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Neuigkeiten:

Werte User, ihr habt bestimmt in den letzten Tagen mitbekommen, dass es ein paar Veränderungen im Forum gibt. Uns ist aufgefallen, dass der Ton in letzter Zeit im Forum rauher geworden ist und sich einige User nicht mehr so ganz wohl gefühlt hatten.

Wie die meisten sicher schon mitbekommen haben, verfolgen wir eigentlich eine recht entspannte Forenphilosophie und die macht sicher einen großen Teil des Erfolgs unseres Forums aus. Wir schätzen die Erfahrung der "alten Hasen" sehr und jedem sollte klar sein, dass es sich bei Bundeswehrforum.de nicht um die Homepage eines Rosa-Plüsch-Pony-Vereins handelt. Gleichtzeitig möchten wir Neulinge unterstützen und nicht verschrecken. Immerhin handelt es sich oft um zivile Interessenten oder junge Soldaten mit wenig Erfahrung.
Wir vom Team apellieren an alle, sich um ein freundliches Miteinander zu bemühen und Nachsicht mit unerfahrenere Usern zu üben und werden selber in nächster Zeit verstärkt darauf achten.

Auf ein entspanntes Forenleben, Euer Team

Autor Thema: Mehr Ausländer zum Bund  (Gelesen 4781 mal)

Schamane

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Antw:Mehr Ausländer zum Bund
« Antwort #45 am: 31. Dezember 2011, 12:53:10 »

@ Army Strong.
Zitat
Ist schon irgendwie witzig, auf der einen Seite haben wir angeblich hohe Jugendarbeitslosigkeit und alimentieren diese Jugendlichen mit einem Haufen Geld (was natürlich gesetzlich in Ordnung ist), auf der anderen Seite wollen wir Jugendliche (um die gehts ja wohl wenn Mannschafter fehlen) aus anderen Ländern hierher holen, die dann ja auch nach der Dienstzeit eine Perspektive haben wollen und ggf. ebenfalls Sozialleistungen beziehen werden.

Laserkraft 3D - Nein Mann (Official Video) - Parodie
Wenn die Personen zum Bund kommen aus dem Video, dann muss man den Ausbildern  auch einen Erschwerniszuschlag und Schmerzensgeld zahlen. Ich stelle mir gerade vor, wie der Spieß morgens herein kommt... Frage an unsern Ex - Spieß wie würden sie auf so einen Kameraden reagieren und ach eine schlechte Nachricht, dass sofortige Entlassen geht bei denen dann nicht, sonst wäre es ja zu einfach.
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ARMY STRONG

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Antw:Mehr Ausländer zum Bund
« Antwort #46 am: 31. Dezember 2011, 13:48:00 »

Wobei sich dann machen vielleicht die Frage stellt, ob sie denn wirklich das Recht und die Freiheit solcher Leute tapfer verteidigen und ggf. ihr Leben dafür geben möchten.  :(
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snake99

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Antw:Mehr Ausländer zum Bund
« Antwort #47 am: 02. Januar 2012, 07:24:01 »

Ich sehe es so ...

... die Masse der jungen neuen Soldaten sehen im Diensteid erstmal nur den Schlüssel für einen sicheren Job, verbunden mit einer regelmässigen Gehaltszahlung in einer bis dato noch nie erfahrenen Höhe ... was dieser besondere Eid jedoch bedeutet, wird vielen erst im Laufe der Zeit bewusst, spätestens dann, wenn sie das erste mal im Auslandseinsatz angekommen sind und statt "Peng-Mun" richtige Gefechtsmunition empfangen.

Wer hinter dem geleisteten Diensteid steht, wird aus Überzeugung bleiben ... die anderen werden gehen ;)
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miguhamburg1

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Antw:Mehr Ausländer zum Bund
« Antwort #48 am: 02. Januar 2012, 07:42:24 »

Ist ja interessant, welchen Informationswert Einige diesem Youtube zuschreiben..  Manche wie Snake gehen sogar soweit, dass sie denken, dass sich die Mehrheit der SaZ nicht klar ist, welche Verpflichtung sie mit der Eidesleistung eingeht.

