So ein Praktikum ist nicht mit einem zivilen Praktikum oder im Sinne von Probearbeiten vergleichbar.
Man darf sich in der Regel das anschauen, was der Verband so zu bieten hat´, darf in verschiedene Bereiche reinschnuppern.Z.b. kann man ein paar Tage schauen, was eine Grundausbildungseinheit macht (wenn es so was gibt) und an ein paar Ausbildungen teilnehmen, dann darf man in der Regel noch schauen, was die Stammeinheiten so machen- je nach dem was in der Zeit ansteht. Und man kann die Soldaten mit Fragen löchern.
Bei uns gehen Praktikanten z.B. in den Ausbildungszug und dürfen da an der SanAusbildung teilnehmen und kriegen da medizinisches Gerät und die KrKws gezeigt. Dann dürfen die vor allem in den Behandlungsraum und da zuschauen und unter Aufsicht kleine Tätigkeiten selber machen. (z.B. mal einen Verband anlegen). Dann dürfen die auch mal zu uns ÄRzten rein- wenn die Patienten zustimmen- und mal auf die Lunge oder den Bauch hören. Dann ist meist noch ein Tag Gezi/Anmeldung/Heilfürsorge dabei. Die letzten Praktikanten durften dann noch mit mir in´s Geschwader und da helfen C-Antidote zu zählen und haben von den Einheiten noch ein bischen gezeigt bekommen (z.B. nen ABC-Bunker). In der Zeit gab´s dann noch nen Unterricht zu Qualitätsmanegement, da haben wir die PRaktikanten auch mitgenommen.
Aber das hängt sehr von der Einheit ab. In Kampfeinheiten wird das sicher wieder anders aussehen, einfach weil die ganz andere Aufgaben haben. Es geht erstmal drum einen Einblick zu bekommen und die Möglichkeit Fragen zu stellen.
Zum Notendurchschnitt: Ist zwar nicht übermäßig berauschend, aber auch nicht grottenschlecht. Wenn sonst alles stimmt sollte das mit ner Einladung zum ZNwG schon klappen (wobei es nur wenige gibt, die sofort ne Absage bekommen)