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Autor Thema: Partner im Einsatz  (Gelesen 4010 mal)

Ralf

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« Antwort #30 am: 31. August 2017, 13:50:14 »

Nunja, lieber Applepie, dein Kommentar trägt auch nicht wirklich dazu bei.
Festzuhalten ist, dass eine Einsatzdauer von 6 Wochen ziemlich untypisch ist (das sind i.d.R. die Spezialisten, die sich die Türklinke in die Hand geben, die splitten auf kleine Zeiträume und sind oft im Einsatz). Festzuhalten ist, dass in AFG derzeit genauso viel oder wenig abgeht, wie die ganze Zeit und festzuhalten ist, dass Lw-Soldaten eher weniger "draußen" sind (und ObjS nicht in AFg ist). Zumal derzeit der Anteil draußen per se sehr gering in. In MeS sind die Lw-Soldaten i.d.R. fast nur im Lager und dort ist der Gefährdungsfaktor nun wirklich überschaubar.
Ich tippe da eher, dass hier jemand eine ziemliche Geschichte dem Daheimgebliebenen erzählt und dramatisiert. Das mit der Schwangerschaft und der Nichttrepatriierung setzt dem noch ein Krönchen auf.
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BSG1966

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« Antwort #31 am: 31. August 2017, 14:05:10 »

Ja aber das ist doch ne Thematik bei der ein bisschen Empathie so schadhaft nicht ist.

Wir wissen alle nicht, was jetzt hier wie Phase ist, ob hier jemand Unfug erzählt oder nicht, wie die Beziehung aussieht und und und.

Während bei manchen so ein 4monatiger Einsatz erträglich ist, sind bei anderen auch 6 Wochen ein halber Weltuntergang, grad wenn es das erste mal passiert. Sind manche Beziehungen entspannt genug dass man auch 6 Monate ohneeinander gut übersteht, sind manche Paare derartig "siamesische Zwillinge" dass ne Woche ohneeinander eine echte Belastung ist. Ja, da kann man sich schonmal kaputtlachen drüber, für die Beteiligten isses trotzdem doof.

Ich stimme @Michael13 insofern zu, dass der Gedanke Austausch tatsächlich ein bisschen ad absurdum geführt wird wenn Kommentare à la "is doch nix, hab Dich nicht so" kommen, umgekehrt kann ich die Verwunderung von denen, die seit 3 Monaten auf Ihre/n Liebste/n warten nachvollziehen, wenn hier wer nach 3 Wochen schon komplett emotional am Dekompensieren ist.

Ich verstehe die Skepsis von @ulli über den Wahrheitsgehalt des geschilderten Falls, weiß aber aus eigener Erfahrung und der von anderen dass medizinische Gründe tatsächlich im EinsFüKdo auch schon einfach ignoriert wurden, so sehr der zuständige LSO auch gerudert hat. Ging in dem Fall nicht um Schwangerschaft, aber tatsächlich um Zustände, die tatsächlich im Einsatz absolut nichts verloren hatten.
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MMG-2.0

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Antw:Partner im Einsatz
« Antwort #32 am: 31. August 2017, 14:10:05 »

[...]dass eine Einsatzdauer von 6 Wochen ziemlich untypisch ist (das sind i.d.R. die Spezialisten, die sich die Türklinke in die Hand geben, die splitten auf kleine Zeiträume und sind oft im Einsatz).[...]
Als Ergänzung: I.d.R. nicht nur Spezialisten sondern auch vorgesetzte Dienststellen zur Dienstaufsicht, sonstige Dienstreisende, u.v.m. Unterwegs kann auch bedeuten, dass sie regelmäßig von einem Camp ins das andere verlegt.
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F_K

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« Antwort #33 am: 31. August 2017, 14:16:50 »

Unabhängig davon:

