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Autor Thema: RSU ... ein ungedienter wird Soldat  (Gelesen 6959 mal)

Exberliner

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RSU ... ein ungedienter wird Soldat
« am: 01. Februar 2017, 01:13:30 »

Guten Tag Kameraden (ja ich möchte Kameraden sagen... dazu später mehr) & (die männliche Anrede gilt für die weibliche Anrede gleichermaßen :-) )

Bitte erlaubt mir die Frage, ob Interesse besteht, dass ein Ungedienter darüber Berichtet, wie er den Weg in die RSU findet?

Vorab: Ich habe meine Gründe. Bin als gebürtiger Berliner niemals als ganz junger Mann mit dem Thema BW in Berührung gekommen - also kein Verweigerer. Im Rahmen langer Selbständigkeit und Schießsport immer wieder mit Soldaten und Reservisten zusammen hgekommen.

Ich werde dem Kompaniechef meine Erfahrungen vom Weg vortragen - darauf ist "man" auch gespannt.

Soll ich ein bissel was schreiben?

Gruß Exberliner
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Ex-Berliner  S d.R.   Ich tue recht und scheue keinen Feind. (Wilhelm Tell; Schiller)

Schnolle

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Antw:RSU ... ein ungedienter wird Soldat
« Antwort #1 am: 01. Februar 2017, 06:51:28 »

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bayern bazi

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Antw:RSU ... ein ungedienter wird Soldat
« Antwort #2 am: 01. Februar 2017, 07:07:09 »

ganz gut - Informationen aus erster Hand haben noch nie geschadet

du wirst zwar die Ausbildung bei den von mir erwähnten Lehrgang in der Truppe gemacht haben - aber bis auf den Ausbildungs"verein" müsste ja das Thema gleich sein ;)

 das thema hatten wir ja erst in einem anderem Fred

Hier in diesem Fred wird nur der Erfahrungsbericht und die speziellen Fragen dazu gepostet - die Diskusson über Sinn /Zweck und Erfolg solcher "AGA ligth" wird  im anderem Fred weitergeführt


deshalb gleich noch eine WARNUNG!!!! -  jeder Ansatz von Ausuferung werden wir sofort engegentreten

« Letzte Änderung: 01. Februar 2017, 07:09:05 von bayern bazi »
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Exberliner

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Antw:RSU ... ein ungedienter wird Soldat
« Antwort #3 am: 01. Februar 2017, 12:35:20 »

Danke soweit.

Gerade der Weg Reservistenverband & 20 Tage light (mit den Zweifeln oder Vorbehalten daran) trifft mich ja nicht. Auch dazu hörte ich schon verschiedene Stimmen. Aber das soll jetzt auch nicht Gegenstand dieses "Blogs" sein.

Also fange ich mal in Etappen an.

1.

Mitte letzten Jahres kam von Reservisten und aktiven Sodalten mal der Spruch "Wachen, Waffen, Team, Grundeinstellung - wäre RSU nichts für Dich?" Schnell waren wir im Gespräch. Oberstes Thema ungedienter Berliner. Nun ja, das ist kein Hinderungsgrund mehr. Es folgte 14 Tage einlesen (auch hier) in das Thema. Letztlich startete ich die Anfrage nach Düsseldorf. Zurück kam die Antwort mit generell ja, wenn alles passt und sich beim Infoabend findet. Alle Bewerbungsunterlagen waren in der Mail dabei.

Also alles fertig gemacht, Lebenslauf dazu, ein bissel Text was ich so mache, gelernt habe und kann - aber auch was ich eben noch nicht kann (im BW Sinn).

Es kam die Antwort nach vier Wochen: Musterung Köln. Also noch vor Infoabend   :-) (der Lebenslauf usw. scheinen zu passen)  Auffällig: Ich habe schon eine Nummer  :-)

Auf nach Köln im November. Ich bin Jährlich beim Doc und mache viel Sport, der Sehtest war vor einem Jahr für FS CE Verlängerung....  Ergebnis nach langem Gespräch (Neugier auch beim Doc): T2 in ersten Anlauf.

Gleich nach Düsseldorf gemeldet... Antwort: Wenn Unterlagen hier geht es weiter.

... wird fortgesetzt...
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Antw:RSU ... ein ungedienter wird Soldat
« Antwort #4 am: 01. Februar 2017, 17:01:40 »

... weiter geht es...

