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BAZI

Autor Thema: Erfahrungsbericht ACFüKrBW 29.11 - 01.12.2015  (Gelesen 5905 mal)

Sestr

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Erfahrungsbericht ACFüKrBW 29.11 - 01.12.2015
« am: 02. Dezember 2015, 12:11:31 »

Hallo zusammen,

frisch aus dem AC, wollte ich gerne meine Erlebnisse aus diesen 3 Tagen schildern, um zukünftigen Bewerbern der Offizierslaufbahn eine weitere Vorlage zu geben, mit der sie sich vorbereiten können. Für mich persönlich war das Lernen mit den Erfahrungsberichten, die in diesem Forum zu finden sind, definitiv die beste und wichtigste Vorbereitung auf das Testverfahren.

Zunächst eine zeitliche Übersicht zwischen Abgabe der Bewerbung und Erhaltung des Einladungsschreibens:
  • Einreichen der Bewerbung: 22.09.
  • Eingangsbestätigung: 08.10.
  • Einladungsschreiben: 27.10.
  • Teilnahme am Verfahren: 29.11. - 01.12.

Anreisetag

Die Anreise verlief wirklich entspannt für mich. Ich bin mit dem PKW angereist, war dementsprechend glücklich dass meine Anreise an einem Sonntag erfolgte und war im Endeffekt noch früher an der Kaserne als erwartet. Der Wächter dort empfing mich sehr freundlich und händigte mir, nach Vorzeigen meines Personalausweises, auch meinen Parkausweis aus.
Nachdem ich meinen PKW abgestellt und den Parkausweis sichtbar hinter der Windschutzscheibe verstaut hatte, ging ich los zur Bewerberunterkunft. Ich musste noch kurz mit anderen Bewerbern in einem Warteraum platznehmen, bevor wir unsere Bettwäsche und unser Schloss entgegennehmen durften, mit denen wir uns dann Richtung Stube bewegten.
Während wir unsere Taschen/Koffer entleerten und unseren jeweiligen Schrank damit füllten, ergriffen wir die Möglichkeit uns ein wenig besser kennenzulernen. Wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut und mir war von Anfang an klar, dass die Kameraden auf meiner Stube sich ausführlich mit der Offizierslaufbahn und dem Beruf eines Soldaten auseinandergesetzt haben. Somit unterhielten wir uns sehr lange über unsere Studien-/Verwendungswünsche und eventuelle Alternativen.

Nach einiger Zeit durften wir uns nun endlich zum angekündigten Vortrag eines Offizieres (in unserem Fall Dienstgrad Major) begeben, der uns zunächst unsere drei Betreuungsoffiziere (Offz. des Heeres, Offz. der Marine, Offz. der Luftwaffe) vorstellte und anschließend noch einmal etwas grundlegendes über den Beruf als Offizier und den Verlauf der anstehenden Tage erzählte. Zum Ablauf des Vortrags gehörte außerdem der "biografische Fragebogen", den jeder Bewerber ausfüllen musste. Hier wurden Fragen gestellt wie:
  • Haben Sie in Ihrem Leben schon einmal Verantwortung übernommen? (Wenn ja, weiter ausführen)
  • Wie viel Zeit verbringen Sie in der Woche mit dem Lesen?
  • Wie informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen?
  • Haben Sie schon einmal ehrenamtliche Tätigkeiten übernommen? (Wenn ja, weiter ausführen)
  • 3 Stärken/Schwächen
  • Hobbys damals/heute

Wer noch nie Aufgaben hatte, in denen er Verantwortung o.ä. übernommen hat, nicht tragisch! Sowas ist natürlich immer gern gesehen, ist jedoch nicht zwingend nötig um die Eignung zu bekommen.
Außerdem bekamen wir noch einen Fragebogen bzgl. unserer gewünschten Studiengänge mit auf die Stube. Diesen sollten wir Abends ausfüllen, ihn am nächsten Morgen mit zum Aufsatz bringen und dort abgeben. Wer hier plötzlich ganz andere Studiengänge angibt, als zuvor beim Karriereberater, darf sich defintiv auf Rückfragen im Interview gefasst machen.
Nach dem Vortrag gingen wir noch mit unseren Betreuungsoffizieren zum "Griechen" (ein internes Restaurant), wo wir alle zu Abend essen konnten und den Offizieren all unsere offenen Fragen stellen durften. Nutzt diese Chance! So schnell werdet ihr so eine Gelegenheit nicht wieder bekommen.
Nach dem Essen und anschließendem Ausfüllen des Studienfragebogens gingen wir bereits gegen 21 Uhr ins Bett, da unser Wecker auf 04:30 Uhr gestellt war.