- ein Mutterpass wird nicht "beantragt", sondern einfach "ausgestellt" (im Zweifelsfall ist so ein Vordruck im Einsatz nicht verfügbar, die Informationen kann man aber auch einfach auf ein Blatt Papier schreiben ...)
- Es erscheint komisch, dass "eine starke Frau / Berufssoldat" ihre Familienplanung so wenig im Griff hat und
- dann vor Ort ihre Interessen nicht durchsetzen kann

Etwas Skepsis darf da schon geäußert werden ...
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BSG1966

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Antw:Partner im Einsatz
« Antwort #34 am: 31. August 2017, 16:21:40 »

Etwas Skepsis darf da schon geäußert werden ...

Normal, aber der arme Kerl hat ja nu wirklich andere Sorgen als jetzt auch noch in die Situation zu geraten sich zu fragen ob seine Holde ihm die ganze Zeit Märchen erzählt.
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F_K

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« Antwort #35 am: 31. August 2017, 17:52:35 »

Auch richtig - aber Situationen / Sorgen existieren meistens auch dann, wenn man es gerne anders hätte.
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Michael13

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« Antwort #36 am: 31. August 2017, 21:20:25 »

es tut mir leid das ich jetzt hier so eine diskussion ausgelöst habe. das lag nie in meiner absicht. ich wollte mich eigentlich nur über meine sorgen und gedanken austauschen, das ist alles.

ich verstehe nicht viel von vorschriften in der bundeswehr, ich weiss aber auch, das jemand der spezialist aus berufung ist (ja sie ist keine bürotipse oder lagermaus oder ähnliches) eben anders tickt.
sie wird mir keine märchen erzählen, dafür bekomme ich von anderer seite auch genug mit um zu wissen, das es so ist, wie sie es mir sagt und ich es hier wiedergegeben habe. pflicht hin oder her, ich denke da unten herrschen inoffiziell noch andere regeln als nur die vorschriften.

sei es wie es sei, bei soviel skepsis und ähnlichen was mir hier grade entgegenschlägt möchte ich ungern noch mehr dazu sagen, daher werde ich es ab jetzt auch sein lassen.

danke
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ulli76

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Antw:Partner im Einsatz
« Antwort #37 am: 01. September 2017, 05:50:36 »

Ich kenne die Regeln, was die Schwangerschaft angeht.
Ein Mutterpass ist definitiv nicht erforderlich. Und kein Chef, der noch irgendwie bei Verstand ist, wird eine Soldatin, wenn auch nur der ernsthafte Verdacht besteht, dass sie schwanger sein könnte, in Afghanistan raus lassen. Und sie ist vom Einsatz abzulösen.

In Afghanistan geht derzeit genauso wenig ab oder nicht wie sonst. Es ist sogar relativ ruhig.
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Michael13

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« Antwort #38 am: 03. September 2017, 08:47:45 »

fakt ist das der chef es aber nicht tut.

selbst wenn sie auf eigene verantwortung den einsatz nicht abbrechen will, sie liebt ihren job halt zu 1000%, dann ist die verantwortungslosigkeit ihres vorgesetzten das allerletzte.

ich könnte namen nennen, einheit, wo sie stationier ist, was weiss ich alles, das jeder der in der hinsicht nachforschen könnte, sofort rausfinden würde um wen es sich handelt, aber das werde ich nicht tun.

ich kann ihr keine schuld geben, dafür liebe ich sie zu sehr und wie gesagt, sie ist so überzeugt von ihrem job und das alles gut geht, da hat es keinen zweck hat zu diskutieren, aber das jeder andere da unten, sei es der arzt oder der vorgesetzte oder was weiss ich noch wer, nicht in der lage sind die vorschriften einzuhalten oder sich in der verantworung sieht eine schwangere zu schützen, zeigt leider, das es wohl nicht immer nur um das einhalten von vorschriften geht.

ja ich wollte eigentlich nichts mehr dazu sagen, aber mir platzt halt irgendwo der kragen dabei, sei es das mir kein glauben geschenkt wird, was noch das kleinere übel ist, aber vor allem weil ich angst um mein ungeborenes kind und die mutter habe.

spielt alles in allem ja auch keine rolle, es kann eh keiner helfen oder was tun.

