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Den im Auslandseinsatz befindlichen Kameraden und Kameradinnen eine ruhige und friedvolle Weihnachtszeit. Kommt gesund wieder heim.


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Zusammenfassung

Autor: F_K
« am: 17. Januar 2019, 18:13:08 »

@ Hardy:

Naja, bei einer vernünftigen Dachneigung (die ist bei kleineren Häusern kein Problem), erledigt sich das von selber.

Problematisch sind Industrie Bauten mit Leichtbauflachdächern - weil da beliebige Schneelasten möglich sind.
Autor: Hardy2
« am: 17. Januar 2019, 16:56:41 »

In die Statik ist immer eine Schneelast eingerechnet.
Bei älteren und noch viel älteren Gebäude passt das nicht mehr unbedingt.
Wie bei Extremhochwasser oder extremen Regenfällen passt das dann bei solch großen Schneemengen auch bei neueren Bauwerken nicht mehr.
Würde dementsprechend gebaut, könnte das keiner mehr bezahlen.
Autor: dunstig
« am: 17. Januar 2019, 14:29:24 »

Kann Bayern Bazi bei seiner Einschätzung nur unterstützen. Selbst ich als Ingenieur würde mir niemals anmaßen, in einem solchen Fall die Statik von Gebäuden zu beurteilen und das noch mit entsprechenden Vorgaben abzugleichen und zu priorisieren. Ich habe in meinem Freundeskreis ein paar Bauingenieure, die den ganzen Tag nichts anderes machen als Statik. Wenn man mit denen ins Gespräch kommt, wird's schnell interessant, was im Detail alles beachtet werden muss. Dass es da in Einzelfällen Abweichungen von der offensichtlichen Wahrnehmung gibt, verwundert mich nicht.
Autor: bayern bazi
« am: 17. Januar 2019, 12:03:09 »

evtl is die Natoschule ein öffentliches Gebäude - und Bautechnisch noch aus "Adolfszeiten" ;)

will jetzt niemanden zunahe treten - aber wenn die Substanz genau so ist wie die in der Strub - dann wunderts mich nicht wenn die abgeräumt wird

d Struberjaga räumen auch ihre eigene Hütten ab ;) 

die OPZ arbeitet die Prioritätenliste des EL  in der GeFüK ab  - kann allerdigns sein das die BW als "Eigentümer" hier selber in der Verantwortung zum räumen ist
Autor: Verständnisloser
« am: 17. Januar 2019, 11:28:15 »

Servus Bazi,

die Prioliste ist mir bekannt, und ich habe schon recht guten Einblick in die Arbeit der OPZ desjenigen Verbandes, der im mom den 23igern aus Bad Reichenhall unterstellt ist. Und dort werden die Prios festgelegt.
Ich wollte mit meinem Eingangspost nur darstellen, dass Kräfte an Stellen eingesetzt werden, die mit Sicherheit keine hohe Prio haben. Vielleicht kennt ja der KasKdt der Nato Schule den BG Sembritzki ...

Autor: bayern bazi
« am: 17. Januar 2019, 11:05:43 »

es gibt eine genau Reihenfolge in welcher Reihenfolge was gmacht wird .

Prioritätenliste grob gesagt

1 alles wo Leib und Leben gefährdet wird (also Beseitigung der akuten Gefahrenlage) 
2. Aufrechterhalten der Infrastruktur ( Räumen von Strassen und wichitgen Einrichtungen - Kliniken - Behörden - Heime)
3. öffentlichen Gebedäude (Schulen - Behörden - Kasernen - ecc)
4. Räumen von Versorgungseinrichtungen (Tankstellen - Läden ecc)
5. bei freien Kapazitäten vorbeugende Räumungen von Privat

wobei laut By Feuerwehrgesetz  Privateigentum vom Besitzer geräumt werden muss und wenn die FFW (bzw die öffentliche Hand) dies macht, die in Rechnung gestellt werden  KANN

