Je nach Laufbahnen muss man in der Bundeswehr bestimmte Berufsausbildungen durchlaufen die durch die IHK oder ähnlich abgenommen werden.
Nö, es gibt Laufbahnen die bestimmte berufliche oder akademische Qualifizierungen erfordern - die einzigen die diese aber zwingend erfordern sind die Laufbahnen der Feldwebel und Unteroffiziere des Fach- und Sanitätsdienstes und die Offizier und Feldwebellaufbahn des Militärmusikdienstes.
soll heißen: Mannschaften ungelernte Arbeiter, Unteroffizier Geselle, Feldwebel Meister und Offiziere Hochschulausbildung.
Das ist ein grober Anhalt, um Außenstehenden die Hirarchie der Bundeswehr mit einem im Zivilen verständlichen Bild zu verdeutlichen, aber keine Sinnvolle Umschreibung für erforderliche Qualifikationen.
Die Gründe sind in der Beamtenlaufbahnverordnung festgeschrieben und ein SaZ 12 zählt auch zu den Beamten.
Nö! Nie nicht! Soldaten sind Soldaten...
Und für Soldaten gilt die Soldatenlaufbahnverordnung.
Man bekommt durch zivile Ausbildungen während der Dienstzeit die entsprechende Berufsausbildung zu seiner Laufbahn.
Das ist ausschließlich in den oben genannten Laufbahnen der Fall - wobei Musiker studieren.
Weiterhin hat jeder SaZ am Ende seiner Dienstzeit 2 Jahre vor Ausscheiden aus dem Dienst die Möglichkeit Weiterbildungen oder Ausbildung über den BfD zu besuchen für diese wird man auch vom Dienst freigestellt.
Nö! Dafür ist eine Mindestverpflichtungszeit von 12 Jahren erforderlich! Abgesehen davon können theoretisch dienstliche Gründe gegen eine Freistellung sprechen, derzeitige Praxis ist aber, dass jeder, der freigestellt werden will auch gehen darf. Und wer eine Berufsausbildung oder ZAW absolviert hat bekommt auch keine 2 Jahre Freistellung - wozu auch?
Von den 2 Jahren werden aber die Zeiten für Berufsausbildung als Laufbahnvoraussetzung abgezogen.

Was soll das denn bedeuten?
Lange Rede wenig Sinn
Vielmehr gar kein Sinn!
Will damit nur sagen: Wer SaZ 12 in der Fw-Laufbahn ist verlässt die Bundeswehr immer mit einer Berufsausbildung und einem hören Bildungsabschluß.
Unsinn!
Zusatz: Die Dienstzeit wird häufig als Berufserfahrung anerkannt da die Bundeswehr Berufsnah sein Personal ausbildet und einsetzt
Noch mal zum Mitmeißeln: Das gilt für den FACHdienst und hat nichts mit allen anderen Laufbahnen zu tun.
, aber das klappt nicht immer da ist jeder selbst in der Pflicht sich zu kümmern.

Richtig ein Feldwebel Truppendienst bekommt keine volle Meisterausbildung!
Ein Feldwebel Truppendienst bekommt grundsätzlich überhaupt keine Berufsausbildung o.ä.! Es besteht im Rahmen freier Kontinkente die Möglichkeit eine ZAW im kaufmännischen Bereich zu machen, mehr nicht. Nada, niente, nüx!
Eine Berufsausbildung findet aber schon statt und zwar noch auf der Ebene als Unteroffizier den dort gibt es nur den Fachdienst. Als Feldwebel Truppendienst legt man dann aber noch den Teil 4 der Meisterprüfung ab (ADA).
Am Ende steht man dann mit einer angefetteten Gesellenausbildung da.
Mit Verlaub: Woher hast du denn diesen Unsinn? Hast du schlecht geträumt?
Überlass bitte in Zukunft Aussagen zu Laufbahnen denen, die mehr Ahnung haben als du - also wohl jedem anderen.
Der Bürokaufmann war eine Qualifizierung außerhalb der Dienstposteausbildung in Kooperation mit dem BFD während der Dienstzeit.
Er ist es immernoch - es gibt drei oder vier kaufmännische ZAW, die Angehörige des Truppendienstes im Rahmen freier Kontingente während der Dienstzeit absolvieren können. Ist aber eher die Ausnahme, da nicht sehr bekannt und beliebt.
Gruß Andi