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Autor Thema: Erfahrungsbericht ACFüKrBW: 04.03. - 06.03.2014  (Gelesen 5208 mal)

FelixH95

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Erfahrungsbericht ACFüKrBW: 04.03. - 06.03.2014
« am: 08. März 2014, 19:24:00 »

Da mir die hier bereits verfassten Erfahrungsberichte bei der Vorbereitung sehr geholfen haben, will ich ebenfalls zukünftigen Bewerbern die Möglichkeit geben sich vor Reiseantritt mit dem Verfahren am Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr auseinanderzusetzen. Zu meiner Person: Ich komme aus dem schönen Städtchen Munster (relativ bekannt als Standort der Bundeswehr), bin 18 Jahre jung, Brillenträger und zurzeit dabei mein Abitur zu machen. Ich reiste an mit dem Wunsch Aufklärer, Panzertruppler oder Heeresflieger zu werden und  Politikwissenschaft oder Bauingenieurwesen/Umweltwissenschaft zu studieren. Ein Bericht zu diesem Zeitraum findet ihr bereits, doch wollte ich es mir nicht nehmen lassen, ebenfalls meine Erfahrungen zu teilen.

1. Tag: Anreise
Am 04.03. ging die Reise für mich um kurz nach 7 los. Endlich in Köln angekommen, so gegen 12 Uhr, waren auch schon die ersten Jecken zu erspähen (allerdings habe ich keine "Kölle Alaaf"-Rufe vernommen). ;D Der Wegbeschreibung des Einladungsschreibens folgend, erreichte ich gegen etwa 13 Uhr die Mudra-Kaserne, wo ich auch schon auf die ersten zwei Mitbewerber traf. Nach kurzem Vorstellen ging es die letzten Meter zusammen zum Wachhaus zur Anmeldung. In der Kaserne angekommen folgte recht schnell das Bettenbauen und Sachen auspacken. Dabei trifft man auch seine Zimmerkameraden für die nächsten 2 Tage bzw. den nächsten Tag. Um 14:55 wurden alle Bewerber vor dem Unterkunftsgebäude abgeholt und zu dem gegenüberliegendem Prüfungsgebäude begleitet, in dem auch die Prüfungen stattfanden. Die meisten Bewerber, wie auch ich, trugen bereits jetzt angemessene Kleidung (Anzug). Es folgte ein Einführungsvortrag zum grundlegenden Ablauf, vorgetragen von einem gut gelaunten Oberstleutnant. Im Zuge dessen wurden auch die angereisten Betreuer, jeweils ein Offizier aus den 3 Teilstreitkräften, kurz vorgestellt. Ebenso wurden die Laufzettel mit dem Überblick der Uhrzeiten und Räume der jeweiligen Prüfungsstationen ausgeteilt. Es musste des weitern ein Fragebogen ausgefüllt werden, in dem neben Freizeitaktivität und Engagement auch nach dem Grund der Bewerbung gefragt wurde( Warum BW / Offizier?) Nach dem Vortrag gingen die meisten von uns hinüber zum "Griechen", um ihren Hunger zu stillen (am Anreisetag gibt es nicht die Möglichkeit in der Truppenküche zu essen) und mit den Offizieren zu plaudern. Scheut euch nicht Fragen zu stellen! Für viele ging es, mit Blick auf den folgenden Tag, zeitig ins Bett, sodass um 22:00 Uhr bei uns im Zimmer die Lichter aus waren.

2. Tag: Aufsatz, Mathetest & Gruppensituationsverfahren
Um 5 Uhr gingen diese wieder an: Eine ,der Aufregung wegen, eher unruhige Nacht war vorüber. Duschen und Morgenwäsche folgten. Nach einem kurzen Frühstück ging es, wieder im Anzug, zur ersten Prüfung: Ein Aufsatz in dem ein Wortpaar erst definiert und dann verglichen werden sollte, dazu noch eine abschließende Zusammenfassung. Ich habe darauf geachtet klar zu formulieren und vor allem mit Hypotaxe, sprich längeren und verschachtelten Sätzen, zu arbeiten. Auch habe ich auf eine etwas "gehobene" Ausdrucksweise geachtet.

