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Autor Thema: Waffen- & Fahrzeugtechnik-Board  (Gelesen 60873 mal)

Allersheim

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Re:Waffen- & Fahrzeugtechnik-Board
« Antwort #15 am: 11. Juli 2010, 13:46:02 »

Natürlich werden Minensperren bekannt gegeben, dass ist ja auch nicht die Frage.
Deswegen zieht man ja auch lustiges Absperrband drum herum.

Manchmal haben wir auch nur so das Absperrband gezogen, ohne uns die Mühe mit dem Minenverlegen zu machen.
(nicht nur das manuelle Verlegen oder das Verlegen mit dem gezogenen System ist wenig amüsant, auch den Skorpion zu beladen macht wenig Freude=P)


Wie man an meinem Ausdrucksvermögen erkennen mag, ist es auch schon einige Jahre her, dass ich das vergnügen hatte, deswegen bitte ich gewisse Ungenauigkeiten zu entschuldigen.

Ich bin mir jedoch recht sicher, dass wir hervorragend ausgebildet wurden, um die "eigenen" Kameraden in die Luft zu pusten.

Damals nannte man so etwas "versteckte Ladung"...=)
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LeSasa

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Re:Waffen- & Fahrzeugtechnik-Board
« Antwort #16 am: 30. März 2011, 23:19:47 »

ich weiß ihr seid gerade in nem thema vertieft frage trotzdem.. ;D
wann gibt es neue waffen mal wieder für die bundeswehr..?
bzw gibts überhaupt noch neuere..?
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Fitsch

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Re:Waffen- & Fahrzeugtechnik-Board
« Antwort #17 am: 31. März 2011, 07:30:42 »

es gibt laufend neue Waffen für die Bundeswehr

- MG 4
- MP 7
- MP 5
- Eagle IV
- BV206S
- Fennek
- NH 90
- Tiger
- Puma
- Boxer
- U212

um hier nur mal einen Grobüberblick zu leisten ....
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I will mei 1. Gebirgsdivision wiada hong !!!
                                                                  
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Flip25

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Re:Waffen- & Fahrzeugtechnik-Board
« Antwort #18 am: 31. März 2011, 22:52:13 »

ich weiß ihr seid gerade in nem thema vertieft frage trotzdem.. ;D
wann gibt es neue waffen mal wieder für die bundeswehr..?
bzw gibts überhaupt noch neuere..?

Warum immer Neues kaufen wenn sich altes bewährt hat? Das Browning Maschinengewehr  Cal.50
oder Cal.30 ist seit Jahrzehnten im Einsatz. Weil es sich einfach bewährt hat und es denke ich billiger
ist Waffen zu reparieren / überholen als neue zu beschaffen.
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Oscar Golf Mike

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Re:Waffen- & Fahrzeugtechnik-Board
« Antwort #19 am: 01. April 2011, 17:35:37 »

Passt so nicht ganz Flip, es werden neue Waffen angeschafft weil sich mit der Zeit halt vieles Verändert, Technik, Taktik, Bedrohungslage usw.
Siehe hier einmal z.B. die Anschaffung des MG4.
Die Wirtschaft möchte natürlich auch verdienen. ;)
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Flip25

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Re:Waffen- & Fahrzeugtechnik-Board
« Antwort #20 am: 04. April 2011, 20:43:20 »

Passt so nicht ganz Flip, es werden neue Waffen angeschafft weil sich mit der Zeit halt vieles Verändert, Technik, Taktik, Bedrohungslage usw.
Siehe hier einmal z.B. die Anschaffung des MG4.
Die Wirtschaft möchte natürlich auch verdienen. ;)

Stimme dir zu! Man muss halt sehen wo es passt und lohnt zu sparen. Das Browning wird halt nur in Stand gesetzt,
Panzer oder Helikopter werden mit neuerer Technik ausgestattet.

