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Autor Thema: Kritik am forenpersonal  (Gelesen 2732 mal)

Simon EsPunkt

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Kritik am forenpersonal
« am: 25. Februar 2017, 22:29:40 »

hallo,

bezug insbesondere zu diesem thread: http://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php?topic=59312.msg614083#new

bisher war ich nur stiller leser dieses forums, jedoch fällt es mir immer und immer wieder auf, dass gewisse spezialisten insbesondere durch (ungewollte?) provokation oder bewusstes posten von nutzlosen aussagen auffallen.

und das ist nicht erst seit gestern so.

dass man keinen thread auf macht für einfache fragen a la "wie fülle ich den urlaubsantrag aus" oder "war krank, muss ich jetzt die aga wiederholen?" ist okay. wenn man da mal mit ironie oder sarkasmus oder blöden antworten kommt, bitte sehr.

alles andere, auch wenn die fragen schon mal da gewesen ist irgendwann, kann man ganz einfach mit einem verweis auf den thread oder, und jetzt aufgepasst, in einem einzeiler mit der richtigen antwort beantworten.

ich weiß nicht ob der zweck dieses forums ist, interessierte möglichst zu vergraulen, aktive kameraden dumm zu machen oder bewusst zu provozieren. Genau so kommt es mir hier aber vor.

Ich bin jetzt weiß gott nicht der dienstälteste hier, dennoch darf ich mit fug und recht behaupten dass das o.g. verhalten schlicht und einfach asozial ist und leute vergrault.

Im neudeutsch bzw. denglisch hat sich dafür der begriff "circle jerk" eingebürgert. Da dürfen die, die sich angesprochen fühlen gerne mal "googlen" und "wikipedian" was das bedeutet.


Warum ich das schreibe? einfach weil ich gerade nichts besseres zu tun habe und den ärger mal loswerden wollte. nicht weil ich glaube, dass sich irgendwas dadurch ändert, dazu scheinen mir die strukturen hier zu festgefahren.
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MarcCc

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Antw:Kritik am forenpersonal
« Antwort #1 am: 25. Februar 2017, 23:30:12 »

Moin,

ich möchte dir zum Teil Recht geben, dass einige patzige Antworten sinnfrei sind und unangemessen rüber kommen.

Auf deine spezifische Frage bzgl der Kopfbedeckung... ohne Worte. Da stehe Ich hinter dem Admins.

Da es sich bei der Bundeswehr NICHT um einen Karnevalsverein handelt ist wohl jedem klar.
Deshalb halte ich es auch für nötig, dass ein gewisser militärischer Ton hier angemessen erscheint. (zum Teil...wird auch wie gesagt übertrieben)

Insgesamt schätze ich dieses Forum.
Bei ernsthaften Themen bzw. Fragen wurde ich und viele andere gut beraten.
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Tommie

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Antw:Kritik am forenpersonal
« Antwort #2 am: 26. Februar 2017, 10:17:55 »

@ Simon EsPunkt:

In diesem Forum gilt, wie im richtigen Leben auch: "Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es wieder raus!" Und dass Sie in dem erwähnten Threat mehr in den Wald hinein gerülpst haben, brauchen wir nicht zu diskutieren, denn dann ist Fakt! Und jetzt machen Sie hier einen laden auf wegen dem Rülpser, der Ihnen wieder entgegen schallt? Haben Sie noch alle Latten am Zaun?

Wenn Sie tatsächlich Soldat sind, mit allem was dazu gehört, dann sollten Sie den Fakten ins Auges sehen, dass in diesem Forum:

1. Sehr viele aktive SaZ und BS unterwegs sind!
2. Hier durchaus auch Stabsoffiziere (und evtl. auch höher!) schreiben und nicht nur mitlesen!
3. Dass gefühlte 500 Dienstjahre nicht ausreichen, um die Erfahrung der Forumsleser hier zusammen zu fassen.
4. Dass hier einige Leute unterwegs sind, die länger in Auslandseinsätzen waren, als ein FWDL Dienst tun darf!
5. Dass hier einige Leute unterwegs sind, die schon für die Bundeswehr im Ausland waren, als Sie noch nicht einmal ein schmutziger Gedanke im Rückenmark Ihres Vaters waren!
6. Dass die Bundeswehr als Armee immer noch nach dem Prinzip von Befehl und Gehorsam funktioniert.
7. Dass Sie eine Mütze aufsetzen, wenn Ihnen dies befohlen wird!
8. ...