Danach ging es für ein Paar andere und mich zum Mathe-Test. Ich habe Mathe auf erhöhtem Anforderungsniveau im Unterricht, muss aber dennoch zugeben, dass es dieser Test wirklich in sich hat. Außer Stochastik kamen alle Themen der Oberstufe (analytische Geometrie, Analysis, lineare Algebra,Arithmetik) vor, wobei die 5 Antwortmöglichkeiten, genauso wie die Aufgabe selbst, mit Wurzeln, Potenzen, Faktoren oder Bruchstrichen "verschönert" wurden. Dementsprechend waren die Aufgaben recht anspruchsvoll. Hinzu kommt noch, dass man außer Stift und Schmierblatt keinerlei Hilfsmittel hat. Ich habe aufgrund der begrenzten Zeit mich dazu entschieden die Aufgaben mit denen ich weniger anfangen kann mit dem Ausschlussverfahren zu lösen, da ein bis zwei Antworten in der Regel nicht passend sein konnten.

Es folgte das Gruppensituationsverfahren und der Vortrag. Die Aufgabe unser Vierergruppe war es, eine Touristengruppe vor einem in 45 Minuten brechenden Staudamm zu retten, wobei es die Möglichkeit gab entweder 5km zu laufen, oder einen nicht ganz ungefährlichen Aufstieg zu wagen. Die zweite Aufgabe bezog sich darauf, dass wir eine Reise gewonnen haben, jedoch aus gewissen Gründen eine Karte zu wenig vorhanden war. Ziel war eine gerechte Einigung, vor dem Hintergrund, dass jeder gerne eine dieser Karten hätte. Wichtig ist bei beiden, dass man seine Meinung begründet und selbstbewusst einbringt und sich dabei jedoch nicht zu sehr in den Vordergrund stellt oder sich zu sehr zurücknimmt. Der Vortrag wird in 20 Minuten Stillarbeit vorbereitet und, vergleichbar mit einem Referat in der Schule, präsentiert. Man sollte kurz das Problem schildern, dann Für und Wider abwägen und schließlich zu einem argumentativ begründetem Ergebnis kommen. Hier ist die richtige Wirkung nach Außen wichtig: Stehst du fest oder tippelst du ununterbrochen? Hältst du Blickkontakt mit den Zuhörern (Man spricht nicht zu den Prüfern, sondern zu den Mitbewerbern)? Sprichst du klar und deutlich? Natürlich ist es auch wichtig zu einem guten Ergebnis zu kommen. "Gut" im Sinne von nachvollziehbar begründet.

2. Tag: PMO, Arzt & CAT
Der anschließende PMO (Persönlichkeitsmerkmal Offizier) umfasste 140 Fragen zu Themen wie Alkoholkonsum, Drogenkonsum, Meinung zu anderen Kulturen, Arbeitsweise (Team- oder eher Einzelarbeit). Es ist wichtig, dass man alles spontan und ehrlich beantwortet, da die Fragen sich in ähnlicher Bedeutung wiederholen und man sich sonst unnötig in Unstimmigkeiten verwickelt, welche im Interview mit Sicherheit zu unangenehmen Fragen führen.

Im Anschluss  durfte ich bereits die ein oder andere ärztliche Untersuchung über mich ergehen lassen, so zum Beispiel einen  Sehtest (3D-Fähigeit, Sehstärke, Sichtfeld, Rot-Grün-Schwäche) und den Hörtest.

Nach dieser Vielzahl an Prüfungen kam das Mittagessen in der Truppenküche wie gerufen. Aufgrund der knapp bemessenen Zeit (30Minuten) ist es durchaus sinnig, dass die Bewerber den Vorrang in der Warteschlange bekamen. Das heißt in der Praxis, dass man als kleiner Bewerber an den doch recht hochrangigen Soldaten vorbeimarschiert ist. Die Soldaten sind das gewohnt und nehmen es gelassen hin, man sollte dieses Privileg also ohne Bedenken nutzen.

Der CAT (Computer Assisted Test), einen allgemeiner Intelligenztest folgte. Dieser ist mit den Beispielaufgaben der Bundeswehr-Karriere-Seite vergleichbar (Verbaler Analogietest, Rechentest, Matrizentest):https://mil.bundeswehr-karriere.de/portal/a/milkarriere/ut/p/c4/DcUxDoAwCADAt_gB2N38hboYakglRWoo2u_b3HC442D0SaaQaqS44nbKnDrcooXchZ1BLufEnT29loEl27gFt4BqekQLfMoy_c66UHc!/.

