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Werte User, ihr habt bestimmt in den letzten Tagen mitbekommen, dass es ein paar Veränderungen im Forum gibt. Uns ist aufgefallen, dass der Ton in letzter Zeit im Forum rauher geworden ist und sich einige User nicht mehr so ganz wohl gefühlt hatten.

Wie die meisten sicher schon mitbekommen haben, verfolgen wir eigentlich eine recht entspannte Forenphilosophie und die macht sicher einen großen Teil des Erfolgs unseres Forums aus. Wir schätzen die Erfahrung der "alten Hasen" sehr und jedem sollte klar sein, dass es sich bei Bundeswehrforum.de nicht um die Homepage eines Rosa-Plüsch-Pony-Vereins handelt. Gleichtzeitig möchten wir Neulinge unterstützen und nicht verschrecken. Immerhin handelt es sich oft um zivile Interessenten oder junge Soldaten mit wenig Erfahrung.
Wir vom Team apellieren an alle, sich um ein freundliches Miteinander zu bemühen und Nachsicht mit unerfahrenere Usern zu üben und werden selber in nächster Zeit verstärkt darauf achten.

Auf ein entspanntes Forenleben, Euer Team

Autor Thema: Die Sache mit der ausgekugelten Schulter...  (Gelesen 724 mal)

Zieher

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Die Sache mit der ausgekugelten Schulter...
« am: 12. November 2011, 22:12:43 »

Hallo.
Ich bin ziemlich nue in diesem Forum, hoffe aber, das ihr mir, wie auch den anderen hier, bei meinem Anilegen helfen koennt.
Eigentlich sollte es fuer mich am 02.01.2012 los zum BUND gehen.
Leider hat das Schicksal mir ein Strich durch die Rechnung gemacht.
Kurzum.
Vor knapp einer Woche Schulter ausgekugelt.
Vor 3 Tagen OP, und heute wieder zu Hause.
Der Arzt meinte, das es nicht mit dem Dienstantrittim Januar werden wird, da die Heliung bis dahin noch nicht so sein soll.
Ich hatte eher das Gefuehl, das er mir selber nichtmal sagen konnte, ob ich ueberhaupt noch zum BUND kann.
Deshalb stelle ich die Frage mal direkt an euch.
Kann ich, nachdem meine Schulter ausgerenkt war, nachtraeglich noch von der Bundeswehr zurueckgewiesen werden?
Meinen Wehrdienstberater habe ich ich VOR der Op angerufen, und er meinte ich soll mal gucken was mein Hausarzt so sagen wird.
Im Internet gehen die Meinunungen weit auseinender.
Einige duerfen nicht mehr schwer tragen, andere sind "Rucksackbefreit" oder sogar nachtraeglich noch T5 (ich bin T2) gemustert.
Wenn letzteres passiert kann ich mich auch gleich vor den Zug schmeissen...
Was sind eure Erfahrungen zu diesem Thema?

Hoffe aus viele hilfreiche Antworten.

Zieher
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ulli76

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Antw:Die Sache mit der ausgekugelten Schulter...
« Antwort #1 am: 12. November 2011, 22:19:02 »

Ja, es kann passieren, dass du nachträglich noch ausgemustert wirst. Nach einer OP in der Regel erstmal für 6 Monate. Gerade wenn schon dein Chirurg sagt, dass die Schulter bis Januar noch nicht voll belastbar sein wird, dann wird das auch nichts mit dem Dienstantritt zum 2.1.
Melde dich am besten jetzt nochmal mit den aktuellen Unterlagen beim KWEA (also am besten machste nen Schreiben fertig und schickst den Arztbrief mit.).

Nachschlagen kannste übrigens in der ZDv 46/1 in der Version vom 1.9.2010 wie lang die Sperrzeiten sind und ob die Chance besteht, dass du später wieder tauglich wirst.

