
Man muss sich davon freimachen das das RCP jeden Konvoi begleitet um dieStrasse zu detektieren, bei einer max Geschwindigkeit des Wiesels von 5,9km/h (auch das hat was mit der StVZO zu tun, ab 6 km/h kommt man in den Zulassungspflichtigen Bereich, auch der Manipulator ist nicht schneller) würde die Besatzung bei ihrem "In im Einsatzland" losfahren um zu ihrem "out" wieder im Lager zu sein. Auch fahren am Tage mehr als drei Konvois durch Afg, somit wären drei Systeme zu wenig.
Jedes Feldlager sol ein System bekommen, welches bei Bedarf angefordert werden. Es muss ein konkreter Verdacht vorliegen und nur dafür und zum Schutze von Menschenleben ist es gebaut worden. Und bei einem konkreten Verdacht steht erst mal alles ob mit oder ohne RCP, es ist kein Keiler der die taktische und schnelle beweglichkeit der Truppe herstellen soll.
Und wenn ein IED umsetzt ist es allemal besser das der Manipulator in der Näher ist als ein Kamerad.
Trotzdem hat das System Nachteile die nicht im Video erwähnt werden.Zum Teil wieder mal typisch deutsche.
Da wäre zum einen das Bodenradar zu nennen, dieses gibt kein klares Bild, es ähnelt eher einer Ultraschallaufnahme einer schwangeren Frau in den früher 80'er Jahren in Farbe, war im Video auch kurz zu sehen ohne das darauf eingegangen worden ist. Dieses Bild verändert sich auch noch wenn verschiedene Bodenstrukturen gescannt werden oder der Boden gestern nass war und heute trocken ist. Aus diesem Grunde ist in Koblenz extra eine Prüfstrecke in einer Halle mit Boden aus dem Norden Afg. angelegt worden. Somit ist die Bedienerausbildung sehr aufwendig und die "Fehlermeldung" anfangs wahrscheinlich sehr hoch.
Am Manipulator sind mMn folgende Nachteil.
Mann kann noch soviele Kameras anbringen,solange diese nicht 3D sind ist das genaue Arbeiten mit dem Gerät sehr schwer und gewöhnungsbedürftig, dieses wurde auch durch Bedienpersonal der WTD bestätigt.
"Das Absetzen des Manipulators kann unter Schutz erfolgen", diese Aussage stimmt nur teilweise. Der Manipulator ist auf dem Flat unter anderem am Kopfende mit zwei Spannschlössern verzurrt. Diese können nur manuel gelöst werden. Das kann natürlich im Feldlager geschehen, allerdings ist dann die Transportsicherheit und die Geländegängigkeit nicht mehr hundertprozentig gegeben, so das das Lösen der manuellen Befestigung Lageabhängig entschieden werden muss (wie weit muss ich zum Einsatzort fahren, wie sieht das Gelände aus, usw). Allerdings arbeitete die WTD im Aug 11 an einer Änderung, was daraus geworden ist entzieht sich meiner Kenntnis.
Als typisch deutsches Problem bezeichne ich mal die Not-Aus Schalter am Manipulator, drei Stück, schöne rote Knöpfe mit gelber Umrandung welche gem der Maschinenrichtlinie (wir erinnern uns Vmax unter 6km/h daher kein Fahrzeug und somit nicht StVZO pflichtig, sondern eine Maschine und fällt damit unter die Maschinenrichtlinie und diese fordert diese Schalter).
Wird einer dieser Schalter betätigt, steht die Maschine und kann nur Manuell wieder, am Manipulator in Betrieb genommen werden. Aussage WTD im Aug 11 war "wir suchen eine Nische in der Richtlinie, werden diese aber nicht umgegehn".
Trotz der Nachteile besser ein Haufen Schrott nach 3 Stunden, als einen, man verzeihe mir den Ausdruck, Haufen Fleisch nach 1 Stunde