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Zusammenfassung

Autor: Kaii
« am: 10. September 2019, 10:42:02 »

Hey Kai, habe deine Nachricht jetzt erst gelesen. Sorry war im Urlaub. Ja kann ich dir sagen. Die Firma heißt Plakos GmbH. Die arbeiten mit der Pingus GmbH zusammen und vermitteln scheinheilig Versicherungen. Habe mich aus der WhatsAPP mit Jemandem unterhalten der das Gleiche durchgemacht hat. Und der hat mir dann erzählt wie das Ganze bei Plakos abläuft. Erst bekommst du Honig um den Mund geschmiert. Du bekommst versprochen, dass die dir zum Einstellungstest helfen wollen. Aber eigentlich wollen die nur deinen Dienstantritt und Handynummer wissen. Dann meldet sich der Administrator bei dir. Bei mir war es ein Tom. Der tut dann so als wolle er dir nur helfen und bietet dir aber auch gleich einen Beratungstermin mit Jemandem aus seinem Netzwerk an. Und dann meldet sich ein Berater von Pingus. Er sagt dir aber nicht, um was es geht. Stattdessen labert er dich 30 Minuten lang zu und kommt einfach nicht zur Sache. Erst wenn du dich mit ihm triffst, rückt er so langsam raus und hat es bei mir leider auch noch geschafft mich zu überreden eine Versicherung bei ihm abzuschließen. Jetzt habe ich erfahren, dass meine Versicherungen die ich abgeschlossen habe, viel zu teuer sind und Plakos und Pingus dabei sehr viel Geld verdienen. Also so läuft das Ganze ab. Daher kann ich Jedem nur raten, vorsichtig mit seinen Daten und der Handynummer umzugehen. Auf keinen Fall irgendetwas unterschreiben oder sich auf einen Termin einlassen. Das bekommt man alles noch während der Grundausbildung mit welche Versicherungen man braucht oder auch nicht!!

Hallo Thomsenm, du bist leider nicht der Einzige. Plakos betreibt diese Abzocke an jungen Rekruten schon seit langer Zeit in Zusammenarbeit mit verschiedenen Versicherungsberatern. Ob, Bundeswehr, Polizei, Zoll oder andere Berufe. Sie arbeiten mit Versicherungsberatern zusammen, die genauso abgezockt sind wie Plakos selbst. Da ist jedes Mittel recht. Hauptsache der Versicherungsvertrag kommt zustande und die Provision wird eingefahren.
Es ist sehr schwer sich davor zu schützen. Aber umso mehr Betroffene davon berichten, desto schwieriger wird es für diese Firmen junge Menschen abzuzocken. Die Masche ist immer die Gleiche. Erst freundlich und kameradschaftlich ansprechen, dann viel Angst machen und erzählen in welche Fallen man tappen kann bei der Bundeswehr und dann Versicherungsverträge abschließen und abzocken.
Daher auch hier nochmal der Hinweis: Seid vorsichtig, wenn Ihr irgendwelche WhatsAPP oder Facebook- Gruppen besucht oder beitretet. Schaut genau hin, wer diese Gruppen anbietet. Die Anbieter haben automatisch Eure Handynummer und meist auch noch Euren Namen. Wenn Ihr persönlich wegen einem kostenlosen Beratungsgespräch angesprochen werdet, dann sollten die Alarmglocken läuten. Lasst Euch auf keinen Termin ein! Ihr könnt höflich die Kommunikation ablehnen. Während der Grundausbildung habt Ihr 3 Monate Zeit Euch vom Bundeswehrverband beraten zu lassen. Es folgen genug Infotage und Veranstaltungen auf denen Ihr alle Informationen bekommt. Lasst Euch keine Angst machen durch diese Versicherungsbetrüger und zu einem Versicherungsabschluss überrumpelt.
Autor: F_K
« am: 06. September 2019, 18:13:54 »

Tja,
... ist auch keine Zuständigkeit der BW - darum prüfe, wer sich bindet.
Autor: Dopan
« am: 06. September 2019, 17:56:53 »

Es ist wirklich erfreulich, wenn sich solche Maschen so weit herumgesprochen haben, dass es illegalen Versicherungsmaklern in der Bundeswehr unmöglich wird, ihr Geschäft dort zu betreiben. Doch scheint das jetzt mit Plakos und Pingus nochmal eine andere Qualität zu bekommen. Plakos fängt die Jugendlichen vor ihrem Dienstantritt für Pingus über WhatsAPP und Facebook ab. Da wird es für die Bundeswehr schwer, weil die Anwärter noch gar nicht bei ihnen angefangen haben.
Autor: RefüPerser d.R.
« am: 06. September 2019, 08:06:18 »

@Justice Den Weg über den Rechtsberater braucht man gar nicht gehen. Jeder mit Intranetzugang kann über die Personensuche 2.0 finden wo der "Vermittler" seinen Dienst verrichtet und so direkt an den DV herangehen.

