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Author Topic: Die Lage in Afghanistan  (Read 198893 times)

schlammtreiber

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Antw:Die Lage in Afghanistan
« Reply #960 on: 24. April 2017, 08:17:50 »

Verkleidet als Soldaten (welche Uniform? )

Ähm, seltsame Frage? Uniform der afghanischen Armee höchstwahrscheinlich?
Ich vermute, mit einer Uniform der königlich-bayerischen Chevaulegers dürfte man in einem Camp der ANA eher geringfügig auffallen?
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AndreasP

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Antw:Die Lage in Afghanistan
« Reply #961 on: 25. April 2017, 15:57:29 »

Nicht das die Taliban sich als Verbündete Soldaten tarnen, was dann evtl. zu Missverständnissen kommen kann.

Ralf

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Antw:Die Lage in Afghanistan
« Reply #962 on: 21. May 2017, 10:20:18 »

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-05/afghanistan-kabul-deutsche-getoetet
Quote
Deutsche in Kabul getötet
Bewaffnete haben in der afghanischen Hauptstadt Kabul eine deutsche Frau getötet. Im Südosten des Landes gab es einen Anschlag mit 20 toten Polizisten.
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StOPfr

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Antw:Die Lage in Afghanistan
« Reply #963 on: 31. May 2017, 13:39:29 »

Abstimmung über Abschiebungen nach Afghanistan

Der Bundestag debattiert am Donnerstag, 1. Juni 2017, gegen 22.40 Uhr über einen Abschiebestopp nach Afghanistan und stimmt nach halbstündiger Aussprache namentlich darüber ab.

Die Debatte wird live im Parlamentsfernsehen, im Internet auf www.bundestag.de und auf mobilen Endgeräten übertragen.

Antrag der Grünen

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen dringt in einem Antrag (18/12099) darauf, Abschiebungen nach Afghanistan auszusetzen und verweist darauf, dass es nach einem Bericht des "Amtes für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten" der Vereinten Nationen "im Jahr 2017 bis dato fast 59.000 neue Binnenvertriebene in Afghanistan" gegeben habe. Dennoch halte die Bundesregierung an Sammelabschiebungen nach Afghanistan fest. Gleichzeitig sei "in den ersten Monaten 2017 auch trotz der sich gravierend verschlechternden Sicherheitslage die Anerkennungsquote für Asylanträge aus Afghanistan" beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) auf unter 50 Prozent gesunken. Der Abstimmung liegt eine Beschlussempfehlung des Innenausschusses (18/12414) zugrunde. (nal/31.05.2017)

Quelle
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StOPfr

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Antw:Die Lage in Afghanistan
« Reply #964 on: 31. May 2017, 20:23:26 »

tagesschau.de und Tagesschau berichten heute (Stand: 31.05.2017 14:28 Uhr): 

Deutsche Botschaft getroffen
Mindestens 90 Tote bei Anschlag in Kabul

Quelle mit Kommentar und begleitenden Berichten

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StOPfr

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Antw:Die Lage in Afghanistan
« Reply #965 on: 02. June 2017, 14:04:02 »

Bundestag stimmt neuer Lagebeurteilung für Afghanistan zu

Der Bundestag hat am Donnerstag, 1. Juni 2017, einen Antrag von CDU/CSU und SPD zur neuen Lagebeurteilung für Afghanistan (18/12638) mit 445 Stimmen bei 109 Gegenstimmen und sieben Enthaltungen angenommen. Mit 453 Stimmen bei 53 Gegenstimmen und 56 Enthaltungen lehnte er zugleich einen Antrag der Linken (18/12639) ab, einen sofortigen Abschiebestopp nach Afghanistan zu beschließen. Für den Antrag von Bündnis 90/Die Grünen (18/12099), Abschiebungen nach Afghanistan auszusetzen, stimmten 107 Abgeordnete, 438 lehnten ihn bei 14 Enthaltungen ab. Zu diesem Antrag lag eine Beschlussempfehlung des Innenausschusses vor (18/12414).

