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Autor Thema: [Erfahrungsbericht - Offz. TrD m. Studium] ACFüKrBw vom 21.01. - 23.01.15  (Gelesen 5516 mal)

Aetix

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Guten Tag,

da ich mir zur Vorbereitung auf das Assessment Center die vielfältigen Erfahrungsberichte durchgelesen habe, habe ich mich nun entschlossen meine Erlebnisse in Köln mit allen zu teilen,
die es noch vor sich haben.

Vorab ein paar Infos zu mir: Ich bin 20 Jahre alt und komme aus NRW. Das Abitur habe ich 2014 erworben. Ich befand mich zum Zeitpunkt des AC noch in einem Ausbildungsverhältnis aber dazu später mehr...

Vielleicht ein paar Tipps zu Anfang, die man vielleicht vor der Anreise beachten sollte:
  • Wenn hier im Forum Mitglieder zum gleichen Zeitpunkt wie ihr dort sein werden, knüpft ruhig den Kontakt. In meinem Fall habe ich einen Kameraden also schon vorher kennen lernen können.
    Das ist insofern hilfreich, da man sich schon mal austauschen kann, wieso man zur Bundeswehr will und in welcher Art und Weise man dort dienen möchte. Bei mir war es dann sogar so, dass ich bei der Heimleitung fragen konnte ob ich auf die Stube wie der Kamerad eingeteilt werden kann, was dann sofort berücksichtigt wurde.
  • Ich empfehle das Buch "Karriere in der Bundeswehr: Erfolgreich durchs Auswahlverfahren" von Steffen Buch, da es von einem ehemaligen Prüfoffizier verfasst wurde, bietet es einen authentischen Einblick in das Testverfahren und es sind auch wichtige Bereiche nochmal in kursiver Schrift zusammengefasst. Interessant ist für Bewerber, die vielleicht nicht wissen wo sie Infos über die Bundeswehr, ihre Aufgaben und ihre Gliederung etc. bekommen, der erste Teil des Buches wo diese Aspekte gut ausgeführt wurden. (Das Buch wurde 2010 veröffentlicht, daher die aktuellen Daten auf den Internetseiten der Bundeswehr etc. nachschlagen!)

Da viele nach der Kleiderordnung fragen :
  • Anreisetag - Schwarzer Strickpullover mit blauer Jeans und schwarzen Schuhen
  • 1. Prüftag - Anzug mit weißem Hemd und Krawatte sowie schwarze Lackschuhe
  • 2. Prüftag - Sakko mit zweifarbigem Hemd und blauer Jeans sowie schwarze Lackschuhe

Ich habe wichtige Begriffe, die euch während der Zeit in Köln begegnen werde hervorgehoben.

Nun der eigentliche Erfahrungsbericht  ;)
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Aetix

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Der Anreisetag (21.01.15)

Ich habe mich entschlossen etwas früher abzufahren, da ich  ein bisschen Zeit haben wollte um die Stubenkameraden kennenzulernen und möglichen Staus etc. vorzubeugen.
In Köln an der Kaserne angekommen (gut ausgeschildert und mit Navigationssystem problemlos zu finden), wurde ich von der Wache gebeten bis hinter die Schranke zu fahren.
Sie kontrollierte meine Papiere (Einladung und Personalausweis) und händigte mir eine Karte des Kasernengeländes aus und erklärte mir wo die Parkzonen für Bewerber zu finden sind. Ebenso bekommt ihr einen Parkausweis für Bewerber.

Danach wurde ich zur Unterkunft für die nächsten Tage geschickt. Dort wartete schon der bereits bekannte Mitbewerber aus dem Bundeswehrforum im Warteraum.
Wie bereits bei anderen Berichten beschrieben bekommt ihr dort euer Spind Schloss sowie eure Stube zugeteilt.
Ich war auf einer 4 Mann Stube und muss zugeben, dass hier schon die besagte Kameradschaft zu spüren war. Man merkte, dass alle Stubenbewohner wegen demselben Grund dort waren und es war eine lustige aber auch sachliche Atmosphäre auf Stube.
Danach hatte ich genug Zeit meinen Spind einzuräumen und mich mit den Stubenkameraden zu unterhalten.