2.

Meine Musterungsunterlagen wahren also nun da angekommen und es kam Email aus Düsseldorf.

Mit dem Hinweis, dass die Termine noch nicht ganz fest stünden, solle ich meine Einverständniserklärung ausfüllen (ihr kennt das) damit ich dann über die ASA 1 und ASA 2 (die genaue Bezeichnung spare ich mir, jeder weiß was gemeint ist) Soldat Streitkräfte werde und im Laufe der Übungen (Wach- und Sicherung etc.) usw. aus mir ein Soldat RSU wird.

Jetzt werfe ich mal ein, dass ich seit über 20 Jahren mit Waffen und Munition zu tun habe, im Verein Schießleiter bin und beruflich einen Waffenschein hatte (USP in .40 :-)  )  Gleichsam unterweise ich Sachkunde mit anerkennung der PD Bi.

Scheinbar passt also alles von der Person her und 3 Tage später gab es Email.

Heranziehung Einkleidung. "...mit betreten der Kaserne sind Sie Soldat. Uniform Trageerlaubnis Hin- (LOL) und Rückweg..."

Also lange Rede kurzer Sinn. Auf nach Augustdorf. Termin war gemacht. PDF weitergeleitet. Freundlich gefragt ob vor Ort ausdruckbar, denn Mail und Fahrt überschnitten sich.

Was dann kam, kannte ich bisher nur aus Videos. Einkleidung. Jetzt weiß ich was DIE REKRUTEN  zu tun hatten.

Ich merke an:

Auch der Chef da beim LHBw fragte neugierig wie ich denn wohl zur RSU komme usw. Freundlich und ohne Hektik lief alles ab. Ich erklärte, es gäbe keinen anderen Weg für einen Ungedienten zum Abholpunkt zu gelangen und Reservist zu werden. So viel ist klar. Ich bin weder aus der Verwaltung, noch bin ein Soldat, der eine AGA hatte. Ich will aber Reservist werden. Beruflich als Selbständiger war ich schon in Liegenschaften der Bw und der Briten.

Als Brillenträger mit der Sawfly in der Hand kam natürlich gleich der Gedanke auf "wie geht das"? Dazu NULL INFO von der extrem netten Dame bei der Einkleidung.

Also Internet zu Sawfly und ABC gesucht. Nun bin ich schlauer. Aber gelöst war das Thema noch lange nicht! Mir wurde ja klar Schießbrille und neues Schießausbildungskonzept, Vorschriften usw. - das muss alles gelöst werden! Im Rahmen der längeren AGA sicher einfacher "nebenbei" zu machen als für Zielgruppe ASA-Leute (nenne ich mal so). Das Thema erscheint wieder...

Jahreswechsel...

Jahresübersicht. Ein Schießen findet statt und der Meldeschluss liegt an, noch bevor ich aus der ASA 1 komme...  mmh???   bin ich berechtigt mich vorher zu melden? Geht das? Fragen kostet nichts und ich will ja fertig werden. 2 Jahre alles aufsplitten ist von meiner Seite nicht geplant.

Wegen einem Irrtum meinerseits rufe ich beim Kompaniechef, statt beim Spieß an (Email und Telefon verwechselt).

Es folgte ein prima Telefonat. O-TON: Ja geht. Außerdem sind SIE der erste auf diesem Weg in unserer Kompanie.

Mit dem guten Gefühl willkommen zu sein, ein wenig Versuchskanninchen und nicht ganz unpassend zu sein wurde mir klar, dass ich bisher alles richtig gemacht habe.

Es folgte eine Email: "Kamerad XY hat eine Nummer, ist untersucht und eingekleidet...  zur DVag kann er in Feldanzug erscheinen" 

Einladung - nein Zuziehung zur DVag Infoabend RSU   :-) erreicht mich. Mittlerweile bin ich im Verteiler für alles was mich was angeht. Ja - Uniform. Da steht es. Also alles fertig gemacht und mir mal alles selbst angeeignet. Wie ist was zu tragen, T-Shirt/ Feldbluse - aha Hose wie bei den Briten, dachte ich mir.

Friseur, Nacken kurz.

... wird Fortgesetzt mit Infoabendbericht...
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Exberliner

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Antw:RSU ... ein ungedienter wird Soldat
« Antwort #5 am: 01. Februar 2017, 22:38:00 »

... Teil 3.

