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Autor Thema: Grundsätzliches / VORSCHRIFTEN zum Reservedienst  (Gelesen 5208 mal)

Ralf

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Grundsätzliches / VORSCHRIFTEN zum Reservedienst
« am: 11. Oktober 2015, 06:44:13 »

Bonn, 09.10.2015.
Die Zentralrichtlinie A2-1300-0-0-2 „Die Reserve der Bundeswehr“ wurde durch den Amtschef des Streitkräfteamtes in Kraft gesetzt und am heutigen Tage veröffentlicht.

http://www.reservisten.bundeswehr.de/portal/a/resarb

Downloadbereich:
http://www.reservisten.bundeswehr.de/portal/a/resarb/!ut/p/c4/JYu7DsIwEAT_yGcTCqAjpKFF4mEadHZOkUViR-cjafh4bLErTTO78ITSiEsYUEKKOMIDrA8Ht6r8di-mjOxUJl6CJ4VR1sRCcK-3npRPkaRSKEooHBglsZrLaqzmw1yMCj1YbbpWb02j_zHfvb3trqeNabpze4F5mo4_s833Sw!!/
« Letzte Änderung: 01. Oktober 2017, 09:15:29 von LwPersFw »
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Antw:Zentralrichtlinie A2-1300-0-0-2 „Die Reserve der Bundeswehr“
« Antwort #1 am: 28. Oktober 2016, 12:57:33 »

Der InspSan hat mit Wirkung vom 12.10.2016 das Kapitel 4 aus der derzeit in Erarbeitung befindlichen
Regelung A1-831/0-4000 "Wehrmedizinischen Begutachtung von Reservedienst Leistenden" gebilligt
und in Kraft gesetzt.

Darin werden die Verfahren zur Begutachtung von Reservisten neu gefasst und z.T. vereinfacht.

KdoSanDstBw hat am 26.10.2016 per Rundschreiben alle Dienststellen der Bw darüber informiert,
dass nach den neuen Vorgaben des Kapitel 4 ab sofort zu verfahren ist.

Inwieweit sich dies in der Praxis auswirkt... muss abgewartet werden.
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Ralf

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Antw:Zentralrichtlinie A2-1300-0-0-2 „Die Reserve der Bundeswehr“
« Antwort #2 am: 28. Oktober 2016, 13:12:57 »

Das "Problem" ist halt, dass sie zwar gezeichnet, aber noch nicht veröffentlich ist.
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Antw:Zentralrichtlinie A2-1300-0-0-2 „Die Reserve der Bundeswehr“
« Antwort #3 am: 28. Oktober 2016, 15:52:28 »

@ Ralf

mit dem Rundschreiben KdoSanDst wurde das Kapitel 4 verteilt.
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Grundsätzliche Voraussetzungen ROA
« Antwort #4 am: 02. November 2016, 11:01:19 »

Stand: 02.11.16

Für die Einstellung von ROA gilt grundsätzlich die Regelung A-1340/49 Punkt 11.6

Für den Einstieg in die Laufbahnen der Offiziere der Reserve gelten die Bestimmungen für
die Einstellung als Offizier nach Nrn. 1101 bis 1105 und 1107 bis 1122 entsprechend.

Der jeweilige Einstiegsdienstgrad wird für die Dauer der Wehrdienstleistung vorläufig verliehen.

Er kann nach einem Wehrdienst von mindestens 24 Tagen endgültig verliehen werden.

Das Verfahren zum Einstieg von Reservistinnen und Reservisten in die Laufbahnen der Offiziere
der Reserve richtet sich nach der Zentralrichtlinie A2-1300/0-0-2.


1101. Für militärfachliche Verwendungen im Truppendienst, die eine Hochschulausbildung ( 82 )
erfordern, kann als Offizier in das Dienstverhältnis einer Soldatin auf Zeit oder eines Soldaten auf
Zeit mit dem Dienstgrad Oberleutnant eingestellt werden, wer ein der vorgesehenen Verwendung
entsprechendes Hochschulstudium mindestens mit einem Bachelor oder gleichwertigen Abschluss
abgeschlossen hat.

