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Zusammenfassung

Autor: ulli76
« am: 06. August 2018, 22:25:02 »

DAS ist kein gutes Zeichen. Aber es hilft nichts- du musst warten, bis er wieder da ist und dann werdet ihr euch aussprechen müssen.
Autor: Pudelskern
« am: 06. August 2018, 19:54:20 »

Da haben Sie ziemlich sicher recht.. so muss man es wohl sehen.

Trotzdem vielen Dank für die Antworten!
Autor: BSG1966
« am: 06. August 2018, 19:33:10 »

Bringt doch nix da zu mutmaßen. Kann sein dass er den Kopf freier haben will, kann sein dass er ne andere hat, kann sein dass er nen anderen hat. Schlauer sind Sie wenn er wieder da ist.
Autor: Pudelskern
« am: 06. August 2018, 19:26:52 »

Vielen Dank für die Antwort!

Tut mir leid ich hab mich da missverständlich ausgedrückt.. es ist nicht der Fall, dass er sich nicht mehr gemeldet hat; sondern der, dass er mir geschrieben hat, dass er keinen Kontakt mehr möchte.

Er wollte sich vielleicht melden, wenn er wieder da ist.. hat es aber offen gelassen. Es kam auch keine konkrete Begründung, es gab auch vorher keinen streit bei uns oder Ähnliches..

LG
Autor: ulli76
« am: 06. August 2018, 17:48:04 »

Bei ein paar Tagen solltest du dir keine Sorgen machen. Das kann verschiedene Ursachen haben- keine Zeit wegen Aufträgen oder einfach Probleme mit der Verbindung.
Täglicher Kontakt ist halt so ne Sache. Heute sicher einfacher als früher, aber das bringt halt auch eine gewisse Erwartungshaltung und eine Seite wird meist nervös, wenn der Kontakt kurzzeitig abbricht.
Guggsu mal den Thread "Hilfe ich kann meinen Einsatzsoldaten nicht erreichen" (sinngemäß).

https://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php/topic,35511.0.html
Autor: Pudelskern
« am: 06. August 2018, 15:23:33 »

Hallo zusammen!

Ich bin ganz neu hier und hoffe sehr, ich schreibe meine Frage hier ins richtige Feld..

Ich hatte mich seit März mit einem Soldaten getroffen, der im Juni dann für 4-6 Monate in den Auslandseinsatz ist. Wir haben weiter jeden Tag geschrieben, ich habe auch mit der Feldpost Päckchen runter geschickt (tolle Inspirationen in diesem Forum!). Auf jeden Fall schien alles den Umständen entsprechend in Ordnung zu sein.. dann kam vor ein paar Tagen plötzlich der Kontaktabbruch von seiner Seite.

Meine Frage wäre ob das hier jemand kennt bzw. das vielleicht häufiger passiert wenn jemand mit dem Kopf lieber voll im Einsatzland und eben nicht "halb" Zuhause sein will oder es vielleicht gar nicht daran liegt?

Schonmal danke im Voraus!!
Autor: slider
« am: 24. Mai 2018, 10:14:47 »

Hängt halt Vieles von den individuellen Umständen ab. Auch die Bundeswehr bietet ja eine Vielzahl an Verwendungen, die ganz unterschiedliche Ausprägungen des "Grundbetriebs" haben.

Die Flexibilität in einer Dienststelle mit 24h Schichtbetrieb ist von Natur aus wesentlich geringer, weil diese Schichten nunmal besetzt werden müssen. Bei z.B. einer Stabs- oder Versorgungsverwendung ist es viel einfacher auch kurzfristig mal auf einen Soldaten zu verzichten. Während in Einheiten der Kampftruppe durch häufigere Übungen wieder andere Schwierigkeiten auftreten.

Das gilt allerdings im Zivilen genauso. Mein Vater war lange Zeit Leiter einer Rettungswache. Wenn sich da morgens jemand krank meldet oder aus anderen Gründen früher/später anfangen/gehen wollte, muss Ersatz da sein. In vielen anderen Jobs ist es eben völlig unkritisch wenn jemand um 14:00 Uhr Schluss oder Homeoffice macht.
Autor: HubschrauBär
« am: 24. Mai 2018, 00:01:33 »

...ich wollte lediglich Erfahrungsberichte hören wie man als Eltern den Spagat zwischen Bundeswehr und Familienleben schafft.

Auch wenn sich das ursprüngliche Anliegen eigentlich erledigt hat, ist das Thema "Familie und Dienst" ein überaus wichtiges.

Zu den greifbaren Dingen:
Auch Soldaten haben gesetzlich verankerte Ansprüche, die sich im wesentlichen aus der Erholungsurlaubsverordnung und der Sonderurlaubsverordnung für Bundesbeamte ergeben.
- Urlaubsansparung zur Kinderbetreuung (kurz: solange das Sorgerecht für ein Kind unter 12 Jahren besteht, können jährlich idR 10 Erholungsurlaubstage auf Antrag angespart werden)
- Sonderurlaub für ein erkranktes Kind unter 12 Jahren, das Betreuung gemäß der ärtzliche Bescheinigung benötigt (4 Sonderurlaubstage pro Kind, pro Jahr)
- Sonderurlaub bei Erkrankung der Betreuungsperson eines Kinds unter 8 Jahren (4 Sonderurlaubstage pro Jahr)

Möglicherweise verfügt der Standort darüber hinaus über ein Eltern-Kind Arbeitszimmer.