Antrag von CDU/CSU und SPD angenommen

Der Bundestag nahm auf Antrag von CDU/CSU und SPD die Einigung zwischen dem Bundesaußen- und dem -innenminister zur Lagebeurteilung in Afghanistan zustimmend zur Kenntnis. Danach hat Außenminister Gabriel auch infolge des fürchterlichen Terroranschlags in unmittelbarer Nähe der deutschen Botschaft entschieden, dass die Sicherheitslage in Afghanistan neu bewertet wird.

Bis zur Vorlage einer neuen Lagebeurteilung des Auswärtigen Amtes und bis zur vollen Funktionsfähigkeit der deutschen Botschaft in Kabul bleibt es dem Antrag zufolge nur noch bei der Förderung der freiwilligen Rückkehr und der Abschiebung von Straftätern und Gefährdern auf der Basis einer Einzelfallprüfung. Dies gelte auch für jene Ausreisepflichtigen, die "hartnäckig ihre Mitwirkung an der Identitätsfeststellung verweigern".

Der Zeitraum bis einer neuen Lagebeurteilung hänge vor allem von der vollen Funktionsfähigkeit der deutschen Botschaft in Kabul ab. Es werde angestrebt, bis spätestens Juli eine neue Beurteilung vorzulegen.

Antrag der Linken abgelehnt

Die Linke hatte beantragt, diese Erklärung zurückzuweisen und Abschiebungen nach Afghanistan sofort zu stoppen. Von freiwilliger Rückkehr könne keine Rede sein. Vielmehr würden Menschen unter Druck gesetzt und mit einer mit Repressionen verbundenen Abschiebung bedroht.

Auch die Differenzierung der Abschiebung zwischen Straftätern, Gefährdern auf der Basis einer angeblichen Einzelfallprüfung sowie Menschen, die ihre Identitätsfeststellung verweigern, widerspreche menschenrechtlichen Grundsätzen. Niemand dürfe in eine Situation gebracht werden, in der sein Leben und das Leben seiner Angehörigen auf Höchste gefährdet ist.

Antrag der Grünen abgelehnt

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen drang darauf, Abschiebungen nach Afghanistan auszusetzen und verwies darauf, dass es nach einem Bericht des "Amtes für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten" der Vereinten Nationen "im Jahr 2017 bis dato fast 59.000 neue Binnenvertriebene in Afghanistan" gegeben habe. Dennoch halte die Bundesregierung an Sammelabschiebungen nach Afghanistan fest.

Gleichzeitig sei "in den ersten Monaten 2017 auch trotz der sich gravierend verschlechternden Sicherheitslage die Anerkennungsquote für Asylanträge aus Afghanistan" beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) auf unter 50 Prozent gesunken. (vom/02.06.2017)

Quelle
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Antw:Die Lage in Afghanistan
« Reply #966 on: 23. August 2017, 08:30:50 »

Tagesschau und tagesschau.de berichten gestern (Stand: 22.08.2017, 17:00 Uhr):

Trumps Afghanistan-Plan
Erleichterung in Berlin

Quelle

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Kestrel

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Antw:Die Lage in Afghanistan
« Reply #967 on: 08. October 2017, 17:49:45 »

Nach der US-amerikanischen Entscheidung zur Verstärkung war dies hier ja absehbar:

Quote
Bundeswehr will offenbar mehr Soldaten für Afghanistan
Die neue Bundesregierung wird sich Berichten zufolge mit einer Aufstockung der Afghanistan-Mission beschäftigen müssen. Laut Bundeswehr sind mehr Soldaten notwendig.
Quelle

Man kann die ursprüngliche Meldung - bzw. die Diskussion dazu - natürlich auch direkt bei AG nachlesen.
« Last Edit: 08. October 2017, 17:51:52 by Kestrel »
 

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