( 82 )

Auszug

"Bildungsvoraussetzungen für die Einstellung, Übernahme oder Zulassung in eine Laufbahn der ( ... ) Offiziere"

"Eine Hochschulausbildung wird nachgewiesen durch ein erfolgreich abgeschlossenes Studium:

a.
Mit einem Bachelorabschluss (z. B. Bachelor of Arts/B. A., Bachelor of Science/B. Sc., Bachelor of Engineering/B. Eng.) oder
einem Masterabschluss (z. B. Master of Arts/M. A., Master of Science/M. Sc., Master of Engineering/M. Eng.).

Diese können sowohl an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen als auch an Fachhochschulen erworben werden.

b.
An einer Universität bzw. einer gleichstehenden Hochschule
+ mit einer Staatsprüfung, z. B. in den Studiengängen Rechtswissenschaft, Medizin (Human-, Zahn- und Tiermedizin), Pharmazie und Lebensmittelchemie,
+ mit einer Diplomprüfung (Hochschulprüfung), insbesondere in den naturwissen-schaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen
   und sozialwissen-schaftlichen Studiengängen,
+ mit einer Magisterprüfung (Magister artium, M. A.) vor allem in den geisteswissen-schaftlichen Studiengängen (z. B. Geschichtswissenschaft) sowie
+ mit dem Erwerb des Doktorgrades (Promotion) in allen Studiengängen.

Hinsichtlich der Einstellung in die Offizierlaufbahnen entsprechen diese Abschlüsse einem Masterabschluss;


c.
An einer Fachhochschule
+ mit der Diplomierung in einer anerkannten Fachrichtung (z. B. Diplom-Ingenieur (FH), Diplom-Betriebswirt (FH), Diplom-Kaufmann (FH)).

Hinsichtlich der Einstellung in Laufbahnen der Offiziere verleihen Diplomabschlüsse an Fachhochschulen dieselben Berechtigungen wie Bachelorabschlüsse."




1102. Mit dem Dienstgrad Hauptmann kann eingestellt werden, wer

• die besondere Eignung für die dem höheren Dienstgrad entsprechende Verwendung nach dem
Erwerb des Bachelor oder gleichwertigen Hochschulabschlusses im Rahmen einer hauptberuflichen
Tätigkeit von mindestens zwei Jahren erworben hat, die nach Fachrichtung und Schwierigkeit
einer Verwendung dieses Dienstgrades entspricht oder
• ein der jeweiligen Verwendung entsprechendes Hochschulstudium mit einem Master oder gleichwertigen
Abschluss abgeschlossen hat.

1103. Mit dem Dienstgrad Major kann eingestellt werden, wer
• ein der jeweiligen Verwendung entsprechendes Hochschulstudium mit einem Master oder gleichwertigen
Abschluss abgeschlossen hat und die besondere Eignung für den höheren Dienstgrad
nach dem Erwerb des Abschlusses im Rahmen einer hauptberuflichen Tätigkeit von mindestens
zwei Jahren und sechs Monaten erworben hat, die nach Fachrichtung und Schwierigkeit
einer Verwendung dieses Dienstgrades entspricht oder
• die Befähigung zum Richteramt hat oder
• die Befähigung für eine Laufbahn des höheren Dienstes des Bundes erlangt hat oder
• den Grad eines Doktoringenieurs oder, soweit nach Landesrecht an dessen Stelle der Grad eines
Doktors der Naturwissenschaften tritt, diesen erworben hat.

1104. Wer die Voraussetzungen für die Einstellung mit dem Dienstgrad Major erfüllt und die darüber
hinausgehende Eignung durch eine dem Dienstgrad Oberstleutnant entsprechende Tätigkeit von
mindestens drei weiteren Jahren (vgl. Nr. 1103, 2. Bis 4. Punktaufzählung) bzw. von drei Jahren
(vgl. Nr. 1103, 1. Punktaufzählung) erworben hat, kann mit dem Dienstgrad Oberstleutnant eingestellt werden.


1105. Wer die Voraussetzungen für die Einstellung mit dem Dienstgrad Oberstleutnant erfüllt und
die darüber hinausgehende Eignung durch eine dem Dienstgrad Oberst entsprechende Tätigkeit von
mindestens drei weiteren Jahren erworben hat, kann mit dem Dienstgrad Oberst eingestellt werden.