Welche MP hatten eig. Panzerbesatzungen, vor der MP7? Hatte die überhaupt eine oder ne P8 ??? 
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Oscar Golf Mike

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Re:Waffen- & Fahrzeugtechnik-Board
« Antwort #21 am: 04. April 2011, 20:59:39 »

Die hatten oder haben noch ich weiß es nicht genau wie es heute ausschaut die MP2A1.Ich meine mal gehört zu haben das es vor langer Zeit bei den Kampfpanzern
sogar das G3 mit einschiebbarer Schulterstütze mit geführt wurde ob das aber stimmt weiß ich auch net.
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Re:Waffen- & Fahrzeugtechnik-Board
« Antwort #22 am: 04. April 2011, 21:14:01 »

Ich hätte ja an ne MP5 oder UZI gedacht ??? Wurden Panzerfaustschützen nicht mit der UZI
ausgerüstet ???

Da kommt mir außerdem gerade die Frage warum die Bundeswehr nicht schon früher ein LMG
wie das MG4 in Auftrag gegeben hat? Ich mein die US Army hat ja schon seit ewigkeiten
das M60, M249 SAW.... Da fällt mir gerade auf was die US Army so an deutschen Waffen am
Start hat :o :o Heckler&Koch lässt grüßen ;D
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Marauder

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Re:Waffen- & Fahrzeugtechnik-Board
« Antwort #23 am: 05. April 2011, 00:25:22 »

Es gab damals keine Verwendung für ein leichtes Maschinengewehr. Deshalb bestand früher kein Anlass eines entwickeln zu lassen.

Achja das M60 ist ein schweres MG wie das MG3.
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Re:Waffen- & Fahrzeugtechnik-Board
« Antwort #24 am: 05. April 2011, 09:30:47 »

die MP2A1.

Ich hätte ja an ne MP5 oder UZI gedacht ???

MP2A1 = Uzi  ;)

Ich mein die US Army hat ja schon seit ewigkeiten
das M60, M249 SAW....

Gutes Beispiel. Das leichte SAW sollte ja eigentlich alle mittleren MG (wie das M60) ersetzen, spätestens 2003 hatte man festgestellt, dass das keine gute Idee war und das führte zu einer Renaissance der mittleren MG.

M60, M249 SAW.... Da fällt mir gerade auf was die US Army so an deutschen Waffen am
Start hat :o :o Heckler&Koch lässt grüßen ;D

Das SAW ist vom belgischen Hersteller FN, das M60 ist vom MG3 bzw MG42 “inspiriert”, aber an sich keine deutsche Waffe.

Achja das M60 ist ein schweres MG wie das MG3.

Eigentlich sind beide „mittlere“ MG oder „universal-MG“, ein schweres MG wäre so was wie das Cal .50  ;)
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Re:Waffen- & Fahrzeugtechnik-Board
« Antwort #25 am: 05. April 2011, 11:31:25 »

Ah ok das mit der MP2A1= UZI war mir nicht klar ;D

Ich habe es etwas schlecht formuliert! Die H&K Waffen sollten sichnicht auf das M60
oder das SAW beziehen. Sondern auf andere Waffen wie die MP5/SD, HK 416-417...

Es gab damals keine Verwendung für ein leichtes Maschinengewehr. Deshalb bestand früher kein Anlass eines entwickeln zu lassen.

Achja das M60 ist ein schweres MG wie das MG3.

