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Autor Thema: Rund um WDB / Verwundung / Tod / PTBS / DU / Behinderung / Mobbing  (Gelesen 57282 mal)

ulli76

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Tipp an die Vorgesetzten: Gerade wenn solche Ereignisse wie Raktenbeschuss häufiger vorkommen-tut euren Soldaten den Gefallen und füllt die TIC-Zettel aus.
Und für die Betroffenen: Führt über so etwas Tagebuch. Auch solche Infos wer dabei war etc. Je dislozierter ihr seid, umso wichtiger ist das.

Und ja, ich hatte schon Soldaten, die mit einem ganzen Packen von diesen Zetteln heim gefahren sind, auch wenn sie erstmal die Notwendigkeit nicht gesehen haben.
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•Medals are OK, but having your body and all your friends in one piece at the end of the day is better.
http://www.murphys-laws.com/murphy/murphy-war.html

LwPersFw

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Um Ulli zu ergänzen... Verweise ich auf meinen Beitrag vom 03.02.2016.
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LwPersFw

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Antw:Rund um WDB / Verwundung / PTBS / Einsatz
« Antwort #107 am: 12. März 2018, 12:30:40 »

Das BMVg hat eine neue Regelung erlassen, die Informationen für Einsatzgeschädigte ( aktiv und entlassen ) bzw. für Vorgesetzte bündelt.

Nummer der Regelung : KRD-10/4 "Umgang mit psychisch und/oder physisch Einsatzgeschädigten in der Bundeswehr"

Zweck der Regelung:

Information für Einsatzgeschädigte und Disziplinarvorgesetzte/Vorgesetzte zur Behandlung und weiteren Unterstützungsleistungen der Bundeswehr

Herausgebende Stelle: BMVg FüSK III 6

Gültig ab: 28.02.2018

Zielgruppe: Alle Angehörigen der Bundeswehr ( Aktive und Ehemalige )

Inhaltsverzeichnis:

1 Vorwort
2 Definition einsatzbedingter Erkrankungen und Verletzungen bzw. Verwundungen
3 Maßnahmen der Bundeswehr zur Prävention vor, im und nach dem Einsatz
3.1 Erhalt und Steigerung der psychischen Fitness/Prävention vor dem Einsatz für Soldatinnen und Soldaten
3.1.1 Maßnahmen im Bereich der Ausbildung
3.2 Prävention im Einsatz
3.3 Nach dem Einsatz
3.3.1 Einsatznachbereitungsseminare
3.3.2 Präventivkuren nach Auslandseinsätzen
3.3.3 Psychologische Ausgleichs- und Stärkungselemente

4 Unterstützungsleistungen und Behandlung der Bundeswehr für Einsatzgeschädigte, die in einem aktiven Dienst- oder Beschäftigungsverhältnis stehen

4.1 Unterstützung Einsatzgeschädigter durch Einrichtungen innerhalb der Bundeswehr
4.1.1 Beauftragte bzw. Beauftragter für einsatzbedingte posttraumatische Belastungsstörungen und Einsatztraumatisierte im Bundesministerium der Verteidigung
4.1.2 Bundesamt für Personalmanagement – Zentrale Koordinierungs- und Ansprechstelle für Einsatzgeschädigte
4.1.3 Psychologischer Dienst der Bundeswehr
4.1.4 Sozialdienst der Bundeswehr
4.1.5 Militärseelsorge
4.1.6 Psychosoziales Netzwerk
4.1.7 Lotsinnen und Lotsen für Einsatzgeschädigte
4.1.8 Betriebsärztlicher Dienst der Bundeswehr
4.1.9 Personal-/Vertrauensärztlicher Dienst der Bundeswehr
4.1.10 Sozial- und Versorgungsmedizinischer Dienst
4.2 Weitere Hilfsangebote für Betroffene und Familienangehörige
4.2.1 Fachberatungsseminare „Betreuung und Fürsorge unter einem Dach“
4.2.2 Weitere Angebote
4.3 Weiterführende Betreuungsangebote
4.3.1 Familienangehörigenbetreuung
4.3.2 Netzwerk der Hilfe
4.4 Ansprechstellen und Einrichtungen des Sanitätsdienstes der Bundeswehr
4.4.1 Sanitätsdienstliche Koordinierungs- und Ansprechstelle für Einsatzgeschädigte
4.4.2 Die interdisziplinären patientenorientierten Rehabilitationsteams auf Ebene der Bundeswehrkrankenhäuser sowie der regionalen Sanitätseinrichtungen
4.4.3 Sportschule der Bundeswehr
4.4.4 Zentrum für Sportmedizin der Bundeswehr
4.4.5 Psychotraumazentrum der Bundeswehr
5 Behandlung von Einsatzgeschädigten
5.1 Behandlung von Einsatzfolgestörungen von Soldatinnen und Soldaten
5.1.1 Ärztliche bzw. fachärztliche Diagnosestellung
5.1.2 Ambulante psychotherapeutische Behandlung
5.1.3 Stationäre psychotherapeutische Behandlung
5.1.4 Psychotherapeutische Behandlung außerhalb der Bundeswehr
5.1.5 Medizinische/therapeutische Nachsorge psychisch Betroffener
5.1.6 Medizinische Rehabilitation
5.1.7 Medizinische/therapeutische ambulante und stationäre Maßnahmen unter Einbeziehung der Familienangehörigen
5.2 Behandlung von Einsatzfolgestörungen von Zivilbediensteten

