Forum Chat ()
StartseiteForumTeamANB / RegelnFeedgenerator Hilfe
  • 22. Februar 2017, 07:10:09
  • Willkommen Gast
Bitte logg dich ein oder registriere dich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Erweiterte Suche  

Neuigkeiten:

Seiten: 1 2 [3] 4 5 ... 10
 21 
 am: 21. Februar 2017, 22:00:36 
Begonnen von Janniz0r - Letzter Beitrag von Janniz0r
Ich grüße euch herzlich!

Da mir das Forum während meiner Bewerbungsphase eine große Hilfestütze war, möchte ich nun ein bisschen was zurückgeben und von meinen Erfahrungen während meiner Eignungsfeststellung in Mainz berichten. Verwendungswünsche waren folgende: 1. Jäger | 2. Panzergrenadier | 3. Feldjäger |

Unsere Bewerbergruppe bestand aus ca. 16 Personen. Es waren 3 x FW Truppendienst, unzählige Bewerber für den FW im Fachdienst und höchstens 2 Bewerber für die Mannschaftslaufbahn. Kurz noch zu mir: 20 Jahre, zweite Bewerbung bei der Bundeswehr (2014 schon mal in Mainz für die FW Laufbahn im Fachdienst gewesen)

1. Tag - Anreise / biografischer Fragebogen

Anreise zwischen 12:30 Uhr und 16:00 Uhr. Ich hatte ein paar Kilometer vor mir und bin deshalb gegen 12:30 Uhr in Frankenberg (grüße an die EloKa :D) losgefahren. Ungefähr nach 1:40h kam ich in Mainz an und wurde direkt von den netten Betreuern über die Hausordnung belehrt. Habe sofort einen Stubenkameraden getroffen und mich mit ihm ausgetauscht. Später kamen dann die anderen beiden auf die Stube und wir haben uns erst mal alle kennengelernt. Bis es dann 20:00 Uhr wurde war noch ein bisschen Zeit. Unsere Stube ist dann nochmal zum REWE gelaufen. (Kaserne nach rechts raus -> über die Straße -> die Straße ein paar Meter runter laufen -> rechte Seite)

Am frühen Abend dann der biografische Fragebogen. Es sind eben Fragen zur persönlichen Entwicklung. Seid ehrlich, achtet auf eure Rechtschreibung, überlegt bevor ihr schreibt und antwortet dann ausführlich. Die Fragen werden natürlich nochmal aufgegriffen und ihr solltet in der Lage sein eure Antworten sinnvoll zu begründen. 21:00 Uhr wieder auf Stube. Geduscht, gequatscht, geschlafen. Seid fair und haltet die Nachtruhe (22:00 Uhr) ein.

2. Tag - CAT / ärztliche Untersuchung / Aktualisierung der Unterlagen / Sport

Auf dem Einladungsschreiben stehen leider noch veraltete Informationen. Das Frühstück war ursprünglich für 6:00 Uhr angesetzt, ist aber mittlerweile bei 5:30 Uhr. Unsere Stube wollte natürlich früh sein und ist um 4:45 Uhr aufgestanden. Haben in den Waschräumen dann niemanden getroffen, was uns ein wenig verwundert hat. (Sind ja keine 2 Stunden früher wach gewesen :D) Steht früh genug auf um unnötige Stresssituationen zu vermeiden und um euch optimal auf den anstehenden Tag vorzubereiten.

Um 6:20 Uhr ging es dann mit dem Bus nach Wiesbaden. Es folgte die Begrüßung durch einen Hauptmann. Die Begrüßung war nett, auf der anderen Seite aber auch ein wenig "streng". Der Hauptmann hat uns nochmal sehr klar zu verstehen gegeben, was es bedeutet für die Bundeswehr und damit als Soldat zu dienen. Mich persönlich hat seine Ansprache sehr motiviert.