Und vor den Zug solltest du dich deswegen nicht werfen- wenn es mit der Bundeswehr nix wird, dann wird sich was Ziviles finden.
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Zieher

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Antw:Die Sache mit der ausgekugelten Schulter...
« Antwort #2 am: 12. November 2011, 22:27:43 »

Das ging ja echt schnell mit der Antwort.
Viele Dank dafuer.
Bisschen enttaaeuscht bin ich ja schon.
Einmal beim Sporttest schon durchgefallen, und dann im zweite Anlaug geschafft.
Dann wegen soner doofen Schulter nicht genommen zu werden ist ein echter Schlag ins Gesicht.
6 Monate klignt ja so, alsob ich dann hoffentlich im April losziehen kann.
Was genau soll ich denn ans KWEA schicken?
Nen Brief in dem ich sage, das ich zur Zeit was mit der Schulter habe, und zurueckgestellt werden will?
Ich persoenlich denke kaum, das sone kleine Op sich soweit auf meine Laufbahn auswirken wird.
Als gelernter Baecker waere ich dann ja gleich zweimal gestraft, weil wir ja auch eine Menge an Gewicht tragen muessen.
Das mit dem Zug war nur so gesagt, aber ich wollte unter anderem Zum BUND, weil meiner Erfahrung nach, gerade wenig wert auf Mitarbeiter gelegt wird.
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ulli76

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Antw:Die Sache mit der ausgekugelten Schulter...
« Antwort #3 am: 12. November 2011, 22:36:18 »

Du schreibst nen Brief, wo drin steht, dass sich dein Gesundheitszustand geändert hat, dass du dir deine Schulter ausgekugelt hat und dass das operiert wurde. Dazu packst du dann den Entlassungsbericht vom Krankenhaus. Adressat wäre da übrigens der medizinische Dienst. Ah- wenn du schreibst Sporttest, wirst du ja SaZ- dann solltest du das an´s ZNwG, das dich geprüft hat, schicken.
Gleichzeitig solltest du in den Brief schreiben, dass du darum bittest, ob ein späterer Einstellungstermin für den Fall der vorübergehenden Nicht-Tauglichkeit in Frage kommt.

Die prüfen dann, ob und für wie lange du zurück gestellt wirst.

Die OP an sich muss ja noch nichtmal groß gewesen sein. Aber bei der Schulter handelt es sich nun mal um ein größeres und komplexes Gelenk. Für die AGA solltest du auf jeden Fall voll belastbar sein.
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StOPfr

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Antw:Die Sache mit der ausgekugelten Schulter...
« Antwort #4 am: 12. November 2011, 23:05:38 »

Und vor den Zug solltest du dich deswegen nicht werfen-...
Ich kann auch nur abraten. Macht man meist nur einmal (mit ganz wenigen Ausnahmen, ich kenne zurzeit nur eine, in der Schweiz).
Also besser Plan B in der Tasche haben oder sich zügig darum kümmern. Gesundheit und Leben gehen vor, - in jedem Fall!
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Zieher

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Antw:Die Sache mit der ausgekugelten Schulter...
« Antwort #5 am: 12. November 2011, 23:13:18 »

Danke nochmals ulli76 fuer die schnelle Antwort.
Werde mich so schnell wie moeglich darum kuemmern, aber auch noch Ruecksprache mit dem WDBer halten.
Hoffen wir mal das beste.
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Zieher

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Antw:Die Sache mit der ausgekugelten Schulter...
« Antwort #6 am: 19. Dezember 2011, 14:34:31 »

So, ich habe mal wieder ein Update, auch wenn es mir mehr Angst als Mut macht.
Nach langem Hin - und hertelefonieren (WdBer> ZNWG >Kaserne>WdBer>ZNWG> Ich >ZNWG >WdBer) hat sich was neues ergeben.
Auch wenn ich hier noch mit meiner Schutlerschlaufe sitze haben die sich drauf geeinigt, das ich trotz dieser Behinderung erstmal hingehen soll (wie wird das wohl aussehen, wenn das son Einarmiger ankommt?), und der Arzt mich untersucht.
Er wird dann entscheiden, ob ich Dienstfahig sein werde, oder nicht.
Aktuell kann man mich wohl nicht mehr auf Anfang April verschieben.
Das haengt dann vor Ort vom Arzt ab.
Was ist eure Meinung dazu?
Ich hoffe ja wirklich,das ich nicht Dienstuntauglich sein werde.
In meinen Augen ist eine augekugekte Schutler doch was voellig anderes als ein gebrochene, oder?

