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Zusammenfassung

Autor: slider
« am: 24. Mai 2018, 10:14:47 »

Hängt halt Vieles von den individuellen Umständen ab. Auch die Bundeswehr bietet ja eine Vielzahl an Verwendungen, die ganz unterschiedliche Ausprägungen des "Grundbetriebs" haben.

Die Flexibilität in einer Dienststelle mit 24h Schichtbetrieb ist von Natur aus wesentlich geringer, weil diese Schichten nunmal besetzt werden müssen. Bei z.B. einer Stabs- oder Versorgungsverwendung ist es viel einfacher auch kurzfristig mal auf einen Soldaten zu verzichten. Während in Einheiten der Kampftruppe durch häufigere Übungen wieder andere Schwierigkeiten auftreten.

Das gilt allerdings im Zivilen genauso. Mein Vater war lange Zeit Leiter einer Rettungswache. Wenn sich da morgens jemand krank meldet oder aus anderen Gründen früher/später anfangen/gehen wollte, muss Ersatz da sein. In vielen anderen Jobs ist es eben völlig unkritisch wenn jemand um 14:00 Uhr Schluss oder Homeoffice macht.
Autor: HubschrauBär
« am: 24. Mai 2018, 00:01:33 »

...ich wollte lediglich Erfahrungsberichte hören wie man als Eltern den Spagat zwischen Bundeswehr und Familienleben schafft.

Auch wenn sich das ursprüngliche Anliegen eigentlich erledigt hat, ist das Thema "Familie und Dienst" ein überaus wichtiges.

Zu den greifbaren Dingen:
Auch Soldaten haben gesetzlich verankerte Ansprüche, die sich im wesentlichen aus der Erholungsurlaubsverordnung und der Sonderurlaubsverordnung für Bundesbeamte ergeben.
- Urlaubsansparung zur Kinderbetreuung (kurz: solange das Sorgerecht für ein Kind unter 12 Jahren besteht, können jährlich idR 10 Erholungsurlaubstage auf Antrag angespart werden)
- Sonderurlaub für ein erkranktes Kind unter 12 Jahren, das Betreuung gemäß der ärtzliche Bescheinigung benötigt (4 Sonderurlaubstage pro Kind, pro Jahr)
- Sonderurlaub bei Erkrankung der Betreuungsperson eines Kinds unter 8 Jahren (4 Sonderurlaubstage pro Jahr)

Möglicherweise verfügt der Standort darüber hinaus über ein Eltern-Kind Arbeitszimmer.

Ich persönlich handhabe es so:
Wenn im Grundbetrieb Probleme bzgl. der Kinder gibt springe primär ich ein um die Urlaubstage meiner Frau für o.g. Fälle für die Zeiten von Einsatz und Übung zu schonen.
Ansonsten hilft eine vorausschauende Planung (z.B. Schließtage der Kindergärten frühzeitig mit Urlaub abdecken, "private Termine" ausserhalb der Rahmendienstzeit rechtzeitig in der Einheit bekanntgeben um unschöne Überraschungen durch z.B. Sonderdienste, Nachtdienste,... zu minimieren)

Freilich wird es in den Jahren der Ausbildung komplizierter, da das Betreuen eines kranken Kinds vom Lehrgangsort aus natürlich nicht so spontan geht (Fahrtzeit). Aber oben genannte Sonderurlaubsansprüche gelten natürlich auch auf einem Lehrgang, etc.
Für alleinerziehende wird das ganze natürlich noch schwerer, da kein Partner zur Gegenseitigen Unterstützung vorhanden ist.

Für Zeiten von Einsatz und Übung braucht der Partner einen soliden Plan mit mehreren Backuplösungen (Stichworte: Soziales Umfeld und auch kameradschaftliches/familiäres Gefüge innerhalb der Einheit des Partners (Wenn ich im Einsatz bin und meine Frau ein nicht lösbares Problem hat, erwarte ich  z.B. zumindest den Hilfeversuch durch die Einheit nach einem Anruf beim Spieß ... bei Pendlern wird das natürlich schwer lösbar))

Auch wenn viele es oft nicht hören wollen:
Natürlich ist der Soldatenberuf in vielen Aspekten nicht mit einem "normalen" Beruf vergleichbar.
Aber im Grundbetrieb muss es möglich sein, im Rahmen des rechtlich vorgegebenen Rahmens auch als Soldat spontan bei den Kindern zu bleiben.
Denn letztendlich macht es keinen Unterschied ob z.B. eine Ausbildung ausfällt, weil der Ausbilder bei den Kindern bleiben muss, oder ob sich der Arbeitgeber des Ehepartners einen Kopf wegen des gleichen Ausfalls machen muss... in beiden Fällen wird "die Welt davon nicht untergehen"

Aus meiner persönlichen Erfahrung ist es im Grundbetrieb oft einfacher eine spontane Problemlösung mit dem Arbeitgeber "Bundeswehr" zu erreichen als mit dem Arbeitgeber des Ehepartners.
Autor: KlausP
« am: 22. Mai 2018, 20:42:14 »

ok das wusste ich nicht ich dachte das die Altersgrenze nicht zu trifft weil es im Internet nicht da stand nur das Mindestalter.
Danke für die Information.