1107. Für Verwendungen, die keine Hochschulausbildung erfordern, kann in das Dienstverhältnis
einer Soldatin auf Zeit oder eines Soldaten auf Zeit mit dem Dienstgrad Oberleutnant eingestellt
werden, wer ein Hochschulstudium mindestens mit einem Bachelor oder gleichwertigen
Abschluss abgeschlossen hat und eine Offizierprüfung bestanden hat. Nr. 1106 gilt entsprechend.

1108. Für militärfachliche Verwendungen, die keine Hochschulausbildung erfordern, kann die
Einstellung unter den Voraussetzungen eines abgeschlossenen Hochschulstudiums und einer bestandenen
Offizierprüfung auch mit den höheren Dienstgraden Hauptmann, Major, Oberstleutnant
oder Oberst erfolgen. Für die Festlegung des Einstellungsdienstgrades gelten die in Nrn. 1102 bis
1105 genannten Mindestzeiten der hauptberuflichen Tätigkeit. Nr. 1106 gilt entsprechend. ( 83 )

( 83 )
Regelung bis zur Ausgestaltung und Umsetzung eines entsprechenden Ausbildungskonzeptes nicht anwendbar.
Ausnahme: Offizierprüfung liegt vor.

1109. Für Verwendungen als Offizier des Truppendienstes kann in das Dienstverhältnis einer Soldatin
auf Zeit oder eines Soldaten auf Zeit mit dem Dienstgrad Oberleutnant eingestellt werden, wer
einen der folgenden Befähigungsnachweise besitzt:
• eine nach deutschem Recht gültige Berufsflugzeugführerlizenz und eine Instrumentenflugberechtigung,
• eine nach deutschem Recht gültige Berufshubschrauberführerlizenz und eine Instrumentenflugberechtigung,
• eine nach deutschem Recht gültige Fluglotsenlizenz,
• ein Zeugnis über die Befähigung zum Kapitän auf Kauffahrteischiffen mit Ausnahme der Fischereifahrzeuge,
• ein Zeugnis über die Befähigung zur Leiterin bzw. zum Leiter der Maschinenanlage auf Kauffahrteischiffen,
• ein Zeugnis über die Befähigung zum nautischen Wachoffizier auf Kauffahrteischiffen mit Ausnahme der Fischereifahrzeuge sowie
• ein Zeugnis über die Befähigung zum technischen Wachoffizier auf Kauffahrteischiffen.

1110. Nr. 1106 gilt entsprechend.

1111. Mit dem Dienstgrad Hauptmann kann eingestellt werden, wer einen der in Nr. 1109 genannten
Befähigungsnachweise besitzt und die Eignung für die dem höheren Dienstgrad entsprechende Verwendung
im Rahmen einer hauptberuflichen Tätigkeit von mindestens zwei Jahren, die nach Fachrichtung
und Schwierigkeit der Tätigkeit der vorgesehenen Verwendung entspricht, erworben
hat. Nr. 1106 gilt entsprechend.

1112. Für die Laufbahn der Offiziere des Sanitätsdienstes kann als Berufssoldatin oder Berufssoldat
bzw. als Soldatin auf Zeit oder Soldat auf Zeit eingestellt werden, wer
• die Approbation als Ärztin oder Arzt, Zahnärztin oder Zahnarzt, Tierärztin oder Tierarzt oder Apothekerin oder Apotheker besitzt,
• sich für mindestens ein Jahr zum Dienst in der Bundeswehr verpflichtet und
• eine Eignungsübung mit Erfolg abgeleistet hat.

1113. Ärztinnen oder Ärzte und Zahnärztinnen oder Zahnärzte werden mit dem Dienstgrad Stabsarzt,
Tierärztinnen oder Tierärzte als Stabsveterinär und Apothekerinnen oder Apotheker als
Stabsapotheker eingestellt.

