Ich weiß nicht wo ich es gelesen habe, doch zahlreiche Beorderungen von Reservisten sollen mittlerweile rückgängig gemacht worden sein, weil die Kameraden auf Fw DP's eingeplant waren, jedoch die dafür notwendige militärische Ausbildung den zeitlichen Rahmen gesprengt hat. Wir dürfen nicht vergessen, dass Reservisten, im Gegensatz zu einem aktiven Soldaten, nicht 365 Tage der Bw zur Verfügung stehen, sondern nur wenige Wochen im Jahr. Was bringt es, einen Ex-Mannschaftssoldaten auf einen Fw DP d.R. zu beordern, wenn er frühstens in 2 Jahren den DstGrd erreicht hat um endlich auf dem geplanten DP aktiv zu werden?
In Zeiten knapper HH Mittel, wovon selbst die aktive Truppe betroffen ist, sollte man im Bereich der Reserve so effizient wie eben möglich arbeiten. Das beißt sich jedoch dann, wenn Kameraden doppelt ausgebildet werden.
Es sind eben keine "Hand voll" Uffze alter Art die von der Problematik betroffen sind. Auf dem FwLg Res im Januar 2010 waren gut 95% der Teilnehmer alles Uffze alter Art. Bereits am ersten Tag wurde heiß diskutiert, warum man überhaupt am Lehrgang teilnehmen muss, da die ATN's aufgrund der alten Ausbildung bereits vorhanden waren, gepaart mit reichhaltiger praktischer Diensterfahrung und teils Einsatzerfahrung. Uffze alter Art, die während ihrer AKTIVEN Dienstzeit ausgebildet wurden, bringen sehr viel an Wissen, Erfahrungen und folglich an Kompetenzen mit. Warum werden sie seitens der SDBw aktuell wie unausgebildete Mannschaftssoldaten behandelt?