Snake, das ist schlicht Humbug und Anmaßung!
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Wallenstein

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Antw:Mehr Ausländer zum Bund
« Antwort #49 am: 30. Januar 2012, 18:56:35 »

Also, mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass sich irgendjemand aus Regierung oder Opposition zu dieser Frage geäußert hätten, nachdem Herr Königshaus dieses Thema wieder aufgewärmt hat.
Omid Nouripour, Bundestagsabgeordneter für das Bündnis 90/Die Grünen, hat mir vor einer Woche auf eine Anfrage meinerseits geantwortet, er unterstütze die Öffnung der Bundeswehr für ausländische Staatsangehörige voll und ganz. Die Bundeswehr müsse seiner Meinung nach "toleranter" (O-Ton) werden und sich, schon alleine aus demographischen Gründen, für ausländische Staatsangehörige öffnen, um der "multikulturellen Realität Deutschlands" (ebenfalls O-Ton) Rechnung zu tragen.

Jetzt bleibt nur die Frage offen, ob Herr Nouripour für die ganze Partei spricht oder nicht. Eine entsprechende Anfrage wurde bis dato noch nicht beantwortet.
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ARMY STRONG

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Antw:Mehr Ausländer zum Bund
« Antwort #50 am: 31. Januar 2012, 08:38:49 »

Wobei ich aber denke dass er sich auf sowieso schon hier im Land lebende Ausländer mit Aufenthaltserlaubnis usw. bezog. Nicht mal der kann wollen dass sich irgendwelche Boat-People aus Lybien beim Wehrdienstberater drängeln um Bw-Soldaten zu werden oder Wehrdienstberaterteams durch den Senegal oder Somalia reisen um Soldaten zu werben.
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schlammtreiber

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Antw:Mehr Ausländer zum Bund
« Antwort #51 am: 31. Januar 2012, 08:55:31 »

Statt die nordafghanischen Dorfmilizen in eine "Local Police" o.ä. zu integrieren könnte man sie gleich in Flecktarn stecken und so zwischen Masar und Faizabad zwei bis drei neue Panzergrenadierbrigaden aufstellen. Ich stell mir schon den Wikipedia-Eintrag vor:

"Die Mudschahidin-Division 'Lützow' ist der einzige tadschikische Großverband der Bundeswehr (...) Der Stab der Division befindet sich in der Omid-Nouripour-Kaserne in Kundus..."
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Antw:Mehr Ausländer zum Bund
« Antwort #52 am: 31. Januar 2012, 09:35:31 »

Dann würde ich jedoch anregen, dass vor dem Eintritt in die Bundeswehr ein Sprachtest für alle Kandidaten verpflichtend ist! Und "alle" inkudiert auch die "Ey, Alder, ..."-Fraktion ;) ! Sollten weitere komplizierte Tests wie z. B. das Unfallfreie Pinkeln eines Lochs in den Schnee vorgeschaltet werden, schmälern wir damit ohnehin nur den Kreis der geeigneten Kandidaten ...

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Andi

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« Antwort #53 am: 31. Januar 2012, 12:08:06 »

Welche Sprache soll denn getestet werden?
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Antw:Mehr Ausländer zum Bund
« Antwort #54 am: 31. Januar 2012, 16:18:51 »

Welche Sprache soll denn getestet werden?

des is do so ebs vo kloar - boarisch selbstverständli
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KlausP

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Antw:Mehr Ausländer zum Bund
« Antwort #55 am: 31. Januar 2012, 16:24:08 »

Er meinte "Sprache" und nicht irgendwelche unartikulierten Urlaute.  8)
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Wallenstein

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Antw:Mehr Ausländer zum Bund
« Antwort #56 am: 02. März 2012, 20:13:05 »

Einstellungshindernisse wird es sicher auch bei der US-Armee geben. Ein Einstellungshindernis existiert jedenfalls definitiv: Wer kein US-Staatsbürger oder Inhaber einer Greencard ist, wird kein US-amerikanischer Soldat.
Ich möchte zwar den alten Thread nicht unnötig aufwärmen, aber einige interessiert es vielleicht: Das Einstellungshindernis, das Sie erwähnen, existiert seit 2009 nicht mehr, jedenfalls laut diesem Artikel: http://www.nytimes.com/2009/02/15/us/15immig.html?pagewanted=all. Darin heißt es, dass man jetzt auch ohne US-Staatsbürgerschaft und ohne Greencard Soldat in den US-Streitkräften werden kann, wenn man ein "temporary resident" ist und mindestens zwei Jahre in den USA gelebt hat. Das entspräche dann wohl auch in etwa dem System, wie Herr Nouripour es für Deutschland wünscht.