1114. Mit dem Dienstgrad Oberstabsarzt, Oberstabsveterinär oder Oberstabsapotheker kann
eingestellt werden, wer die in Nr. 1112 genannten Voraussetzungen erfüllt und eine Anerkennung
nachweist als
• Gebietsärztin oder Gebietsarzt,
• Fachzahnärztin oder Fachzahnarzt,
• Fachtierärztin oder Fachtierarzt oder
• Fachapothekerin oder Fachapotheker.
Als Oberstabsveterinär kann auch eingestellt werden, wer mindestens zwei Jahre als Amtstierärztin
oder Amtstierarzt hauptberuflich tätig war.

1115. Mit dem Dienstgrad Oberfeldarzt, Oberfeldveterinär oder Oberfeldapotheker kann eingestellt
werden, wer die Voraussetzungen der Nr. 1115 erfüllt und nach Erwerb der jeweiligen Qualifikation
die besondere Eignung für die dem höheren Dienstgrad entsprechende Verwendung im Rahmen
einer mindestens zwei Jahre dauernden hauptberuflichen Tätigkeit erworben hat.

1116. Mit dem Dienstgrad Oberfeldarzt kann auch eingestellt werden, wer über die abgeschlossene
Weiterbildung zur Fachärztin oder zum Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie verfügt.

1117. Mit dem Dienstgrad Oberstarzt, Oberstveterinär oder Oberstapotheker kann eingestellt
werden, wer die Voraussetzungen der Nrn. 1115 bis 1116 erfüllt und die besondere Eignung für die
dem höheren Dienstgrad entsprechende Verwendung im Rahmen einer darüber hinausgehenden
hauptberuflichen Tätigkeit erworben hat.

1119. Für die Laufbahn der Offiziere des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr kann als Soldatin
auf Zeit oder als Soldat auf Zeit eingestellt werden, wer ein Studium auf einem geowissenschaftlichen
Fachgebiet abgeschlossen hat.

1120. Für die Festlegung des Einstellungsdienstgrades gelten die in Nrn. 1101 bis 1105 genannten
Voraussetzungen entsprechend. Nr. 1106 gilt entsprechend.

1121. Die Einstellung von Bewerbern mit Master oder einem gleichwertigen Abschluss gemäß
Nr. 1102 (2. Punktaufzählung) erfolgt mit dem Dienstgrad Hauptmann für die Besetzung von A 14/
A 13 bewerteten Dienstposten und ist mit der Einweisung in eine Planstelle der Besoldungsgruppe A
12 verbunden.

1122. Ein Laufbahnwechsel ist nur zulässig, wenn die Soldatin oder der Soldat bzw. die frühere
Soldatin oder der frühere Soldat die Befähigung für die neue Laufbahn besitzt. Die Feststellung der
Befähigung für die neue Laufbahn obliegt der für die Entscheidung über den Laufbahnwechsel
zuständigen personalbearbeitenden Stelle84 der Soldatin oder des Soldaten. Laufbahnwechsel aus
dem Sanitätsdienst, dem Militärmusikdienst und dem Geoinformationsdienst der Bundeswehr in einen
anderen Bereich oder umgekehrt sind nur mit Zustimmung der Soldatin oder des Soldaten bzw. der
früheren Soldatin oder des früheren Soldaten zulässig. Bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres ist
ein Laufbahnwechsel aus dem Militärmusikdienst in den Truppendienst auch ohne Zustimmung der
Soldatin oder des Soldaten zulässig.


Beförderungen ( Auszug ):

306. Vor der Beförderung zum Leutnant der Reserve ist eine Offizierprüfung ( ... ) erfolgreich abzulegen.

313. Reserveoffizier-Anwärterinnen und Reserveoffizier-Anwärter mit bestandener Offizierprüfung
im Dienstgrad Fähnrich, die bei Beendigung des Wehrdienstverhältnisses in diesem
Dienstgrad mindestens 24 Tage Wehrdienst geleistet haben, können 36 Monate nach erstmaligem
Diensteintritt zum Leutnant der Reserve befördert werden.