Leider spricht sich es noch nicht genug herum. Zum Glück gehört die Pinguswarnung schon zum Spießunterricht, so dass zwei Rekruten nach einer Ansprache direkt zum ZgFhr gingen und es meldeten. Verrmittler waren irritiert als sich dann KpChef und weiterer Zeuge am Nebentisch zu erkennen gaben. 8)
Autor: KlausP
« am: 05. September 2019, 18:13:58 »

Zitat
... Die Vermittler sind wohl ziemlich jovial und nutzen die Masche „Kameradschaft" ...

Diese Typen haben die Bezeichnung "Kamerad" nach meiner Ansicht ein für allemal verwirkt. "Kameradenschwein" trifft es eher.
Autor: justice005
« am: 05. September 2019, 18:04:48 »

Zitat
eder dem ähnliches passiert ist, kann sich gerne bei mir melden. Ich kann ihn beraten wie man aus den Verträgen wieder rauskommt. Ich kann nur jedem Berufseinsteiger bei der Bundeswehr raten, fangt erstmal euren Dienst an und lasst euch ordentlich beraten. Keine Hetze, es ist genug Zeit für alles.

Da bei diesen dubiosen Vermittlern auch aktive Soldaten mitmischen, sollte man die jeweiligen Vermittler auch unbedingt der Bundeswehr melden. Am besten beim KpChef, der kann die Namen dann an den Rechtsberater weiter melden. Doer kann dann geprüft werden, wo der entsprechende Soldat sitzt und wer dienstrechtlich für ihn zuständig ist.

Bei den aktiven Soldaten, die als Vermittler und Tipgeber tätig sind, greift man mittlerweile ziemlich drastisch durch. Selbst einmalige Vermittlungen können bereits eine Bekanntschaft mit dem Truppendienstgericht nach sich ziehen. In den ersten vier Dienstjahren, in denen stattdessen eine fristlose Entlassung möglich ist, wird diese auch durchgeführt. Man kann nur hoffen, dass sich das rumspricht und entsprechend abschreckt.

Autor: IcemanLw
« am: 05. September 2019, 12:46:43 »

Man kann nur sagen, dass diese Berater wirklich sehr talentiert sind. Ich bin da wirklich mit einem guten Gefühl weg gegangen nachdem ich da war.
Zum Glück bin ich eher eine skeptische Natur und hab mich mit meinen vorgedienten Kameraden unterhalten und das anschließend gemeldet.
Autor: Dopan
« am: 05. September 2019, 12:29:13 »

Lieber KlausP,

das habe ich meinem Sohn eigentlich auch versucht beizubringen, aber irgendwie hat es nur bedingt geklappt. Mein Sohn war ebenfalls in den besagten Plakos WhatsAPP Gruppen unterwegs, um sich zu informieren. Wie hier schon beschrieben wurde, hat man ihn dann kontaktiert und ihm gleich einen Vororttermin mit einem „Spezialisten für den öffentlichen Dienst“ aufgeschwätzt. Die Vermittler sind wohl ziemlich jovial und nutzen die Masche „Kameradschaft“. Es sollte nur darum gehen ihn kostenlos zum Einstieg bei der Bundeswehr zu beraten. Was dann dabei rauskam waren Versicherungsabschlüsse durch die Pingus GmbH. Das ist eine ganz miese Nummer junge Menschen, die noch nicht so erfahren sind, so zu überrumpeln. Die Verträge sind natürlich viel schlechter, als wenn man direkt abschließt oder den Rahmenvertrag nimmt. Schließlich zahlt man ja noch die Provision für die Vermittlung durch Plakos und Pingus. Wir werden auf jeden Fall dagegen vorgehen und haben auch schon einen Ansatz gefunden, wie man da wieder rauskommt.