Viele Gruesse

Zieher.
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BulleMölders

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Antw:Die Sache mit der ausgekugelten Schulter...
« Antwort #7 am: 19. Dezember 2011, 14:41:35 »

Unsere Meinung ist da vollkommen irrelevant, es sei den der Arzt der dich begutachten wird ist hier im Forum aktiv.
Denn die einzige Meinung die zählt ist seine.
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F_K

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Antw:Die Sache mit der ausgekugelten Schulter...
« Antwort #8 am: 19. Dezember 2011, 15:08:12 »

Zitat
Nach der Operation wird die Schulter für drei Wochen komplett ruhiggestellt, danach nochmals drei Wochen lang in der Nacht. Bereits am ersten Tag nach der Operation werden krankengymnastische Übungen durchgeführt. Bis sechs Wochen nach der Operation darf der Arm nicht nach außen gedreht werden. Überkopfsportarten, Werfen und Kontaktsportarten sind für ein halbes Jahr nicht erlaubt.


Zitat
Akute Erkrankung oder Verletzung
im Bereich des Schultergürtels.
Operationen, noch nicht 6 Monate
zurückliegend.

-> Gibt Gradation V -> damit aus meiner Sicht ZWINGEND für min. 6 Monate (ab OP Termin) nicht wehrdiensttauglich.

Deckt sich mit den oben angeführten medizinischen Gründen - ich würde dringend aus Plan B Plan A machen und einen neuen Plan B entwickeln.
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Zieher

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Antw:Die Sache mit der ausgekugelten Schulter...
« Antwort #9 am: 19. Dezember 2011, 18:23:42 »

Das ging ja schnell mit der Antwort.
Vielen Dank fuer deine sehr kompetente Antwort F_K .
Habs grade auchmal nachgeschaut.
Dann verstehe ich trotz allem nicht ,warum ich da am 02.01 erscheinen soll.
Aber okay.
Ich habe ja nen Gutschein.
Ist trotzdem die, auf den Punkt genauen, 95 Kilometer anzufahren, und ab gleichen Tag wieder heimgeschickt werden.
Gut, das ist halt der Bunbd, und ich wuerde ja fast alles tun um da angenommen zu werden.
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Luci

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Antw:Die Sache mit der ausgekugelten Schulter...
« Antwort #10 am: 25. Januar 2012, 23:09:29 »

Hi,
Zur ausgekugelten Schulter kann ich nur sagen Pass auf dich auf, da hilft nur stabilisieren und aufpassen das es nicht wieder passiert. Der Axilarisnerv läuft dort lang. Ich bin auch bei der Bundeswehr, habe mir mehrmals nach einem Unfall die Schulter ausgekugelt, jetzt ist der Nerv angeschlagen. Das geht dannniewieder weg. Ich bin noch beim Bund, aber Rucksackbefreit, Op wird bei mir überlegt. Erstmal ausheilen lassen, auf keinen Fall überstrapazieren die Schulter damit du deine Fitness behältst. Ich habe verdammte Schmerzen schon beim Joggen durch das gerüttelt...wie gesagt das geht nie wieder weg. Ersmal an die Gesundheit denken....Viele haben es ohne Nervenschädigung überstanden, dauert aber seine Zeit und viel Training...
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Luci

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Antw:Die Sache mit der ausgekugelten Schulter...
« Antwort #11 am: 25. Januar 2012, 23:19:39 »

Musst doch die Armschlinge an deinem Anreisetag noch tragen oder? Telefonier nochmal mit deiner Einheit, damit du weißt wie lange du bleiben sollst, wann die Untersuchung stattfindet. Man wird da die ersten Tage nur rumgescheucht...und dann schön die Reisetasche schleppen mit der Schulter.dann stundenlang da rumlaufen...gleich anrufen und sagen was Sache ist, das du gleich separat einen Arzttermin erhältst. Sonst Stress. Viel Erfolg

Ps: nix mit vorn Zug schmeißen, egal wies ausgeht klar?
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BulleMölders

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Antw:Die Sache mit der ausgekugelten Schulter...
« Antwort #12 am: 26. Januar 2012, 07:25:24 »

Da der Antrittstermin schon mehr als drei Wochen zurückliegt, wir das Telefonieren nicht mehr viel Helfen. :)
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StOPfr

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Antw:Die Sache mit der ausgekugelten Schulter...
« Antwort #13 am: 26. Januar 2012, 12:00:56 »

Ps: nix mit vorn Zug schmeißen, egal wies ausgeht klar?
Das ist natürlich immer ein guter Rat, weil die Kompanie eindeutig ein zu großer Rahmen wäre...  ;)

btw: Mitgefühl finde ich prima!
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