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Autor Thema: hib-Meldung 274/2019 vom 14. März 2019 (Invictus Games)  (Gelesen 144 mal)

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Ausrichtung der "Invictus Games"

Sport/Antrag - 14.03.2019 (hib 274/2019)

Berlin: (hib/HAU) Die Koalitionsfraktionen wollen die "Invictus Games" - das Sportereignis der versehrten Soldatinnen und Soldaten - "als ein deutliches Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung" nach Deutschland holen. In einem dazu von Unions- und SPD-Fraktion vorgelegten Antrag (19/8262), den der Bundestag am Donnerstag in erster Lesung berät, wird die Ankündigung der Bundesregierung begrüßt, sich für die Austragung der "Invictus Games" in Deutschland einzusetzen. Damit zeige die Bundesregierung den deutschen Soldatinnen und Soldaten, dass sie sich ihrer Verantwortung "auch jenseits der militärischen Einsätze bewusst ist", schreiben die Abgeordneten.

Seit 1990 habe sich die Bundeswehr mit Zustimmung des Bundestages an mehr als 40 Auslandseinsätzen beteiligt, heißt es in dem Antrag. Auch derzeit würden knapp 3.500 Soldatinnen und Soldaten in mehr als 15 Einsätzen helfen, internationale Krisen zu bewältigen und Konflikte einzudämmen. Bei diesen Einsätzen seien Soldatinnen und Soldaten immer wieder auch verletzt worden, sei es physisch oder psychisch. Viele litten seither unter den Folgen, "teilweise lebenslang". Um diesen Menschen eine neue Perspektive zu geben, aber auch, um ihnen mehr öffentliches Verständnis und Anerkennung zukommen zu lassen, seien die "Invictus Games" ins Leben gerufen worden, schreiben die Parlamentarier. Im Laufe der Zeit hätten sich die "Invictus Games" zu einer anerkannten Plattform für eine stärkere Wertschätzung der versehrten Soldatinnen und Soldaten entwickelt.

Die Bundesregierung wird in dem Antrag von Union und SPD aufgefordert, sich für eine gezielte Vorbereitung und Qualifikation von Soldatinnen und Soldaten einzusetzen, die an den Wettkämpfen teilnehmen wollen. Dabei sollten sie sich bei der Vorbereitung auch auf die fachliche Expertise der Sportschule der Bundeswehr stützen können. Die Regierung solle nach den Vorstellungen der Fraktionen die Ausrichtung der "Invictus Games" unterstützen, um sicherzustellen, "dass dieses Sportereignis reibungslos geplant und umgesetzt werden kann". Dabei sollte der Fokus nicht nur auf dem Wettkampf liegen, sondern auch ein sozialer Rahmen geschaffen werden, der für einen regen Austausch unter den Teilnehmenden, Zuschauern und Medienvertretern sorgt. "Letztlich sollte es auch um ein besseres Verständnis und um die erforderliche Akzeptanz für die Situation der Soldatinnen und Soldaten gehen", heißt es in der Vorlage.

Die letzten "Invictus Games" fanden 2018 im australischen Sydney statt. An den Wettkämpfen nahmen rund 500 versehrte Soldatinnen und Soldaten aus 18 Staaten - unter anderem Afghanistan, Irak, USA, Großbritannien und Deutschland - teil. Bei den Wettkämpfen geht es nicht ausschließlich um sportliche Höchstleistungen in den zwölf Disziplinen, sondern um eine stärkere Anerkennung, wechselseitige Wertschätzung sowie um das soziale Miteinander. Die nächsten "Invictus Games" sollen 2020 im niederländischen Den Haag stattfinden. Deutschland könnte die Gastgeberrolle im Jahr 2022 übernehmen.

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