Ich habe mich noch einmal mit einem Kameraden hierüber unterhalten und erfahren, dass sich nach der erwähnten Umstellung jetzt die Praxis eingebürgert hat, jedem Soldaten nach seinem IN die 15 Tagessätze als Abschlag zu überweisen, also die oben bereits erwähnten € 1.650,-- und eine eventuelle Überzahlung für den aktuellen Monat dann mit der Zahlung des nächsten Monats zu verrechnen!
Beispiel:
Ein Soldat hat sein IN am 20. eines Monats und bekommt vom ReFü am 25. des gleichen Monats den Abschlag von € 1.650,-- überwiesen. Der Monat hat jedoch nur 30 Tage, somit hätte der Kamerad für diesen Monat eine Überzahlung von 4 Tagessätzen erhalten, die mit der AVZ-Zahlung am Ende des nächsten Monats verrechnet wird. Statt 31 Tagessätzen erhält der Soldat dann halt nur 27 Tagessätze für seinen ersten kompletten Monat im Einsatz überwiesen.
Ansonsten kann ich mich nur dem "bayern-bazi" anschließen, dass die Mitnahme von "ein paar Euronen" für die ersten Tage nicht schaden kann. Und wenn das Girokonto zu Hause entsprechende Deckung aufweist, kann man so ungefähr ab dem 3. Tag im Einsatz, wenn die ganzen Bürokratiemassnahmen abgeschlossen sind, auch ohne Probleme Geld im CASH-Office holen, welches dann ca. 3 bis 5 Werktage später vom Girokonto abgebucht wird. Hierzu sollte man jedoch entweder eine Abrechnung (SaZ/BS) dabei haben, oder seine EC-Karte, weil es sein kann, dass der ReFü die Bankverbindung sehen möchte.