Es wird auch angesagt, was als nächstes folgen wird, nämlich noch ein kurzer Vortrag der Heimleitung und das erste Zusammentreffen mit den Betreuungsoffizieren.
Hier wird nochmal darauf hingewiesen, dass Handys nur in und unmittelbar vor der Bewerberunterkunft erlaubt sind. Sonst droht ein sofortiger Ausschluss aus dem Prüfverfahren.
Dies wird hinterher im Begrüßungsvortrag im Assessment Center nochmal genauer ausgeführt.

Die Betreeungsoffiziere führten uns dann ins Assessment Gebäude, wo man die nächsten Tage verbracht hat.
Zu den Betreuungsoffizieren lässt sich sagen, dass es noch junge Offiziere von Heer, Luftwaffe und Marine  waren und ziemlich entspannt mit den Bewerbern umgingen und auch oft eine lustige Atmosphäre verbreitet haben.
Sie sind nach dem Rahmenprogramm immer mit beim „Griechen“, aber auch während der Prüfphase im großen Warteraum anzutreffen.
Sich mit ihnen zu unterhalten ist eine nette Abwechslung und man erfährt viele interessante Dinge bezüglich ihrer Tätigkeiten, den Studiengang den sie gewählt haben oder auch wo sie eingesetzt werden.
Ich würde also jedem Bewerber empfehlen, diese Möglichkeit zu nutzen!

Der Begrüßungsvortrag war interessant, er beschreibt den Ablauf der Prüftage und die Rahmenbedingungen und welche Prüfungen durchgeführt werden.

Hier stellt sich auch der Personalberater vor, in meinem Falle ein Stabsfeldwebel, der nach jeder Prüfphase aufgesucht werden sollte, da er oft Möglichkeiten findet, einen manche Stationen vorzeitig absolvieren zu lassen.
Er händigt euch auch euren Laufzettel aus. Jeder Bewerber hat je nach seinen Verwendungswünschen unterschiedliche Stationen zu absolvieren. (San-Test, Fliegertest für Flugsicherung und Einsatzführungsdienst, Mathetest für Offz. mit Studium)

Ebenso müsst ihr einenbiographischen Fragebogenausfüllen, auf den im Interview am nächsten Tag zurückgegriffen wird. Ihr solltet ihn so ehrlich wie es geht beantworten. Vor allem bei Fragen bezüglich des Berufsbildes des Offiziers solltet ihr zeigen, dass ihr euch gut damit auseinandergesetzt habt und nicht nur das antwortet, was die Prüfkommission gerne hören würde.

Zum Abschluss wird euch noch ein Fragebogen für die Studienberatung ausgehändigt wo ihr zusammenfassen sollt, wieso ihr die Studiengänge die ihr ausgewählt habt studieren möchtet.

Danach bin ich mit den anderen Bewerbern zum „Griechen“ gegangen, der an diesem Abend noch sehr gut gefüllt war. Die Betreuungsoffiziere haben sich dort auch unter die Bewerber gemischt um offene Fragen zu klären. Das Essen war meiner Meinung nach sehr lecker und wurde zu einem guten Preis angeboten.
Dort könnt ihr auch noch Getränke und ähnliches erwerben.
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Aetix

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Der 1. Prüftag (22.01.15)

Unsere Stube hatte intern beschlossen, früh genug aufzustehen um die Duschen ohne Stress nutzen zu können. Deshalb wurden wir durch den Wecker um 4:45 geweckt. Das Duschen stellte kein Problem mehr dar.
Wir gingen alle zum Frühstück in die Truppenküche, die um 5:45 öffnete. Ihr solltet die Zeit im Auge behalten, da um 6:10 der Aufsatz folgte. Das Essen war sehr lecker und abwechslungsreich und war als Buffet aufgebaut.

Wir fanden uns nun alle im Raum zusammen, wo am Vortag der Begrüßungsvortrag gehalten wurde. Eine zivile Mitarbeiterin erklärte uns den Ablauf der „Schriftlichen Arbeitsprobe“. Auf den Tischen liegen bereits die unlinierten Bögen (Auf Nachfrage dürfen linierte Blätter unterlegt werden).  Jedes Blatt ist mit Gruppe A oder B gekennzeichnet, jede Gruppe bekommt 2 Wortpaare.
Ich habe mich für das Wortpaar Erziehung und Ausbildung entschieden. In der vorgegebenen Zeit sollt ihr diese Wörter beide definieren, abgrenzen, Gemeinsamkeiten ausarbeiten und ein Fazit ziehen. Ich habe ungefähr 1 1/2 Seiten  geschrieben.