Der Abend - Infos aus erster Hand und damit auch umgekehrt der Moment wo ich den ersten Eindruck abliefere.

Feldanzug und alles was dazu gehört Vormittag auf den Bügel, Stiefel etwas nachgeputzt. Feldmütze schon mal in die Hose.

Noch eine Stunde bis Abfahrt. Obwohl ich in vielen Outfits arbeitete, bin ich etwas nervös. So wie ich kenne, dass bei High-Class Veranstaltungen viele Kollegen mit Anzug und schmutzigen Schuhen oder offenem ersten Knopf unter der Krawatte auftauchen... so werde ich gleich diesmal unter 50-100 Reserve-Profis stehen. Ohne Abzeichen auf Arm oder Schulter leicht zu erkennen. 

Die Mühe der gewissenhaften Anprobe bei der freundlichen LHBw Mitarbeiterin hat sich gelohnt. Ich stehe vorm Spiegel. Die Haare schon ewig kurz, aber diesmal im Nacken noch etwas kürzer sehe ich im Spiegel, dass alles passt.

Gummi aufs Bein, Stiefel an, - wo sind eigentlich meine TrouserTwisters mit Haken von den Briten? - schnüren. Feldjacke an. Abfahrt.

Ankunft am Tor der Kaserne. Kein Thema - zivile Wachen kenne ich. Langsam ran, er hatte eine Liste, fragte nach dem Ausweis und strich dann ab. Ich fragte noch freundlich wo ist das xxx wo heute die RSUKp ist. Parkplatzsuche.

Und nun etwas was ich ganz anders kenne: ich war eine halbe Stunde vor Beginn vor Ort. Im Prinzip waren scheinbar alle da. 3 Kameraden kamen zeitgleich an, allerhöchstens 3-5 nach mir. Das geht in gewerblicher Bewachung leider nicht immer so reibungslos. Der Parkraum war gut gefüllt.

Wir war das? Ausserhalb Gebäude Feldmütze? Ein Kamerad nahm mich mit, ich sagte nur, kenne das hier nicht.

Meldekopf: Der Hauptemailschreiber und Unterschreiber meiner Fahrtkosten bekommt ein Gesicht. Drei Worte gewechselt. Der Tisch war rege belegt. Kaffee holen. Ich bin da. Zurück im Unteroffiziersheim. Diverse Kameraden sagen n'abend. Dann steht der Kompaniechef vor mir. Handschlag. Vorstellung. Mit den Worten: "SIE sehen aus wie ein Soldat" ist das Eis gebrochen. :-)   Sofort macht mich der Chef mit dem Spieß bekannt.

Ich stelle mich etwas abseits an der Theke hin (da kommen alle vorbei  :-) ). Es bilden sich Gruppen, Leute die sich kennen. Ein Hauptmann spricht mich an. Er kenne mein Gesicht nicht. Schnell ist Thema ASA (ja das vertiefen wir nicht). Nur soviel... wir stellen fest nur so gelange ich zum Abholpunkt. Er wünsche sich mehr -nennen wir es - Zackigkeit in der ASA. Er bemerkt allerdings auch schnell, dass nicht ein Verwalter vor ihm steht.

Es geht los. Auf zu einem Tisch wo eine junge Frau ihren Freund begleitet, ein paar Pommes und Uffze sitzen. Teilweise Schwingen. Teilweise nicht. Also kennen sich vermutlich nicht alle. Ich bin die einzige Schulterglatze. Es gibt aber insgesamt eine Handvoll Zivile.

Der Kompaniechef begrüßt alle. Ich sitze am Tisch in einer Kaserne unter den Kameraden der RSU in die ich beordert werden will. Ich gestehe: ein völlig neues Gefühl. Aber es sollte mir nochmal mulmig werden an diesem Abend :-)


... wird fortgesetzt...
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Antw:RSU ... ein ungedienter wird Soldat
« Antwort #6 am: 02. Februar 2017, 14:04:31 »

4.

Es wurde über die Gliederung des Abends gesprochen. Gleich nach der Vorstellung war aber das Essen angedacht, bevor es ans Eingemachte gehen sollte.

Fertig, gesättigt und ein Kaffee vor der Nase lauschten alle dem Kompaniechef. Statistik, Jahresvorhaben...