SIEHE diesen Theard


Ablauf der Räumung

- Hausbesitzer meldet beim K-Stab den Wunsch der Räumung an
- Stab schickt einen Statiker  vobei (hier sind viel die vom THW gestellt werden)
- dieser stellt fest ob geräumt werden Muss / soll und setzt die Piorität fest uU sogar Gefahr im Verzg und evakuierung oder sofortige Rüumung)
- der EL läßt nach der Prioritätenliste die Dächer räumen

was die  optische Menge auf den Dächern angeht - ist sehr  Unterschiedlich
wir hatten bis zum Eishallenunglück 2006 andere bauliche Vorschriften betr. Statik und Schneelast wie jetzt
d.H. Neubauten können wesentlich mehr Schneelast aushalten wie älter Gebäude - und dann kommt es auch noch auf die bauliche Substanz an
Autor: Verständnisloser
« am: 17. Januar 2019, 09:47:59 »

milKatAl 3 hin und her, aber wenn Kräfte aus Mittenwald und Murnau Dächer der NATO Schule Ammergau räumen müssen, die schon ganz andere Schneelasten gesehen und ausgehalten haben, während anderenorts der Schnee auf den Dächern dreimal so hoch liegt, dann stösst das selbst bei den Einsatzkräften auf Unverständnis. Ja, ich war selbst vor Ort und habe mit Leuten der STOV (ja ja, die heissen jetzt anders) und mit Kameraden geredet.
Autor: bayern bazi
« am: 17. Januar 2019, 08:53:07 »

Lage 16.01.

In den Landkreisen TÖL und GAP wurde der komplette K-Fall aufgelöst - in BGL der Einsatzabschnitt NORD

somit besteht der K-FALL noch in BGL- Süd (Berchtesgadener Kessel) - TS und MB 

die Allgemeine Lage beruhigt sich - Schneefall hat aufgehört

Hauptaugenmerk im Landkreis TS sind Rait im Winkl und Schleching

Auf die Winklmoosalm wurden gestern Lebensmittel und Schaufelteams geflogen, da dort um die 70 Personen von der Ausenwelt abgeschnittens waren

die Ortschaf RAITEN (gehört zu SChleching)  wurden alle 266 Einwohner (und in dieser Nacht  ca 100 Stück Vieh) wegen Lawinengefahr evakuiert

Seit gestern unterstützt die RSU OBB (mit Kameraden aus anderen RSU KP) die Einsatztruppen.

Biathlon in Ruhpolding findet ab 17.01 statt


Weiter Infos  Chiemgau24


PIZ 8 SKB

Autor: wolverine
« am: 15. Januar 2019, 19:58:45 »

Bei Frau Holle? :o
Autor: bayern bazi
« am: 15. Januar 2019, 19:53:35 »

Du führst das Einsatztagebuch, oder  :D

song ma moi so - i sitz an der Quelle ;)
Autor: wolverine
« am: 15. Januar 2019, 19:51:04 »

Du führst das Einsatztagebuch, oder  :D
Autor: bayern bazi
« am: 15. Januar 2019, 18:56:05 »

Dienstag, 15. Januar – 13.30 Uhr:
Aktuelle Meldung zum Katastropheneinsatz - Situation in Reit im Winkl:


Derzeit wurden alle Dächer der öffentlichen Gebäude teils mehrfach von den Schneelasten befreit. Zudem sind die Einsatzkräfte kontinuierlich damit beschäftigt die öffentliche Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Der Bürgermeister berichtet heute, Dienstagmorgen, dass etwa 600 Häuser von den Schneelasten zu befreien sind. Er musste bereits notfallmäßig mehrere Nutzungsuntersagungen aussprechen. Daraufhin wurden umgehend drei zusätzliche Statiker nach Reit im Winkl entstand.

Seitens der Feuerwehr wird der Führungskopf vor Ort personell erhöht, um eine bessere Übersicht zu gewährleisten. Auch wird eine Luftbrücke für medizinische und logistische Zwecke eingerichtet.

 Der nötige Hubschrauberlandeplatz ist im Aufbau. Seitens des Krisenstabes im Landratsamt Traunstein wurde in den letzten Tagen die Anzahl an Einsatzkräften massiv erhöht.
Heute sind für den Bereich Reit im Winkl etwa 500 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und Bundeswehr im Einsatz.

