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Wie heißen die "Luft"streitkräfte Deutschlands?:

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Zusammenfassung

Autor: bayern bazi
« am: 19. Januar 2019, 20:11:59 »

Jetzt kommt von mir hier der LETZTE Bericht  - eine Zusammenfassung der Brigade



Operation Schneelage:

Katastrophenfall aufgehoben – Hilfseinsatz der Bundeswehr beendet


Bad Reichenhall. Die Schneelage hat sich in Südbayern weiter entspannt. Daher wurde der Katastrophenfall gestern um Mitternacht im Landkreis Traunstein und heute um 12 Uhr im Landkreis Berchtesgadener Land aufgehoben. Die meisten am Hilfseinsatz beteiligten Soldaten sind bereits wieder an ihren Heimatstandorten oder gerade auf dem Weg zu diesen.

Um dennoch für Notfälle vorbereitet zu sein, verbleibt noch eine Reserve von 40 Soldaten des Gebirgspionierbataillons 8 aus Ingolstadt mit schwerem Räumgerät sowie knapp 20 Sanitätskräfte am Standort Bad Reichenhall. Auch ein Lawineneinsatzzug wird beim Gebirgsjägerbataillon 232 in Bischofswiesen noch in Bereitschaft gehalten. Das Krisenreaktionszentrum der Gebirgsjägerbrigade 23 bleibt bis Montag noch rund um die Uhr besetzt.



Bilanz der Operation Schneelage


Bis zu 2.500 Soldaten und zivile Mitarbeiter der Gebirgsjägerbrigade 23 „Bayern“ und weiterer Verbände der Bundeswehr beteiligten sich am Katastropheneinsatz seit dem 10. Januar oder standen in Bereitschaft.

Die Gebirgssoldaten wurden dabei von Verbänden der Panzerbrigade 12 „Oberpfalz“, vom Informationstechnikbataillon 293 aus Murnau, vom Ausbildungsstützpunkt Gebirgs- und Winterkampf aus Mittenwald, von diversen Sanitätskräften sowie den Reservisten der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte am Boden und auf den Dächern unterstützt.

Die Kreisverbindungskommandos des Landeskommando Bayern hielten die Verbindung zu Landratsämtern, deren Krisenstäben und zivilen Hilfsorganisationen.

Soldaten der Deutsch-Französischen Brigade standen in Bereitschaft.

Hilfe aus der Luft kam vom Hubschraubergeschwader 64 der Luftwaffe aus Laupheim sowie von den Heeresfliegern des Transporthubschrauberregiments 30 aus Niederstetten.

Die Soldaten unterstützten die zivilen Hilfskräfte vor allem bei der Räumung von Schneelasten und befreiten mehr als 220.000 Quadratmeter Dachfläche von den Schneemassen, was rund 30 Fußballfeldern entspricht.

Die eingesetzten Pionierkräfte räumten 13 Kilometer Straße und transportierten dabei ungefähr 4.000 Tonnen Schnee ab.

Diverse Versorgungsfahrten mit geschützten Fahrzeugen, mehrere Erkundungs- und Transportflüge sowie Lawinensprengungen ergänzten die Hilfeleistungen.

Die beteiligten Sanitätskräfte betreuten medizinisch nicht nur Soldaten, sondern unterstützen in einigen Fällen auch die öffentliche medizinische Versorgung.

Soldaten und zivile Mitarbeiter versorgten die eigenen Kräfte mit einigen zehntausend Mahlzeiten, stellten für mehrere hundert Soldaten Notquartiere zur Verfügung und gewährleisteten unzählige Personen- und Materialtransporte.

Die eingesetzten Stäbe bearbeiteten und koordinierten eine Flut von Hilfsanträgen und Hilfsmaßnahmen. Einige hundert Fahrzeuge und schweres Pioniergerät waren im Einsatz.

Text: Pressestelle Gebirgsjägerbrigade
Autor: bayern bazi
« am: 19. Januar 2019, 17:35:38 »

du hast UvdL in de Liste vergessen ;)

hast aber recht - auf die "Gefechtsfeldtouristen" könnte man leicht verzichten ;) 
Autor: S1NCO
« am: 19. Januar 2019, 17:13:02 »

Ich selbst war mehr oder weniger auch mit im Einsatz.
War im Grunde genommen eine saubere Sache und trotz der Tatsache, dass man ~ 1.000 Soldaten das Wochenende versaut hat  :P, war die Stimmung gut.