Jeder dem ähnliches passiert ist, kann sich gerne bei mir melden. Ich kann ihn beraten wie man aus den Verträgen wieder rauskommt. Ich kann nur jedem Berufseinsteiger bei der Bundeswehr raten, fangt erstmal euren Dienst an und lasst euch ordentlich beraten. Keine Hetze, es ist genug Zeit für alles.

Beste Grüße
Autor: KlausP
« am: 29. August 2019, 12:49:07 »

Zitat
... Aber eigentlich wollen die nur deinen Dienstantritt und Handynummer wissen. ...

Danke für den Hinweis. Wenn wir "Alten" sowas schreiben und davor warnen, Handy- oder Whatsappnummer zu posten oder den Klarnamen (gerne auch als Foren-Nick) werden wir in der Regel nur müde belächelt. Dies ist ein für jeden öffentlich zugängliches Forum. Da können also auch solche Typen ihre Daten problemlos abgreifen.
Autor: Thomsenm
« am: 29. August 2019, 09:56:16 »

Hey Kai, habe deine Nachricht jetzt erst gelesen. Sorry war im Urlaub. Ja kann ich dir sagen. Die Firma heißt Plakos GmbH. Die arbeiten mit der Pingus GmbH zusammen und vermitteln scheinheilig Versicherungen. Habe mich aus der WhatsAPP mit Jemandem unterhalten der das Gleiche durchgemacht hat. Und der hat mir dann erzählt wie das Ganze bei Plakos abläuft. Erst bekommst du Honig um den Mund geschmiert. Du bekommst versprochen, dass die dir zum Einstellungstest helfen wollen. Aber eigentlich wollen die nur deinen Dienstantritt und Handynummer wissen. Dann meldet sich der Administrator bei dir. Bei mir war es ein Tom. Der tut dann so als wolle er dir nur helfen und bietet dir aber auch gleich einen Beratungstermin mit Jemandem aus seinem Netzwerk an. Und dann meldet sich ein Berater von Pingus. Er sagt dir aber nicht, um was es geht. Stattdessen labert er dich 30 Minuten lang zu und kommt einfach nicht zur Sache. Erst wenn du dich mit ihm triffst, rückt er so langsam raus und hat es bei mir leider auch noch geschafft mich zu überreden eine Versicherung bei ihm abzuschließen. Jetzt habe ich erfahren, dass meine Versicherungen die ich abgeschlossen habe, viel zu teuer sind und Plakos und Pingus dabei sehr viel Geld verdienen. Also so läuft das Ganze ab. Daher kann ich Jedem nur raten, vorsichtig mit seinen Daten und der Handynummer umzugehen. Auf keinen Fall irgendetwas unterschreiben oder sich auf einen Termin einlassen. Das bekommt man alles noch während der Grundausbildung mit welche Versicherungen man braucht oder auch nicht!!
Autor: Kaii
« am: 16. August 2019, 15:15:46 »

Hallo zusammen,
dann bin ich ja nicht der Einzige der reingefallen ist. Ist mir eigentlich etwas peinlich darüber zu berichten, aber mir ist das leider auch passiert. Bei mir war das Ganze aber etwas anders. Ich hatte mich auf einer Seite angemeldet um kostenlose Tests für den Bundeswehr Einstellungstest zu bekommen. Zumindest wurde mir das versprochen. Stattdessen habe ich eine pdf mit irgendwelchem Zeug bekommen. Dann hat man mich zu verschiedenen Whatsapp Gruppen zur Bundeswehr eingeladen.
Ich bin zwei Gruppen beigetreten. Später wusste ich dann, dass die nur meine Handynummer und meinen Termin zum Einstellungstest haben wollten.
Kurz nach meinem Test schrieb mich dann der Administrator dieser WhatsAPP Gruppen an. Der Admin hat mir jemanden aus seinem Netzwerk für eine Beratung zum Dienstantritt angeboten, und das ganze natürlich entspannt und kostenlos. Ich dachte das kann nichts schaden. Kurz danach rief mich ein Spezialist für den Öffentlichen Dienst an der mir dann einen Berater empfohlen hat, der mich allumfassend aufklären solle.
Habe mich dann leider auf einen Termin eingelassen, weil bis dahin noch kein Wort von Versicherung gefallen ist. Beim Treffen kam dann allmählich raus, dass es eigentlich um Versicherungen geht. Dieser Berater ist in ganz Deutschland unterwegs um Versicherungen zu verkaufen. Er hat mir vom Rahmenvertrag der Bundeswehr abgeraten und mir eine Anwartschaft und Pflege verkauft, weil ich ihm auch vertraut habe. Im Nachhinein, war mir dann klar, dass der mich ziemlich geschickt überrumpelt hat und es alles nur darauf angelegt ist Versicherungen zu verkaufen, es geht gar nicht um Beratung. Es kam dann noch raus, dass das ein Makler von Pingus ist. So war das bei mir!
LG
Thomsen