Zudem wurden zahlreiche Kräne, Bagger, LKW und schweres Räumgerät nach Reit im Winkl beordert. Bisher wurden etwa 60 Gebäude im Ort schneefrei gemacht.

Koordiniert wird der Einsatzabschnitt im Feuerwehrgerätehaus Reit im Winkl. Hier wurde auch eine eigenständige Verpflegungsstation errichtet.


Am Montagabend mussten kurzfristig drei Ferienwohnungen geräumt, bei denen die Dachlast deutlich überschritten war. Die Urlauber wurden durch die örtliche Feuerwehr kurzfristig in andere Ferienwohnungen umquartiert.

 Besonders loben die Einsatzkräfte in Reit im Winkl das Engagement der Bevölkerung. Diese zeigen sich in Form von Kuchen- und Brotzeitspenden sehr großzügig und beliefern das Gerätehaus laufend mit Nachschub.

Während der letzten Nacht sind etwa 15 cm Neuschnee gefallen.

Der strategisch wichtige Zugang über den Masserer Pass wird durch das Straßenbauamt mit einem 24-Stunden-Räumdienst der ständig zwischen Oberwössen und Reit im Winkl fährt, gewährleistet.

Die örtlichen Feuerwehren stehen dort in Alarmbereitschaft, damit ggf. auf Verkehrsbehinderungen umgehend reagiert werden kann.


Die medizinische Versorgung mit Ärzten und Rettungsdienst ist ausreichend vorhanden. Das Rote Kreuz hat die haupt- und ehrenamtlichen Helfer dort ebenfalls verstärkt.

Die Treibstoffvorräte an der Tankstelle in Reit im Winkl werden knapp. Es wurde aber für den heutigen Tag Nachschub zugesichert, so dass die Vorräte wieder in ausreichendem Maße vorhanden sind.

 Die Arbeiten der Hilfskräfte sind davon nicht betroffen – für Fahrzeuge und Gerätschaften ist ausreichend Kraftstoff vorhanden.

Sehr erfreulich ist, dass es im angespannten Einsatzbereich Reit im Winkl zu keinen Verletzten im Zusammenhang mit dem Einsatz gekommen ist.


Update heute 18 Uhr: Pressemitteilung Landratsamt Traunstein

Katastrophenfall im Landkreis Traunstein – Aktuelle Lage

Hubschraubereinsatz in Reit im Winkl

Für die Bereitstellung der Notfallversorgung im Bereich Reit im Winkl wurden seitens der Feuerwehr drei behelfsmäßige Landeplätze vorsorglich eingerichtet. Die Hubschrauber werden für Erkundungsflüge, Material- und Soldatentransporte eingesetzt.

Ebenfalls ist der Krankentransport zu jeder Zeit sichergestellt. Die Bundeswehr stellt dazu auch einen nachtflugtauglichen Transporthubschrauber zur Verfügung.

50 Soldaten werden morgen in den Winklmoosalmen zur Bewältigung der Schneemassen eingeflogen, da die Winkelmoos derzeit über keinen anderen Weg erreichbar ist. Derzeit befinden sich dort 70 Personen.

 Die Lawinenlage ist im Bereich Reit im Winkl nach wie vor extrem angespannt. Daher sind weitere Erkundungsflüge mit Hubschraubern der Bundeswehr nötig, um sich einen Überblick über die Lawinengefahr und gegebenenfalls nötige Sicherungsmaßnahmen zu verschaffen.

In den nächsten Tagen wird es im Bereich der B305 (Ruhpolding – Reit im Winkl) zu kontrollierten Lawinensprengungen kommen, um eine monatelange Straßensperrung zu vermeiden. In Reit im Winkl sind derzeit mehr als 500 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des THW sowie der Bundeswehr mit schwerem technischen Gerät vor Ort.

