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Autor Thema: Rerservistenverband fordert eine Nationale Reserve (+Dienstpflicht)  (Gelesen 623 mal)

Verteidiger

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Der Reservistenverand fordert Aufstellung von 16 Landesregimentern und eine Dienstpflicht für alle Frauen und Männer. Der Vorschlag traf nicht gerade auf Gegenliebe des BMvGs. Die Grundidee finde ich an sich recht gut.
http://www.focus.de/politik/videos/organisiert-in-landesregimentern-fuer-nationale-reserve-reservisten-wollen-30-000-frauen-und-maenner-verpflichten_id_7359378.html
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CIRK

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Da ist wohl ein Verband, der in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung abgenommen hat, auf der Such nach neuen Betätigungsfeldern.
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F_K

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Inhaltlich:

- Schon die RSU Kompanie, 1 bis 3 pro LKdo, sind nicht voll aufgestellt, wo soll dann das Personal für ein Rgt gefunden werden?
- Beorderungsstand im Heer nur um 50%, es gibt also genug Möglichkeiten für Res
- Möglichkeit von Dienstpflichten / Pflichtdienst ist hier schon öfter diskutiert worden - GG Änderung.
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KlausP

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Zitat
Der Reservistenverband fordert die Aufstellung einer Art Volks-Armee. Zu diesem Zweck sollen 30.000 Frauen und Männer für den Dienst in einer "Nationalen Reserve" verpflichtet werden. Der Vorschlag stößt in der Bundeswehr auf Ablehnung.

Die "fordern" etwas? Einige Funktionäre haben immer nocht begriffen, dass ihr Verein von der Bundeswehr mehr schlecht als recht künstlich am Leben erhalten wird.
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StOFä (NVA) a.D., StFw a.D.
aktiver Soldat vom 01.11.71 bis 30.06.06, gedient in zwei Armeen

miguhamburg1

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Nun, das Thema "Dienstpflicht" ist ja bereits umfänglich in anderen Themensträngen hier diskutiert worden. Einmal abgesehen von den dazu nötigen rechtlichen Änderungen bis hin zum Grundgesetz sehe ich weit und breit keine ernsthafte politische Initiative, die in diese Richtung gehen würde.

Der Reservistenverband fordert immer gerne viel, um sich damit wieder ins Gespräch zu bringen. Allerdings wird man als Beobachter bei diesen ganzen initiativen nicht den Eindruck los, dass es dem Verband eher um "Arterhaltung", als um tatsächlich zielführende, wie sinnvolle inhaltliche Gestaltung geht. Denn ginge es dem Verband hierum, so würden die internen Diskussionen daraufhin hinauslaufen, sich eine Zukunftsstrategie zu geben, mit der er

-  neue Mitglieder hinzugewinnt,
-  vorhandene Mitglieder hält,
-  einen substantiellen Beitrag zur Ergänzung der Bundeswehr sowie
-  hierdurch auch im zivilen Umfeld interessiertes Gehör findet.

So lange sich die Gedankenwelt des Reservistenverbandes vornehmlich auf dem Feld des "Soldat Spielens" befindet, wird er aus seiner derzeitigen Situation nicht herauskommen. Wobei ich zum Feld des "Soldat Spielens" sowohl die 3-S-Aktivitäten zähle, als auch die RSU-Kompanien. Denn Beides hilft der Bundeswehr nicht wirklich weiter, bindet aber enorme personelle und materielle Kapazitäten für die Bespaßung der Reservisten. Und auch die jährlichen Sammlungen für die Kriegsgräberfürsorge sind wirklich nett, aber eben auch kein Selbstläufer, der diesem Verband Mitglieder zuführt und ihn sicherheitspolitisch ernst nimmt.

Und so wird auch diese "Forderung" nach einer allgemeinen Dienstpflicht als Beitrag für das politische Sommerloch ganz schnell wieder in der Versenkung verschwunden sein.
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