1. Prüftag

Als der Wecker klingelte, fühlte ich mich wundersamerweise sehr fit und habe mir direkt die passende Kleidung (ich lief jeden Tag im Hemd + anständiger Hose herum), einen Stift und meinen Laufzettel (auf diesem steht der individuelle Ablauf des Tages) herausgelegt, um nach dem Duschen schnell unterwegs sein zu können.
Um 05:45 Uhr gab es dann Frühstück. Da um 06:10 Uhr bereits der Aufsatz anfängt, bleibt beim Frühstück maximal Zeit für ein Brötchen und eine Banane. Ihr könnt euch allerdings auch ein Brötchen fertig belegen und einpacken, das nötige Papier wird euch dafür zur Verfügung gestellt.

Übersicht meines Laufzettels:
  • 06:10 Uhr: Aufsatz
  • 07:00 Uhr: CAT
  • 08:15 Uhr: Arzt (Voruntersuchung)
  • 09:00 Uhr: GSV
  • 10:45 Uhr: PMO
  • 11:30 Uhr: Arzt (Hauptuntersuchung)
  • 12:30 Uhr: Mathetest
  • 14:45 Uhr: Interview
06:10 Uhr: Aufsatz

Hier bekommt man ein Wortpaar, welches man zunächst definieren, anschließend Gemeinsamkeiten und Unterschiede filtern und abschließend vergleichen soll.
Dieser Test sollte keine große Hürde darstellen, da es hier wirklich nicht großartig um den Inhalt geht, sondern um eure Sprache und euer Gefühl für die Sprache. Schreibt einen anständigen Aufsatz, wie ihr es aus der Schule kennt (Einleitung - Hauptteil - Schluss) und achtet auf Rechtschreibung/Zeichensetzung.
Mehr kann man hier nicht sagen.

Wen es interessiert: mein Wortpaar war "Neugier und Interesse".

07:00 Uhr: CAT

Der CAT ist ein Test zur Ermittlung eures allgemeinen Potentials, bestehend aus den Teilen Mathematik, Wortanalogien und Matrizentest.

Die Mathematik in diesem Test ist weitestgehend grundlegend, sprich Potenzen, Brüche, Dreisatz, Geometrie, Wurzeln. Wenn ihr euch halbwegs anständig darauf vorbereitet, solltet ihr euch davor keine großartigen Sorgen machen müssen.

Wortanalogien kennen die meisten, schätze ich. Ansonsten findet ihr dazu jede Menge im Internet.

Der Matrizentest hingegen war durchwachsen in meinen Augen. Auch diese Art von Test kennen vermutlich die meisten, jedoch kurz zur Erklärung: Es war ein Quadrat mit 9 Feldern, welche mit Mustern befüllt waren, gegeben. Eins dieser Felder war leer und die Aufgabe bestand darin, die Logik, die sich hinter den Zeilen bzw. Spalten versteckte, zu erkennen und somit das letzte Feld zu ermitteln. Es gab 5 Antwortmöglichkeiten, im Zweifelsfall wurde geraten.

08:15 Uhr: Arzt (Voruntersuchung)

Man nimmt im Warteraum platz und wird diverser Male aufgerufen um folgende Stationen zu durchlaufen: Hörtest, Sehtest, Urinprobe, Vermessung + Wiegen.
Die Zwischenzeiten im Warteraum konnte man immer wieder nutzen, um die anderen Bewerber zu befragen, wie denn bei ihnen der vorherige CAT Test (bzw. manche hatten stattdessen zuvor den Mathetest) war.

09:00 Uhr: Gruppensituationsverfahren

Die einzelnen Gruppen beinhalteten immer zwischen 3 und 5 Bewerbern und jede Gruppe hatte ihre eigenen "Prüfkommission", in der Regel bestehend aus einem Offizier und einem Psychologen. Ich war in einer Gruppe mit 2 weiteren Bewerbern.