5.3 Medizinische Behandlung und Unterstützungsleistungen der Bundeswehr für ehemalige Angehörige der Bundeswehr, die unter Einsatzfolgen leiden

5.4 Wiedereingliederung/Begutachtung
5.4.1 Rechte und Pflichten von Vorgesetzten
5.4.2 Eingliederung in den Dienstalltag und Einschränkungen der Verwendungsfähigkeit während der Rehabilitation
5.4.3 Mitwirkung von (Disziplinar-)Vorgesetzten im Begutachtungsverfahren
5.4.4 Medizinische Begutachtung auf Dienst- und Verwendungsfähigkeit
5.5 Truppenärztliche Begutachtung
5.5.1 Vertrauensperson, Personalräte und Schwerbehindertenvertretung
5.5.2 Begutachtung im Wehrdienstbeschädigungs-Verfahren

6 Weiterentwicklung
7 Rechtliche Grundlagen/Dienstvorschriften
7.1 Gesetz über die Rechtsstellung der Soldaten (Soldatengesetz), Bundesbesoldungsgesetz
7.2 Gesetz über die Versorgung für die ehemaligen Soldaten der Bundeswehr und ihre Hinterbliebenen (Soldatenversorgungsgesetz), Bundesversorgungsgesetz, Zentrale Dienstvorschrift A-1463/21
7.3 Beamtenversorgungsgesetz
7.4 Einsatzversorgungs-Verbesserungsgesetz/Einsatz-Weiterverwendungsgesetz
7.4.1 Schutzzeit
7.4.2 Wehrdienstverhältnis besonderer Art
7.4.3 Weiterverwendung
7.5 Zentrale Dienstvorschrift A-1340/110
7.6 Verordnung über die Vermutung der Verursachung einer psychischen Störung durch einen Einsatzunfall (Einsatzunfallverordnung)
7.7 Zentrale Dienstvorschrift A-2662/1 „Psychosoziale Unterstützung in der Bundeswehr (PSU Bw)“
8 Anlagen
8.1 Abkürzungsverzeichnis
8.2 Glossar
8.3 Intranet-/Web-Links
8.4 Informationsfluss nach Einsatzschädigung
8.5 Übersicht Beteiligter Stellen und Dienste bei Einsatzschädigung
8.6 Interdisziplinäre patientenzentrierte Rehabilitationsteams in den Sanitätsunterstützungszentren
8.7 Erreichbarkeiten
8.8 Bezugsjournal
8.9 Änderungsjournal
« Letzte Änderung: 13. März 2018, 06:44:57 von LwPersFw »
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Antw:Information Einsatz Schädigung PTBS für Soldaten und Angehörige
« Antwort #108 am: 13. März 2018, 13:50:46 »

Im Anhang 2 aktuelle Broschüren zum Thema Bewältigung einer Einsatzschädigung ... im Schwerpunkt psychische Belastung

Stand : August 2016


Herausgegeben vom Psychotraumazentrum der Bundeswehr am Bundeswehrkrankenhaus Berlin

+ WENN DER EINSATZ NICHT ENDET … EINE ORIENTIERUNGSHILFE FÜR EINSATZBELASTETE SOLDATINNEN UND SOLDATEN

und

+ WENN DER EINSATZ NOCH NACHWIRKT … EINE ORIENTIERUNGSHILFE FÜR ANGEHÖRIGE VON SOLDATEN

Im Anhang einmal die aktuellen Versionen...

WENN DER EINSATZ NICHT ENDET ... Stand 11/2017

WENN DER EINSATZ NOCH NACHWIRKT ... Stand 02/2018
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Im Anhang die aktuelle Broschüre des BMVg zum Thema:

"Hinweise zur finanziellen und sozialen Absicherung bei besonderen Auslandsverwendungen"

Stand : Januar 2018
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Das Psychosoziale Netzwerk der Bundeswehr PSN
« Antwort #110 am: 11. Juni 2018, 06:42:54 »

Im Anhang eine Broschüre, was das PSN leisten kann und wo die entsprechenden Ansprechpartner zu finden sind.


Das Psychosoziale Netzwerk (PSN) vereint verschiedene Fachkompetenzen sowohl in den Standorten in Deutschland als auch im Einsatz. Im Psychosozialen Netzwerk arbeiten Truppenärzte, Sozialarbeiter, Militärseelsorger und Truppenpsychologen in einem regionalen Netzwerk (PSN) zusammen. Zur Zeit sind ca. 70-80 regionale Netzwerke etabliert.


Das Psychosoziale Netzwerk (PSN) berücksichtigt die örtlichen Besonderheiten der Standorte und wird grundsätzlich aus folgenden Vertretern gebildet:

Truppenärztinnen/TruppenärztePsychologinnen/PsychologenKatholische und Evangelische Militärseelsorgerinnen/MilitärseelsorgerSozialarbeiterinnen/Sozialarbeiter (nur an den PSN im Inland)

Die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der Mitarbeiter wird durch einen regelmäßigen Informations- und Wissenstransfer gesichert werden. Die Arbeit in den Standorten soll die Wirksamkeit gesundheitsfördernder, psychosozialer Maßnahmen fördern.

Die Arbeit im Psychosozialen Netzwerk ist hauptsächlich eine präventive Tätigkeit. Ziel ist es, das psychische und seelische Gleichgewicht der Soldaten zu erhalten bzw. wieder herzustellen. Das Psychosoziale Netzwerk bietet mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Beratung, Unterstützung und Hilfe an.


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