Meine nächste Anlaufstelle war der „CAT-Adapt“, der aus dem Bereich der Wortpaare, Rechenaufgaben (Grundrechenarten etc.) sowie der Matrizen (Das fehlende Muster ergänzen).
Man bekommt bei diesem, wie bei allen folgenden Computertests Kopfhörer zur Verfügung gestellt, die zur Konzentrationsförderung dienen sollen. Das Testprogramm erklärt sich selber und lässt einen auch anhand von Beispielaufgaben ausprobieren ob man verstanden hat wie der Test abläuft. Dass man hier genau lesen sollte ist glaube ich klar.

Am Ende dieser Station unterschreibt die Testerin die entsprechende Spalte auf dem Laufzettel.

Daraufhin habe ich den Personalberater aufgesucht, der für mich die ärztliche Untersuchung vorgezogen hat.

Unten am Schalter der medizinischen Abteilung habe ich mich mit meinen Dokumenten (Atteste sowie Brillen/Kontaktlinsenpass) eingefunden und angemeldet.

Im Wartezimmer werdet ihr nun von einzelnen Mitarbeitern aufgerufen und absolviert nun die ganze Voruntersuchung (diverse Sehtests, Hörtest, Messen & Wiegen, Urinprobe).

Zum Abschluss wurde ich sofort zur Hauptuntersuchung zu einem Arzt weitergeleitet. Dieser nahm meine  medizinische Historie auf und untersuchte mich gründlich. Er war sehr nett und erklärte jeden Schritt der Untersuchung genau. Er überprüfte auch die Geschlechtsorgane, jedoch kann man diese Untersuchung auch im Voraus durch einen Urologen durchführen lassen.
Als Abschluss der Hauptuntersuchung teilte er mir meinen Tauglichkeitsgrad T2 mit sowie meine Ausschlüsse.
Auch beim Arzt ist es wichtig ehrlich zu sein was die Krankheitsgeschichte angeht.

Den Brief mit den Ergebnissen dieser Untersuchungsreihe gebt ihr dann beim Personalberater ab.

Nun folgte das "Gruppensituationsverfahren", welches ich als sehr spannend empfand. Dazu muss ich sagen, dass ich eine echt gute Gruppe erwischt habe, mit der die Planspiele sehr gut durchzuführen waren. Man sollte hier klar machen, dass man die Lage im Griff hat und gelegentlich nochmal für die Gruppe zusammenfassen was bis jetzt erreicht und besprochen wurde. Außerdem sollte man auch gut auf die anderen eingehen und alle Meinungen zu einer Lösung zusammenfließen lassen.
Der Vortrag war auch sehr interessant, da man ein Thema zugewiesen bekommt, welches nichts mit militärischen Lagen etc. oder Bundeswehr allgemein zu tun hat. Es sind Problemsituationen aus dem Alltag, wo man als leitende Persönlichkeit im Fiktiven Rahmen einen Entschluss fassen muss.
Dieser sollte aufgrund von Pro/Contra Argumenten klar strukturiert sein. Ihr dürft nicht vergessen auch deutlich zu sagen, wie ihr eure Entscheidung durchführen werdet.

Zeigt euch dort schon interessiert und aufgeschlossen und gebt euer Bestes, denn die Prüfer werdet ihr im Interview wiedersehen.

Die genauen Uhrzeiten für die Interviews werden euch hier am Ende mitgeteilt und in eure Laufzettel von der Prüfkommission eingetragen.

Als letzte Station vor dem Mittagessen wartete der „PMO“ – der Persönlichkeitsmerkmalstest Offizier auf mich, der aufgrund von 118 Fragen einige Einblicke in die persönliche Meinung zu gewissen Themen analysiert hat. Ihr solltet darauf achten, euch nicht zu viel Zeit fürs antworten zu lassen. Wichtig hierbei ist, dass viele Fragen mit abgeändertem Satzbau wiederkehren und auch dementsprechend beantwortet werden müssen.