Unsere erste Aufgabe bestand darin, eine Problemlösung für ein gegebenes Szenario zu finden und diese bestmöglich auszuarbeiten.
Wir hatten das Szenario, dass wir zu dritt die Leiter einer ca. 14 Mann großen 12-14 jährigen Gruppe sind und eine Wanderung unternehmen. Da auf unserem geplanten Weg leider die Brücke zusammengestürzt ist, haben wir zwei Optionen, zum Zielort zu gelangen. Eine Option beinhaltete ein höheres Risiko, war dafür in nur 30 Minuten zu bewältigen, die andere Option beinhaltete ein geringeres Risiko, dafür einen 4 stündigen Umweg. Sehr schnell waren wir uns einig, welche der beiden Optionen wir wählen wollten und so kamen an dieser Stelle wenig Diskussionen zwischen uns Bewerbern auf. Die restlichen 10 Minuten verbrachten wir also damit, eine möglichst ideale Planung auf die Beine zu stellen. Hier ist es von Vorteil, wenn man auch mal kreativ ist! Beispielsweise bedeuteten die 4 stunden Umweg für uns das Laufen durch die Dunkelheit, jedoch hatten wir dank unserer Kreativität ja Taschenlampen und eine Ortskarte eingepackt ( ;) ). Kreativ sein ist hier also von Vorteil, solange es natürlich realistisch bleibt.

Die zweite Aufgabe war der Ressourcenengpass.
Seit 6 Monaten hatten wir uns für einen Zoo ehrenamtlich tätig gemacht und nebenbei ein Projekt großgezogen. Dieses Projekt war so erfolgreich, dass wir zwei Tickets für eine Reise nach Namibia gewonnen hatten. Die Aufgabe bestand darin, eins der beiden Tickets in einer Debatte für sich zu gewinnen. Meine Empfehlung hier bedeutet erneut: seid kreativ! Niemand kann euch verübeln, dass ihr für die Schülerzeitung bereits seit 6 Monaten eure ehrenamtliche Tätigkeit niederschreibt und somit der Ausflug nach Namibia nicht nur persönlich wichtig für euch ist, sondern auch im Interesse eurer Schule steht! So würdet ihr also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Zuletzt gab es dann noch den Kurzvortrag.
Es waren 25 Minuten Vorbereitungszeit und ein zufälliges Thema gegeben.
Ich kann hier nur den Tipp geben, euch wirklich in die Geschichte hineinzuversetzen. Bei mir war ich Vorsitzender eines Vereins und musste eine Mitgliederversammlung führen, dementsprechend begrüße ich die Menschen auch mit einem "Herzlich Willkommen zur diesjährigen Mitgliederversammlung" o.ä. und nicht mit "Hallo liebe Mitbewerberinnen und Mitbewerber"!
Seid einfach freundlich, sprecht NICHT zu dem Offizieren/Psychologen, sondern zu eurem "Publikum"(Mitbewerber), und strukturiert euch vorher deutlich euren Ablauf, dann kann auch hier nicht viel schiefgehen. Die Tafelnutzung war jedem selbst überlassen, uns wurde aber zu Beginn gesagt dass wir sie nicht einbinden sollen, wenn wir den Umgang mit einer Tafel nicht gelernt hätten. Ich selbst habe die Tafel nicht genutzt.

Nach dem GSV ging es jeweils für einen aus jeder Gruppe noch vor dem Mittagessen zum Interview, für alle anderen erst irgendwann gegen Nachmittag. Mein Termin stand um 14:00 Uhr.

10:45 Uhr: PMO

Der "Persönlichkeitsmerkmale Offizier"-Test ist ebenfalls, wie der CAT, am Computer zu absolvieren und besteht aus 116 Fragen, die sich mit dem Umgang an der Waffe, Einstellung zu Ausländern, Alkohol-/Drogenkonsum und ähnlichem beschäftigen.
Zum PMO kann man nur sagen: antwortet spontan und aus dem Bauch heraus. Sich hier etwas zusammenzulügen ist schwierig, da jede Frage in abgeänderter Form einige Male auftritt und somit schnell Differenzen auftreten, wenn man nicht ehrlich ist.
Dieser Test dient unter anderem als Grundlage für das bevorstehende Interview.

11:30 Uhr: Arzt (Hauptuntersuchung)

Bei der Hauptuntersuchung sind sämtliche Verletzungen, Allergien und Co. anzugeben und ggf. Attests dazu vorzulegen. Da ich mit einigen Allergien, Skoliose und auch schon mehreren Knochenbrüchen zu kämpfen hatte/habe, habe ich mir bereits zu Hause einen Zettel ins Portemonnaie gesteckt habe, auf dem ich alle kleineren und größeren Übel aufgeschrieben habe.
Anschließend wird hier noch der Blutdruck vermessen und ein bisschen die Beweglichkeit getestet.
Ich wurde mit T2 gemustert und bin für einige Verwendungen wie fliegerischen Dienst, einige Verwendungen in der Infanterie und Instandsetzungstruppe rausgefallen, jedoch nicht für meine Wunschverwendung Fernmelder (Eloka).