Wir wurden in 3 Gruppen aufgeteilt. 1. Gruppe -> CAT 2. Gruppe -> Arzt 3. Gruppe -> Unterlagen aktualisieren. Ich bereitete mich innerlich auf den CAT vor und war nach der Begrüßung gewillt alles zu geben, wurde aber gebremst und kam in die Gruppe um die Bewerbungsunterlagen zu aktualisieren. Saß dann in einem Raum und mir wurde gesagt, dass ich heute keinen CAT machen muss. (gehe später nochmal darauf ein)

Ich bin dann zum Steuerknopf gelaufen, anschließend sollte ich zum Arzt gehen. Dort wurde ich (erneut) gemustert. Um es abzukürzen: T2, ausreichend für meine Wunschverwendungen. Der Tag war dann an dieser Stelle für mich zu Ende und ich musste bereits jetzt schon im Wartezimmer sitzen. Es war noch keiner von meiner Gruppe mit dem CAT oder der Untersuchung fertig, das war ein wenig anstrengend. Bleibt ruhig und wartet einfach ab. Was anderes geht ja sowieso nicht.

Als die ersten Bewerber aus einer anderen Gruppe mit ihren psychologischen Gesprächen fertig war, wurde ich zusammen mit zwei anderen aus meiner Gruppe in den Bus gesetzt und zurück nach Mainz gefahren. Es gab um 12:30 Uhr Mittagessen. Tut euch einen Gefallen und haut nicht zu sehr rein, auch wenn ihr hungrig seid. Soll wohl schon vorgekommen sein, dass der ein oder andere in die Sporthalle brechen musste :D

Danach stand dann gegen 13:30 Uhr der Sporttest auf dem Programm. Die Disziplinen sollten soweit bekannt sein, falls nicht: 10 x 11m Pendellauf, Klimmhang und Ergometertest. Ich hatte nen guten 2er Schnitt, war aber absolut unzfrieden mit mir selbst. Gerade im Truppendienst ist die Fitness ein wichtiger Faktor und als Kraft- und Ausdauersportler wollte ich natürlich einen 1er Schnitt erreichen. Hilfreicher Tipp: Der Sportprüfer sagt beim Ergometertest zu euch, dass ihr nicht direkt die Wattzahlen hochdrehen sollt. Wenn ihr aber regelmäßig Ausdauersport betreibt und eine ausgepräge Beinmuskulatur habt könnt ihr diesen Rat aber meiner Meinung nach missachten. Übernehmt euch nicht, aber unterschätzt euch auch nicht :D Außerdem solltet ihr untereinander kommunizieren und euch gegenseitig pushen um die Motivation zusätzlich zu erhöhen.

Nachdem auch der Sporttest geschafft war ging es wieder zurück auf die Stuben. Wir sind gegen 16 Uhr nochmal mit ein paar anderen Leuten aus unserer Gruppe in die Stadt und haben ein wenig gequatscht und auch mal den Kopf freibekommen. Am Abend haben wir noch die erste Halbzeit aus dem DFB Pokal geschaut und sind dann alle pünktlich im Bett gewesen.

3. Tag - psychologisches Gespräch

Um 4:45 Uhr hat der Wecker wieder geklingelt. Frühstück und ab nach Wiesbaden. Innerlich hatte ich mich schon auf das Gespräch vorbereitet, als direkt um 7:30 Uhr mein Name aufgerufen wurde. Ich durfte nochmal zum CAT. Die Tests am PC sind individuell. Die Fachdiener haben einen etwas längeren, der im Truppendienst ist nicht ganz so lang. Meine Inhalte waren: Mathe (Grundlagen), chinesische Zeichen, Matrizen. Das wars schon. Ich war verwundert. 2014 wurde ich aufgrund meines unterdurchschnittlichen PC-Test abgelehnt. Ich hatte damals eine schlechte Vorbereitung und war sehr nervös.  Dieses Jahr hatte ich eine bessere Vorbereitung, ich wollte es unbedingt. Zwischen Einladung und Test lagen 4 Wochen und ich hatte mir einen ausführlichen Lernplan für den CAT erstellt und ungelogen jeden Tag für diesen PC-Test gelernt. Und dann sowas... Naja, hinterher ist man natürlich immer schlauer :P

Bleibt während des Tests ruhig und konzentriert euch auf die Aufgaben. Während ich die chinesischen Zeichen hochgerechnet habe kam eine zweite Bewerbergruppe in den Raum. Zähne zusammenbeißen und durchziehen, egal was euch während des Tests passiert.

