Liebe Ulli,
im Prinzip funktioniert das heute wie früher gleich mit den Gelöbnissen und Vereidigungen. Das Gelöbnis findet in aller Regel nach wie vor in der zweiten Hälfte der AGA für die FWDL statt und nach wie vor gibt es auch die regionalen Gelöbnisverbunde. Der Diensteid ist in den ersten Tagen nach Berufung in das Dienstverhältnis abzuleisten und zwar vor dem Kommandeur des jeweiligen Truppenteils/der Ausbildungseinrichtung, in dem/der die Neu-SaZ sich gerade befinden.
In der Praxis wird es dann unterschiedlich gehandhabt, wobei die Unterschiede darin bestehen, wie viel SaZ zu vereidigen sind:
Sind es nur eine Handvoll SaZ, werden diese in aller Regel kurz nach ihrer Berufung vom Kommandeur in dessen Dienstzimmer vereidigt und treten dann beim späteren feierlichen Gelöbnis mit an, damit sie und ihre Angehörigen auch dieses Truppenzeremoniell miterleben können.
Handelt es sich um in etwa gleichviel FWDL und SaZ wird der "kurze Zeitraum" bis zur Vereidigung häufig verlängert und die SaZ und die FWDL nehmen dann geschlossen an einem gemeinsamen Gelöbnis/Ableistung des Diensteids teil und werden getrennt aufgefordert zu wiedeholen "Ich gelobe.." und "Ich schwöre" und dann gemeinsam den Rest der Gelöbnis-/Vereidigungsformel laut zu wiederholen.
Wenn fast nur (also viele) SaZ zu vereidigen sind, dann gibt es in aller Regel eine öffentliche Vereidigung dieser Gruppe und zwar ebenfalls zur Mitte der AGA. Dies geschieht mit den OA der drei TSK in den OA-Bataillonen und der MSM und der OSL. Es geschieht aber auch an den Uffz-Schulen und zukünftig im Heer in den UA/FABtl.