Daraufhin habe ich mich wieder beim Personalberater gemeldet, der mich zur Mittagspause entlassen hat. Dort könnt ihr zur Truppenküche gehen und ein leckeres Mittagessen genießen.

Da die ärztliche Untersuchung abgeschlossen war, ging es für mich schon zum "Mathetest".

Es ist ein Computertest, der genauso abgelaufen ist, wie die Computertests vorher. Das heißt das Programm hat sich vorgestellt und es gab auch wieder Beispielaufgaben. Es werden die Bereiche Analysis, analytische Geometrie und Algebra abgefragt. Also zusammengefasst der Schulstoff der gymnasialen Oberstufe. Hier wird auch nicht zwischen Bundesländern oder Grundkurs oder Leistungskurs differenziert.
Ich muss zugeben, dass ich an manchen Stellen raten musste.  ;D
Der Test wird hinterher für die Studienberatung am nächsten Tag genutzt und soll eure Eignung für bestimmte Studienfächer darstellen.

Nun begann eine ziemlich lange Wartezeit für mich im großen Warteraum, wo ein paar Mitbewerber sich schon über ihre Eignungen unterhielten. Ebenso erfuhr man dort auch schon, dass einige abreisen mussten aufgrund des Interviews oder des Arztes.
Die Zeit hat sich endlos gezogen, bis mich mein Prüfoffizier mit in das aus dem GSV bekannte Zimmer nahm.
Das Interview ließ sich ungefähr wie folgt gliedern:

  • Lockere Begrüßung durch einen der beiden Offiziere mit Rückfragen zur Anreise.
  • „Wieso wollen sie zur Bundeswehr?“.
  • Hinterfragen der eigenen Einstellung zum Thema Auslandseinsätze.
  • Rückfragen zum biographischen Fragebogen sowie PMO.
  • Eigene Reflexion der Leistung im Gruppensituationsverfahren.
  • Fragen zum beruflichen Werdegang und Plan B im Falle einer Nichteignung.
  • Fragen zum Abitur (schulische Leistung, Lernaufwand, Schulnoten, Abschlussnote).
  • Abschließende Fragen bzgl. Drogenkonsum und Straftaten. (Nicht explizit, sondern eher Routinefragen.)
  • Möglichkeit sich noch zum Interview zu äußern (Schlusswort).

Wichtig bei diesem Gespräch ist wie im gesamten Verfahren, die Wahrheit zu sagen. In meinem Falle kam es gelegentlich dazu, dass die Prüfer einen durch etwas direkt formulierte Fragen versucht haben aus der Reserve zu locken. Wenn man ihnen jedoch alles so gut und nachvollziehbar wie möglich erklärt, sollte das jedoch kein Problem sein.
Man sollte sich vorher seine Lücken im Lebenslauf genau anschauen und sich überlegen wie man sie am besten erklären kann. Ich habe zum Beispiel gesagt, dass bei mir der Plan B eigentlich die Ausbildung ist, die ich weiterführen würde wenn ich das Assessment nicht mit Erfolg bestehen würde.

Daraufhin wurde ich ins Wartezimmer zurückgeschickt und nach ca. 5 Minuten wieder vom Offizier abgeholt, der mir das Ergebnis eröffnete. Ich war sehr erleichtert als er mir bescheinigte, dass ich die Eignung zum Offizier erhalten hatte.  Nun folgten noch Rückfragen zur Durchführung des Interviews sowie die Bekanntgabe der bisher erreichten Ergebnisse.

Gegen Abend folgt nun noch ein "Einplanungsvortrag" mit interessanten Zahlen und Fakten zur Einstellung am nächsten Tag.

Zum Abschluss des Tages, bin ich mit meinen verbliebenen Stubenkameraden noch zum Abendessen, dann zur Stube und abschließend zum „Griechen“ gegangen, wo sich die Reihen schon gelichtet hatten.
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Aetix

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Der 2. Prüftag (23.01.15)

Am Morgen des letzten Abschnittes in der Mudra Kaserne war der Beginn des Tages schon viel entspannter, da man die Eignung erhalten hatte.
Nach dem Duschen ging es wieder zum Essen. Hierbei sollte unbedingt beachtet werden, dass man nicht zu viel isst, da man sonst beim Sporttest ziemliche Probleme kriegen kann.