Dann durfte ich wieder zum Steuerknopf gehen und anschließend in den Warteraum, wo nur noch wenige Mitbewerber waren. Ich war einer der letzten und meine Geduld war bis aufs äußerste strapaziert. Da ich vor 2 Jahren schon ein sehr positives Gespräch hatte und darauf aufbauen wollte, ging ich selbstbewusst und motiviert ins Gespräch. Die Fragen sind natürlich auch hier individuell auf euch angepasst und ihr solltet in der Lage sein ehrliche Antworten zu geben. Hört genau zu und seid aufmerksam. Es wird viel auf die eigene Person eingegangen (ist ja normal bei nem Einstellungsgespräch) und auch ein bisschen Allgemeinbildung wurde abgefragt. Ich denke es sollte für jeden Bewerber der Bundeswehr (ob FWDL, Mannschafter oder Offizier) selbstverständlich sein, dass man weiß, was z.B. der Bundestag ist und welche Rolle dieser für die Bundeswehr spielt. Lest euch außerdem in die Einsätze der Bundeswehr ein. Lieber zu viel als zu wenig machen und dann vielleicht sogar noch mit Bonuswissen Punkte im Gespräch sammeln. Das kommt immer gut an.

Mein Gespräch verlief sehr gut. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht meine Vorbereitungen umzusetzen und mich mit der Psychologin und einem Hauptmann zu unterhalten. Als ich die Feldwebeleignung bekommen habe sind mir etliche Steine vom Herzen gefallen und ich hab mich riesig gefreut. Schlussendlich ging es noch zum Einplaner und zum BFD. Eingeplant bin ich jetzt als Jäger für den 03.07.17 zum FA Lehrgang in Gotha. Stammeinheit wird dann Schwarzenborn sein!  :)

Bevor ich mich verabschiede möchte ich noch ein paar Dinge loswerden, die mir während den zwei Tagen aufgefallen sind: Es wurde ja schon öfters angesprochen, aber zieht euch bitte vernünftige Kleidung an. Ich hatte ne ordentliche Jeans, Anzugschuhe und ein sauberes Hemd an. Pullover und Sportschuhe finde ich (persönlich) als unpassend. FW ist ja bekanntlich auch eine Führungsperson, verhaltet euch dementsprechend. Seid höflich und grüßt jeden. (Egal ob in Mainz oder Wiesbaden -> mein Hauptmann aus dem Gespräch hat ebenfalls in Mainz genächtigt und ich bin ihm ein paar mal über den Weg gelaufen, was wäre das peinlich gewesen wenn man nicht gegrüßt hätte.) Das sollte eigentlich alles selbstverständlich sein, leider sieht man immer wieder das Gegenteil.


So, das war es erst mal. Ich hoffe ich habe nichts vergessen :)
Vielleicht sieht man sich ja künftig irgendwann mal, es würde mich freuen!
 
MfG

 22 
 am: 21. Februar 2017, 21:53:05 
Begonnen von Iiyama - Letzter Beitrag von ulli76
Dann sag doch mal, für welche Laufbahn und welche Verwendung das Studium qualifizert!

 23 
 am: 21. Februar 2017, 21:51:13 
Begonnen von M05W12S69 - Letzter Beitrag von 0930
Das ist wohl der falsche Weg!
Gerade das macht die Truppe stark!
Wenn alles Ü 25 raus fliegt wäre das flächendeckend nicht vorteilhaft!
Aber auch hier wird man eine Lösung finden.
So wie für alles!

Damit war natürlich gemeint alle Ü25 aus der Kaserne zu werfen (=eigene Wohnung suchen)...nicht aus der Bundeswehr.  ;D

 24 
 am: 21. Februar 2017, 21:28:24 
Begonnen von Harry95 - Letzter Beitrag von miguhamburg1
Solche Leute werden dann sehr schnell in die Rubrik "Querulanten" einsortiert. Aber natürlich muss es jeder selbst wissen, wie er von anderen wahrgenommen werden möchte.