Autor: miT
« am: 15. Januar 2019, 16:22:18 »

 ::) gefühlte 28 Telefonate später scheitert es am Papierkrieg das ich los kann als "Einzelkämpfer". Also warten auf gepackten Taschen, sicher scheint die Sonne und es ist Schwimmwetter bevor das Go kommt  8)
Autor: bayern bazi
« am: 15. Januar 2019, 12:46:36 »

Lage von gestern - 14.01.19

Operation Schneelage 2019: Kräfte der Bundeswehr weiterhin in ganz Südbayern im Einsatz

Noch sind bei weitem nicht alle einsturzgefährdeten Dächer geräumt, und die Niederschläge am Alpenrand werden wieder stärker. Am fünften Tag des Hilfseinsatzes waren in den fünf Katastrophenlandkreisen 1.500 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz, etwa 1.000 davon Gebirgssoldaten. Ihre Hauptaufgabe ist es, Dächer von der Schneelast zu befreien. Die intensiven Schnee- und Regenfälle und der aufkommende Sturm erschweren die Arbeiten und steigern die Unfallgefahr für Soldaten und zivile Helfer. Dennoch konnte die Bundeswehr große Aufträge erfolgreich abschließen.


Das Dach einer Industriehalle in Hausham (Landkreis Miesbach) ist vollständig geräumt.

Der Berchtesgadener Ortsteil Buchenhöhe ist dank des Räumeinsatzes der Gebirgspioniere aus Ingolstadt wieder über beide Zufahrtswege erreichbar.

 Im Landkreis Traunstein wurde im Rahmen einer dringenden Eilhilfe das Dach der Schwimmhalle Ruhpolding von Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 231 aus Bad Reichenhall geräumt, das akut einsturzgefährdet war.

Die Lawinengefahr in den Alpen ist unverändert hoch. Eine Besatzung vom Hubschraubergeschwader 64 aus Laupheim startete mit einem Helikopter vom Typ H145M zu einem Erkundungsflug entlang der B21 im Landkreis Berchtesgaden. Der Straßenabschnitt zwischen Bad Reichenhall und Unterjettenberg entlang der Saalach ist wegen Lawinengefahr gesperrt, ein ziviler Lawinenfachmann an Bord machte sich ein Bild von der aktuellen Gefahr.


In Oberjettenberg warf die Hubschrauberbesatzung Lebensmittel für die eingeschneite Wehrtechnische Dienststelle der Bundeswehr ab. Fünf zivile Mitarbeiter und ein Soldat sind dort von der Außenwelt abgeschnitten; die Lebensmittel reichen für die kommenden vier Tage.

Die meisten bei der Operation Schneelage eingesetzten Soldatinnen und Soldaten gehören zu Einheiten der Gebirgsjägerbrigade 23 aus Bad Reichenhall, Bischofswiesen, Mittenwald, Ingolstadt und Füssen.
 Unterstützt werden sie vom Ausbildungsstützpunkt Gebirgs- und Winterkampf, dem Informationstechnikbataillon 293 aus Murnau, dem Sanitätslehrregiment Feldkirchen und weiteren Sanitätskräften.
Reservisten des Landeskommando Bayern leisten weiterhin Dienst in allen regionalen Krisenstäben.

Die Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte des Landeskommando Bayern sind aktiviert und werden bei der Operation Schneelage in Kompaniestärke eingesetzt werden.

Da sich das Wetter in der Nacht wieder verschlechtern soll, steht Verstärkung bereit.
 Soldaten der Panzerbrigade 12 „Oberpfalz“ sind in alarmiert, ebenso Kräfte der Deutsch-Französischen Brigade aus Baden-Württemberg. Die ersten 110 Soldaten der Panzerbrigade 12 aus Roding sind bereits in Bad Reichenhall eingetroffen.

Sollte sich die Situation verschärfen, können dann bis zu 2.500 Soldaten der Bundeswehr bei der Operation Schneelage helfen.
Autor: bayern bazi
« am: 15. Januar 2019, 06:55:21 »

es besteht als Zivilist IMMER die möglichkeit sich als freiwilliger in de Einsatzzentrale im Landratsamt / beim Örtlichen Einsatzleiter zu melden und sich da in eine sogenannte Helferliste einzutragen. dann ist man n über die GUV (Gesetzluche Unvallversicherung der Gemeinden ) versichert und wird von den ÖEL einer Helfergruppe zugewiesen
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