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FelixH95

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Antw:Erfahrungsbericht ACFüKrBW: 04.03. - 06.03.2014
« Antwort #1 am: 08. März 2014, 19:25:29 »

2. Tag: Das Interview, Arzt II & Einplanungsvortrag
Damit war der größte Teil geschafft und ich nahm im Wartezimmer platz, um auf das nun bevorstehende Interview( im Prinzip ein Bewerbungsgespräch) zu warten. Dies erfolgte mit den selben Prüfern, die bereits das Gruppensituationsverfahren geleitet hatten. Nach kurzem Smalltalk wurde ziemlich schnell klar, dass dieses Interview darauf ausgelegt ist, den Bewerber etwas unter Druck zu setzen. Geäußert hat sich dies dadurch, dass beinahe jede Antwort, wenn nötig, hinterfragt wurde. Den Prüfern ist es wichtig einen Eindruck von der Motivation des Bewerbers und der Persönlichkeit zu erlangen, sodass die Fragen gezielt auf die eigene Meinung und Einstellung zu bestimmten Themen (aktuelle politische Lage, Verhalten unter Druck: „Stellen Sie sich vor, ihr bester Freund fällt neben ihnen, was machen Sie, wie kommen Sie später damit klar?“, Einstellung zu Alkohol/Drogen/Waffen/Gewalt/etc.) abzielen. Allerdings muss ich dazu sagen, dass die Gesprächsatmosphäre immer angenehm blieb und auch zeitweise (zwischendurch) nur über die Freizeitgestaltung gesprochen wurde. Als Tipp kann ich nur sagen, dass man ehrlich auf die Fragen antworten sollte und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen muss. Die beiden Menschen vor einem wollen nichts böses, sondern dich nur etwas näher kennenlernen, um herausfinden zu können, ob du als Offizier glücklich werden würdest, bzw. geeignet bist. Es ist halt sehr wichtig, dass man weiß worauf man sich einlässt und den Prüfern zeigt, dass man sich intensiv mit Themen wie der Anwendung von Waffengewalt oder Auslandseinsätzen, sowie der Verantwortung für Mensch und millionenschwerer Ausrüstung, beschäftigt hat. Nachdem ich hinaus und kurze Zeit später wieder hineingebeten wurde, wurde mir eröffnet, dass ich für den Beruf des Offiziers geeignet bin, vorausgesetzt ich würde weder vom Arzt ausgemustert, noch beim Sporttest überfordert. Die Eignung sei aber eher Durchschnittlich im Vergleich zu anderen Bewerbern. Ich freute mich zwar darüber, dass ich nicht abreisen musste, wie etwa die Hälfte unser etwa 40 Personen starken Gruppe, doch war meine Stimmung aufgrund des durchschnittlichen Ergebnis auch nicht auf einem Allzeithoch. Einer der Prüfer meinte zu mir, dass ich mir im Laufe des Abends doch einmal die ABC-Abwehrtruppe angucken solle, da diese doch gut zu meinen schulischen Leistungen und Interessen passen würde ( Ich habe Biologie und Chemie als Leistungskurs). Ich offenbarte ihm, dass ich mich mit dieser Truppengattung noch überhaupt nicht befasst hätte und sie von meinen ursprünglichen Wünschen abweiche, doch entschloss ich mich dazu, diesem gut gemeinten Rat nachzukommen , was sich später noch als wichtig herausstellen sollte.

Daraufhin durchlief ich die restlichen ärztlichen Untersuchungen, bestehend aus der Kontrolle des Gewichts und der Körpergröße, dem Drogentest (Urinprobe) und schließlich der Hauptuntersuchung, in der die Beweglichkeit der Gelenke, der Blutdruck, die Körperhaltung und die Körpererscheinung (Profil, etc.) überprüft werden. Auch sollte man sich vorher noch einmal darüber informieren, welche Krankheiten man wann hatte/ noch hat (beispielsweise Windpocken, Diabetes, Allergien, Migräne, etc.) und welche Krankheiten bereits in der Familie vorkamen (Krebs, usw.).Mir wurde eröffnet, dass ich mir eine Verwendung bei den Heeresfliegern aufgrund meiner Sehschwäche( R: -3,5 und L: -3,75 Dioptrien) nicht möglich sein wird. Das hat mich aber nicht weiter erschüttert, da dies mir eigentlich schon fast klar war, als ich es im Dezember auf den Bewerbungsbogen schrieb. Ebenso durfte ich aus ärztlicher Sicht kein Gebirgsjäger oder Fallschirmjäger werden. Diese Truppengattungen kamen für mich persönlich aber sowieso nicht in Frage, sodass ich sehr glücklich darüber war, mit diesem Ergebnis beinahe alles bei der Bundeswehr (theoretisch) machen zu können.

