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Wie heißen die "Luft"streitkräfte Deutschlands?:

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Topic Summary

Posted by: Jan96
« on: 13. October 2017, 21:58:47 »

Quote
Mit schwerem Gepäck (>30kg) werden sicherlich keine großen Distanzen im Laufschritt zurückgelegt und Marschieren trainiert man nun mal am besten durch Marschieren.

Im Einzelkämpferlehrgang werden genau diese Läufe mit >30kg im Laufschritt über Distanzen von mehr als den genannten drei Kilometer gefordert. Und im Spessart ist das nicht in einer Ebene sondern meist sehr hügelig. Also das ist schon etwas das hier abverlangt wird.

Das mit den Patrouillien sollte nur als ein weiteres Beispiel gelten in dem Ausdauer von Nöten ist. Wer seinem Körper beigebracht hat effizient Fette als Energiequelle zu nutzen kann Dauerbelastungen  von mehreren Stunden oder Tagen deutlich besser durchstehen als derjenige der sich bei seinen Workouts hauptsächlich im HIIT Bereich aufhält.
Posted by: snitch
« on: 13. October 2017, 21:43:01 »

Gute Triathleten haben im Vergleich zu ihrer Körpergröße ein eher geringes Gewicht (Ausdauerathleten), müssten also durch ihr "geringes Gewicht massiv Vorteile" haben... Schneidet so jemand beim Klimmhang schlecht ab, liegt es an einer zu geringen (Griff)Kraft/Kraftausdauer.

"Sehr sehr ... fitte Kameraden" (="Pumper"?) haben nicht nur beim Klimmhang Nachteile, sondern dann wohl auch im Ausdauerbereich...

dem ging voraus:
Klimmhang ist absolut lächerlich. Ich hab beispielsweise durch schmale Konfiguration und geringes Geweicht massiv Vorteileund schaff locker ne Minute, während sehr sehr sehr sehr fitte Kameraden da wesentlich mehr zu kämpfen haben.

@Ralf: Genaues Lesen hilft aber auch oftmals...  ;)


Patrouillenmärsche
Marsch ≠ Laufschritt. Mit schwerem Gepäck (>30kg) werden sicherlich keine großen Distanzen im Laufschritt zurückgelegt und Marschieren trainiert man nun mal am besten durch Marschieren. Das ist ein ganz anderes Bewegungsmuster. Ich war dieses Jahr mal wieder mit Y-Reisen in Nimwegen, eine gewisse Marscherfahrung liegt also durchaus vor...
Posted by: Jan96
« on: 13. October 2017, 20:05:28 »

Die langen, gleichmäßigen Ausdauereinheiten, die im Triathlon-Training großen Raum einnehmen, sind im militärischen Umfeld kaum von Belang. Wann bewegt sich in den heutigen Einsatzszenarien ein Soldat länger als 3km im Laufschritt?

Zum Beispiel regelmäßig im Einzelkämpferszenario, meist auch mit schwerem Gepäck und Maschinengewehr. Und auch wenn es nur um lange Patrouillenmärsche geht ist die Grundlagenausdauer am Ende entscheidend. HIIT sind auch wichtig, aber in diesem Umfeld ohne ein umfangreiches Ausdauertraining ohne Belang.
Posted by: Ralf
« on: 13. October 2017, 20:00:33 »

Quote
Zwei der drei Zitate sind schön aus dem Zusammenhang gerissen und spiegeln in keinster Weise meine Aussage wieder...
Dann müsstest du vielleicht deine Aussagen so schreiben, dass sie nicht falsch verstanden werden können.
Posted by: snitch
« on: 13. October 2017, 19:49:21 »

@Ralf:
Zwei der drei Zitate sind schön aus dem Zusammenhang gerissen und spiegeln in keinster Weise meine Aussage wieder...
 
Meine Aussagen in Kurzform:
Triathlet = leicht = Vorteil beim Klimmhang; wenn trotzdem schlecht darin --> keine Griffkraft
"Pumper" = schwer = Nachteile nicht nur beim Klimmhang, sondern auch bei Ausdauer

Geeignete Sportarten?
Funktionelles Training gepaart mit HIIT-Einheiten. Mache ich zwar nicht, aber Crossfit kommt dem z. B. sehr nahe.

Die langen, gleichmäßigen Ausdauereinheiten, die im Triathlon-Training großen Raum einnehmen, sind im militärischen Umfeld kaum von Belang. Wann bewegt sich in den heutigen Einsatzszenarien ein Soldat länger als 3km im Laufschritt?
Posted by: F_K
« on: 13. October 2017, 19:18:25 »

Halten wir auch hier fest: Ein guter Soldat kennt den Test und sollte min. ein "Gut" schaffen ...

... Egal wie der Test aussieht (wenn es ein Test für die gesamten SK ist).
Posted by: Ralf
« on: 13. October 2017, 19:09:51 »

Quote
Schneidet so jemand beim Klimmhang schlecht ab, liegt es an einer zu geringen (Griff)Kraft/Kraftausdauer.
Das wird er aber ganz scher nicht. Denn das (geringe) Gewicht ist sehr einfach zu halten. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.