3.2.1 Reserveoffizier-Anwärterinnen bzw. Reserveoffizier-Anwärter in der Laufbahn des Truppendienstes (ROA)

317. Für die Beförderung von ROA, die sich nicht im freiwilligen Wehrdienst nach dem Wehrpflichtgesetz
oder einem Dienstverhältnis als Soldatin auf Zeit oder Soldat auf Zeit befinden, gilt unter
Beachtung der Nrn. 306 und 313

Beförderung zum                  Wehrdienstdauer im                        Zeit seit Eintritt in die Bundeswehr (Monate)
                                           bisherigen Dienstgrad (Tage)

Fahnenjunker d. R.                                24                                                             12
Fähnrich d. R.                                       24                                                              21
Leutnant d. R.                                       24                                                             36

3.2.2 Offiziere der Reserve des Truppendienstes ( 25 )

( 25 ) Einschließlich der Offiziere der Reserve des Truppendienstes in Verwendungen des Sanitätsdienstes.

318.

Beförderung zum               Wehrdienstdauer im bisherigen Dienstgrad (Tage)                      Zeit seit Ernennung zum Offizier (Jahre)
                                        insgesamt       davon in höher bewerteten Verwendungen
Oberleutnant d. R.              24                                  –                                                                             2 ½ (2)
Hauptmann d. R.                24                                 12                                                                            5 ½ (5)
Major d. R.                        36                                  12                                                                            10 (9)
Oberstleutnant d. R.           24                                  –                                                                             13 (11)
Oberst d. R.                       48                                 24                                                                            17 (15)

( ) Fliegendes Personal, Personal, das im KSK für besondere Einsätze verwendet wird, Kampfschwimmerinnen und Kampfschwimmer.
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Antw:Zentralrichtlinie A2-1300-0-0-2 „Die Reserve der Bundeswehr“
« Antwort #5 am: 16. Dezember 2016, 09:16:04 »

Im Anhang eine aktuelle Übersicht des BAPersBw zum Thema ... wie werde ich Reservist...
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Med Begutachtung
« Antwort #6 am: 04. Januar 2017, 19:11:38 »

Im Anhang

Kapitel 4 aus der A1-831/0-4000 "Wehrmedizinische Begutachtung von Reservistendienst Leistenden"

Quelle: Internet , bundeswehr.de/reservisten
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Der Leistungskatalog RDL
« Antwort #7 am: 04. Januar 2017, 19:40:24 »

Im Anhang der Leistungskatalog für RDL ( und FWDL )


Dieser Leistungskatalog dient als Orientierungshilfe und Informationsgrundlage für freiwilligen Wehrdienst Leistende (FWDL) sowie Reservistendienst Leistende (RDL). Aber auch Vorgesetzten, Dienststellenleitern und Dienststellenleiterinnen sowie allen  mit dem  genannten Personenkreis befassten Sachbearbeitern und Sachbearbeiterinnen soll der Leistungskatalog einen ersten Überblick über die wichtigsten Bestimmungen  zur sozialen Absicherung und zu  finanziellen Leistungen geben und so die tägliche Arbeit erleichtern.  In der nun aktualisierten Fassung werden die wichtigsten Bestimmungen zusammengefasst. Ergänzend wird auf die zugrundeliegenden Gesetze,  Regelungen und Vorschriften hingewiesen. Der Leistungskatalog ist unverbindlich. Rechtsansprüche können aus ihm  nicht abgeleitet werden.


Quelle: Internet , bundeswehr.de/reservisten
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Antw:Zentralrichtlinie A2-1300-0-0-2 „Die Reserve der Bundeswehr“
« Antwort #8 am: 14. Januar 2017, 14:23:19 »

Aktuelle Ansprechstellen des BAPersBw


Die Personal bearbeitende Stelle für Reservistinnen und Reservisten ist die Abteilung VI des Bundesamts für Personalmanagement der Bundeswehr in Siegburg.