12:30 Uhr: Mathetest

Themen:
  • Integrale
  • Vektoren im 3 dimensionalen Raum
  • Stochastik
  • Geometrie
  • Bruchrechnungen

Kein Hexenwerk, allerdings schon einige Fragen auf höherem Niveau dabei. Insgesamt hat man hier 85 Minuten Zeit.
Wenn ihr etwas technisches((Wirtschafts)Informatik, Maschinenbau, Luft-/Raumfahrttechnik, Elektrotechnik, etc.) studieren wollt, bereitet euch gut auf diesen Test vor und schneidet hier bestmöglich ab! Eure Studieneignung ergibt sich am Ende aus den Noten von den für das Studium relevanten Fächern in der Oberstufe und aus den Ergebnissen aus den Tests. Solltet ihr bspw. Informatik studieren wollen, seid aber in der Oberstufe schlecht in Mathematik gewesen und schneidet dann auch noch unterdurchschnittlich im Mathetest ab, wird euch mit Sicherheit keine Studieneignung gewährt!
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Sestr

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Antw:Erfahrungsbericht ACFüKrBW 29.11 - 01.12.2015
« Antwort #1 am: 02. Dezember 2015, 12:11:59 »

14:45 Uhr: Interview

Auf das Interview habe ich mich persönlich wirklich gefreut, weil ich mich durch die vielen Erfahrungsberichte hier wirklich sehr gut vorbereitet gefühlt habe.
Man sitzt i.d.R. mit einem Offizier und einem Psychologen in einem Raum und wird anschließend mit klassischen Fragen wie "Warum wollen Sie zur Bundeswehr?", "Warum Offizier?", "Wie stehen Sie zu Alkohol/Drogen?" durchlöchert. Außerdem wird hier besonders auf euren biografischen Fragebogen und PMO eingegangen. Ich gab beispielsweise an, dass ich Fußball spiele und selten Alkohol trinke. Schnell wurden diese beiden Dinge kombiniert und es wurde versucht mich in die "Sie spielen Fußball, da steht nach jedem Spiel der Kasten in der Kabine und alle lassen sich volllaufen"-Kategorie einzugliedern. Bleibt hier einfach locker, antwortet entspannt und ehrlich auf sowas, dann akzeptieren sie das auch recht schnell.

Außerdem hat man im Interview häufig die Chance das Gespräch zu lenken, das ist ein großer Vorteil, wenn ihr das vorher bereits wisst! In meinem biografischen Fragebogen stand, dass ich mich mehrere Stunden die Woche mit dem Lesen der aktuellen Nachrichten beschäftige und dementsprechend wurde ich gefragt, an welches zuletzt gelesene, interessante Thema ich mich denn erinnern könnte. Diese Frage kommt sehr sehr oft, wenn man vorher angibt dass man sich mit dem Tagesgeschehen beschäftigt! Es ist also empfehlenswert sich ein politisches Thema aus den letzten Tagen herauszukramen und sich darüber schlau zu machen, damit man es im Interview an dieser Stelle erwähnen kann. Der Offizier wird dann zu einer hohen Wahrscheinlichkeit noch ein bisschen auf das genannte Thema eingehen und man kann sein Wissen nutzen um Pluspunkte zu sammeln.

Ganz wichtig: Bei sehr vielen Mitbewerbern, mit denen ich gesprochen habe, hat der Offizier versucht enormen Druck auf den Bewerber auszuüben. Bleibt in solchen Situationen wirklich gelassen! Sowohl der Offizier als auch der Psychologe sind normale und weitestgehend nette Menschen, die euch wirklich nur mal etwas härter angehen um zu sehen wie ihr mit solchen Situationen umgehen könnt. Wenn ihr also gelassen bleibt, werdet ihr merken dass sich das Klima im Laufe des Gesprächs auch auflockert.
Am Ende des Gesprächs gab mir der Psychologe noch einmal die Möglichkeit das letzte Wort zu ergreifen. Mir war es wichtig nochmal klarzumachen, warum ich selbst denke, dass ausgerechnet ich ein guter Offizier werde. Gefühlsmäßig kam diese Selbstsicherheit bei beiden Prüfern gut an.