Nun sollten Beförderungen statt finden. Ich hatte noch nicht ganz zu Ende gedacht "was das heißt" - da passierte es mit den Worten "... dazu erheben wir uns... Kompanieeee (ja genau ihr kennt es!) still.......... "

Nun ja, was soll ich sagen. Man tut was man kann, so gut wie man kann. Sollte ich mir jetzt die Blöße geben? Nein. Kam nicht in Frage. Einfach war das nicht. Denn ich war nicht ein Rekrut unter Rekruten, sondern ein Neuling unter Menschen mit verinnerlichten Gewohnheiten. Aber auch das überlebte ich und war wiederum beeindruckt. Im Hinterkopf denke ich gerade wieder an verschiedenes . Was bleibt ist die Erkenntnis, dass Soldaten vereinzelt schnacken und blödeln, alk.freies Bier und Kaffee trinken  ABER ein Ohr vorn haben und auf zwei Worte (dazu erheben...)  stehen und alles so leise ist, dass man die Nadel fallen hört.

Zum Ende des Abends löste sich die Runde schnell auf.

Nächster Teil... die Einsätze für die Sawfly.   
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Exberliner

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« Antwort #7 am: 02. Februar 2017, 19:29:02 »

5.

Die Sawfly.

Wer, wie ich, schon immer Brillenträger ist, der kennt das: Sehtest hier, Sehtest da, Augenarzt auch nochmal eben und dann immer Brille, Reservebrille, Sonnenbrille.

Da bekommt man im LHBw eine Brille mit Wechselgläsern KLAR/GELB/GRAU als Schutzbrille zur Unfallverhütung beim Schießen oder auch wenn man durch Tannen rennt  :-)

Der erfahrene Kurzsichtige weiß sofort "das klappt so nicht". Mmmmh...  da waren doch Videos Bundeswehr mit solchen Brillen. Also YT und Sawflypage. Aha! Einsätze lösen das Problem.

Die Zeit rennt und schnell mal dem Verbindungsxyz in Düsseldorf schreiben. G-Akte soll eingesehen werden... usw usw. Letztlich wurde die Zeit so knapp, dass ich noch mal fragte und mit der Telefonnummer SaniZentrum erfolgte mein Anruf.

(ZWISCHENBEMERKUNG: Wenn der Arzt bei der Musterung die korrigierte Fehlsichtigkeit feststellt - dann muss m.E. automatisch die Versorgung Brilleneinsatz angestoßen werden. Was in der AGA noch "Zeit bis erster Schuss hat" kommt in ASA so plötzlich wie Weihnachten.)

Schlechte Aussichten. Obwohl ich mittlerweile einen Einsatz für eine Sawfly mir selber besorgt hatte  (Bucht) und mit dem Problem rechnete,  erolgte die Aussage "Ja kommen Sie her. Wenn möglich mit den aktuellen Werten. Dann ordern wir das." Zeitraum auf Nachfrage 4-8 Wochen. Das hat gut geklappt. NICHT.

Weiter die Frage nach Einsatz ABC...  Richtig erkannt, dass käme auch  noch.

Bei aller Freundlichkeit meiner Gesprächspartner... nu stand ich da. Na ja. Auf zu der hübschen Optikermeisterin meines ständigen Vertrauens, welche mich auch auf 100% tunte (nein, nicht was IHR denkt, ich rede von der Verlängerung meines FS Klasse CE und Fahrgastpappe).

Die Sawfly und Einsätze dabei ... wusste ich schon DAS wird TEUER. Aber egal, man investiert ja auch mal in sich selbst. 200,00-300,00 in Kunststoff extradünn waren schon angepeilt - aber Aktion Zahl ein Glas bekomme zwei! Supi. Mit unter 150,00 kann ich leben.

Man(n) soll ja den Tag nicht vor dem Abend loben.

Ein Blick auf meine Werte, den Einsatz, die Sawfly und ein Gesicht das nichts gutes verheißt. Das wird nichts! Die Biegung verzerrt und bei Ausgleich entsteht ein Tunnelblick, der noch mehr als bei der Brille ansich zu spüren ist. Schon so muss man ja immer durch die optische Mitte schauen. Blicke durch Augenbewegungen zur Seite gehen mit Brille nicht. Das wäre damit noch extremer. Auch Schmutz kommt zwischen Ballistischen Glas und Einsatz.