Tbc ...

Ach ja, ein "circle jerk" ist das hier nicht, aber den "pissing contest", den Sie hier vom Zaune brechen wollen, werden Sie mit Ansage verlieren ;D !
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"Killing folks is easy, being politically correct is a pain in the ass!"

Achmed, the Dead Terrorist

BlackLotus187

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Antw:Kritik am forenpersonal
« Antwort #3 am: 26. Februar 2017, 11:23:45 »

@ Simon EsPunkt:

In diesem Forum gilt, wie im richtigen Leben auch: "Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es wieder raus!" Und dass Sie in dem erwähnten Threat mehr in den Wald hinein gerülpst haben, brauchen wir nicht zu diskutieren, denn dann ist Fakt! Und jetzt machen Sie hier einen laden auf wegen dem Rülpser, der Ihnen wieder entgegen schallt? Haben Sie noch alle Latten am Zaun?

Wenn Sie tatsächlich Soldat sind, mit allem was dazu gehört, dann sollten Sie den Fakten ins Auges sehen, dass in diesem Forum:

1. Sehr viele aktive SaZ und BS unterwegs sind!
2. Hier durchaus auch Stabsoffiziere (und evtl. auch höher!) schreiben und nicht nur mitlesen!
3. Dass gefühlte 500 Dienstjahre nicht ausreichen, um die Erfahrung der Forumsleser hier zusammen zu fassen.
4. Dass hier einige Leute unterwegs sind, die länger in Auslandseinsätzen waren, als ein FWDL Dienst tun darf!
5. Dass hier einige Leute unterwegs sind, die schon für die Bundeswehr im Ausland waren, als Sie noch nicht einmal ein schmutziger Gedanke im Rückenmark Ihres Vaters waren!
6. Dass die Bundeswehr als Armee immer noch nach dem Prinzip von Befehl und Gehorsam funktioniert.
7. Dass Sie eine Mütze aufsetzen, wenn Ihnen dies befohlen wird!
8. ...


Tbc ...

Ach ja, ein "circle jerk" ist das hier nicht, aber den "pissing contest", den Sie hier vom Zaune brechen wollen, werden Sie mit Ansage verlieren ;D !

Guten Tag,

ich hoffe ich habe die Erlaubnis, als blöder kleiner Hauptfeldwebel, der bisher nur einen einzigen Auslandseinsatz mitgemacht hat, hier meine unwichtige Meinung äußern zu dürfen.
Ich muss für den jungen Mann einfach mal (begrenzt) eine Lanze brechen, denn ganz unrecht hat er nicht.

Nur kurz zusammengefasst, wie sich die Situation für mich darstellt: Simon S. fragt ganz ohne Wertung nach dem Grund der Kopfbedeckung mit einem scherzhaften Seitenhieb auf die Luftwaffe. Die Art Scherze übrigens, mit denen das Forenpersonal teils ohne Themenbezug ganze Threads füllt.
Eine ganz normale Frage, deren Antwort ich ehrlich gesagt nicht gewusst hätte.
Was hätte man denn z.B. dann als Ausbilder in der GA antworten sollen, wenn ein Rekrut diese Frage stellt? "Wieso trägt man eigentlich die Kopfbedeckung immer, auch bei milden 20 Grad ohne Schlechtwetter?". Denn laut innerer Führung will die Bundeswehr heutzutage ja auch den mitdenkenden Soldaten, der auch Fragen stellt und nicht nur stumpf Befehle empfängt.

Hätte ich ihm sagen sollen, er soll sich beim Bundespräsidenten erkundigen? Oder Wikipedia bedienen? Um Himmels willen, was hätte das nur für einen Eindruck gemacht.

