Naja, Susi, etwas angemessener ist Ihre Einlassung jetzt ja auch bereits geworden. Vielen Dank für Ihre weise Beschränkung Ihrer Verbalinjurien gegen die Bundeswehr und ihre Soldaten (die Sie in einem Atemzug nennen.
Ich will Ihnen mal darstellen, was Sie hier im besten Sinne erleben: Die Verteidigung und Auseinandersetzung mit der Meinungsfreiheit anderer Personen, auch wenn diese in Ton oder Tun oftmals aggressiv-intolerant sind, wie wir Sie hier auch bisher erlebten!
Sie beklage in Ihrer letzten Zuschrift mangelnde/fehlende Zielsetzungen und Ausstiegsszenarien, insbesondere aus dem Afghanistaneinsatz. Und sie führen an, dass Deutschland dort den Kürzeren ziehen wird. Leider übersehen Sie dabei, dass sich Ihre kritik an die Falschen richtet: Den Einsatz beschließen unsere Volksvertreter, vulgo: Bundestagsabgeordneten. Und wir Bundeswehrsoldaten stehen ohne Einschränkung unter dem Primat der Politik, haben die uns gegebenen Aufträge also nach bestem Wissen und Können auszuführen. Punkt. Wenn Sie also in Bezug auf den letztgenannten oder Bundeswehreinsätze insgesamt wirkungsvoll vorbringen möchten, so steht es Ihnen frei, sich an Ihre Bundestagsabgeordneten oder an die Medien zu wenden, um damit Gehör zu finden.
Wenn es um die Ziele des Auftrages in Afghanistan geht, möchte ich Sie ermuntern, unter dem Stichwort "Einsaätze" auf der Seite bundeswehr.de zu recherchieren. Dort werden Sie umfassende Informationen über Historie, Ziele und Umsetzung finden und nachlesen können. Andere Informationen werden Sie hier im Forum dazu nicht erhalten.
Warum Sie in Ihrem letzten Absatz dann wieder polemisch und teilweise einfach ordinär-ausfallend werden, bleibt Ihr Geheimnis und für uns hier unerfindlich. Bleiben Sie auf dieser nicht vorhandenen Gesprächsbasis ruhig bei Ihrer Meinung, denn Sie sind ja offenbar an einer ernsthaften Reflexion Ihrer Vorhalte nicht wirklich interessiert, denn dann hätten Sie sie anders vorgebracht. So dargestellt kann man nur daran zweifeln, dass Sie überhaupt jemals einem Soldaten begegnet sind (und sich mit ihm/ihr ausgetauscht haben), der/die in AFG oder einem anderen Einsatz war.