Im Übrigen, @ Tasty: Der kleine Dienstweg funktioniert tatsächlich immer noch - auch in beide Richtungen. Einer muss dann aber überhaupt anfangen zu reden, sonst wird es nichts. Und auch das Handeln auf dem kleinen Dirnstweg kommt nun mal im Ernstfall nicht an den Vorschriften vorbei.

 25 
 am: 21. Februar 2017, 21:22:02 
Begonnen von Kiepenkerl - Letzter Beitrag von LwPersFw
Von der HSU-Seite

Studienberatung/Kontakt Studienfach GW

Die  Studienberatung wird unter der  Verantwortung der Fakultäten  von den Mitgliedern des  akademischen Bereichs  durchgeführt.

http://www2.hsu-hh.de/hisalt/ag_people.htm

 26 
 am: 21. Februar 2017, 21:19:39 
Begonnen von Iiyama - Letzter Beitrag von Papierberg
Sofern Ihnen an der schnellen beruflichen Verwertung Ihres Studienganges gelegen ist, lassen Sie lieber die Finger von einer Tätigkeit bei der Bundeswehr.

Wollen Sie tatsächlich gerne Soldat werden und könnten sich zum Ende Ihrer Dienstzeit nach gewonnener Berufserfahrung im Bereich der Krankenpflege ein Masterstudium, eine Fachweiterbildung etc. vorstellen, dann wäre es ein Versuch wert. Geeignet für den militärischen Dienst sollten Sie selbstverständlich sein.

 27 
 am: 21. Februar 2017, 21:18:13 
Begonnen von omega - Letzter Beitrag von omega
@PionierOA: Da habe ich wohl etwas missverstanden  :D
@Katharina1993: Dann sieht man sich ja.

 28 
 am: 21. Februar 2017, 21:16:42 
Begonnen von Iiyama - Letzter Beitrag von ch_h
Wen interessiert es, ob das Wehrdienstberater oder Karriereberater heisst. Geben Sie besser mal nen sinnvollen Kommentar ab, statt hier unnötig heiße Luft zu erzeugen!!

 29 
 am: 21. Februar 2017, 21:15:36 
Begonnen von Harry95 - Letzter Beitrag von F_K
@ Tasty:

Du bist auf Krawall gebürstet - viel Erfolg mit dem Konzept gleich aus allen Rohren zu schiessen ....

 30 
 am: 21. Februar 2017, 21:15:13 
Begonnen von Jutobibo - Letzter Beitrag von ulli76
Es ist doch viel einfacher und ein DU- Verfahen solltest du tunlichst raus lassen.

Also- dir als DV wird was gemeldet, was ein Dienstvergehen oder auch eine Straftat darstellen kann. Dann fängst du an zu ermitteln. Und zwar indem du dich erstmal an deine eigenen Soldaten hältst. Je nach dem, welche Erkenntnisse du gewinnst, holst du weitere Dienststellen ins Boot oder auch nicht. Da fängt man halt mit denen an, die am naheliegensten sind.
Als Telefonjoker hast du immer den RB.
Dann kommst du zu einem Ergebnis- Dienstvergehen oder keins,du kannst es selber regeln oder du gibst ab, Straftat und du gibst ab. Kann man ja alles nachlesen.
Oder du ermittelst irgendwann gegen den Meldenden wegen dem Verdacht auf Falschmeldung.

Wir wissen ja nicht, wer in der Geschichte der Schnacker ist.

UNABHÄNGIG davon kannst du natürlich zu der Erkenntnis kommen, dass bei einem der Beteiligten eine schwere psychische Störung vorliegt. Dann solltest du mit dem Truppenarzt sprechen und ihm deine Bedenken schildern.
und dann sieht man weiter.

Eigentlich ganz einfach.

Seiten: 1 2 [3] 4 5 ... 10
© 2002 - 2017 Bundeswehrforum.de