Das einzige, was ich nicht gut heißen kann, war die Menge an "VIP-Besuchen".
Kdr LKdo By, Kdr Kdo TA, Kdr Kdo SKB, Insp H.

Ich verstehe ja, wenn der Inspekteur des Heeres seine Gebirgsjäger besucht, ebenso verstehe ich den Pressetermin von Herrn Söder.
Dir anderen genannten kennt der gemeine Gebirgsjäger jedoch in keiner Weise.

Jeder der mal im Einsatz war, kennt das Drama, was im Vorlauf eines solchen Besuches stattfindet und kann mich eventuell auch in irgendeiner Weise nachvollziehen.

Naja, die Geschichte ist ja so gut wie rum. Wieder ein paar Tage mehr Urlaub für dieses Jahr.  ;D
Autor: bayern bazi
« am: 19. Januar 2019, 16:34:18 »

heute Mittag hat der Landkreis BGL de K-ALarm aufgehoben - somit ist alles wieder "ruhig"




ein video der RSU Unterfranken - die auch zur Unterstützung da waren
Autor: bayern bazi
« am: 19. Januar 2019, 08:19:57 »

Fazit und Dank vom Landrat Siegi Walch aus Traunstein
Autor: bayern bazi
« am: 18. Januar 2019, 22:27:43 »

der Landkreis TS hat den K-Fall aufgelößt - so mit ist nur noch der Markt Berchtesgaden betroffen 

wünsche allen Kameraden die im Einsatz waren (und ebenso allen anderen Hilfkräften), ein schönes Wochenende und eine gute Erholung von der anstrengenden Arbeit beim Schneeschaufeln




DANKE


und AUS
Autor: HubschrauBär
« am: 18. Januar 2019, 15:30:41 »

Ein Freund von mir hat am Mittwoch den Generalmajor Breuer nach Reit im Winkel geflogen.

Landeplatz mitten auf der Loipe am Sportplatz und dann dort mit dem SpezKr Hubschrauber eine Stunde Groundtime... Ein wenig fehl am Platze kam man sich wohl vor... Vermummte Gestalten zwischen Skifahrenden Touristen [emoji23]
Autor: bayern bazi
« am: 18. Januar 2019, 13:09:49 »

Hand in Hand bei Operation Schneelage 2019

Hauptfeldwebel d.R. T. G, beorderter Reservist bei PiBtl 905 in Ingolstadt und Sprengberechtigter, arbeitet Hand in Hand mit den Heeresbergführern der GebJgBrig 23 und der örtlichen Lawinenkommission, um die akute Lawinengefahr im Landkreis Traunstein unter Kontrolle zu bringen. Unterstützt werden sie dabei durch die Kameraden des Hubschraubergeschwaders 64 aus Laupheim mit ihrem H 145 M LUH SOF.

Der Schwerpunkt der Lawinensprengungen lag im Zuge der Hänge entlang der B 305 Reit im Winkl - Ruhpolding und auf der Winklmoos Alm, als Voraussetzung für die Räumung der Strassen vom Boden aus durch zivile Kräfte und Soldaten des GebPiBtl 8.

Im Bereich der Hochplatte stießen die Spezialisten an ihre Grenzen. Eine Sprengung der enormen Schneemengen war nicht möglich, da die Lawine zu groß geworden wäre und mit großer Sicherheit den am Fuße des Berges liegenden Ortsteil Raiten verschüttet hätte. Die Schneedecke war in diesem Bereich bereits so instabil, dass nur noch die vollständige und sofortige Evakuierung von Raiten in Frage kam.

Hauptfeldwebel G erklärte sich kurzfristig bereit, eine für Ende Januar geplante Übung vorzuverlegen, um hier mit seinem enormen zivilen und militärischen Fachwissen zu unterstützen.

Innerhalb weniger Stunden war sein Heranziehungsbescheid ausgestellt, was zeigt, dass unsere Reservisten auch bei kurzfristigen Einsätzen und Katastrophenlagen von großem Mehrwert für die Truppe sind.
Autor: bayern bazi
« am: 18. Januar 2019, 13:05:10 »

Bundeswehr schaufelt vor eigener Tür  - aus Chiemgau24

Da sich die Schneelage vielerorts ziemlich entspannt hat, hat die Bundeswehr nun endlich Zeit gefunden, vor der eigenen Haustüre zu "schaufeln".

