@Rosered: bevor Du jetzt irgendwas "diagnostiziert" bei mir: das war das, was mich gestern genervt hat - dieser sozialarbeiterische, pädagogische Tonfall, den ich oft bei Deinen Beiträgen wahrnehme. ICH bin fein raus; ich muss nicht ins Ausland - einige aktive Freunde aber schon.
Dennoch möchte ich mich für den Fall entschuldigen, dass ich gestern abend zu persönlich geworden bin.
Ich persönlich bin froh, dass die öffentlich-rechtlichen Sender ÜBERHAUPT solche Sendungen bringen (wenn auch IMHO zu spät, die Möglichkeit, die Sendung in der Mediathek oder in Wiederholungen auf Phoenix, 3SAT oder anderen - u.U. digitalen - Kanälen zu sehen, besteht heute ja). Und da ZDF u.a. ö.r. Sender auch im Konkurrenzkampf mit privaten Sendern stehen, wundert mich das nicht, dass diese Sendung die Serie "Bergwacht" nicht verdrängen konnte - auch das Erste zeigt die Doku "Hilfe! Was essen wir?" um 23:30 am 18.11. . Wäre ja auch nicht unwichtig - Kochsendungen boomen, während die Zuschauerschaft sich beim Ansehen die Fertigpizza in der Ofen schiebt.
Ich glaube auch nicht, dass es Aufgabe der ö.r. Sender ist, die Zuschauer dazu zu "erziehen", die Bundeswehr zu "lieben", sondern in erster Linie zu informieren über so Dinge wie das Thema der hier in Rede stehenden Sendung. Die privaten Sender jedenfalls machen mit Masse eher so glorreiche "Super-Special-Forces-Jetpiloten bei der Bw", leichte Kost halt. Und von daher finde ich, machen die ö.r. Sender das ganz gut - auch wenn auf solch späten Sendeplätzen. Das ZDF kann halt nur eine Sendung zur Zeit zeigen - und da ist die "Bergwacht" dann halt aussichtsreicher für die Quoten gg. "Wer wird Millionär" auf RTL als so schwere Kost.