Hallo Thomsen, das kenne ich irgendwoher. Wie heißt die Firma? Weißt du noch von wem die WhatsAPP Gruppen waren?
Gruß
Kai
Autor: DeltaEcho
« am: 07. August 2019, 08:53:02 »

Die Intention habe ich verstanden, dass erklärt aber nicht den exklusiven Zugang zu Kasernen. In meinen Augen werden junge Kameraden gerne "überrumpelt" bei diesen Vorträgen. Da die Vertreter meistens ehemalige Soldaten sind und Aussagen getroffen werden wie "wir sind die einzigen die ein bestimmtes Risiko versichern", dies entspricht aber nach meiner Meinung nicht immer der Wahrheit.

Ich halte andere Produkte bei gleichen Leistungen für günstiger, da Hochrisikogruppen ausgeschlossen. Sind meistens dieselben Versicherer die auch im Konsortium des Rahmenvertrages sind.

Mehr sage ich dazu aber nicht, da ich hier keine Werbung machen möchte. Vergleichen und mehrere Angebote einholen lohnt sich aber auf jedenfall.
Autor: F_K
« am: 06. August 2019, 13:59:30 »

Wenn natürlich Hochrisikogruppen ohne Aufschlag versichert werden, wird es für alle anderen dort etwas teurer.

Als Reservist ging es mir ja "nur" um die (Risiko) Lebensversicherung im Einsatz - da ist ein Zuschlag vollkommen in Ordnung, der war auch angemessen.
Autor: LwPersFw
« am: 06. August 2019, 12:50:35 »

Allgemein halte ich den Rahmenvertrag für ein sehr schlechtes Produkt und verstehe auch bis heute nicht, warum dieser exklusiv in Kasernen werben darf.

Vielleicht kann einer der Juristen aus dem Forum dies ja mal näher erklären?

Das ist die Intention des Gesetzgebers/Dienstherrn:

"Ziel des Rahmenvertrages ist es, dem genannten Personenkreis bei Bedarf freiwilligen Versicherungsschutz auf eigene Kosten anzubieten.
Vor diesem Hintergrund wurden spezielle Tarife für den Rahmenvertrag entwickelt, die den besonderen Bedürfnissen insbesondere
von Soldatinnen und Soldaten Rechnung tragen und sich durch einen umfassenden Versicherungsschutz zu günstigen Beiträgen auszeichnen.

Im Mittelpunkt des Rahmenvertrages steht die Absicherung der Dienstunfähigkeit, die wahlweise in Verbindung mit einer Risikolebensversicherung #
oder als Zusatz zu einer Altersrentenversicherung versichert werden kann.

Nach den Versicherungsbedingungen des Rahmenvertrages ist es im Leistungsfall unerheblich, wodurch der der Dienstunfähigkeit zugrunde liegende
Gesundheitsschaden entstanden ist, ob durch Krankheit, Unfall, im Dienst, während der Freizeit, im Inland oder Ausland.
Die Leistungspflicht gilt dabei insbesondere auch bei Teilnahme von Soldatinnen und Soldaten sowie Beamtinnen und Beamten an vom Bundestag
beschlossenen Auslandseinsätzen der Bundeswehr – auch für den Fall des Einsatzes von Waffengewalt.
Im Rahmenvertrag werden auch besonders gefährdete Risikogruppen, wie sie in § 63 des Soldatenversorgungsgesetzes genannt sind
(z. B. Pilotinnen und Piloten, Fallschirmspringerinnen und Fallschirmspringer, Munitionsentschärferinnen und Munitionsentschärfer), ohne zusätzliche Risikozuschläge versichert."
Autor: Pericranium
« am: 06. August 2019, 12:44:35 »

Allgemein halte ich den Rahmenvertrag für ein sehr schlechtes Produkt und verstehe auch bis heute nicht, warum dieser exklusiv in Kasernen werben darf.

Vielleicht kann einer der Juristen aus dem Forum dies ja mal näher erklären?

Mal anders rum gefragt, wieso soll der sehr schlecht sein?
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