Erreichbar über die Mailadressen

baersbwvi@bundeswehr.org

oder
bapersbwvi3@bundeswehr.org (Mannschaften/Unteroffiziere),
bapersbwvi2@bundeswehr.org (Offiziere),
bapersbwvi121roavorl@bundeswehr.org (Reserveoffizieranwärter)
bapersbwvi12@bundeswehr.org (Offiziere als "Seiteneinsteiger")


Informationenzum Unterhaltssicherungsrecht finden Sie unter www.personal.bundeswehr.de  dort unter "Finanzielles" > "Unterhaltssicherung"

Ferner stellt die Bundeswehr zu diesem Thema eine Telefonhotline zur Verfügung 0800/7244329
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Antw:Zentralrichtlinie A2-1300-0-0-2 „Die Reserve der Bundeswehr“
« Antwort #9 am: 20. Juli 2017, 18:09:12 »

Wer es noch nicht gesehen hat...

Am 23. Juni 2017 wurde eine neue Version der Zentralrichtlinie A2-1300/0-0-2 als Version 2, die umfangreiche Änderungen enthält, veröffentlicht. Der Name der Regelung wurde geändert. Sie heißt nun kurz und knapp „Die Reserve“.

Wesentliche Änderungen sind:   siehe Anhang


Die ganze Vorschrift

Hier...im Downloadbereich

http://www.reservisten.bundeswehr.de/portal/a/resarb/start/!ut/p/z1/04_Sj9CPykssy0xPLMnMz0vMAfIjo8zinSx8QnyMLI2MTD3CzA08zRzdzQ2M_Iz9Tcz1wwkpiAJKG-AAjgb6BbmhigAw2HAa/dz/d5/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/
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Antw:Zentralrichtlinie A2-1300-0-0-2 „Die Reserve“
« Antwort #10 am: 06. August 2017, 21:10:58 »

Wie erfolgt die Ausbildung ?

Geregelt in:

Streitkräftegemeinsames Konzept für die Ausbildung der Reserve in der Bundeswehr (SKgemKonzAusbResBw)

Dieses Konzept bildet in Ergänzung und Ableitung der Konzeption der Reserve (KdR) die Grundlage für eine auftragsorientierte und sachgerechte Ausbildung der Reserve der Bundeswehr unter Berücksichtigung der Belange der Reservistinnen und Reservisten. Es konzentriert sich dabei auf die Ausbildung innerhalb der Kategorien und Beorderungsarten der Reserve und ist durch die Organisationsbereiche (OrgBer) in Form von Weisungen zur Ausbildung von Reservisten umzusetzen. Mit diesem Konzept werden streitkräftegemeinsame (SKgem) verbindliche Vorgaben und Zuständigkeiten festgelegt. Dieses Konzept wird bedarfsgerecht auf Grundlage eines umfassenden Berichtswesens und einer zielgerichteten Evaluation, insbesondere durch Ergebnisse von Inspizierungen, unter Berücksichtigung des Lagebildes Reserve weiterentwickelt.



Zu finden hier... Grundlagen > Weisungen

http://www.reservisten.bundeswehr.de/portal/a/resarb/start/reserve/grundlagen/weisungen/!ut/p/z1/04_Sj9CPykssy0xPLMnMz0vMAfIjo8zinSx8QnyMLI2MQlx8LQwcPV1dQrxCggwN_Az0wwkpiAJKG-AAjgb6wSmp-pFAM8xxm2GqH6wfpR-VlViWWKFXkF9UkpNaopeYDHKhfmRGYl5KTmpAfrIjRKAgN6LcoNxREQCpveqQ/dz/d5/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/#Z7_B8LTL2922TDM80AIEDTJTR10N5
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Weisung Reservistenarbeit 2017/2018
« Antwort #11 am: 08. August 2017, 06:46:03 »

Im Anhang die Weisung für die Reservistenarbeit 2017/2018

Dazu ein Artikel des Reservistenverbands:

"Die Bundeswehr braucht qualifizierte Reservisten. Und die stehen bei der Truppe Schlange. Doch dieser "Luxus" bringt auch Probleme mit sich. Zwar gibt es in diesem Jahr 3.000 Stellen für Reservisten - und damit 500 mehr als im Jahr 2016. Dennoch reichen die damit zur Verfügung stehenden Tage, und das sind nach Adam Riese 1.095.000, nicht aus. Das Problem ist nicht neu.

