Lieber AndreasH,
bevor hier ein falscher Zungenschlag hereinkommt: Im Rahmen aller Einsatzkontingente gibt es Dienstposten, die ausschließlich von Angehörigen der Bundeswehrverwaltung besetzt werden, die für diesen Zeitraum als Soldaten (mit allen Pflichten und Rechten) Dienst tun. Hierfür bietet die BwVerw ihren Beamten und Angestellten Lehrgangsplätze an, damit die Personen, die diesen Dienst leisten wollen, eine militärische Grund-/Vorbildung erhalten und sich bei Bedarf dann auch mit Waffengewalt verteildigen können, qualifizierte Selbst- und Kameradenhilfe leisten etc.
Es handelt sich also nicht um "Reisetourismus für unansgelastete" Angehörige der BwVerwaltung, sondern um ganz reguläre Dienstposten, die schlicht und ergreifend besetzt werden müssen. Und es ist mehr als bemerkenswert, dass es doch ausreichend Beamte und Angestellte gibt, die die Risiken, die solch ein Einsatz mit sich bringen kann, auf sich nehmen, weil ihr Verantwortungsgefühl ihnen den Weg dazu weist. Dass diese Art des Engagements möglicherweise zu besseren Beurteilungen und dann im Weitere früheren Beförderungen führen kann, ist dann doch mehr als recht und billig!
Ich will jetzt gar nichts weiter zu Ihrer Beziehungsproblematik ausführen, meine Vorposter, insbesondere StOPf, haben dazu sehr viel Richtiges geschrieben. Ich meine jedoch auch, dass es zu bedenken gilt, dass Ihre Frau ein selbstbestimmtes Berufsleben führt und sie natürlich auch legitimerweise den Anspruch verfolgt, im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihre Karriere in die gewünschte Richtung zu lenken. Fakt ist aber auch in Ihrem Falle die Notwendigkeit des gemeinsamen Abwägens verschiedener Optionen und mindestens ein klärendes, ergebnisoffenes Gespräch, in dem sowohl rationale, als auch emotionale Aspekte ihren Platz haben.