Ich persönlich handhabe es so:
Wenn im Grundbetrieb Probleme bzgl. der Kinder gibt springe primär ich ein um die Urlaubstage meiner Frau für o.g. Fälle für die Zeiten von Einsatz und Übung zu schonen.
Ansonsten hilft eine vorausschauende Planung (z.B. Schließtage der Kindergärten frühzeitig mit Urlaub abdecken, "private Termine" ausserhalb der Rahmendienstzeit rechtzeitig in der Einheit bekanntgeben um unschöne Überraschungen durch z.B. Sonderdienste, Nachtdienste,... zu minimieren)

Freilich wird es in den Jahren der Ausbildung komplizierter, da das Betreuen eines kranken Kinds vom Lehrgangsort aus natürlich nicht so spontan geht (Fahrtzeit). Aber oben genannte Sonderurlaubsansprüche gelten natürlich auch auf einem Lehrgang, etc.
Für alleinerziehende wird das ganze natürlich noch schwerer, da kein Partner zur Gegenseitigen Unterstützung vorhanden ist.

Für Zeiten von Einsatz und Übung braucht der Partner einen soliden Plan mit mehreren Backuplösungen (Stichworte: Soziales Umfeld und auch kameradschaftliches/familiäres Gefüge innerhalb der Einheit des Partners (Wenn ich im Einsatz bin und meine Frau ein nicht lösbares Problem hat, erwarte ich  z.B. zumindest den Hilfeversuch durch die Einheit nach einem Anruf beim Spieß ... bei Pendlern wird das natürlich schwer lösbar))

Auch wenn viele es oft nicht hören wollen:
Natürlich ist der Soldatenberuf in vielen Aspekten nicht mit einem "normalen" Beruf vergleichbar.
Aber im Grundbetrieb muss es möglich sein, im Rahmen des rechtlich vorgegebenen Rahmens auch als Soldat spontan bei den Kindern zu bleiben.
Denn letztendlich macht es keinen Unterschied ob z.B. eine Ausbildung ausfällt, weil der Ausbilder bei den Kindern bleiben muss, oder ob sich der Arbeitgeber des Ehepartners einen Kopf wegen des gleichen Ausfalls machen muss... in beiden Fällen wird "die Welt davon nicht untergehen"

Aus meiner persönlichen Erfahrung ist es im Grundbetrieb oft einfacher eine spontane Problemlösung mit dem Arbeitgeber "Bundeswehr" zu erreichen als mit dem Arbeitgeber des Ehepartners.
Autor: KlausP
« am: 22. Mai 2018, 20:42:14 »

ok das wusste ich nicht ich dachte das die Altersgrenze nicht zu trifft weil es im Internet nicht da stand nur das Mindestalter.
Danke für die Information.

Natürlich steht das bei www.bundeswehrkarriere.de bei den einzelnen Laufbahnen dabei.

Zum Beispiel hier: https://www.bundeswehrkarriere.de/blueprint/servlet/blob/28150/5d7f1685a99ab616da4129598c37c358/broschuere-feldwebel-der-bundeswehr-data.pdf

Zitat
... Sie sind mindestens 17 Jahre und höchstens 29 Jahre alt. Wenn Sie einen für die Bundeswehr verwertbaren Beruf erlernt haben, gilt das Höchstalter nicht ...
Autor: Sina1987
« am: 22. Mai 2018, 20:32:10 »

ok das wusste ich nicht ich dachte das die Altersgrenze nicht zu trifft weil es im Internet nicht da stand nur das Mindestalter.
Danke für die Information.
Autor: ulli76
« am: 22. Mai 2018, 20:24:29 »

Naja- die Arroganz hätte zumindest zum Berufswunsch gepasst.

Tja- das war´s dann- die Möglichkeit, die du dir vorstellst, gibt es für dich nicht mehr.
Autor: KlausP
« am: 22. Mai 2018, 20:14:33 »

Ich bin jetzt 30 geworden.

Dann können Sie im Sanitätsdienst nur in der Mannschaftslaufbahn eingestellt werden.

Die Unteroffizier- oder die Feldwebellaufbahn ist nur mit Ihrem erlernten Beruf möglich (z.B. Verpflegungsunteroffizier oder -feldwebel).
Autor: Ralf
« am: 22. Mai 2018, 20:06:50 »

Ich bin jetzt 30 geworden.
Damit ist das Thema doch zumindest erledigt.
Autor: Sina1987
« am: 22. Mai 2018, 19:58:10 »

Ich bin jetzt 30 geworden.
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