Die Nachteile waren mir von Anfang an klar. Der Dolchstoß "schlechte optische Eigenschaften, entfernung Auge, Randsehen... " gaben den Rest. :-(

Nicht ohne Masterplan im Hinterkopf wusste ich was noch geht. Also über Kontaktlinsen sprechen.

(... geht heute noch weiter. Erstmal ESSEN!)
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miguhamburg1

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« Antwort #8 am: 02. Februar 2017, 19:32:51 »

Wohl dem oder der, der/die keine Fernsichtbrille benötigt .... :))))
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Exberliner

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« Antwort #9 am: 02. Februar 2017, 21:41:40 »

6.

Ja - sehen ohne Brille ist gut. N'abend Kamerad.


Also los... pack die Linsen aus. Händewaschen. Behälter auf. Linse rein 1. Linse rein 2.   "Kennen sie das"? Ja, vor 15 Jahren schon mal gehabt. War mir zu fummlig und Motorrad ging nicht. 30 Sekunden und das Hirn schaltet auf HD++   :-)

(Sehtest. Ich lese leichter als vor einem Jahr mit der neuen Brille. War klar. Aber so leicht? NICHT NUR DAS!  Das war die 120% Reihe (ohne jetzt auf die Messmethoden einzugehen). Mit Brille geht die 100% (1,0) LKW Pflichreihe mit Konzentration. Jetzt nebenbei und besser mit Linsen. Na klar. Lichtstärke ist besser und und und.)

Damit ist das Thema Sawfly-Clips erledigt. Linsen rein, Sawfly uff de Neese und jut. So dann auch irgendwann mit ABC.

Das war es für heute.
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miguhamburg1

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« Antwort #10 am: 02. Februar 2017, 22:09:56 »

Tut mir leid, das kenne ich nicht, ich benötige mittlerweile nur zum Lesen eine Brille, aber für Fernsicht nicht!
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Exberliner

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« Antwort #11 am: 02. Februar 2017, 22:41:58 »

Die Leute mit Sehschwäche wissen was gemeint ist... und gut wenn man keine Brille braucht!
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Getulio

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« Antwort #12 am: 02. Februar 2017, 23:17:49 »

Ja, kenn ich auch. Wobei streng genommen Kontaktlinsen Soldaten nicht erlaubt sind, wenn ich mich recht erinnere. Da war was von wegen Leben im Felde vs. der Anforderungen, Linsen rauszunehmen, zu reinigen etc.
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Exberliner

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« Antwort #13 am: 02. Februar 2017, 23:54:09 »

Kontakt-Linsen im Feld ist auch echt keine Lösung für einen aktiven Soldaten. Da stimme ich zu. Auch mitten in der Nacht hoch geht nur mit Brille. Und tausend weitere Beispiele dazu. Andersrum ist die Linse wegen der Lichtstärke und bei Regen echt ein Vorteil ggü Brille. 2 Seiten der Medallie

Nun ist aber vorbereitet Schießen gehen mit Schutzbrille was anderes. Gleichsam sind Linsen so "billig", dass man nicht reinigen muss, wenn es hart auf hart kommt.

Man darf unterm Strich nicht vergessen, dass ohne Reservebrille auch nichts geht.

Mit Sehhilfen ist man eingeschränkt und so leiden schon die Kreuze bei "Verwendungmöglichkeit" bei der Musterung.

Mein Fazit persönlich  - für mich - ich bleibe Brillenträger ggf. mit temporärer anderer Lösung. Persönliche Ausrüstung wird für mich mal werden: Brille (bei Einsatz Reservebrille), Tageslinsen als Option, evtl. Sonnenbrille mit Stärke, Sawfly.

Das Thema betrifft immens viele Menschen. Damit denke ich auch hier im Rahmen gut behandelt.

Fortsetzung Freitag nach Sport. Anmerkung: ICH FREUE MICH ÜBER DIE VIELEN LESER  :-)

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« Antwort #14 am: 03. Februar 2017, 00:23:01 »

[...]Andersrum ist die Linse wegen der Lichtstärke [...]
Kontaktlinsen haben hinsichtlich der Lichtstärke weder einen Vorteil noch einen Nachteil gegenüber Brillen.
Darüber hinaus passt sich das Auge automatisch an die Lichtstärke an.
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