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Alles zum Thema: Beförderung Planstellen

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Nikkesy:

--- Zitat von: Nikkesy am 19. November 2020, 21:20:43 ---Wo wir schonmal dabei sind;

01.10.2010 Beginn AGA - letzter Rutsch derer, die noch mussten :P
bis 01.09.2012 - FWDL 23
01.10.2014 Wiedereinsteller als HG (FA)
paar Tage später aufgrund Stehzeit dann U (FA)
Lehrgänge, ZAW usw. nach Plan durchlaufen und bestanden
letzte Beförderung OF Ende August 2018
und 2. ABU am 30.09.19

FWDL-Zeit zählt meinem Verständnis nach ja mit hinein - bedeutet theoretisch hätte könnte würde mögliche Beförderung HF ab +/- Anfang November diesen Jahres, oder hab ich irgendwo den Wurm drin?


mkG

--- Ende Zitat ---

Meine natürlich 2. Beurteilung allgemein

niklas11:
Es soll auch Soldaten geben, die 5 Jahre OF waren also 6 Jahre nach Ernennung zum Fw,  HF wurden. Das kann unterschiedlichste Gründe haben, teils auch einfach Pech zwischenmenschlich oder aber Diensteintrittsdatum ist recht ungünstig um überhaupt eine historische BU zu erhalten. 

Ich finde für den HF sollte man sich schon Zeit lassen, und vorher ordentlich abliefern.. denn klappt es von ganz allein. Lieber ein guter OF als ein schlechter HF oder?
Die Gedanken wie sich aufgrund der ausbleibenden Beförderung beschwert werden könnte, sollte in Vorschriftenstudium investiert werden und sich durch diverse  Kenntnisse ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen werden. Dies ist für mich als grüner auch nicht immer leicht gewesen aber auch dort klappte es Ansprechpartner für diverse speziellen Fragen zu werden.

Der HF ist schon ein anderes Level als OF.    Auch vom Ständing innerhalb der Truppe--- wenn man halt abliefert.

Tommie:
Alles schön und gut, aber leider nur lauwarmes Geseiere ;D !

Fakt ist, dass aktuell nicht genügend "Haushaltskarten" da sind, um alle Oberfeldwebel pünktlich zu Hauptfeldwebeln befördern zu können! Deswegen wird eine Reihung der Kandidaten vorgenommen, U. a. nach den Ergebnissen der letzten Beurteilungen. Und nach dieser Reihenfolge wird aktuell befördert!

Lorr:
Es ist normal das nicht alle zum Stichtag HF werden.
Gibt verschiedene Gründe, zu schlechte BU, keine Haushaltskarten u.s.w.

Hatte einen der war 13 Jahre OFw weil er so schlecht Beurteilt war und nun ist er Pünktlich SFw geworden, da es dort kein Beförderungsstau gibt derzeit.

LwPersFw:
Aus dem aktuellen Bericht 2021 der Wehrbeauftragten:

"Beförderungen

Wie in jedem Berichtsjahr wandten sich erneut zahlreiche Soldatinnen und Soldaten an die Wehrbeauftragte, weil sie aus ihrer Sicht längst hätten befördert werden müssen.

Die Überprüfung der Eingaben ergab jedoch, dass das Bundesamt für das Personalmanagement den Beförderungszeitpunkt für die betroffenen Soldatinnen und Soldaten regelkonform festgelegt hatte.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass Soldatinnen und Soldaten selbst bei Erfüllen aller Voraussetzungen keinen Anspruch auf eine Beförderung zu einem bestimmten Zeitpunkt haben, sondern nur auf eine
fehlerfreie Ausübung des Beförderungsermessens.

Die in der Zentralen Dienstvorschrift A-1340/49 festgelegten zeitlichen Voraussetzungen für eine Beförderung stellen nur die Mindestvoraussetzungen dar.

Haben mehr Soldatinnen und Soldaten diese Voraussetzungen erfüllt, als Planstellen zur Verfügung stehen, bildet das Bundesamt für das Personalmanagement gemäß der Zentralen
Dienstvorschrift A-1340/111 Beförderungsreihenfolgen, insbesondere auf der Grundlage der letzten planmäßigen Beurteilung.

Mit Blick auf das in Artikel 33 Absatz 2 Grundgesetz verankerte Leistungsprinzip ist es nicht zu beanstanden, dass leistungsschwächere Soldatinnen und Soldaten erst später befördert werden
als die leistungsstärkeren. Gleichwohl sollte der Gesetzgeber bemüht sein, ein auskömmliches Planstellengefüge im Einzelplan 14 zur Verfügung zu stellen und auf diese Weise der verständlichen
Frustration bei den betroffenen Soldatinnen und Soldaten über sehr lange Wartezeiten zu begegnen.

Auf die Beförderungssituation positiv ausgewirkt haben sich indes die pandemiebedingt verringerten Einstellungszahlen in den Jahren 2020 und 2021.
Dieser besondere Effekt führte zeitweilig zu einer Reduzierung von Beförderungsanwärterinnen und -anwärtern und damit auch zu einer spürbaren
Verringerung der Wartezeiten bei den betroffenen Soldatinnen und Soldaten.

Ungeachtet dessen hat sich die Beförderungs- und Einweisungslage bei den Offizieren des Truppendienstes in die Besoldungsgruppe A 14 sowie bei
den Unteroffizieren mit Portepee in die Besoldungsgruppe A 8 mit Amtszulage nicht zufriedenstellend verbessert.

Zum Ende des Berichtsjahres warteten
256 Offiziere auf ihre Beförderung nach A 14 und
4.064 Oberfeldwebel beziehungsweise Oberbootsleute auf ihre Einweisung in die Besoldungsgruppe A 8 mit Amtszulage,
und zwar nach Erfüllen der Mindestvoraussetzungen, noch durchschnittlich zwölf Monate."



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