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Autor Thema: Schwerer Krankheitsfall im Ausland, mögliche Rückholung?  (Gelesen 1060 mal)

RudelWusel

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Antw:Schwerer Krankheitsfall im Ausland, mögliche Rückholung?
« Antwort #15 am: 09. Januar 2017, 23:50:56 »

Danke für die Hinweise bis hierhin! Aktuell laufen in dem Kh die ganzen Tests, Malaria konnte mittlerweile ausgeschlossen werden. Der zuständige PersFw ist auch informiert worden. Jetzt heißt es abwarten, was sich letztendlich herausstellt. Ich bedanke mich herzlich für die Hinweise und Tipps!
OT: bzgl PJ in Afrika: der große Vorteil ist, man lernt gerade in so einem "Buschkrankenhaus" abseits der großen Hauptstadt das Arbeiten in der Lage. Dort kann man nicht einfach Mal den nächsten Chefarzt anrufen, oder den zweiten Chirurgen aus der Bereitschaft holen. Wenns blöd läuft, ist man auch dort als PJler groß in der Verantwortung für den Patienten. Für manchen sei das zu viel für direkt nach dem Studium, aber andere brauchen eben diesen Kick und die Herausforderung ;)

Von meiner Seite kann der Thread für dieses Thema geschlossen werden, es sei denn, die Kameraden wollen an dieser Stelle weiter darüber diskutieren.
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bayern bazi

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Antw:Schwerer Krankheitsfall im Ausland, mögliche Rückholung?
« Antwort #16 am: 10. Januar 2017, 08:42:53 »

danke für die Mitteilung

wäre auch nett wenn du uns über den fortlauf der Aktion /Gesundheitszustand / Ansprechpartner im Ausland / Zahlung ecc weiter auf dem laufenden halten könntest

und richt eine gute Besserung aus ;)
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wer nicht kämpft  - hat bereits verloren

Andi

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Antw:Schwerer Krankheitsfall im Ausland, mögliche Rückholung?
« Antwort #17 am: 10. Januar 2017, 19:52:18 »

Ich bin etwas erstaunt, dass das Logischste nicht geraten wurde: Sofort den Disziplinarvorgesetzten informieren. Das ist bei SanOA sowieso immer ein Leitender Sanitätsstabsoffizier - und ja, auch wenn der Soldat beurlaubt ist hat der Dienstherr eine Fürsorgepflicht. Und StratAirMedEvac ist schon aus nichtigeren Gründen geflogen worden - heißt ja nicht, das die Bundeswehr die Kosten nicht in Teilen auch einfordert, aber melden macht nunmal frei und belastet Vorgesetzte.
Beim Militärattaché hätte sie sich rein logisch schon bei/vor der Einreise melden sollen - ist ja keine Freizeittour, die sie da macht, auch wenn sie zum Studium beurlaubt ist -, die wissen gerade in Entwicklungsländern oder instabilen Ländern ganz gerne, wenn "eigene Kräfte" im Land sind. Kann ja durchaus mal vorkommen, dass indentifizierte Soldaten sich plötzlich nachrichtendienstlichen Interessen ausgesetzt sehen. Und nur wenn der von einem weiß kann er auch helfen.

Gruß Andi
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LwPersFw

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Antw:Schwerer Krankheitsfall im Ausland, mögliche Rückholung?
« Antwort #18 am: 10. Januar 2017, 22:14:03 »

Der Dienstherr muss (sollte) ja bei der Planung des PJ eingebunden gewesen sein...denn:

"Während der Beurlaubung besteht das Soldatenverhältnis fort.
Die SanOA unterliegenden Regelungen des Soldatengesetzes sowie den hierzu erlassenen
Rechtsverordnungen und unterstehen weiterhin der militärischen Verfügungs- und Disziplinarbefugnis.

Erhalten SanOA durch den Betreuungsoffizier oder die Disziplinarvorgesetzten der Betreuungseinheit den Befehl zu einer Dienstleistung (z. B. Teilnahme an einem Semestertreffen), so ist dieser Befehl verbindlich und muss befolgt werden."

Auch gilt ja trotz Beurlaubung der Anspruch auf utV.

Die entscheidende Frage hier ist ja : Ist dies ein privater oder dienstlicher Aufenthalt im Ausland ?
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RudelWusel

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Antw:Schwerer Krankheitsfall im Ausland, mögliche Rückholung?
« Antwort #19 am: 10. Januar 2017, 22:21:29 »

Ich darf übrigens gute Nachrichten überbringen, die Behandlung mit Breitband-Antibiotika zeigt gute Wirkung und sie ist auf dem Weg der Besserung.

Ich habe die Tage jetzt sehr gute Erfahrungen mit der Versicherung gemacht; die hatten innerhalb eines Tages ein Krankenhaus mit europäischen Standard, einen Ambulanzflug von Daressalam nach Nairobi und den KTW in eben dieses KH organisiert und bezahlt. Der Aufenthalt mit Diagnostik und den ganzen dazu gehörigen Brimbrorium ebenfalls. Einziger kleiner Schwachpunkt: die Begleitung muss leider für den Aufenthalt selber aufkommen.

@Andi: Selbstverständlich war von Vornherein der Dienstherr informiert, wo es hingeht, was sie dort macht und warum. (Schon allein, da die ganzen benötigten Impfungen und Voruntersuchungen ja auch gezhalt wurden)
Ich war auch die ganze Zeit mit ihr und ihrer Begleitung in Kontakt, weswegen ich auch nie eine taktische Evakuierung in irgendeiner Art in Betracht gezogen habe; das war zu keinem Zeitpunkt weder medizinisch noch sicherheitstechnisch indiziert. Meine Frage bezog sich allein darauf, inwiefern der Bund bei einer möglichen Rückholung unterstützen könnte. Und auch wenn ich als Angehöriger daheim natürlich ob der subjektiven Hilflosigkeit schier durchdrehen könnte, muss man nicht wegen einer Infektion gleich die Fallis Pferde scheu machen ;)

@LwPersFw: PJ, solange nicht an einem BwK, ist mWn immer privat.


LG,

Rudel


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ulli76

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Antw:Schwerer Krankheitsfall im Ausland, mögliche Rückholung?
« Antwort #20 am: 10. Januar 2017, 22:35:44 »

Ja, der Aufenthalt gilt als privat.
Die Ausbildung im Ausland kann zwar genehmigt werden und die Bundesweh nimmt natürlich auch gerrne die Vorteile mit, allerdings liegt der Auslandsaufenthalt nicht im Interesse des Dienstherrn. Das Interesse des Dienstherrn ist verzugslose Ausbildung und dafür ist der Auslandsaufenthalt nicht erfoderlich. Die Beurlaubung zum Studium wird dafür auch nicht unterbrochen.

Etwas anderes ist es, wenn man nach der Beurlaubung zu Weiterbildungszwecken in´s Ausland geschickt wird.

Aber Andi hat da wirklich Recht- bei Problemen immer den DV informieren und spätestens bei Einreise mit dem Militärattache in Verbindung setzen. Es gibt auch die Möglichkeit, sich bei längeren Auslandsaufenthalten bei der Botschaft zu registrieren als Sicherheitsmaßnahme.
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