Nach dem Abendbrot (16:00 Uhr, für mich eher Zeit für Kaffee und Kuchen :P ) wurde den übrigen Bewerbern, 22 an der Zahl, in Form eines Vortrages aufgezeigt, wie wichtig es ist in seinen Verwendungs- und Studienwünschen flexibel zu sein. Von 10.000 Bewerbern werden 6.000 eingeladen, davon sind knapp 4.000 generell als Offizier geeignet. Von diesen Geeigneten können aber im Jahr 2014 nur etwas weniger als die Hälfte eingestellt werden. Die Grafiken, welche die Verwendungswünsche und den Bedarf abbildeten, zeigten deutlich, dass die Klassiker, wie Panzergrenadier, Feldjäger oder Sanitäter und Pilot einen deutlichen Bewerberüberschuss zu verzeichnen haben, wohingegen andere unpopulärere Gattungen ausgeglichener sind. Ähnlich war es mit Studiengängen wie Politikwissenschaft, BWL oder Medizin. Abschließend wurde noch erwähnt, dass die 7 Punkte Mindestanforderung beim bevorstehenden Sporttest (PFT [!!!], aus Gründen der Chancengleichheit wird nicht mitten im Einstellungsjahr der Sporttest gewechselt) für jeden machbar sind.

Abends wurde zur Feier des Tages eine Fanta beim Griechen getrunken und etwas mit den Betreuungsoffizieren, den neu gewonnenen Bekannten und den dazugekommenen Bewerbern der nächsten Gruppe geplaudert, sowie die erste Halbzeit des Länderspiels geguckt. Meine Zimmerkameraden und ich gingen relativ zügig, um am folgenden Tag ausgeschlafen zu sein.

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FelixH95

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Antw:Erfahrungsbericht ACFüKrBW: 04.03. - 06.03.2014
« Antwort #2 am: 08. März 2014, 19:26:04 »

3. Tag: Sporttest & Einplanung
Nach dem Räumen der Unterkunft und dem Verstauen des Gepäcks im Keller des Prüfungsgebäudes, wurden wir in kleine Gruppen geteilt, jeweils mit einem Unteroffizier mit Portepee  als Prüfer, ging es zur Sporthalle, wo jede Übung erklärt und bei Bedarf auch Vorgeführt wurde (Jemand aus der Gruppe). Die Halle ist relativ glatt, sodass gerade beim Pendellauf etwas Zeit verloren geht. Die Sit-Ups waren so durchzuführen, dass die Hände hinter dem Nacken verschränkt waren, beim Hinaufgehen die Ellenbogen die Knie - und beim Absetzen die Schultern den Boden-  berühren sollten. Zum Standweitsprung kann ich nur sagen, dass man die Technik vielleicht im Vorfeld schon mal geübt haben sollte, wobei 1,95m Mindestweite für Männer keine Probleme aufwerfen sollten. Bei den Liegestützen handelt es sich um die BW-Variante (1 Wiederholung besteht aus: 1. Ausgangsstellung: Hände berühren sich hinter dem Rücken, Körper gespannt; 2.Hochdrücken; eine Hand berührt den Unterarm des gegenüberliegenden Armes (dieser bleibt fest auf dem Boden- nicht beidhändig in der Luft), 3.Wieder sinken lassen (nicht Fallen) und die Ausgangsposition einnehmen). Danach ist kurz Pause und danach steht der 12-Minuten-Lauf an. Zu diesem gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Man muss sein eigenes Tempo finden und die 12 Minuten möglichst durchlaufen. In diesen sechs Disziplinen gilt es ,wie bereits angesprochen, 7 Punkte zu erreichen, jedoch in keiner Aufgabe weniger als 1. Früher lag die Grenze bei 14 Punkten, man hat sich daher wohl der „WOW-Generation“ angepasst.