Noch zu den europäischen Armeen: Belgien erlaubt allen EU-Bürgern, den Streitkräften beizutreten, während die britischen Armed Forces allen Staatsangehörigen von Commonwealth-Staaten offenstehen, wobei der Ausländeranteil zurzeit 10% beträgt, Tendenz steigend, weshalb im Ministerium schon darüber diskutiert wird, eine Quote von ebendiesen 10% vorzuschreiben, die nicht überschritten werden darf.

Er meinte "Sprache" und nicht irgendwelche unartikulierten Urlaute.  8)
Sie sind ja nur neidisch darauf, dass Sie diese edelste Variante des Deutschen nicht beherrschen. ;)
« Letzte Änderung: 03. März 2012, 10:26:11 von Wallenstein »
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ARMY STRONG

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Antw:Mehr Ausländer zum Bund
« Antwort #57 am: 03. März 2012, 11:11:16 »

Viellicht sollten Sie den Artikel mal verstehend und vor allem komplett lesen. Wichtig ist nämlich vor allem dieser Passus:

"The Army’s one-year pilot program will begin in New York City to recruit about 550 temporary immigrants who speak one or more of 35 languages, including Arabic, Chinese, Hindi, Igbo (a tongue spoken in Nigeria), Kurdish, Nepalese, Pashto, Russian and Tamil. Spanish speakers are not eligible. The Army’s program will also include about 300 medical professionals to be recruited nationwide. Recruiting will start after Department of Homeland Security officials update an immigration rule in coming days."

Dieses Programm richtet sich nicht an jeden Hans und Franz, wie Sie leider suggerieren, sondern an wenige handverlesene Spezialisten. Ohne "temporary residency", was ja nichts anderes als ein gültiges Visum (also kein Besuchervisum, das ja nur bis längstens 6 Monate ausgestellt wird) werden auch diese Sprach-und Medizinspezialisten NiCHT zum Zuge kommen.

Im übrigen ist dieser Artikel bereits 3 Jahre alt und mich würde mal interessieren was aus dieser Absicht wirklich geworden ist bzw. ob dieses Programm jemals verwirklicht worden ist. Im Artikel wird ja einschränkend gesagt dass die ganze Aktion erst starten kann wenn "after Department of Homeland Security officials update an immigration rule". Ist das denn jemals wirklich passiert?

Neuester Stand zu diesem Thema  ist übrigens, dass durch die Reduzierung der US Streitkräfte Programme vorbereitet werden, viele bereits eingestellte Soldaten wieder loszuwerden. Was das für willige "Greencard Soldiers" heißt, die dann um weniger Planstellen mit den US Bürgern buhlen, kann sich jeder ausmalen.
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Wallenstein

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Antw:Mehr Ausländer zum Bund
« Antwort #58 am: 03. März 2012, 17:35:40 »

Im übrigen ist dieser Artikel bereits 3 Jahre alt und mich würde mal interessieren was aus dieser Absicht wirklich geworden ist bzw. ob dieses Programm jemals verwirklicht worden ist.
Da hilft nur eines: nachfragen. Ich habe dem Department of Defense dazu eine E-Mail geschrieben und werde die Antwort, wenn ich sie erhalte, hier posten. Und keiner soll sagen, die würden nicht antworten. Die Australier, Belgier und Kanadier haben mir auf meine Fragen auch geantwortet. Nur die Briten nicht. ;)

Ohne "temporary residency" (...) werden auch diese Sprach-und Medizinspezialisten NiCHT zum Zuge kommen.
Noch weniger kann man ja auch wohl kaum verlangen. Oder sollen sie in Zukunft Ausländer rekrutieren, die nicht einmal (legal) in den USA leben?
« Letzte Änderung: 03. März 2012, 17:58:36 von Wallenstein »
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StOPfr

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Antw:Mehr Ausländer zum Bund
« Antwort #59 am: 03. März 2012, 18:06:19 »

Ich hoffe jedenfalls, dass miguhamburg1 und Oberst Kirsch recht behalten und Deutschland bei seinem System, nur Staatsangehörigen den Dienst in der Bundeswehr zu erlauben, bleibt.
Das ist auch meine Erwartung. Wer nicht einmal die Mindestvoraussetzungen in zeitlicher und inhaltlicher Hinsicht zur Erlangung der Staatsbürgerschaft erfüllt, hat mE in der Bundeswehr nichts zu suchen. Niemand weiß allerdings, was aus dem heute eng gefassten Begriff der Staatsbürgerschaft z.B. einmal innerhalb der EU wird. Ich denke, dort wird sich bald etwas tun.   
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