Die Amerikaner scheinen da wohl etwas lockerer zu sein, gibt ja Truppenteile die sich das M60 selber modifiziert haben,
kürzerer Lauf, Griffstück, kürzere Schulterstütze.... deswegen habe ich es unter LMG´s eingeordnet. Was aber so nicht
ganz richtig ist.
Ich selbst finde schon das ein LMG in manchen Deutschen Truppenteilen sinnvoll gewesen wäre. Gerade in Einheiten wo man mit
wenig Soldaten unterwegs ist aber mehr Feuerkraft gebrauchen kann, z.B. Fallschirmjäger, Fehrnspäher...aber das ist nur meine persönliche Ansicht. Denn dann tauchen neue Probleme auf; größeres Gewicht der Waffe und Munition-> schnellerer Verbrauch... zumal
ist es ja einfacher in einer Gefechtssituation ein Magazin zu wechseln als einen Gurt. Desweiteren wäre ja das LMG
auch störanfälliger(wenn beim nachladen Dreck in die Kammer kommt- sagt man das so ???) Und jeder Gegner würde sich doch
zuerst auf den MG-Schützen konzentrieren, der ja dann ziemlich gekniffen ist.....

Ich habe hier nur mal meine Gedanken sprudeln lassen ;)
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Marauder

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Re:Waffen- & Fahrzeugtechnik-Board
« Antwort #26 am: 05. April 2011, 20:37:16 »

Also die Gewichtsreduzierung beim M60 war offiziell so geplant und nicht selbst durch die US-Truppenteile gemacht. Obwohl sicher der Antrieb es zu tun immer aus der Truppe kommt.

M60E4 bzw Mk.43 Mod 0 (oder 1) ist aktuell das Resultat dieser Anstrengungen.



Zitat
Denn dann tauchen neue Probleme auf; größeres Gewicht der Waffe und Munition-> schnellerer Verbrauch... zumal
ist es ja einfacher in einer Gefechtssituation ein Magazin zu wechseln als einen Gurt. Desweiteren wäre ja das LMG
auch störanfälliger(wenn beim nachladen Dreck in die Kammer kommt- sagt man das so Huch) Und jeder Gegner würde sich doch
zuerst auf den MG-Schützen konzentrieren, der ja dann ziemlich gekniffen ist.....

LMG haben meist die gleiche Munition wie auch die Sturmgewehre. Es vereinfacht also die Logistik und ich kann von dem meist kleineren Kaliber mehr Munition mitnehmen. Das Gewicht der Waffe ist meist leichter. Zum Dreck. Das LMG wäre nicht weitaus Störanfälliger als eine normale Waffe. Es liegt halt an der Konstruktion und wie der Schütze sie im Feld reinigt und einige Regeln befolgt.

Persönlich hab ich  beim MG3 die Erfahrung gemacht das man es tunlichst vermeiden sollte den Gurt zu stark zu verdrecken. Mag die Waffe garnicht. Störungen sind da vorprogrammiert. Bzgl. des Wechseln der Gurte. Alles eine Sachen von Training. Nicht umsonst wiederholen sich Waffenausbildungen immer und man übt die Schritte bis diese automatisch sitzen ohne das man Nachdenken muss.

Ob man sich auf den MG-Schützen konzentriert kann ich wirklich nicht sagen aber man darf nicht den Rest der Grp vergessen. Beharken alle ihn haben die anderen freie Bahn.
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Re:Waffen- & Fahrzeugtechnik-Board
« Antwort #27 am: 05. April 2011, 23:24:54 »

LMG haben meist die gleiche Munition wie auch die Sturmgewehre. Es vereinfacht also die Logistik und ich kann von dem meist kleineren Kaliber mehr Munition mitnehmen. Das Gewicht der Waffe ist meist leichter. Zum Dreck. Das LMG wäre nicht weitaus Störanfälliger als eine normale Waffe. Es liegt halt an der Konstruktion und wie der Schütze sie im Feld reinigt und einige Regeln befolgt.

Ob man sich auf den MG-Schützen konzentriert kann ich wirklich nicht sagen aber man darf nicht den Rest der Grp vergessen. Beharken alle ihn haben die anderen freie Bahn.