Nachdem das Gespräch bei mir vorbei war, durfte ich kurz den Raum verlassen. Zu der Zeit war ich wirklich tiefenentspannt, da das Gespräch in meinen Augen sehr gut Verlief und ich eigentlich bereits wusste, dass sie mir gleich einen positiven Bescheid geben würden. Als ich dann nach ca. 5 Minuten wieder hereingerufen wurde, wurde mir noch kurz gesagt dass sie sehr zufrieden mit mir waren und ich somit die Zwischeneignung in den Händen halten darf.
An dieser Stelle war ich sehr froh und habe mich gleich zurück in die Bewerberunterkunft begeben, wo ich mich gemeinsam mit meinen beiden Stubenkameraden freuen konnte, da wir alle die Zwischeneignung bekamen.

Abends: Einplanungsvortrag

In diesem Vortrag wurden wir zügig wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Der vortragende Offizier schmiss uns ein paar Zahlen an die Wand und teilte uns mit, dass durchschnittlich 50% von uns trotz Zwischeneignung nächstes Jahr am 04.07 auf Grund der fehlenden Studieneignung nicht antreten dürfen! Die Zwischeneignung bezieht sich nämlich nur auf die grundsätzliche Eignung zum Offizier. Wer allerdings nicht geeignet für seine Studienwünsche und die gewünschte Verwendung ist, wird nicht eingestellt!

Die Zahlen soweit ich sie noch im Kopf habe:
  • 13.000 - 14.000 Bewerber (dieses Jahr sind es wohl etwas mehr als sonst)
  • 6.000 Einladungen nach Köln
  • 4.000 Bewerber sind geeignet zum Offizier
  • 1.950 geeignete werden eingestellt
Nur ca. 40-50 zukünftige OAs werden auch ohne Studium eingestellt! Der Großteil davon im fliegerischen Dienst.

Ebenfalls bekamen wir eine Statistik zu Verwendungen und Studiengängen, in denen sich ablesen ließ wie die Chancen stehen in den besagten Studiengang bzw. in die besagte Verwendung zu gelangen.
Was ich mir hier merken konnte:

Studiengänge:
  • Medizin sehr überlaufen, hat für 2200 Bewerber nur irgendetwas zwischen 150-200(nicht mehr ganz sicher) Plätze.
  • Sportwissenschaften, viele Geisteswissenschaften, Luft-/Raumfahrttechnik und selbst Maschinenbau ebenfalls viel mehr Bewerber als bestehender Bedarf.
  • gute Chancen bei (Wirtschafts)informatik, Elektrotechnik und noch ein paar weiteren technischen Studiengängen
Verwendungen:
  • Infanterie ist beliebt, besonders Fallschirmjäger und Gebirgsjäger
  • fliegerischer Dienst natürlich auch sehr beliebt, besonders Kampfjetpiloten
  • sehr gute Chancen im Bereich der Fernmelder, Eloka, weitere IT-Verwendungen

Nach dem Vortrag durften wir dann wieder auf unsere Stuben, wo wir uns gegen 22:00 Uhr schlafen legten.

2. Prüftag

Um 5:30 Uhr standen wir auf, waschten uns kurz die Haare und gingen dann zum Frühstück um 06:00 Uhr.

06:30 Uhr: MKT

Der MKT(Mechanischer Kenntnistest) besteht aus einigen Physikfragen. Hier habe ich bestimmt bei 4-5 Fragen einfach stumpf geraten, weil ich zugegebenermaßen keinerlei Ahnung von einigen Dingen hatte. Andere Fragen waren teils aber auch sehr leicht zu beantworten.
Insgesamt geht es hier um allgemeines physikalisches Wissen und ein bisschen logisches Denken. Es ist schwierig sich darauf vorzubereiten, da wirklich einige Fragen auftauchen, die ich zumindest in noch keinem anderen Test jemals gesehen habe.

07:15 Uhr: Sporttest

Zur Überprüfung eurer allgemeinen sportlichen Eignung wird hier der Basic-Fitness-Test genutzt. Dieser besteht aus 3 Teilen:
  • 11x10 Meter Sprinttest
  • Klimmhang
  • Ergometertest
Sprinttest:

Ihr startet liegend auf einer Matte und auf Los gehts los. Man sprintet auf ein 10 Meter entferntes Hütchen zu, umrundet dieses, rennt wieder zurück zur Matte, legt sich einmal kurz ab, klatscht mit beiden Händen einmal auf dem Rücken ab und wiederholt diesen Vorgang dann 5 Mal.
Zieht hier wirklich durch! Wenn ihr in den letzten 2 Runden nicht mehr die volle Kraft habt, ist das ok. Habt ihr allerdings nach der Übung noch Kraft um weitere Sprints zu absolvieren, habt ihr etwas falsch gemacht!
Mindestzeit, die es zu erreichen gilt, beträgt 60 Sekunden, ist aber problemlos unter 45 Sekunden zu schaffen.