Das nachfolgende sich-mit-Dreck-Bewerfen im Anschluss war für keine der beiden Seiten äußerst glorreich  ::)

So viel dazu.

Dass Sie dem Herren jetzt noch jegliches, ich nenne es mal "Beschwerderecht", absprechen wollen mit Hinweis darauf dass hier sehr viele dienstältere Leute schreiben und er ja lediglich "ein schmutziger Gedanke im Rückenmark seines Vaters" war, als diese Leute schon gedient haben, ist so abgrundtief frech, da fällt mir echt nichts zu ein.
Auch wird ihm gleich die Absicht unterstellt, das Prinzip von Befehl und Gehorsam untergraben und gegen die Kopfbedeckung rebellieren zu wollen. Meine Güte, wären Sie in einer heutigen Grundausbildung als Ausbilder, Chef oder dergleichen eingesetzt, müssten die Diszis ja nur so fliegen!

Es gibt ein Problem in diesem Forum. Das Problem, dass sich das ganze Personal untereinander kennt und keiner dem anderen auf den Schlips treten möchte im Sinne von "KlausP, fahr doch mal einen Gang runter und versuch mal die ganz normal gestellten Fragen auch ganz normal zu beantworten!". Das ist zumindest meine äußerst bescheidene Vermutung.
Anders kann ich es mir nicht erklären, warum dieser in meinen Augen offensichtliche Fall sich derart gegen den werten Threadersteller kehrt.
Ja, er hat sich provozieren lassen und dann genau so dumm zurückgeschossen, ohne Frage.

Dennoch sollten sich auch ein 37/38-Jähriger ex-Gedienter (oder aktiver? ich kenne den Herrn Jens79 nicht) und ein ehemaliger Spieß, der ja über eine außerordentliche Sozialkompetenz verfügen sollte, die Frage gefallen lassen, warum sie einen offensichtlich unerfahreneren Menschen mit ihren blöden Sprüchen auf die Palme treiben wollen. Der nach meinem Dafürhalten nichts weiter verbrochen hat, als eine ganz normale Frage zu stellen.

Einfach nur lächerlich, wie hier mit Kritik umgegangen wird.
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Tasty

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Antw:Kritik am forenpersonal
« Antwort #4 am: 26. Februar 2017, 12:03:03 »

Simon S. fragt ganz ohne Wertung nach dem Grund der Kopfbedeckung mit einem scherzhaften Seitenhieb auf die Luftwaffe. Die Art Scherze übrigens, mit denen das Forenpersonal teils ohne Themenbezug ganze Threads füllt.
Eine ganz normale Frage, deren Antwort ich ehrlich gesagt nicht gewusst hätte.
Was hätte man denn z.B. dann als Ausbilder in der GA antworten sollen, wenn ein Rekrut diese Frage stellt? "Wieso trägt man eigentlich die Kopfbedeckung immer, auch bei milden 20 Grad ohne Schlechtwetter?". Denn laut innerer Führung will die Bundeswehr heutzutage ja auch den mitdenkenden Soldaten, der auch Fragen stellt und nicht nur stumpf Befehle empfängt  (....)
Einfach nur lächerlich, wie hier mit Kritik umgegangen wird.

In diesem Punkt teile ich Deine Sichtweise. Ich habe auch (nach mehreren Jahren mitlesen und nun einigen Wochen mitdiskutieren) die Erfahrung gemacht, dass hier offensichtliche viele ein Problem damit haben, wenn man Bestehendes kritisch hinterfragt, sich für Hintergründe interessiert.
Ganz schlimm wird es, wenn man nach Sinn und Zweck von Vorschriften fragt, und sei es nur um zu verstehen,  was der Dienstherr mit diesen Regelungen überhaupt erreichen wollte und welche Voraussetzungen er seinen Überlegungen zugrunde gelegt hat, um sich dann eine Meinung bilden zu können, ob diese überhaupt noch vorliegen und ob ein legitimer Regelungszweck (noch) vorhanden ist.

