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Wir mussten, für die nächste Zeit, leider das Schreiberecht für Gäste beschränken, da wir in den letzten 2 Tagen ca 1000 Beiträge mit Werbung für Pornoseiten von "Gästen" hatten

Leider wird uns vom Team der Arbeitsaufwand nach Europäischer Arbeitszeitrichline nicht gut geschrieben und somit haben wir beschlossen, das Schreiberecht für Gäste bis auf weiteres ruhen zu lassen.

Aufgrund des aktuellen Angriffs können Neuanmeldungen nur noch manuell freigeschaltet werden. Falls sich jemand angemeldet, aber bisher noch keine Bestätigungsmail bekommen hat- einfach nochmal versuchen. Es kann passieren, dass ihr bei der Löschung von Spamanfragen durchgerutscht seid.

Autor Thema: Versicherungsbetrug  (Gelesen 7008 mal)

IcemanLw

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Antw:Versicherungsbetrug
« Antwort #30 am: 05. September 2019, 12:46:43 »

Man kann nur sagen, dass diese Berater wirklich sehr talentiert sind. Ich bin da wirklich mit einem guten Gefühl weg gegangen nachdem ich da war.
Zum Glück bin ich eher eine skeptische Natur und hab mich mit meinen vorgedienten Kameraden unterhalten und das anschließend gemeldet.
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Kronen erbt man, Königreiche muss man sich verdienen

justice005

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Antw:Versicherungsbetrug
« Antwort #31 am: 05. September 2019, 18:04:48 »

Zitat
eder dem ähnliches passiert ist, kann sich gerne bei mir melden. Ich kann ihn beraten wie man aus den Verträgen wieder rauskommt. Ich kann nur jedem Berufseinsteiger bei der Bundeswehr raten, fangt erstmal euren Dienst an und lasst euch ordentlich beraten. Keine Hetze, es ist genug Zeit für alles.

Da bei diesen dubiosen Vermittlern auch aktive Soldaten mitmischen, sollte man die jeweiligen Vermittler auch unbedingt der Bundeswehr melden. Am besten beim KpChef, der kann die Namen dann an den Rechtsberater weiter melden. Doer kann dann geprüft werden, wo der entsprechende Soldat sitzt und wer dienstrechtlich für ihn zuständig ist.

Bei den aktiven Soldaten, die als Vermittler und Tipgeber tätig sind, greift man mittlerweile ziemlich drastisch durch. Selbst einmalige Vermittlungen können bereits eine Bekanntschaft mit dem Truppendienstgericht nach sich ziehen. In den ersten vier Dienstjahren, in denen stattdessen eine fristlose Entlassung möglich ist, wird diese auch durchgeführt. Man kann nur hoffen, dass sich das rumspricht und entsprechend abschreckt.

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KlausP

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Antw:Versicherungsbetrug
« Antwort #32 am: 05. September 2019, 18:13:58 »

Zitat
... Die Vermittler sind wohl ziemlich jovial und nutzen die Masche „Kameradschaft" ...

Diese Typen haben die Bezeichnung "Kamerad" nach meiner Ansicht ein für allemal verwirkt. "Kameradenschwein" trifft es eher.
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StOFä (NVA) a.D., StFw a.D.
aktiver Soldat vom 01.11.71 bis 30.06.06, gedient in zwei Armeen

RefüPerser d.R.

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Antw:Versicherungsbetrug
« Antwort #33 am: 06. September 2019, 08:06:18 »

@Justice Den Weg über den Rechtsberater braucht man gar nicht gehen. Jeder mit Intranetzugang kann über die Personensuche 2.0 finden wo der "Vermittler" seinen Dienst verrichtet und so direkt an den DV herangehen.

Leider spricht sich es noch nicht genug herum. Zum Glück gehört die Pinguswarnung schon zum Spießunterricht, so dass zwei Rekruten nach einer Ansprache direkt zum ZgFhr gingen und es meldeten. Verrmittler waren irritiert als sich dann KpChef und weiterer Zeuge am Nebentisch zu erkennen gaben. 8)
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Dopan

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Antw:Versicherungsbetrug
« Antwort #34 am: 06. September 2019, 17:56:53 »

