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Wir vom Team apellieren an alle, sich um ein freundliches Miteinander zu bemühen und Nachsicht mit unerfahrenere Usern zu üben und werden selber in nächster Zeit verstärkt darauf achten.

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Autor Thema: Spiegel online: De Maizière macht Soldaten in Afghanistan Mut  (Gelesen 490 mal)

StOPfr

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Für Spiegel online berichtet Matthias Gebauer heute (21.12.2011) aus Afghanistan:

Blitzvisite in Kunduz
De Maizière macht Soldaten in Afghanistan Mut

Zitat: "Er bringt Weihnachtsgrüße und zollt den Soldaten Respekt: Der deutsche Verteidigungsminister ist überraschend nach Nordafghanistan gereist. Auch nach 2014 werden wohl viele Soldaten noch im Land bleiben müssen  - de Maizière warnt vor Übereilung beim Abzug."

Quelle
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schlammtreiber

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Antw:Spiegel online: De Maizière macht Soldaten in Afghanistan Mut
« Antwort #1 am: 21. Dezember 2011, 08:54:50 »

Sehr vernünftige Wort, hoffen wir, dass sie auch gehört werden.
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schlammtreiber

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Antw:Spiegel online: De Maizière macht Soldaten in Afghanistan Mut
« Antwort #2 am: 23. Dezember 2011, 08:53:03 »

Ein SPIEGEL-Interview:

De Maizière zum Afghanistan-Einsatz
"Wir haben unsere Opferbereitschaft bewiesen"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,805310,00.html

Zitat
Der deutsche Verteidigungsminister rechnet mit zwei heiklen Jahren für die deutschen Soldaten in Afghanistan. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview zieht Thomas de Maizière zehn Jahre nach Beginn der Mission eine ernüchternde Bilanz - und mahnt zu Vorsicht beim Rückzug der Nato.


Ein paar Auszüge:

Zitat von: IBUK
Die Frage, was man erreicht hat, hängt immer davon ab, welche Ziele man sich gesetzt hatte. Für die Debatten, die wir jetzt führen, habe ich mir noch einmal die Bundestagsdebatte aus dem Herbst 2001 angesehen. Die glühendsten Befürworter des Mandats waren damals Politiker wie der Grünen-Abgeordnete Christian Ströbele oder die SPD-Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul.


Zitat von: IBUK
Unser Ziel war von Beginn an, dass Afghanistan nicht wieder Operationsbasis und Versteck des internationalen Terrorismus wird wie vor dem 11. September 2001. Das können wir im Moment sicherstellen. Das zweite Ziel ist ein angemessenes Maß von Sicherheit unter afghanischer Führung, also die Ausbildung und Aufstockung der afghanischen Armee. Da sind wir auf einem guten Weg, und doch warne ich jeden, der die kommenden Jahre bis zum geplanten Abzug 2014 zu optimistisch sieht


Zitat von: SPIEGEL
Tatsächlich ist militärisch eine Trendwende zu erkennen. Doch kommt der Abzug, der schon 2012 beginnen soll, nicht zu schnell?


Zitat von: IBUK
Wir haben in den letzten zwei Jahren in den genannten Regionen sehr viel erreicht, auch durch harte Kämpfe und mit Toten, die wir zu beklagen hatten. Wir werden diese robuste Strategie zur Verdrängung der Aufständischen und anderer Gruppen in den kommenden zwei Jahren fortsetzen. ...Wir ziehen nur dort ab, wo die afghanischen Kräfte die Verantwortung wirklich übernehmen können, alles andere wäre Wahnsinn.


Zitat von: IBUK
Eins muss man ganz klar sagen: Der politische Prozess in Afghanistan hinkt massiv hinter dem her, was wir militärisch leisten können und auch geleistet haben.(...) Dass die militärischen Fortschritte momentan etwas besser aussehen als die politischen, ist zwar nicht schön, aber aus Sicht eines Verteidigungsministers natürlich auch kein Tadel für meine Soldaten und Soldatinnen, die einen hervorragenden Job machen.


Zitat von: IBUK
Deutschland hat sich mit dem Einsatz, so umstritten er war und ist, erstmals als vollwertiges und belastbares Mitglied der Nato bewiesen. Vor der Isaf-Mission hat kaum einer unserer Partner geglaubt, dass deutsche Soldaten wirklich kämpfen können oder dass ihre Führung sich traut, ihnen den Befehl dafür zu geben. Wir haben bewiesen, dass wir das können und auch bereit sind, Opfer zu erbringen. Wir haben das Bild der bewaffneten Sanitäter und Wahlbeobachter abgelegt und sind eine vollwertige Armee geworden, die Respekt bei den Partnern hat.
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schlammtreiber

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Antw:Spiegel online: De Maizière macht Soldaten in Afghanistan Mut
« Antwort #3 am: 23. Dezember 2011, 08:55:39 »

Zitat von: SPIEGEL
Tatsächlich ist militärisch eine Trendwende zu erkennen. Doch kommt der Abzug, der schon 2012 beginnen soll, nicht zu schnell?


Noch mal zur Unterstreichung: nicht der IBUK "redet eine Trendwende herbei" wie mancher meint, sondern der "notorisch kritische" SPIEGEL, das Sturmgeschütz der oppositionellen Sozialdemokratie, erkennt diese  ;)
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