Das allseits bekannte "Isso" scheint vielen bequemer als das eigenständige Denken. Leider. Was mich erschreckt ist, dass das sogar bei Stabsoffizieren so zu sein scheint.
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Tommie

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Antw:Kritik am forenpersonal
« Antwort #5 am: 26. Februar 2017, 12:18:53 »

Ja, genau ;D ! Wir sollten die allseits bekannte und beliebte "Interessengruppe Landesverteidigung mit Dienst in Neigungsgruppen" weiter entwickeln, bei der jeder kommt und geht, wann er möchte (neue SAZV), trägt was er möchte (Uniformen sind ja so was von Retro und unterdrücken die individuelle Persönlichkeit des einzelnen!) und schlussendlich macht was er möchte! Sehr weit sind wir von solchen Zuständen nun wirklich nicht mehr entfernt!

Entschuldigung, aber wer die Kopfbedeckung als Teil der Uniform hinterfragt, der hat für mich den Knall nicht gehört! Und mehr als ein kurzes "Weil das eben so ist in einer Armee!" ist diese Nachfrage definitiv nicht wert! Ansonsten sollte man in die Waldorfschule gehen und seinen Namen tanzen :D !
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Achmed, the Dead Terrorist

ulli76

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Antw:Kritik am forenpersonal
« Antwort #6 am: 26. Februar 2017, 13:00:41 »

Geht das jetzt hier weiter?
@Tommie- muss das sein?
 Lass ihn doch fragen- gibt ja auch mal historische Hintergründe für Regelungen. Und darum ging es dem TE offenbar.

Was soll dieser Kindergarten???
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Ralf

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Antw:Kritik am forenpersonal
« Antwort #7 am: 26. Februar 2017, 15:02:10 »



Ganz schlimm wird es, wenn man nach Sinn und Zweck von Vorschriften fragt, und sei es nur um zu verstehen,  was der Dienstherr mit diesen Regelungen überhaupt erreichen wollte und welche Voraussetzungen er seinen Überlegungen zugrunde gelegt hat, um sich dann eine Meinung bilden zu können, ob diese überhaupt noch vorliegen und ob ein legitimer Regelungszweck (noch) vorhanden ist.

Das allseits bekannte "Isso" scheint vielen bequemer als das eigenständige Denken. Leider. Was mich erschreckt ist, dass das sogar bei Stabsoffizieren so zu sein scheint.
Und wieder verstehst du es nicht. Es ist doch völlig irrelevant, ob man den Sinn einer Vorschrift versteht oder nicht. Fakt ist, dass es sie gibt. Dass du da nicht bereit bist, dich nach geltenden Vorschriften zu richten -nur weil du den Sinn nicht verstehst- macht es doch nicht richtiger. Zeige mir einen, der alle Vorschriften versteht und sie deswegen anwendet, weil er vom Sinn überzeugt ist. Auch wenn man sie nicht versteht, sind und bleiben es Vorschriften. Dann ist "isso" halt die Erklärung und zwar solange, bis jemand den Sinn dahinter beschreiben kann.
Einfaches konstruiertes Beispiel: ich weiß nicht, warum man keine dunkelbraunen Stiefel tragen darf. Trotzdem trage ich sie nicht, weil Stiefel nun einmal in Form und Farbe vorgegeben sind. Warum sollte ich das Hinterfragen? "Isso".
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wolverine

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Antw:Kritik am forenpersonal
« Antwort #8 am: 26. Februar 2017, 15:08:26 »