Es ist wirklich erfreulich, wenn sich solche Maschen so weit herumgesprochen haben, dass es illegalen Versicherungsmaklern in der Bundeswehr unmöglich wird, ihr Geschäft dort zu betreiben. Doch scheint das jetzt mit Plakos und Pingus nochmal eine andere Qualität zu bekommen. Plakos fängt die Jugendlichen vor ihrem Dienstantritt für Pingus über WhatsAPP und Facebook ab. Da wird es für die Bundeswehr schwer, weil die Anwärter noch gar nicht bei ihnen angefangen haben.
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F_K

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Antw:Versicherungsbetrug
« Antwort #35 am: 06. September 2019, 18:13:54 »

Tja,
... ist auch keine Zuständigkeit der BW - darum prüfe, wer sich bindet.
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Kaii

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Antw:Versicherungsbetrug
« Antwort #36 am: 10. September 2019, 10:42:02 »

Hey Kai, habe deine Nachricht jetzt erst gelesen. Sorry war im Urlaub. Ja kann ich dir sagen. Die Firma heißt Plakos GmbH. Die arbeiten mit der Pingus GmbH zusammen und vermitteln scheinheilig Versicherungen. Habe mich aus der WhatsAPP mit Jemandem unterhalten der das Gleiche durchgemacht hat. Und der hat mir dann erzählt wie das Ganze bei Plakos abläuft. Erst bekommst du Honig um den Mund geschmiert. Du bekommst versprochen, dass die dir zum Einstellungstest helfen wollen. Aber eigentlich wollen die nur deinen Dienstantritt und Handynummer wissen. Dann meldet sich der Administrator bei dir. Bei mir war es ein Tom. Der tut dann so als wolle er dir nur helfen und bietet dir aber auch gleich einen Beratungstermin mit Jemandem aus seinem Netzwerk an. Und dann meldet sich ein Berater von Pingus. Er sagt dir aber nicht, um was es geht. Stattdessen labert er dich 30 Minuten lang zu und kommt einfach nicht zur Sache. Erst wenn du dich mit ihm triffst, rückt er so langsam raus und hat es bei mir leider auch noch geschafft mich zu überreden eine Versicherung bei ihm abzuschließen. Jetzt habe ich erfahren, dass meine Versicherungen die ich abgeschlossen habe, viel zu teuer sind und Plakos und Pingus dabei sehr viel Geld verdienen. Also so läuft das Ganze ab. Daher kann ich Jedem nur raten, vorsichtig mit seinen Daten und der Handynummer umzugehen. Auf keinen Fall irgendetwas unterschreiben oder sich auf einen Termin einlassen. Das bekommt man alles noch während der Grundausbildung mit welche Versicherungen man braucht oder auch nicht!!

Hallo Thomsenm, du bist leider nicht der Einzige. Plakos betreibt diese Abzocke an jungen Rekruten schon seit langer Zeit in Zusammenarbeit mit verschiedenen Versicherungsberatern. Ob, Bundeswehr, Polizei, Zoll oder andere Berufe. Sie arbeiten mit Versicherungsberatern zusammen, die genauso abgezockt sind wie Plakos selbst. Da ist jedes Mittel recht. Hauptsache der Versicherungsvertrag kommt zustande und die Provision wird eingefahren.
Es ist sehr schwer sich davor zu schützen. Aber umso mehr Betroffene davon berichten, desto schwieriger wird es für diese Firmen junge Menschen abzuzocken. Die Masche ist immer die Gleiche. Erst freundlich und kameradschaftlich ansprechen, dann viel Angst machen und erzählen in welche Fallen man tappen kann bei der Bundeswehr und dann Versicherungsverträge abschließen und abzocken.
Daher auch hier nochmal der Hinweis: Seid vorsichtig, wenn Ihr irgendwelche WhatsAPP oder Facebook- Gruppen besucht oder beitretet. Schaut genau hin, wer diese Gruppen anbietet. Die Anbieter haben automatisch Eure Handynummer und meist auch noch Euren Namen. Wenn Ihr persönlich wegen einem kostenlosen Beratungsgespräch angesprochen werdet, dann sollten die Alarmglocken läuten. Lasst Euch auf keinen Termin ein! Ihr könnt höflich die Kommunikation ablehnen. Während der Grundausbildung habt Ihr 3 Monate Zeit Euch vom Bundeswehrverband beraten zu lassen. Es folgen genug Infotage und Veranstaltungen auf denen Ihr alle Informationen bekommt. Lasst Euch keine Angst machen durch diese Versicherungsbetrüger und zu einem Versicherungsabschluss überrumpelt.
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