Um 07:00 Uhr fanden wir uns für die „Sportprüfung“ im großen Warteraum mit Sportkleidung aber den Sportschuhen nur in der Hand ein. Am Eingang stehen kleine Getränkeflaschen bereit, die man sich unbedingt mitnehmen sollte wenn man keine eigenen mitgenommen hat.
Der Personalberater geht mit der ganzen Gruppe zur Sporthalle, wo die drei bekannten Stationen aufgebaut werden müssen und sich warmgemacht werden kann.

Die ganze Gruppe wurde in einzelne Prüfgruppen aufgeteilt, die nacheinander die Stationen absolviert haben. Der Pendellauf war meiner Meinung nach echt anstrengend aber machbar. Beim Klimmhang konnte jeder weit mehr als die geforderten 5 Sekunden erreichen.
Auf die beiden Tests folgte die Fahrt auf dem Ergometer. Hier ist wichtig, dass ihr nicht zu schnell radelt, da das Gerät sonst in einen abgesicherten Modus fährt, welcher Zeit kostet.
Deshalb die Watt Zahl früh genug hoch stellen. Man kann diese später auch noch regulieren.

Nach dem Sporttest ging es zurück zur Stube wo man duschen und sich umziehen konnte.

Für mich ging es weiter mit dem „FlgPsych VA“ Test, der einige Fragen am Computer zu technischen Sachverhalten abgefragt hat. Ebenso wurde hier das Räumliche Denken mit einer Abbildung eines Weges abgeprüft, wobei man die links/rechts Abzweigungen zählen sollte.

Nun der wichtigste Schritt des ganzen Verfahrens – Die „Einplanung“.

Hier meldet ihr euch im zweiten Stock zur Einplanung bei der jeweiligen TSK an, bei der ihr euren Erstwunsch habt, in meinem Fall die Luftwaffe.
Der Mitarbeiter händigt euch viele Dokumente aus, bezüglich Widerrufsrecht oder Datenschutz etc. die ihr in Ruhe ausfüllen könnt. Die unterschriebenen Dokumente gebt ihr dann im entsprechenden Büro wieder ab.
Nach einer Zeit holt euch dann euer Einplanungsoffizier ab. Er bespricht mit euch eure Studieneignung (Ich musste nicht zur Studienberatung), ehe es an die möglichen Verwendungen ging.
Bei der Luftwaffe hätte ich für Tests nach Fürstenfeldbruck überwiesen werden können, habe dies aber abgelehnt, da ich dort keine adäquaten Studiengänge als Kombination bekommen konnte.
Er nannte mir noch andere Sofortzusagen, jedoch entsprachen diese nicht meinen Vorstellungen.

Der Einplaner kann jedoch unabhängig von seiner Teilstreikraft auch die Perspektiven in den anderen beiden Teilstreitkräften aufzeigen.

So konnte er mir für die Marine eine Sofortzusage mit einem für mich sehr zufriedenstellenden Studienplatz zum 01.07.15 ausstellen.  :)
Ab diesem Zeitpunkt ist dann der Einplaner zuständig, in dessen Teilstreitkraft ihr nun eingeplant seid.

Glücklich und mit einer schicken Urkunde sowie der bekannten Bw-Uhr ausgestattet konnte ich das Gelände verlassen und erfuhr von meinem Stubenkameraden, dass er auch am 01.07. seinen Dienst an der Marineschule Mürwik antreten wird.

Ich hoffe, dass ich den Testverlauf so gut wie möglich darstellen konnte und er euch bei der Vorbereitung helfen wird.
Bei Rückfragen stehe ich natürlich zur Verfügung

Der Bericht kann gerne in die Sammlung der Erfahrungsberichte aufgenommen werden!

Mit besten Wünschen
Euer Aetix
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Ralf

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Zitat
Bei der Luftwaffe hätte ich für Tests nach Fürstenfeldbruck überwiesen werden können, habe dies aber abgelehnt, da ich dort keine adäquaten Studiengänge als Kombination bekommen konnte.
Darf ich fragen, ob du Trsp, Hschr oder Jet fliegen wolltest und in welche Kombination mit welchem Wunsch-Studiengang?
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Aetix

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Moin Ralf,

Ich wollte gar nicht in den fliegerischen Dienst, sondern hatte Flugsicherung und Führungsdienst
angegeben.

