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Autor Thema: bilder aus bundeswehrzeiten  (Gelesen 94766 mal)

Fernmelder

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Antw:bilder aus bundeswehrzeiten
« Antwort #45 am: 08. Januar 2012, 14:04:59 »

Ok das geht in der Position wohl ;D und jüngere oder niedrigere Dienstgradguppen dürften das nicht mehr kennen bzw nur kurz
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Wenig hervortreten, viel leisten –
mehr sein als scheinen. Das sind Soldaten!

hubert.braun

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« Antwort #46 am: 07. Oktober 2012, 08:11:22 »

So um 1970 herum waren alle Soldaten hervorragende Schwimmer, Einhandschwimmer. Denn es gab die dienstliche Badehose Modell "Handgestrickt". Wurde die nass wurde sie weit und schwer, da gab es kein Halten mehr. Nach der ersten Ausbildung im Hallenbad kaufte man Großpackungen Gummiband und versuchte mit verwegenen Konstruktionen der Sache Halt zu geben. Gelungen ist das den wenigsten, man sah weiter verzweifelte Tauschversuche im Bad, um das Teil aus der Tiefe zu bergen.
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AriFuSchr

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« Antwort #47 am: 08. Oktober 2012, 15:13:36 »

Zitat
verzweifelte Tauschversuche im Bad

ihr habt während der Dienstzeit Wäsche getauscht???

Frivole Zeiten......

Aber halt......

zu der Zeit gab es ja nur bei den Sanis und der Heeresmusik richtige Tauschpartner (w)  ;D
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Kameradschaftliche Grüsse 
 
                            




AriFuSchr

miguhamburg1

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« Antwort #48 am: 08. Oktober 2012, 15:31:46 »

Die echten "Tauschpartner" in nennenswerter Anzahl gab es erst Mitte der 1970er Jahre, denn die Möglichkeit im Sanitätsdienst und (im gesamten!) Militärmusikdienst wurde erst Mitte 1972 vom BMVg Leber geschaffen.

Davon abgesehen empfinde ich es als wenig unterschiedlich, ob ich in Grundstellung die Hände geballt oder lang gestreckt habe. Das ist, glaube ich, nur Gewohnheit. Ich musste mich auch als Wald- und Wiesensoldat im WachBtl an Finger lang gewöhnen, dann nach meiner Chefverwendung dort wieder an die Fäuste und dann ab 2006 wieder an Finger lang.

Völlig uncool finde ich hingegen die amerikanisch-britische Gepflogenheit, die Hände auf dem Rücken zu verschränken, nur weil es in deutsche Soldaten der Bundeswehr seit den 1980er Jahren nicht mehr hineinzubekommen ist, im Rührt Euch einfach die Arme lang hängen zu lassen und nicht in die Hosentaschen zu stecken. Mal abgesehen davon, dass so kein Mensch in anderen Lebensbereichen herumsteht, spricht es nicht sonderlich für Disziplin und Körperbeherrschung...
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KlausP

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« Antwort #49 am: 08. Oktober 2012, 17:21:50 »

Zitat
...  im Rührt Euch einfach die Arme lang hängen zu lassen und nicht in die Hosentaschen zu stecken.

Da hilft nur eins: Hosentaschen zunähen.  ;D
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StOFä (NVA) a.D., StFw a.D.
aktiver Soldat vom 01.11.71 bis 30.06.06, gedient in zwei Armeen

Schamane

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« Antwort #50 am: 08. Oktober 2012, 17:32:16 »

@ Miguhamburg1 wenn einem vorher im Formaldienst in der AGA eingebläut wurde: "Sie sind nicht bei der Wehrmacht, also Hände zur Faust!" und dann plötzlich sind sie doch wieder lang zu tragen fragt man sich schon.
Ansonsten finde ich die verschränkten Hände hinter dem Rücken schon passend, aber das ist Gewohnheitssache wie die Faust und alles andere auch. Nur Miguhamburg1 wo ist dann noch große Unterschied zwischen Rührt euch und Habt acht, wenn bei beiden die Hände sich seitlich befinden und wie sie fordern die Körperspannung aufrecht erhalten bleibt?
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Pottsau

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« Antwort #51 am: 08. Oktober 2012, 22:04:55 »

hab da ma nen foto zum thema tarnen und täuschen heute gefunden:
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2012, 17:35:53 von bayern bazi »
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miguhamburg1

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« Antwort #52 am: 08. Oktober 2012, 22:27:13 »

Ich habe, @ Schamane, nirgendwo geschrieben, dass die Körperspannung im Rührt Euch aufrechterhalten werden muss, ich schrieb, die Arme herabhängen lassen. Das war im Übrigen bis Mitte der 1980er Jahre gem. ZDv 3/2 auch die vorgeschriebene Rührt-Euch-Haltung in der Bw.