Was soll dieser Kindergarten???
Dem ist wenig hinzuzufügen. :-\ Wir sind hier - ob user oder admin - alles Menschen mit unseren persönlichen Erfahrungen, unserer persönlichen Sicht und unseren aktuellen Launen. Das ist alles nicht fair, gar keine Frage. Aber so ist das Internet generell und Foren im Besonderen.
Ich kenne die Bw jetzt in der dritten Dekade mit all ihren Stärken und Schwächen. Aktuell arbeite ich international und viele Fragen und Probleme kommen einem dann lächerlich vor, obwohl sie für den Fragesteller individuell wichtig und bedeutend sind. Kann man das immer berücksichtigen und wird man den Leuten immer gerecht? Ganz sicher nicht!
Damit muss man aber meines Erachtens leben, wenn man Fragen in einem Forum stellt. Das ist ein Sammelbecken von Leuten mit unterschiedlichen Motiven: vom Troll bis zum erfahrenen Profi. Und wer antwortet, weiß man nicht. Und ob dem Profi gerade eine Laus über die Leber gelaufen ist, auch nicht.
Mir ist es oft zu mühseelig zu antworten wenn ich gerade wieder nur stundenweise geschlafen habe oder die nächste Woche wieder mehr als sieben Tage hat oder der nächste Tag mehr 24 Stunden.
Klaus ist manchmal zu direkt und schlägt manchem vor den Kopf.  Trotzdem schätze ich seine Lebens- und Berufserfahrung und Lebensleistung und bringe dieser Respekt entgegen. Genau das bemängeln hier doch immer wieder andere, dass das "Soldat sein" zu wenig gewürdigt wird in Deutschland.
Tommie ist, wie er ist. Man kann ihn mögen oder nicht. Aber er bringt gute Informationen in das Forum ein, die man nutzen kann.
Und Jens sehe ich eigentlich als stets korrekt und zurückhaltend. Vielleicht hatte er einfach einen schlechten Tag.

Zur Ausgangsfrage selbst: Wie soll man sie denn korrekt anders beantworten? Die Uniform ist in der Anzugordnung beschrieben. That's it. Die Begründung mag früher und auch heute teilweise Zweckmäßigkeit und jetzt immer Tradition sein. Dass man bei Sonne und Regen einen Schutz auf dem Kopf trägt, ist eine Binse. Beim Gang vom Stab zur Kantine ist es eben Tradition oder "weil es in der Vorschrift steht". Das soll sich jeder selbst aussuchen.

Daraus solch einen Zinober zu machen und das gleich zweimal, siehe Ulli.
« Letzte Änderung: 26. Februar 2017, 15:11:06 von wolverine »
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BSG1966

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« Antwort #9 am: 27. Februar 2017, 07:27:20 »

Werter Herr EsPunkt,

vielleicht werden die Leute ja braver, wenn Sie sich einen etwas korrekteren Schreibstil angewöhnen? Die Shift-Taste, mit der man Groß-/Kleinschreibung gestalten kann befindet sich links und rechts jeweils über der Strg-Taste.

Ansonsten, ja, Sie haben Recht, einige können hier an ihrer Art und Weise noch etwas arbeiten - genauso ist jedoch die Antwort "weil's in der Vorschrift steht" eine korrekte und ausreichende, meines Erachtens.

Zitat
weil ich gerade nichts besseres zu tun habe und den ärger mal loswerden wollte

Dann ist ja jetzt dem zumindest Abhilfe geschaffen.
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Netri

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Antw:Kritik am forenpersonal
« Antwort #10 am: 27. Februar 2017, 19:14:08 »

Les hier zwar erst seid kurzem mit, würde den tob aber eher als "Rau aber Herzlich" beschreiben..

Ich mein sind wir mal ehrlich, ne Armee is kein Kindergarten und ich wüsste jetzt auch nicht warum das in einem Entsprechenden Forum der Fall sein sollte, Stuhlkreise gibts schon genug.  ;)

Gruß
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IchParshippeJetzt

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Antw:Kritik am forenpersonal
« Antwort #11 am: 28. Februar 2017, 08:04:42 »



Ganz schlimm wird es, wenn man nach Sinn und Zweck von Vorschriften fragt, und sei es nur um zu verstehen,  was der Dienstherr mit diesen Regelungen überhaupt erreichen wollte und welche Voraussetzungen er seinen Überlegungen zugrunde gelegt hat, um sich dann eine Meinung bilden zu können, ob diese überhaupt noch vorliegen und ob ein legitimer Regelungszweck (noch) vorhanden ist.