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Ralf

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« Antwort #39 am: 03. September 2017, 09:37:40 »

Klar, sie könnte das. Wer sonst? Das hat auch nichts mit Beruf-lieben zu tun.
Vielleicht hat sie es ja noch nicht einmal kommuniziert? Ich bin ja nicht der Einzige der seine Zweifel daran hat, dass Vorgesetzte und Ärzte dieses Risiko auf sich nehmen würden, zumal wenn mehrere davon wissen sollten.
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KlausP

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« Antwort #40 am: 03. September 2017, 09:48:10 »

Nur mal so interessehalber: Seit wann weiß sie von ihrer Schwangerschaft? Seit wann ist sie im Einsatzland?
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StOPfr

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« Antwort #41 am: 03. September 2017, 14:10:36 »

Wenn niemand von der Schwangerschaft weiß ist so eine Entwicklung vorstellbar. Dann stellen sich aber ganz andere Fragen, als diejenigen nach der Verantwortung von Vorgesetzten oder Ärzten.
Ich halte es für schlicht undenkbar, dass ein DV solch ein Risiko eingeht.
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ulli76

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« Antwort #42 am: 03. September 2017, 15:19:10 »

Bei Schwangerschaft gibt es kein "auf eigene Verantwortung nicht abbrechen".

Eine schwangere Soldatin wird so schnell wie möglich vom Einsatz abgelöst. Für den Nachweis reicht ein normaler Schwangerschaftstest- und die sind im Einsatz vorhanden. Einen Mutterpass bekommt keine Soldatin im Einsatz- dementsprechend ist er auch nicht Voraussetzung für die Ablösung vom Einsatz.

Kein Chef und kein Truppenarzt sind so wahnsinnig, eine Schwangere länger als zwingend notwendig im Einsatz zu lassen. Und bis zum Flug werden sie auch nicht mehr außerhalb des Lagers oder in Funktionen mit irgendeiner Gefährdung eingesetzt.
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BSG1966

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« Antwort #43 am: 03. September 2017, 15:47:58 »

ich kann ihr keine schuld geben

Nun, anscheinend ist sie selbst die einzige, die an der Nummer Schuld HAT. Denn: entweder hat sie die ganze Nummer für sich behalten sodass keiner von denen, die entscheidungsfähig sind, davon weiß oder sie lässt hier Dinge zu, die nicht sein dürfen, was unwahrscheinlich ist, denn die, die da was zu sagen haben bekämen für sowas mächtig auf den Sack.

Zitat
mir platzt halt irgendwo der kragen dabei, sei es das mir kein glauben geschenkt wird

Nun, die hier schreibenden sind zum Teil einsatzerfahrene Soldaten und Soldatinnen, die sehr wohl wissen, wie das Thema "Schwangerschaft im Einsatz" gehandhabt wird. Der von Ihnen geschilderte Fall ist da schwer zu glauben. Tut mir sehr Leid um Ihren Kragen.

Zitat
es kann eh keiner helfen oder was tun.

Sie könnten sich evtl an das Familienbetreuungszentrum wenden und den genannten Fall schildern. Diese könnten prüfen, was da los ist. Und sich ggf im Rahmen der Möglichkeiten für Ihre Belange einsetzen.
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funker07

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Antw:Partner im Einsatz
« Antwort #44 am: 03. September 2017, 16:00:23 »

Wie läuft denn die Kommunikation zwischen den TrArzt und dem Disziplinarvorgesetzten ab? Gibt es da irgendwo eine Möglichkeit für die Soldatin, Informationen zu unterschlagen?
Vielleicht weiß der Chef noch gar nichts von der Schwangerschaft.
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