Um auf den Punkt zu kommen überspringe ich die Schlüsselabgabe, das Ausfüllen von Formularen, etc. und komme sofort zum Einplaner: Dort wurde mir offenbart, dass meine Studieneignung, nicht zuletzt aufgrund meines Notenschnitts (1,83), überdurchschnittlich sei und meine Offizierseignung, wie bereits erwähnt, eher im unteren Bereich läge. Mir wurde dann Angeboten mit meinem Wunschstudium Bauingenieurwesen/Umweltwissenschaften entweder bei den Pionieren oder in der ABC-Abwehrtruppe eine Direktzusage zu erhalten. Auch eine Verwendung bei den Aufklärern, wäre zwar möglich gewesen, würde aber nicht zweckmäßig (Studium) sein. Daher entschloss ich mich von meinem ursprünglichem Wunsch abzuweichen, auch weil ich im Zuge meiner Recherchen (die mir ja Empfohlen wurde) die ABC-Abwehrtruppe als sehr interessant empfunden hatte. Mit Blick auf die Zeit nach der Bundeswehr (Berufssoldat wird man nicht mit Sicherheit / eher selten ) ist das meiner Meinung nach auch die Richtige Entscheidung gewesen. Ich werde also ab dem 01.07. diesen Jahres praktischerweise im OA-Batallion Munster meinen Dienst antreten. Mit einem breiten Grinsen verabschiedete ich mich und ging zurück in den Warteraum, um auf die Ergebnisse der anderen zu warten. Von den 22 haben meines Wissens etwa 8-10 eine Direktzusage erhalten, weitere landeten auf der Warteliste oder müssen demnächst die Reise nach Fürstenfeldbruck zur Feststellung der Piloteneignung  antreten.

Die Rückfahrt trat ich verständlicherweise voller Glücksgefühle an, da meine Zukunft erst einmal geregelt wäre. Natürlich informierte ich auch schnellstmöglich Familie und Freunde vom Ergebnis, die bereits gespannt auf eine Rückmeldung gewartet hatten.

Abschließend kann ich jedem Bewerber/ jeder Bewerberin nur mit auf den Weg geben, dass man einfach man selbst bleiben muss, eine gewissenhafte Vorbereitung bestimmt nicht schaden kann, die dortigen Betreuer, Ärzte und Prüfer auch nur mit Wasser kochen und dass man keine Angst vor den Tests oder Fragen haben muss.

Viel Erfolg in Köln !  :)
...Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zu Verfügung...
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StOPfr

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Antw:Erfahrungsbericht ACFüKrBW: 04.03. - 06.03.2014
« Antwort #3 am: 08. März 2014, 23:21:54 »

Vielen Dank für die ausführliche Schilderung. Der Bericht wurde in die Übersicht der Erfahrungsberichte aufgenommen.
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Helft mit, dass es so bleiben kann!

Flash#3

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Antw:Erfahrungsbericht ACFüKrBW: 04.03. - 06.03.2014
« Antwort #4 am: 09. März 2014, 21:14:11 »

Herzlichen Glückwunsch!

Mir fehlt jetzt leider das Gesicht um dich zuzuordnen....
Ich musste/durfte fast bis zum Schluss warten und so wie ich das mitbekommen habe, wurden von unserer Gruppe doch sehr viele angenommen mit einer "Sofortzusage".

Man sieht sich hoffentlich in Munster und maximalen Erfolg im Abi  ;)

Flash
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Arminius1905

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Antw:Erfahrungsbericht ACFüKrBW: 04.03. - 06.03.2014
« Antwort #5 am: 30. März 2014, 14:10:52 »

Ist der Aufsatz in Druck oder Schreibschrift darzulegen? :P

Gruß
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dunstig

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Antw:Erfahrungsbericht ACFüKrBW: 04.03. - 06.03.2014
« Antwort #6 am: 30. März 2014, 15:27:50 »

Das können Sie halten wie Sie wollen. Hauptsache die Prüfer können es lesen. Wobei ein sauberes Schriftbild bei solchen Tests selbstverständlich immer einer Sauklaue vorzuziehen ist.
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"Ich stehe vor der Bundeswehr, zu der ich seit 22 Jahren auch "meine Armee" sagen kann. Und bin froh, weil ich zu dieser Armee und zu den Menschen, die hier dienen, aus vollem Herzen sagen kann: Diese Bundeswehr ist keine Begrenzung der Freiheit, sie ist eine Stütze unserer Freiheit." Joachim Gauck

Arminius1905

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Antw:Erfahrungsbericht ACFüKrBW: 04.03. - 06.03.2014
« Antwort #7 am: 31. März 2014, 21:10:33 »

Gewiss ;)

Besten dank!
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