Das allseits bekannte "Isso" scheint vielen bequemer als das eigenständige Denken. Leider. Was mich erschreckt ist, dass das sogar bei Stabsoffizieren so zu sein scheint.
Und wieder verstehst du es nicht. Es ist doch völlig irrelevant, ob man den Sinn einer Vorschrift versteht oder nicht. Fakt ist, dass es sie gibt. Dass du da nicht bereit bist, dich nach geltenden Vorschriften zu richten -nur weil du den Sinn nicht verstehst- macht es doch nicht richtiger. Zeige mir einen, der alle Vorschriften versteht und sie deswegen anwendet, weil er vom Sinn überzeugt ist. Auch wenn man sie nicht versteht, sind und bleiben es Vorschriften. Dann ist "isso" halt die Erklärung und zwar solange, bis jemand den Sinn dahinter beschreiben kann.
Einfaches konstruiertes Beispiel: ich weiß nicht, warum man keine dunkelbraunen Stiefel tragen darf. Trotzdem trage ich sie nicht, weil Stiefel nun einmal in Form und Farbe vorgegeben sind. Warum sollte ich das Hinterfragen? "Isso".

Und warum darf ich nicht hinterfragen, welchen Hintergrund es hat, dass man keine braunen Stiefel trägt, auch wenn ich dennoch die gültige Vorschriftenlage akzeptiere und befolge? So rein aus Interesse?!

Nur weil sie anscheinend einen begrenzten Horizont haben und nicht gern dazulernen, verbieten sie das bitte nicht anderen Menschen. Danke.
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BSG1966

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« Antwort #12 am: 28. Februar 2017, 08:53:40 »

Und warum darf ich nicht hinterfragen, welchen Hintergrund es hat, dass man keine braunen Stiefel trägt, auch wenn ich dennoch die gültige Vorschriftenlage akzeptiere und befolge? So rein aus Interesse?!

Nur weil sie anscheinend einen begrenzten Horizont haben und nicht gern dazulernen, verbieten sie das bitte nicht anderen Menschen. Danke.

Der Horizont eines jeden Menschen ist begrenzt, auch Ihrer. Genau genommen IST der Horizont, sowohl von der sinngemäßen als auch von der wortwörtlichen Bedeutung eine Grenze.

Dessen ungeachtet.
Der Hintergrund dass "man" keine braunen Stiefel trägt (so wie "man isst nicht mit vollem Mund") ist der, dass es in der Bundeswehr nicht üblich ist, nicht näher benannte Konvention sozusagen. "Man" trägt schwarze Stiefel, "man" läuft nicht Banane essend durch die Kaserne, "man" isst als Offizier nicht zuerst, sondern erst wenn die Truppe versorgt ist.
Der Hintergrund, dass braune Stiefel nicht zu tragen sind, im Sinne einer Regel-Lage, ist der, dass es in der Vorschrift A2-2630/0-0-5 entsprechend geregelt ist (da steht, in Farbe UND (nicht oder) Form entsprechend) und Soldaten Vorschriften zu befolgen haben. Ich weiß jetzt nicht, wie Sie das Befolgen der Vorschrift und das Tragen brauner Stiefel in Einklang bringen wollen?
Es sei denn, der Disziplinarvorgesetzte hat in einem entsprechenden Rahmen das Tragen brauner Stiefel genehmigt - dann wiederum kann aber beim nächsten Antreten der Einheitlichkeit halber trotzdem der schwarze Kampfschuh vorgeschrieben sein.
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Ralf

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Antw:Kritik am forenpersonal
« Antwort #13 am: 28. Februar 2017, 08:55:10 »

Zitat
Nur weil sie anscheinend einen begrenzten Horizont haben und nicht gern dazulernen, verbieten sie das bitte nicht anderen Menschen. Danke.
Klar darfst du fragen, wo wird es denn verboten? Die Erklärung ist dann halt "Isso", nämlich das, was genau kritisiert wurde:
Zitat
Dann ist "isso" halt die Erklärung und zwar solange, bis jemand den Sinn dahinter beschreiben kann.
Also bitte genau lesen, bevor du aus dem Hemd springst. Und nur weil du anderer Meinung bist, brauchst du dir Höflichkeitsformen nicht außer acht lassen.