Wobei "Körperspannung erhalten" kein treffender Begriff ist, weil der Mensch im Stehe per se Spannung halten muss.

Um nun den Unterschied zum "Habt acht" zu erkennen, ist es einfacher, sich die zugehörigen Bilder in besagter Vorschrift anzuschauen. Wobei diese Haltung weder in der Grundausbildung allgemein, noch für die Masse der Soldaten auszubilden ist, weil sie im Truppenalltag praktisch nur noch für Fackelträger beim Großen Zapfenstreich verwendet wird und nur im Wachbataillon häufig verwendet wird.

Insofern ist Ihr Hinweis hierauf so ziemlich irrelevant.
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Schamane

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« Antwort #53 am: 09. Oktober 2012, 06:31:42 »

Gut sie schrieben nicht Körperspannung sondern Körperbeherrschung und die Habt Acht Stellung ist der Masse der Truppe bedauerlicher Weise in letzter Zeit im Truppenalltag sehr bewußt geworden, weil der Tod unterdessen auch wieder häufigerer Gast in den Einheiten ist als vor 20 oder 30 Jahren.
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miguhamburg1

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« Antwort #54 am: 09. Oktober 2012, 06:43:00 »

Wobei, lieber Kamerad, auch das nicht richtig ist, denn nur wenige Soldaten (nämlich gensu gesagt, die Ehrenposten) nehmen diese Stellung ein - und den meisten Soldaten fällt sie auch gar nicht als etwas Besonderes auf...
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Schamane

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« Antwort #55 am: 09. Oktober 2012, 07:45:04 »

Zitat
und den meisten Soldaten fällt sie auch gar nicht als etwas Besonderes auf...
Nun also es fällt schon einigen Soldaten und den Angehörigen auf. Ob dies jetzt die meisten oder nur die Minderheit sind vermag ich nicht zu beurteilen.
Doch die Ehrenwache soll eigentlich von der Einheit gestellt werden, welcher der Soldat angehört hat. Denn dies gilt als die letzte Ehrbezeugung für ihren Kameraden.
Ansonsten schrieb ich auch nirgends, dass alle Soldaten in Habt Acht gehen. Denn bewußt werden tut etwas auch einem Soldaten wenn nur für die Ehrenwache Habt Acht befohlen wird und man selbst im Still gestanden oder Rührt euch steht.
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miguhamburg1

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« Antwort #56 am: 09. Oktober 2012, 07:51:48 »

Ich glaube, @ Schamane, dass Sie sich hierbei einmal wieder einem Thema zugewendet haben, von dem Sie wenig bis keine Kenntnisse haben. Die Ehrenposten stehen zeitlich vor der Truppe dort, so dass diese gar nicht mitbekommt, welche Kommandos für sie gegeben werden. Außerdem hält das jeder Kommandeur anders. Ich bezweifele auch, dass Sie jemals so eine traurige Angelegenheit vor Ort im Einsatzland jemals mitbekamen...
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Schamane

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« Antwort #57 am: 09. Oktober 2012, 08:56:12 »

@ Miguhamburg1 ich möchte hier auf die ZDV 10/8 Kapitel 3 Satz 322 und 330 verweisen über die Gestellung der Totenwache durch das Stammtruppenteil. Das Aufgrund der nicht heimatnahen Verwendung der Satz 322 häufig nicht tragend wird, weil die Soldaten nicht regional eingesetzt werden ist eine andere Geschichte.
Zum Anderen sie dürfen bezweifeln, dass ist ihr Recht und mir wäre es bei weitem Lieber sie hätten Recht, auch wenn es bei mir "nur" ein deutscher Zivilist von einer NGO war im Einsatz und ein Soldat bei einem Schießunfall im Inland.
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miguhamburg1

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« Antwort #58 am: 09. Oktober 2012, 09:23:11 »

Schamane, Sie schrieben eingangs, dass die "Masse der Soldaten zwischenzeitlich die "Hab acht" Stellung kennen würde und es kaum einen Unterschied zum Rührt euch mit herabhängenden Armen" gäbe.

Hierauf bezog ich meine Antworten zu beiden Teilaspekten. Es ist doch unbestritten, dass bei den bisher Gefallenen Ehrenposten/Totenwachen zum Einsatz kamen. Allerdings stellen weder die Anzahl der betroffenen Truppenteile, noch die Anzahl der eingesetzten Soldaten die Masse zu ihrer Vergleichsgruppe dar. Dazu kommt, dass eben im Umkehrschluss die Masse der Soldaten der Bw die Hab acht Stellung weder kennt, noch erkennen dürfte und auch nicht vermittelt bekommt. Genau das hatte ich geschrieben.
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schlammtreiber

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« Antwort #59 am: 09. Oktober 2012, 11:07:46 »

Hey Ihr hinterhältigen Threadnapper - das ist ein Bilder-Fred  ;)
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Semper Communis
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