Klimmhang

Man steht auf einer Kiste und fasst schulterbreit, mit den Handrücken nach außen zeigend, um eine Stange. Das Kinn ist über der Stange. Wenn man sagt, dass man bereit ist, wird die Kiste weggezogen und man hängt solange man kann an dieser Stange. Berührt das Kinn die Stange oder befindet sich auf gleicher Höhe, ist die Übung vorbei.
5 Sekunden sind die Voraussetzung, aber auch hier sind 30 Sekunden kein riesiges Problem. Womit man allerdings zu kämpfen hat, ist die rutschige Stange. Es ist also definitiv empfehlenswert Handschuhe oder Kreide mitzubringen.

Ergometertest

In 6:30 Minuten muss man eine strecke von 3.000 Metern auf dem Ergometer absolvieren. Ich bin bei 235-250 Watt konstant 90-100 Umdrehungen gefahren und war nach 3:47 Minuten fertig, ist wirklich keine große Herausforderung. Wir hatten allerdings jemanden in der Gruppe, der konstant bei 360 Watt gefahren ist und die Prüfung somit nach 2:45 beendete, da waren selbst die Prüfer verblüfft.
Ich empfehle für geübte Sportler bei ca. 250 Watt und 90-100 U/min zu fahren, ansonsten einfach bei 200 starten und dann langsam hoch gehen, wenn möglich.

anschließend: Einplaner

Wir fanden uns alle, nach den Sporttests (die übrigens jeder bestanden hat) und anschließendem Duschen, im Warteraum vor dem Einplaner wieder. Uns wurden gefühlt 20 Dokumente ausgehändigt, die wir sorgfältig lesen und unterschreiben sollten. Unter anderem musste man sich hier entscheiden, ob man mit Widerruf (6 Monate Probezeit) oder ohne Widerruf eingestellt werden möchte, wenn man denn später eingestellt werden sollte. Für mich gibt es keinen sinnvollen Grund ohne Widerrufsrecht zu unterschreiben, da man absolut keine Nachteile durch dieses Recht einbüßen muss.
Nachdem die unterschriebenen Blätter alle wieder abgegeben wurden, wurde man irgendwann von einem Einplaner aufgerufen. Dieser Einplaner entscheidete nun endgültig ob man:
  • sofort eingestellt wird: wenn man für Studiengang, Verwendung und in der Offizierseignung ausreichend geeignet ist, dass die BW sich sicher ist, einen haben zu wollen
  • auf die Warteliste geschrieben wird: wenn man zB nur mäßig geeignet für die gewünschten Studiengänge ist und die BW erst noch weitere Bewerber testen möchte um evtl noch bessere zu finden
  • sofortig aus dem Verfahren rausflog: häufigster Fall: zu ungeeignet für das Studium
Als ich aufgerufen wurde, hoffte ich so sehr, eine Sofortzusage bekommen würde und die nächsten Monate mit einem guten und entspannten Gefühl dem 04.07. entgegenblicken zu können. Ich betrat den Raum des Einplaners, welcher mir zunächst noch meine Ergebnisse zum Sporttest mitteilte und mir anschließend sagte, dass er mir eine Sofortzusage für meinen gewünschten Studiengang Informatik und meine gewünschte Verwendung Fernmeldetruppe (EloKa) geben könne. Mit einem großen Lächeln sagte ich dem zu, entschied mich noch für die Grundausbildung in Munster und unterschrieb.



Alles in allem empfand ich die 3 Tage als eine tolle Erfahrung und eine angenehme Zeit.
Abschließend möchte ich zusammenfassend sagen, dass es kein Hexenwerk ist, die Offizierseignung zu erhalten. Bereitet euch auf alle Tests gut vor, beschäftigt euch ausführlich mit den Fragen "Warum Bundeswehr?", "Warum sollte die BW ausgerechnet mich nehmen?", "Welches Studium und welche Verwendung passt in meinen Lebenslauf?" (Wer in der Oberstufe Biologie und Chemie LK hatte und in Mathe 4 stand, sollte evtl. nicht Elektrotechnik studieren wollen) und lest hier wirklich sämtliche Erfahrungsberichte durch. Es gibt keine bessere Vorbereitung als die Erfahrungen anderer Bewerber zu lesen!

