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Als kleines "Dankeschön" hat unser Forenchronist Schlammtreiber in seiner gewohnten Art die Forengeschichte zusammengeschrieben, die wir hier Stück für Stück veröffentlichen werden.

Autor Thema: 18.11.2010 - ZDF - Der Krieg bleibt  (Gelesen 5288 mal)

AriFuSchr

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Re:18.11.2010 - ZDF - Der Krieg bleibt
« Antwort #60 am: 19. November 2010, 14:45:56 »

Zitat
Und wenn das ZDF das Publikumsinteresse derart hoch einschätzen würde, dass sie solch eine Sendung zur besten Sendezeit zeigen,
  .... würden mit Sicherheit mehr Zuschauerreaktionen kommen, als nur von StOPfr und Snake 99  ;D
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Kameradschaftliche Grüsse 
 
                            




AriFuSchr

ARMY STRONG

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Re:18.11.2010 - ZDF - Der Krieg bleibt
« Antwort #61 am: 19. November 2010, 14:47:25 »

Zumindest die öffentlich-rechtlichen Sender haben keinen Anspruch als "Meinungsmacher",
Da moechte ich doch mal dezent widersprechen. Vor allem die aeltere Generation nutzt zu grossen Teilen die oeffentlich-rechtlichen fast ausschliesslich als Informationsquelle. Wenn dort gewisse Themen dann dort gar nicht, andere aber ueberproportional angesprochen werden findet damit selbstverstaendlich eine gewisse Manipulation (Meinungsmache) statt.
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hbmaennchen

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Re:18.11.2010 - ZDF - Der Krieg bleibt
« Antwort #62 am: 19. November 2010, 15:29:29 »

Welche werden "gar nicht" und welche "überproportional" angesprochen?

Die Anstalten haben einen gesetzlichen Auftrag, eine "Grundversorgung" sicherzustellen und einen ebenfalls gesetzlich definierten Programmauftrag, abeleitet aus Art. 5 GG. Dies, um den demokratiefeindlichen Missbrauch von Massenmedien zu verhinden.
Natürlich schielen die Sender auch (immer) auf die Quote und legen daher Sendeplätze fest - nur, weil die hier in Rede stehende Doku nur einen recht kleinen Kreis von Zuschauern anspricht und daher nicht um 20:15 auf den Hauptsendern läuft, von "Manipulation/Meinugsmache" zu reden, ist lächerlich. Wessen Meinung denn? Wenn alle Leute so interessiert wären an "Information", wie man hier tut, wäre Phoenix efolgreicher als RTL Pro 7, SAT 1 und Konsorten.
Eine der wesentlichen Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist die Wahrung der politischen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit.
Die Sendung wird mehrfach wiederholt auf den digitalen Sendern des Senders und ist in der Mediathek für jedermann mit Internet-Anschluss abrufbar. Bloß, weil jemand hier die Sendung wichtig findet, muss ich die doch nicht auf einem Hauptsendeplatz bringen mit der Meinung, Opa Kaschubke würde die um 20:15 eher sehen als um 0:30. Das ö.-r. Fernsehen hat keinen (Zwangs-)erziehungsauftrag, mit dem ARD/ZDF der deutsche Bevölkerung "Liebe" zur Bundeswehr einbimsen sollten.
Die Reportage wurde fproduziert, auf dem Hauptsender gesendet und wird auf weiteren Kanälen im Fernsehen mehrfach wiederholt. Zudem ist sie in der Mediathek verfügbar. Ja, was denn noch? Alle anderen TV-Sender zeitwilig abschalten, damit Opa Kaschubke keine Wahl mehr hat, was er im Fernsehen sehen kann?
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schlammtreiber

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Re:18.11.2010 - ZDF - Der Krieg bleibt
« Antwort #63 am: 19. November 2010, 15:31:47 »

Wenn alle Leute so interessiert wären an "Information", wie man hier tut, wäre Phoenix efolgreicher als RTL Pro 7, SAT 1 und Konsorten.

Das eigentliche Problem gut angesprochen  :)
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ARMY STRONG

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Re:18.11.2010 - ZDF - Der Krieg bleibt
« Antwort #64 am: 19. November 2010, 15:43:35 »

Welche werden "gar nicht" und welche "überproportional" angesprochen?
Nicht so hitzig, hbmaenchen. Ich hab das nur als Antwort zu Timids Einlassung geschrieben um zu illustrieren dass das oe.re. sehr wohl Meinungsmacher sein kann, indem man einfach voraussetzt dass das Publikum nicht an Informationen zu irgendwelchen Themen interesiert sei.

Ansonsten ist mir alles was du da geschreiben hast wohlbekannt, das war auch gar nicht mein Thema.

Immer ruhig bleiben, hast dich schon im VdRBw-Forum immer so aufgeregt, muss doch nicht sein...  :)
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Rosered

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Re:18.11.2010 - ZDF - Der Krieg bleibt
« Antwort #65 am: 20. November 2010, 02:11:58 »

Das feature war nicht schlecht - viele Fragen blieben offen, aber das hatte ich nicht anders erwartet...
Vieles blieb sehr oberflächlich - das ist schade.
Aber die eigentliche message war doch deutlich: Krieg ist eine nur schwer zu vermittelnde Erfahrung und das Unbegreifbare ist schlecht und nur unzureichend in begreifbare Gedanken zu fassen....Krieg und Kriegserfahrungen machen eben immer wahrsten Wortsinne.....wortlos...

Insofern decken sich viele Eindrücke und Darstellungen mit denen aus den Feldpostbriefen der Wehrmachtssoldaten, die wir damals als Forschungsansatz und Forschungsgrundlage verwendet haben (vor allem der Feldpostbriefe aus Stalingrad, die ja dann von der Forschungsgruppe auch mit Zustimmung der Angehörigen veröffentlicht wurden)....
Am interessantesten für mich die Einschätzung und Darstellung der Georgierin und wenn ich das vergleiche mit den Schilderungen und Darstellungen, der befragten Witwen und Angehörigen der II. Weltkrieg-Generation, dann zeigen sich eben ähnliche Muster der Verarbeitung, der Verdrängung und der Nachvollziehbarkeit einzelnen Stufen der Trauerverarbeitung der drei Frauen....

Auch fand ich recht sehr gut geschildert, dass die Fakten und das Faktenwissen aus diesem Erleben mit der Zeit verblasst, aber die Erinnerungen eben ganz stark an die erlebte Gefühlslage gekoppelt ist, was ja auch eine Bestätigung der Forschungen von Prof. Hans Markowitsch (Bielefeld) deutlich macht.

Quintessenz: Öfter ausstrahlen, auch am Vormittag und Vorabendprogramm.
Wir beiben betroffen
Rosered
PS: Heute ist der 20. November
« Letzte Änderung: 20. November 2010, 12:01:33 von Rosered »
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jaeger24

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Re:18.11.2010 - ZDF - Der Krieg bleibt
« Antwort #66 am: 28. November 2010, 17:44:29 »

Servus,

für alle die die Dokumentation verpasst haben

Teil 1


Teil 2


Teil 3


gruß Jaeger
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