Natürlich steht das bei www.bundeswehrkarriere.de bei den einzelnen Laufbahnen dabei.

Zum Beispiel hier: https://www.bundeswehrkarriere.de/blueprint/servlet/blob/28150/5d7f1685a99ab616da4129598c37c358/broschuere-feldwebel-der-bundeswehr-data.pdf

Zitat
... Sie sind mindestens 17 Jahre und höchstens 29 Jahre alt. Wenn Sie einen für die Bundeswehr verwertbaren Beruf erlernt haben, gilt das Höchstalter nicht ...
Autor: Sina1987
« am: 22. Mai 2018, 20:32:10 »

ok das wusste ich nicht ich dachte das die Altersgrenze nicht zu trifft weil es im Internet nicht da stand nur das Mindestalter.
Danke für die Information.
Autor: ulli76
« am: 22. Mai 2018, 20:24:29 »

Naja- die Arroganz hätte zumindest zum Berufswunsch gepasst.

Tja- das war´s dann- die Möglichkeit, die du dir vorstellst, gibt es für dich nicht mehr.
Autor: KlausP
« am: 22. Mai 2018, 20:14:33 »

Ich bin jetzt 30 geworden.

Dann können Sie im Sanitätsdienst nur in der Mannschaftslaufbahn eingestellt werden.

Die Unteroffizier- oder die Feldwebellaufbahn ist nur mit Ihrem erlernten Beruf möglich (z.B. Verpflegungsunteroffizier oder -feldwebel).
Autor: Ralf
« am: 22. Mai 2018, 20:06:50 »

Ich bin jetzt 30 geworden.
Damit ist das Thema doch zumindest erledigt.
Autor: Sina1987
« am: 22. Mai 2018, 19:58:10 »

Ich bin jetzt 30 geworden.
Autor: Sina1987
« am: 22. Mai 2018, 19:57:12 »

Wenn ich im Krankenhaus arbeiten würde müsste ich auch in Schichten arbeiten!
Mir ist sehr wohl bewusst auf was ich verzichten muss in meinem Leben wenn ich diesen Schritt gehen würde.ich wollte lediglich Erfahrungsberichte hören wie man als Eltern den Spagat zwischen Bundeswehr und Familienleben schafft.und mich hier nicht rechtfertigen warum ich dieses oder jenes in meinem Leben verändern möchte.wenn sie der Meinung sind das es eine Schnapsidee ist dann ist das ihr Problem und nicht meins.was hat das krank werden der Kinder mit der Bundeswehr zu tun?egal in welchem Beruf ich arbeite es wäre immer das gleiche Problem für das ich eine Lösung finden müsste.
Warum soll ein Mann es den nicht schaffen sich um seine Kinder zu kümmern?wer fragt den uns Frauen in wir das schaffen?
Wir wissen auf was wir uns dann einlassen würden wenn es so kommen würde!
Autor: KlausP
« am: 22. Mai 2018, 18:09:20 »

Und noch mal, weil Sie darauf nicht eingegangen sind:

Da Sie keinen für die Verwendung förderlichen Berufsabschluß haben, dürfen Sie bei Dienstantritt das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Autor: ulli76
« am: 22. Mai 2018, 18:01:33 »

Du weisst schon, dass GuK nach der Ausbildung Schichtbetrieb bedeutet und durchaus regelmäßig Einsätze?
Dazu eben noch die relativ lange Ausbildung in der du 1. ständig unterwegs sein wirst und du 2. ordentlich lernen musst.
Und nein, deine Kinder kannst du nicht dauerhaft in den Kasernen und Ausbildungseinrichtungen unterbringen.

Wie sieht es mit der Umzugswilligkeit aus?

Wie stellst du dir das denn eigentlich so allgemein vor wie das gehen soll? Kann dein Mann ca. 3 Jahre DAUERHAFT und im Wesentlichen ohne deine Hilfe die Kinder betreuen? Kann er deine Kinder betreuen wenn du im Schichtbetrieb bist? Oder mal kurzfristig einspringen musst, weil jemand krank geworden ist? Oder mal in den Einsatz? Wer kümmert sich um die Kinder, wenn sie krank sind und z.B. nciht in die Kita/in den KiGa können?

Ich halte es für eine Schnapsidee. Wieso willst du überhaupt zum Bund? Bessere Bezahlung? Bessere Arbeitsbedingungen?
Autor: sina1987
« am: 22. Mai 2018, 17:50:24 »

GuK damit meinst du Gesundheits- und Krankenpflege?ja das würde ich machen wollen.
und ja der papa lebt hier auch mit.
Autor: ulli76
« am: 22. Mai 2018, 17:29:52 »

Und was genau willst du beim Bund machen? Als GuK ist das ja noch etwas übersichtlicher als z.B. als als NotSan.

Und einen Mann gibt´s da irgendwie auch noch zu?
Autor: Ralf
« am: 22. Mai 2018, 17:01:37 »

Eine Fw-Laufbahn ohne militärisch verwertbaren Beruf (und Koch ist für San nicht verwertbar) geht auch nur bis zum 30. Lebensjahr.
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