@ miguhamburg1
Miguhamburg1 schrieb:
Dass es aber Schülern trotz rudimentären Geschichtsunterrichts nicht auffällt, dass die Wehrmacht mit der Kapitualtion 1945 (und das wird im Allgemeinen intensiv unterrichtet) aufhörte zu bestehen und die Bundeswehr erst 1956 aufgestelt wurde, sollte doch auch einem unbegabten und marginal interessierten Schüler auffallen...
Die Wehrmacht hörte mit dem 1945 auf zu bestehen, aber nicht die Soldaten. Weshalb ich jetzt auch schon von linker Seite gehört habe, dass die Zeit 1956 - 1970 + x nicht traditionswürdig sei. Schlußendlich waren bis zu General a.D. Brandt welcher 1983 aus dem Dienst schied alle Generalinspekteure der Bundeswehr kriegsgedient in der Wehrmacht und der sich anschließende General a.D. Altenburger war es nur nicht da er mit Jahrgang 1928 selbst für die Wehrmacht zu jung und somit "nur" Marinehelfer war.
Von daher eine Bundeswehr ohne Wehrmacht, wäre genaus wenig realistisch wie eine Wehrmacht ohne Reichswehr und eine Reichswehr ohne kaiserliches Heer. Die Heere hörten auf zu bestehen, aber nicht die Soldaten die sie bildeten und um den ersten Kanzler K. Adenauer der Bundesrepublik zu zitieren:
"Meine Herren, ich glaube, dass mir die NATO 18-jährige Generäle nicht abnehmen wird." welches ihm zugeschrieben wird.
Gleiches gilt im übriegen auch für den gesamten Staat, da man ja schlecht einen Bevölkerungsaustausch machen kann und das GG fusst ebenfalls in der Weimarer Verfassung welche wiederum auf der Paulskirche basiert. Von daher man kann die 12 Jahre nicht tilgen aus der Geschichte doch die deutsche Geschichte kann spätestens mit der Wahl Heinrichs I aus dem Haus der Ottonen 919 begonnen werden oder eigentlich schon mit den Verträgen von Verdun wo die Teilung des Frankenreichs beschlossen wurde und erstmal ein Vertrag in "deutsch" aufgesetzt wurde und dies war 843.
Deshalb das Ansehen der Bundeswehr spiegelt das Ansehen des Staates in der Gesellschaft wieder und ab und an geht auch ein Staat an " freundlicher Desintresse" zugrunde.
Achso und zu den Farben Schwarz - Rot - Gold läßt sich sagen das 1848 als dies erstmals auf einem Kriegsschiff in den Kämpfen um Schleswig - Holstein gesetzt wurden seitens Großbritanniens als unumschränkter Seemacht erklärt wurde das schwarz - rot - gold eine "Piratenflagge" sei und dies bis zur Auflösung der Bundesflotte 1852 so gesehen wurde.