Quote
Und reine Triathleten sind laut (meiner) Definition von Fitness auch nicht umfassend fit. Sie bringen zwar beachtliche Leistungen im Bereich Ausdauer, Fitness umfasst aber auch körperliche Leistungsfähigkeit im Bereich Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Koordination. Und genau diesen Mix sollte auch eine gute militärische Fitness abdecken.
Gegenfrage: welcher Sportart sollte denn geeigneter sein?
Und die Aussage, dass ein Triathlet einen großen Vorsprung in Fitness hat ist nun mal richtig.
Das ist doch nur Erbsenzählerei.
Deine -mit einem Fragezeichen versehene Aussage
Quote
Sehr sehr ... fitte Kameraden" (="Pumper"?)
trifft nicht zu. Diese sind alles andere als fit. Da sehe ich jeden zweiten Tag ausreichend junge Erwachsene, die man wirklich nicht als fit bezeichnen kann. Was will man mit der Masse? Die hindert nur.
Posted by: snitch
« on: 13. October 2017, 17:25:57 »

Dann widersprichst du dir aber!
Gute Triathleten haben im Vergleich zu ihrer Körpergröße ein eher geringes Gewicht (Ausdauerathleten), müssten also durch ihr "geringes Gewicht massiv Vorteile" haben... Schneidet so jemand beim Klimmhang schlecht ab, liegt es an einer zu geringen (Griff)Kraft/Kraftausdauer.

Und reine Triathleten sind laut (meiner) Definition von Fitness auch nicht umfassend fit. Sie bringen zwar beachtliche Leistungen im Bereich Ausdauer, Fitness umfasst aber auch körperliche Leistungsfähigkeit im Bereich Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Koordination. Und genau diesen Mix sollte auch eine gute militärische Fitness abdecken.
Posted by: BSG1966
« on: 13. October 2017, 16:19:04 »

"Sehr sehr ... fitte Kameraden" (="Pumper"?)

Triathlet.
Posted by: snitch
« on: 13. October 2017, 16:15:42 »

1. Wer die 1000m in einer guten Zeit (<3:45min) läuft, wird auch die 3km locker in 15min schaffen. Da besteht durchaus ein Zusammenhang.
2. "Sehr sehr ... fitte Kameraden" (="Pumper"?) haben nicht nur beim Klimmhang Nachteile, sondern dann wohl auch im Ausdauerbereich... hier gehts eher um Kraftausdauer. Reine Kraft ist während des EK selten gefragt.
3. Pendellauf lässt - wie sie angemerkt haben - Rückschlüsse auf die Schnellkraft zu --> Schnellkräftigere Soldaten werden z. B. auch beim Überwinden der Hindernisbahn bessere Ergebnisse abliefern.

Und so viel andere Anforderungen stellt dieser Eingangstest auch nicht:
Ausdauer: 800m statt 1000m
Kraftausdauer: 2min lang 15kg stemmen
Schnellkraft: Gefechtsfeldparkour (meine Vermutung: in 9 von 10 Fällen ist der schnellste Sprinter auch beim Gleiten und Kriechen am schnellsten)

Knackig ist allerdings tatsächlich, dass alles direkt hintereinander ausgeführt werden muss... das läuft dann alles schön im anaeroben Bereich ab! ;D 8)
Posted by: BSG1966
« on: 13. October 2017, 15:25:38 »

Und aus der Gesamtwertung des BFT lassen sich sehr wohl Rückschlüsse auf die generelle (militärische) Fitness ziehen.

...seh ich echt anders.

1. 1000m sagt nichts aus über Ausdauer, da wären 3-5000 wesentlich aussagekräftiger.
2. Klimmhang ist absolut lächerlich. Ich hab beispielsweise durch schmale Konfiguration und geringes Geweicht massiv Vorteileund schaff locker ne Minute, während sehr sehr sehr sehr fitte Kameraden da wesentlich mehr zu kämpfen haben. Da wären Klimmzüge deutlich repräsentativer.
3. Pendellauf könnte noch am ehesten verwertbar sein in Richtung Schnellkraft - ist aber in der Durchführung in meinen Augen auch nur bedingt für die Fläche geeignet. Ich hab da massive Bedenken bezüglich Verletzungsrisiko.

Aber gut, wir schweifen ab.
Posted by: snitch
« on: 13. October 2017, 15:11:22 »

Vielen Dank!  :)
Posted by: Jan96
« on: 13. October 2017, 15:09:14 »

Hier eine Beschreibung der deutschen Variante:

Eingangstest militärische Fitness (PDF)
Posted by: Jan96
« on: 13. October 2017, 15:03:41 »

Nein, nein der BFT ist nicht der Military Fitness Test. Der MFT ist der Aufnahmetest für den Lehrgang Military Fitness an der Sportschule der Bw in Warendorf. Der besteht aus 800m laufen, Munitionskastenstemmen und einem Gefechtsfeldparcour.
Der Parcour hat die Anteile Gleiten, Kriechen, Sprinten, Handgranatenwurf, Liegestütz, Verwundetentransport mit Rautekgriff, Gamstragegriff usw... Der Test ist vom USMC übernommen, nur werden bei der Bw die Pausen zwischen den Disziplinen weggelassen. Also im Internet gibt es sicher mehr zum "Combat Fitness Test" von den Marines, falls man mehr darüber erfahren will.

Der Sportplan für das KSK ist sicher nicht schlecht. Man muss halt schauen, dass man dem Körper beibringt vorallem lange Belastungen zu ertragen. Darauf sollte der Fokus liegen. Einfach ausprobieren ob dich das weiterbringt. Wann gehts denn auf den EKL?
Posted by: snitch
« on: 13. October 2017, 15:00:51 »

@BSG1966:
Die von ihnen erwähnten Leistungen sind die Mindestanforderungen (und noch dazu nicht korrekt).

Mir ist bei der Bundeswehr kein anderer Fitnesstest bekannt, deshalb die Nachfrage. Und aus der Gesamtwertung des BFT lassen sich sehr wohl Rückschlüsse auf die generelle (militärische) Fitness ziehen.
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