Dafür sollte ich nach FFB.

Jedoch habe ich durch Gespräche mit den Betreuungsoffz. und die Angebote beim Einplaner für mich entschieden, dass Marine mit  Wirtschafts- und Organisationswissenschaften für mich die beste Kombination sind.
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Ralf

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Danke für die Info.
Dann wundert es mich erst recht, dass man dir keinen Wunschstudiengang angeboten hat, denn im EinsFüDst und auch in der MilFS gibt es keine Bindung. Für WOW stellt die Lw in den beiden Verwendungen 3 ein. Aber ggf. waren ja die ja schon vergeben.
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Aetix

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Guten Abend Ralf,

SSW und die anderen die ich ausgewählt hatte waren auch bei der Marine auf der Warteliste.

Bei der Luftwaffe wurden mir dann Kombinationen mit VWL/BWL etc. angeboten.

Bei Marine gab es dann WOW und das war nach Gesprächen mit den Betreuungsoffz.
für mich die beste Kombination.

Kann ja auch sein dass wegen meiner Eignung meine Kombinationen nicht zustande kamen.

Aber im Nachhinein bin ich froh jetzt einen Studiengang mit Wirtschaftsbezug gewählt zu haben ;)
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Altrec

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Hallo Aetix,

ein nett geschriebener Bericht. Ich finde auch die deutliche Markierung einiger Begriffe gut, da dies ein leichteres Wiederfinden der entsprechenden Passagen ermöglicht.

Und Glückwunsch zur Eignung. :)
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Aetix

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Danke gleichfalls Stubenkamerad  :D
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Dindi

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Guten Abend
Ich habe eine Frage bezüglich der Atteste...
Mir kams in dem Schreiben so vor dass Atteste etc. nur mitgebracht werden können, keineswegs aber sollten oder müssen
Habe ich da was falsch verstanden? Ich hab nächsten Montag den Test und hätte jz keine Atteste o.ä. mitgenommen
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dunstig

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Dann kann es passieren, dass Sie die entsprechend nachreichen müssen.
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"Ich stehe vor der Bundeswehr, zu der ich seit 22 Jahren auch "meine Armee" sagen kann. Und bin froh, weil ich zu dieser Armee und zu den Menschen, die hier dienen, aus vollem Herzen sagen kann: Diese Bundeswehr ist keine Begrenzung der Freiheit, sie ist eine Stütze unserer Freiheit." Joachim Gauck

Kiepenkerl

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Schätz halt mal ab, ob du etwas hast bzw. hattest, wo dir ein Attest helfen könnte. Ich hatte z.B. vor nem 3/4 Jahr eine OP am Bein und hab mir da doch lieber gleich die Befunde etc mitgeben lassen. War klar dass sowieso danach gefragt wird. Da alles problemlos verlaufen war, dienten die mir auch eher zur eigenen Absicherung. Hatte nämlich wenig Lust, dass durch sowas der ganze Prozess ins Stocken kommt.
Selbst bei für dich ,sagen wir mal "unschönerer " Sachlage, solltest du Atteste etc mitbringen, damit die Ärtzt die Möglichkeit haben vor Ort noch eine Entscheidung zu treffen. Andernfalls wirst du sowieso zum Facharzt geschickt und nix passiert bevor da keine Ergebnisse kommen.
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Das flücht'ge Lob, des Tages Ruhm
Magst du dem Eitlen gönnen;
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Vor dir bestehen können.

-Theodor Fontane

Dindi

  • Gast

Dann kann es passieren, dass Sie die entsprechend nachreichen müssen.

Wirkt sich aber nicht negativ aus, oder?
Gibt es bestimmte Atteste die ich vlt. vorsorglich mal mitnehemen sollte?
Finde das geht nicht so deutlich aus dem Schreiben hervor^^
Liegt aber vielleicht auch nur an mir
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Dindi

  • Gast

Okay...
Naja mal schaun hatte vor 5 Jahren ne OP am Handgelenk^^
Vielen Dank für die schnelle Antworten  :D

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