Hallo liebe Leut,
heute ist das eingetroffen, was ich seit Februar befürchtet hatte. Aufgrund eines Gerichtsurteils wegen Sachbeschädigung (6 Tage Sozialarbeit, Eintrag im Erziehungsregister, ich bin 19 Jahre alt) hat mich heute ein Einplanungsoffizier aus Köln angerufen und mir mitgeteilt, dass ich nicht eingestellt werde, da mein Urteil ein Einstellungshindernis darstellt.
Er sagte, dass ich mich ab März 2013 wieder bewerben könne, was ich auch tun werde, wenn es soweit ist. Blöd nur, dass dann die OPZ-Ergebnisse abgelaufen sind und ich dann wieder in die OPZ muss bzw. ins ZNwG.
In sieben Wochen bin ich mit der Schule fertig mit einem eher bescheidenen Fachabitur. Da ich nun nicht (wie zunächst geplant) am 01. Oktober bei der BW anfangen werde, stellt sich nun die Frage, was ich die nächsten drei Jahre machen werde, bis die Bundeswehr wieder aktuell für mich wird.
Nebenbei noch bemerkt: Studium schließe ich aus persönlichen Gründen aus, trotz Fachabitur.
Jetzt meine Frage:
Wenn ich mich jetzt beim Zoll bewerbe und dort eine zwei- bzw. dreijährige Ausbildung mache (mittlerer oder gehobener Dienst), ist diese dann bei der Bundeswehr später verwertbar? Hat da jemand Erfahrung oder Informationen?
Ich frage deshalb, weil für mich eine ZAW zum Verwaltungsfachangestellten geplant gewesen wäre (SaZ 12), und nun würde ich gerne wissen, ob die ZAW allgemein entfällt, wenn ich eine Zoll-Ausbildung nachweisen kann.
Denn was ich bisher mitbekommen habe, ist nicht jede Ausbildung beim Bund verwertbar, nur "zweckdienliche".
Dazu noch eine Frage:
Kann ich Offizier bzw. Feldwebel im Truppendienst werden, wenn ich eine Berufsausbildung habe, oder bin ich dann gezwungen, in den fachlichen Dienst zu gehen (sofern der Beruf, wie gesagt, verwertbar ist bei der BW)?
Also ich weiß, dass es meistens heißt, "theoretisch ist alles möglich", aber wie sieht das im Regelfall aus?
Mit stellt sich jetzt nämlich ernsthaft die Frage, was ich die drei Jahre mache, bis ich es wieder beim Bund versuchen kann.
Ich sehe für mich folgende Möglichkeiten (die im Rahmen meiner Interessen liegen, sicher gibt es Vor- und Nachteile):
1) Bewerbung/Ausbildung bei Zoll/Polizei/Bundespolizei
2) GWD + maximalen FWD (damit würde ich ca. zwei von drei Jahren "überbrücken")
3) Bewerbung/Ausbildung zu irgendetwas medientechnischen
Ich persönlich präferiere im Moment Nummer 1. Also das wollte ich einfach nur mal loswerden.
Die beiden fettgedruckten Fragen sind mein Hauptanliegen bei diesem Post, und ich würde mich freuen, wenn mir da jemand Auskunft geben könnte.
Grüßle,
Greif