Stimmt, ist ja einleuchtend wenn ich die selbe Munition habe kann ich z.B. 100 Schuss in Gurt-Form
platzsparender mitführen als 100 Schuss in Magazinen. Aber warum ist das LMG leichter als ein StGw?
Nur mal abgesehen von der Logistik und dem Gewicht, wäre es nicht besser wenn ein LMG auch stärkere
Munition verwendet als ein Sturmgewehr? Ich meine warum nutzt das MG4 auch Cal. 5,56 anstatt
Cal. 7,62, denn das größere Kaliber sollte doch eine größere Reichweite und mehr Schaden im Ziel
verursachen... ???

Ich habe mal irgendwo gelesen das die Amerikaner in Zeiten des Vietnam Kriegs mit dem M16 A1
das damals neue Kaliber 5,56 eingeführt haben. Ist es nicht so das dass Kaliber 5,56 schneller
ist aber durch die geringere Treibladung die Reichweite nicht an das Kaliber 7,62 ran reicht? ???
Desweiteren sollte das Kaliber 5,56 eine besser "Mannstopp-Wirkung" haben weil es Ziele nicht
so leicht durchschlägt!? Dann würde das kleinere Kaliber ja wider Sinn machen.

Wenn ich so drüber nachdenke ist das ganze Thema ja nicht so einfach ???, da fällt mir ja gerade ein
dass ja eine größere Treibladung(nennt man das eig. so bei Patronen?) auch mehr Hitze
erzeugt und somit die Waffe schneller überhitzt....

Aber um nochmal auf den Dreck zurück zu kommen. Ich dachte da eher an Dreck der durch Detonationen
um her fliegt und beim nachladen in die Kammer gerät. Da muss man sich wohl übers Gewehr lehnen ???

Und zum Schluss ;D würde mich persönlich noch interessieren.....
Kann man die einzelnen Gurtteile wiederverwenden ???

MFG Flip :)
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Re:Waffen- & Fahrzeugtechnik-Board
« Antwort #28 am: 06. April 2011, 08:43:50 »

Ich meine warum nutzt das MG4 auch Cal. 5,56 anstatt
Cal. 7,62,

Wegen der Logistik.

Desweiteren sollte das Kaliber 5,56 eine besser "Mannstopp-Wirkung" haben weil es Ziele nicht
so leicht durchschlägt!? Dann würde das kleinere Kaliber ja wider Sinn machen.
 

Nein, die Mannstoppwirkung ist bei 7,62 mm deutlich höher.

Wenn ich so drüber nachdenke ist das ganze Thema ja nicht so einfach ???, da fällt mir ja gerade ein
 

Zum Glück muss man sich als Soldat nicht den Kopf der Waffenkonstrukteure zerbrechen *g*

Aber um nochmal auf den Dreck zurück zu kommen. Ich dachte da eher an Dreck der durch Detonationen
um her fliegt und beim nachladen in die Kammer gerät. Da muss man sich wohl übers Gewehr lehnen ???
 

In einer Situation, in der um mich herum Detonationen stattfinden, werde ich wohl eher hinter dem Gewehr liegen und schießen ;)

Und zum Schluss ;D würde mich persönlich noch interessieren.....
Kann man die einzelnen Gurtteile wiederverwenden ???
 

Ja, kann man. Ob es tatsächlich geschieht ist eine Kostenfrage.
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Andi

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Re:Waffen- & Fahrzeugtechnik-Board
« Antwort #29 am: 08. April 2011, 17:05:33 »

Eine "Mannstoppwirkung" hat keine von der Bundeswehr genutzte Munition. ;) Das wäre nämlich ein Verstoß gegen das Humanitäre Völkerrecht. Mannstoppmunition pilzt im Körper des Getroffenen auf und verteilt so die Projetilenergie auf eine größere Fläche des Körpers, anstatt diesen einfach zu durchschlagen. Dies führt zu größeren Schäden und dementsprechend zu "unnötigen Leiden" gemäß dem HVR.
Nur Polizeien nutzen solche Munition.

Gruß Andi
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