Und ich kritisiere hier in diesem Zusammenhang den Umgangston einiger Teilnehmer; nur weil es anonym ist, braucht man seine gute Kinderstube nicht vergessen.
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miguhamburg1

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Antw:Kritik am forenpersonal
« Antwort #14 am: 28. Februar 2017, 10:18:54 »

Das permanente Hinterfragen von Dingen, die für die meisten Menschen einer sozialen Gruppe entweder so selbstverständlich sind, dass sie nicht hinterfragt werden oder die schlicht und ergreifend für alle einheitlich geregelt sind, scheint ein immer mehr um sich greifendes Phänomen zu sein. Ein Bekannter von mir pflegt dann von der Generation "Ja ... aber"- zu sprechen, die auch völlige Nebensächlichkeiten hinterfragt und dies oft als reiner Selbstzweck.

Es gibt doch auch außerhalb der Bundeswehr Regeln und Konventionen die überwiegend irgendwo niedergelegt und im Übrigen einfach eingehalten werden, will man nicht etwas seltsam angeschaut werden. Auch die hinterfragt doch niemand ernsthaft. Nirgendwo steht es geschrieben, dass ein Mensch ohne körperliches Handicap einem älteren, offenbar gebrechlichem Menschen oder einer hochschwangeren Frau etc. in Bus oder S-Bahn seinen Platz räumt, will man nicht als Egoist gelten. Das man nicht bei Tisch mit seinem Besteck auf dem Teller des Gegenüber oder seiner Nachbarn herumfuhrwertl, laut rülpst oder furzt, wenn man nicht als Mensch mit schlechtem Benimm gelten will. Da könnte man nun auch stundenlang hinterfragen, warum es diese Konvention gibt. Sie gibt es in unserem Kulturkreis einfach.

So ist es doch auch mit vielen Vorschriften und Konventionen bei der Bundeswehr. Nirgendwo steht geschrieben, dass ein Soldat in Uniform nicht mit einer oder beiden Händen in den Hosentaschen herumläuft. Und dennoch ist der Befehl eines hinzutretenden Vorgesetzten rechtmäßig und verbindlich, dies abzustellen. Und wenn nun ein Angehöriger der Generation "Ja ... aber" fragt, warum das so ist, dann muss er ggf. mit einer Reaktion wie "Weil sich das so gehört!" oder "Weil ich es so will!" leben. Und wenn er sich darüber im Rahmen einer Wehrbeschwerde beschert, wird er genau das vom Beschwerdeentscheider mitgeteilt bekommen. Andere Dinge sind für die Soldatenallgemenheit verbindlich geregelt. Zum Beispiel, dass zur Uniform in der Regel eine Kopfbedeckung gehört, welche das sind und wann sie zu tragen sind oder abgelegt werden dürfen. Oder dass zum Feldanzug schwarze Kampfstiefel zu tragen sind. Diese Vorschriften dienen doch nur einem einzigen Zweck, dass das Entsprechende für die Allgemeinheit einheitlich geregelt ist und dadurch für jeden Betroffenen Handlungssicherheit erreicht wird, die nicht permanent hinterfragt zu werden braucht. Das allein ist doch schon eine hinreichende Begründung. Im Weiteren kann man dann tiefer einsteigen, wobei dann oft nur individuelle Vermutungen anstelle von Fakten genannt werden können. Warum die Barettfarben so sind, wie sie festgelegt wurden, warum Infanteristen grüne Waffenfarbe tragen, die Marine für die Mannschaften bis zum 30. lebensjahr Wäsche achtern tragen "muss" u.V.m. Das allerdings ist denn doch allenfalls ein Pausengespräch oder die Erörterung nach Dienstschluss wert. Aber doch nicht ernsthaft eine ernstgemeinte Frage, um eine Vorschriftenregelung besser zu verstehen.
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