Danke nochmal an alle Autoren der bisherigen Erfahrungsberichte und viel Erfolg an alle weiteren Bewerber! Ich hoffe sehr, dass mein Erfahrungsbericht euch weiterhelfen kann.
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Ryuuma

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Antw:Erfahrungsbericht ACFüKrBW 29.11 - 01.12.2015
« Antwort #2 am: 02. Dezember 2015, 13:02:07 »

Die Struktur des Berichts kommt mir irgendwoher bekannt vor ;D
Herzlichen Glückwunsch zur Sofortzusage und einen sehr gut und schön geschriebenen Bericht.
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Sestr

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Antw:Erfahrungsbericht ACFüKrBW 29.11 - 01.12.2015
« Antwort #3 am: 02. Dezember 2015, 13:12:30 »

Habe mich, was die Übersichtlichkeit angeht, offensichtlich an deinem Bericht orientiert. Das war einfach genau das, was mir in vielen anderen Berichten gefehlt hat.  :)

Dir also auch nochmal Danke für deinen Bericht!
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Ryuuma

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Antw:Erfahrungsbericht ACFüKrBW 29.11 - 01.12.2015
« Antwort #4 am: 02. Dezember 2015, 13:29:30 »

Gerne, kein Problem.

Ich finde es einfach auch recht amüsant, da ich mich mit vielen deiner Aussagen identifizieren kann und vieles gleich oder ähnlich wie bei mir war.
Ich hatte die selbe Krisensituation im GSV wie du, das selbe Vortragsthema. Bei der Krisensituation wurde in die selbe Richtung argumentiert und wir hatten bei uns ebenfalls durch wahllose Kreativität eine Karte und Taschenlampe dabei ;D

Was mir ein Schmunzeln ins Gesicht gelegt hat, war, dass du geschrieben hast "Auf das Interview habe ich mich persönlich sehr gefreut", da es bei mir sehr ähnlich war.
Hat man sich gut vorbereitet und weiß das Gespräch zu händeln, so ist es eine wirklich sehr angenehme Gesprächsatmosphäre und das Interview kann nur zu Gunsten eines Selbst hinauslaufen.

Die Aufsatzwortpaare waren ebenfalls identisch, allerdings hatte ich das Andere genommen :)
Wie auch immer. Vielleicht hast du ja Interesse und möchtest dieser Facebook Gruppe ebenfalls beitreten. Sie ist nicht von mir, allerdings ließen sich schon Einige zukünftige OA 2016 finden. Die meisten werden wie üblich im Heer vertreten sein, wie du.
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Sestr

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Antw:Erfahrungsbericht ACFüKrBW 29.11 - 01.12.2015
« Antwort #5 am: 02. Dezember 2015, 13:55:22 »

Ich habe mir eben nochmal deinen Bericht angesehen und du hast tatsächlich mit deinen Aussagen recht.
Es scheint tatsächlich ein riesiger Zufall zu sein, dass wir sowohl die gleiche Krisensituation, ähnliche Argumentationsstrukturen und auch das gleiche Vortragsthema hatten. Denn die Auswahl der Themen konnte ich ja schlecht beeinflussen :D

Wir scheinen uns beide wohl wirklich sehr ähnlich mit diesem Verfahren im Voraus beschäftigt zu haben, wenn wir ähnliche Ideen hatten und während des Interviews auch noch gleich gefühlt haben.

Das Aufsatzpaar "Neugier und Interesse" stand dir auch noch zur Auswahl?
Eine Anhäufung von schon fast beängstigenden Zufällen!  ;D

Danke für die Info. Habe mal um eine Aufnahme in dieser Gruppe gebeten.  :)
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dunstig

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Antw:Erfahrungsbericht ACFüKrBW 29.11 - 01.12.2015
« Antwort #6 am: 02. Dezember 2015, 15:50:14 »

Aus persönlichem Interesse würde mich mal interessieren, wie hoch denn in genau diesem Durchgang die Quote derjenigen war, die die Offz-Eignung zuerkannt bekommen haben und anschließend auch mit einer Sofortzusage nach Hause gingen.
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« Antwort #7 am: 02. Dezember 2015, 15:59:38 »

Ich kann leider nur zur Zwischeneignung eine zuverlässige Aussage treffen. Wir sind mit 38 Bewerbern gestartet, von denen 25 die Zwischeneignung bekamen (lagen also ziemlich genau im Schnitt).
Wie viele dann beim Einplaner eine Sofortzusage bekommen haben, auf die Warteliste kamen oder rausflogen, kann ich leider nicht sagen.
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Antw:Erfahrungsbericht ACFüKrBW 29.11 - 01.12.2015
« Antwort #8 am: 02. Dezember 2015, 19:43:07 »

