@Matthias
...na ich dachte schon für ZMZ interessiert sich gar keiner mehr!

Die Zivilmilitärische Zusammenarbeit sieht NOCH wie folgt aus:
In der SKB (Streitkräftebasis) gibt es die sog. Wehrbereichskommandos (WBK). Es gibt deren 4 (WBK I - IV), die für bestimmte Regionen Deutschlands zuständig sind (z.B. WBK IV für Baden-Würtenberg und Bayern). Unterhalb dieser WBK gibt es die VerteidigungsBezirkskommandos (VBK), welche für best. Regierungsbezirke zuständig sind).
Im Stab dieser VBK sind nicht aktive (d.h. aus Reservisten bestehende) Verbindunskommandos (VerbK) eingeplant, bestehend aus 1 Stoffz, 1 H/OLt, 1 StDstFw und 2 Soldaten. Für jeden Landkreis/kreisfreie Stadt gibt es ein solches VerbK beim VBK. Aufgabe im Frieden: Beratung und Unterstützung des zivilen Katastrophenschutzstabes über mögliche Hilfeleistung durch die Bundeswehr, Aufnahme und Weiterleitung von Hilfeersuchen, etc. Diese VerbK werden auch regelmäßig beübt und sollten auch bereits im Normalfall die Verbindung zum Landkreis wahren (Empfänge, Übungen, Veranstaltungen, etc.)
ZUKUNFT: Da ja bisher geplant ist, sämtliche VBK abzuschaffen, wird es auch die VerbK in dieser Form nicht mehr geben. ABER: Es laufen z.Zt. Versuche (u.a. in McPomm und NRW) mit einer neúen Form der VerbK (gab auch diverse Bericht dazu, z.B. in der loyal), welche aus 8-10 Personen (2-3 Stoffz, 3-5 H/ Lt, und ein paar Fw/Uffz) bestehen sollen. "Chef" eines solchen VerbK ist der Beauftrage der Bundeswehr für zivil-militärische Zusammenarbeit, oder "kurz" BeaBwZMZ

Aufgaben wie gehabt, plus wirklicher Repräsentant der Bw bereits außerhalb des Katastrophen- oder Kriegsfalles.
Wie meinem Nick ja zu entnehmen ist, ist das ein sehr interessanter Bereich. Man bekommt ein tiefen Einblick in alle Fragen des Katastrophenschutzes, der Zivilverteidigung (auch wenn davon nicht mehr viel übrig ist!) und der öffentlichen Sicherheit.