"Nachdem unsere Soldaten sieben Tage im Dauereinsatz für vor allem öffentliche Gebäude und Straßen sowie auch akut gefährdete Privathäuser standen, konnten wir am Donnerstag damit beginnen, uns auch um eigene Liegenschaften auf der Winklmoosalm und auf dem Hochgebirgsübungsplatz Reiteralpe zu kümmern", erläutert der Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Brigadegeneral Jared Sembritzki. Wie der Einsatz genau abläuft, lesen Sie in unserem Extra-Artikel.




Bild: FB - Bundeswehr in Bayern (da findet ihr auch noch viel Informationen)

Autor: bayern bazi
« am: 18. Januar 2019, 08:20:25 »

Lage 17.01.

die Allgemeine Lage beruhigt sich weiter, es werden noch alle Aufträge abgearbeitet, damit es, falls es in den nächsten Tagen noch einmal schneit, genug Platz auf den Dächern gibt

die größte gefahr zur Zeit sind Abgänge von Lawinen

In den Landkreisen MB wurde der komplette K-Fall aufgelöst

somit besteht der K-FALL noch in BGL- Süd (Berchtesgadener Kessel) und TS

Hauptaugenmerk im Landkreis TS sind Rait im Winkl und Schleching

die Einwohner der Ortschaf RAITEN  durfte gestern um 2200 wieder in ihrer Häuser zurück

PIZ 9 SKB
Autor: F_K
« am: 17. Januar 2019, 18:13:08 »

@ Hardy:

Naja, bei einer vernünftigen Dachneigung (die ist bei kleineren Häusern kein Problem), erledigt sich das von selber.

Problematisch sind Industrie Bauten mit Leichtbauflachdächern - weil da beliebige Schneelasten möglich sind.
Autor: Hardy2
« am: 17. Januar 2019, 16:56:41 »

In die Statik ist immer eine Schneelast eingerechnet.
Bei älteren und noch viel älteren Gebäude passt das nicht mehr unbedingt.
Wie bei Extremhochwasser oder extremen Regenfällen passt das dann bei solch großen Schneemengen auch bei neueren Bauwerken nicht mehr.
Würde dementsprechend gebaut, könnte das keiner mehr bezahlen.
Autor: dunstig
« am: 17. Januar 2019, 14:29:24 »

Kann Bayern Bazi bei seiner Einschätzung nur unterstützen. Selbst ich als Ingenieur würde mir niemals anmaßen, in einem solchen Fall die Statik von Gebäuden zu beurteilen und das noch mit entsprechenden Vorgaben abzugleichen und zu priorisieren. Ich habe in meinem Freundeskreis ein paar Bauingenieure, die den ganzen Tag nichts anderes machen als Statik. Wenn man mit denen ins Gespräch kommt, wird's schnell interessant, was im Detail alles beachtet werden muss. Dass es da in Einzelfällen Abweichungen von der offensichtlichen Wahrnehmung gibt, verwundert mich nicht.
Autor: bayern bazi
« am: 17. Januar 2019, 12:03:09 »

evtl is die Natoschule ein öffentliches Gebäude - und Bautechnisch noch aus "Adolfszeiten" ;)

will jetzt niemanden zunahe treten - aber wenn die Substanz genau so ist wie die in der Strub - dann wunderts mich nicht wenn die abgeräumt wird

d Struberjaga räumen auch ihre eigene Hütten ab ;) 

die OPZ arbeitet die Prioritätenliste des EL  in der GeFüK ab  - kann allerdigns sein das die BW als "Eigentümer" hier selber in der Verantwortung zum räumen ist
Autor: Verständnisloser
« am: 17. Januar 2019, 11:28:15 »

Servus Bazi,

die Prioliste ist mir bekannt, und ich habe schon recht guten Einblick in die Arbeit der OPZ desjenigen Verbandes, der im mom den 23igern aus Bad Reichenhall unterstellt ist. Und dort werden die Prios festgelegt.
Ich wollte mit meinem Eingangspost nur darstellen, dass Kräfte an Stellen eingesetzt werden, die mit Sicherheit keine hohe Prio haben. Vielleicht kennt ja der KasKdt der Nato Schule den BG Sembritzki ...

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