Erst einmal herzlichen Glückwunsch :)
Dann hab ich noch eine Frage zum Klimmhang, es sind also Handschuhe erlaubt? Ich hab relativ einfache von Decathlon, habe aber von vielen gehört, dass die Stange so rutschig ist und würde die daher gerne benutzen^^
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Antw:Erfahrungsbericht ACFüKrBW 29.11 - 01.12.2015
« Antwort #9 am: 02. Dezember 2015, 21:28:32 »

Erst einmal herzlichen Glückwunsch :)
Dann hab ich noch eine Frage zum Klimmhang, es sind also Handschuhe erlaubt? Ich hab relativ einfache von Decathlon, habe aber von vielen gehört, dass die Stange so rutschig ist und würde die daher gerne benutzen^^

Danke!
Bei uns in der Gruppe hatte niemand Handschuhe dabei. Der Stabsfeldwebel, der uns durch den Test geführt hat, sagte am Anfang allerdings nicht, dass irgendetwas verboten sei. Im Zweifelsfall ist Kreide aber definitiv eine Option, denn niemand kann kontrollieren ob Sie diese in der Umkleidekabine nutzen.
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Ryuuma

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« Antwort #10 am: 02. Dezember 2015, 21:34:10 »

Entschuldige, aber denkst du wirklich, dass die Prüfer etwas "unfaires" zulassen?
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Getulio

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Antw:Erfahrungsbericht ACFüKrBW 29.11 - 01.12.2015
« Antwort #11 am: 02. Dezember 2015, 21:40:08 »

Meinen herzlichen Glückwunsch, da können Sie stolz sein! Und danke für den ausführlichen Bericht, auch wenn ich persönlich eher nicht mehr davon profitiere.  ;)



Um 5:30 Uhr standen wir auf, waschten uns kurz die Haare und gingen dann zum Frühstück um 06:00 Uhr.
[...]
Dieser Einplaner entscheidete nun endgültig ob man:


Wenn ich so etwas allerdings von einem deutschen Muttersprachler, Abiturienten und angehenden Offizier lese, macht mich das etwas traurig.  :o
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Sestr

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Antw:Erfahrungsbericht ACFüKrBW 29.11 - 01.12.2015
« Antwort #12 am: 02. Dezember 2015, 21:56:25 »

Meinen herzlichen Glückwunsch, da können Sie stolz sein! Und danke für den ausführlichen Bericht, auch wenn ich persönlich eher nicht mehr davon profitiere.  ;)

Wenn ich so etwas allerdings von einem deutschen Muttersprachler, Abiturienten und angehenden Offizier lese, macht mich das etwas traurig.  :o

Vielen Dank!

Sie haben natürlich recht. Wenn ich es im Nachhinein lese, fällt es mir auch selbst auf ::) Leider lässt es sich bei solch langen Texten manchmal nicht vermeiden wenige unüberlegte Fehler einzubauen.
Eventuell möchte es ja ein "Edit-Funktion"-Berechtigter ändern. :)
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Shahjahan

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Antw:Erfahrungsbericht ACFüKrBW 29.11 - 01.12.2015
« Antwort #13 am: 05. Dezember 2015, 20:56:13 »

Erst einmal herzlichen Glückwunsch :)
Dann hab ich noch eine Frage zum Klimmhang, es sind also Handschuhe erlaubt? Ich hab relativ einfache von Decathlon, habe aber von vielen gehört, dass die Stange so rutschig ist und würde die daher gerne benutzen^^

Man kann die Stange auch schlicht mit irgendetwas, dem Ärmel oder Handtuch, abwischen. Wenn man dann nicht so sehr schwitzt, dass die Hände feucht sind, dürfte Klimmhang an sich gar kein Problem sein. Ich weiß gerade nicht, wie es bei dem Test an sich ist, aber beim BFT, der den Klimmhang beinhaltet, waren Handschuhe nicht erlaubt.
Zudem ist der Klimmhang auch nicht so schwer, dass man sich da groß Gedanken um Hilfsmittel machen müsste.
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RoWe

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Antw:Erfahrungsbericht ACFüKrBW 29.11 - 01.12.2015
« Antwort #14 am: 05. Dezember 2015, 21:54:36 »

Bei uns standen sogar Tücher zur Verfügung um die Stange kurz abzuwischen.
Das reicht meiner Meinung nach auch. Keiner ist bei uns abgerutscht.
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