Das geht aus einem Schreiben der Abteilung Führung Streitkräfte hervor und deckt sich mit Anfragen, die der Reservistenverband von Reservisten erhält, die keine Möglichkeit für eine Wehrübung (Reservistendienst) finden und nun entsprechend verwundert und enttäuscht sind. Aus dem BMVg heißt es dazu: "Für das laufende Jahr wurden inzwischen durch die Leitung des Hauses Maßnahmen ergriffen, die ein vollständiges Ausschöpfen der zur Verfügung stehenden Ressourcen gewährleisten und den Organisationsbereichen bedarfsgerecht Möglichkeiten für weitere Reservistendienste schaffen."

Verteidigungsministerin stockt Reservistenstellen auf

Für das kommende Jahr segnete Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen 500 weitere Reservistenstellen ab, also insgesamt 3.500. Weitere Erhöhungen in den kommenden Jahren sind nicht ausgeschlossen. Das geht unter anderem aus der Weisung für die Reservistenarbeit 2017/2018 hervor, die General Markus Kneip in seiner Funktion als Stellvertreter des Generalinspekteurs vor seiner Versetzung ins Nato-Hauptquartier unterzeichnet hatte.

Das Kompetenzzentrum für Reservistenangelegenheiten der Bundeswehr wird die Verteilung der Stellen für das Jahr 2018 früh im September 2017 vornehmen, um möglichst viel Zeit für die Phase der Planung und Abstimmung mit den Reservistinnen und Reservisten einzuräumen.

Langzeitübende verbrauchen Großteil der Tage

Vor knapp einem Jahr, als die Diskussion um fehlende Wehrübungstage schon einmal aufkam, erklärte Oberst Benedict Freiherr von Andrian-Werburg, Leiter des Kompetenzzentrums für Reservistenangelegenheiten, woher die Tage kommen: "Zunächst aus dem Personalstrukurtplan und dann aus dem Bundeshaushaltsplan. Festgeschrieben waren für 2016 insgesamt 2.500 Stellen für Reservisten. Dafür steht das Geld bereit. Ein  Überschreiten bedeutet einen Verstoß gegen den jeweils gültigen Haushaltsplan. Jede Stelle können Sie mit 365 beziehungsweise 366 Tagen multiplizieren. Dann kommen Sie auf die Gesamtzahl an Dienstleistungstagen pro Jahr. Als Planungsgröße umfasst unsere Zielstruktur zurzeit etwas mehr als 60.000 Reservisten. Wenn wir die hätten und wir jeden davon 14 Tage im Jahr zu einer Dienstleistung heranzögen, reichten die Tage völlig aus."

Soweit die Theorie.

"Die Praxis sieht anders aus. Das liegt auch daran, dass der Bedarf groß ist und der Reservistendienst in den letzten Jahren attraktiver geworden ist: erhöhte Mindestleistung, Verpflichtungszuschlag, bis zu zehn Monate Reservistendienst am Stück möglich. Und genau da beginnen Planungsprobleme. Ein Reservist, der zehn Monate am Stück Reservistendienst erbringt, verbraucht also fast eine der 2.500 Stellen", erklärt von Andrian-Werburg.

Einordnung aus dem BMVg

"Beim Verbrauch der Stellen für Reservisten ist 2016 gegenüber den Vorjahren in der Tat eine deutliche Verschiebung hin zu längeren Dienstleistungen zu beobachten. Dies war so beabsichtigt, da am Bedarf der Streitkräfte orientiert. Dennoch hat das BMVg die Absicht, auch den Reservistinnen und Reservisten die aufgrund der Bindung in Beruf und Familie z.B. nur für bis zu drei Wochen Reservistendienst im Jahr zur Verfügung stehen, weiterhin die Möglichkeit einzuräumen, Reservistendienst zu leisten. Die veranlassten Maßnahmen können hierzu beitragen."
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Erholungsurlaub Reservisten
« Antwort #12 am: 01. Oktober 2017, 09:21:42 »

"Erholungsurlaub für Reservistendienst Leistende 

Dem Kompetenzzentrum für Reservistenangelegenheiten der Bundeswehr erreichen zurzeit vermehrt Anfragen zum Thema "Erholungsurlaub für Reservistendienst Leistende". Aus diesem Grund hier eine kurze Erläuterung:

Reservistendienst Leistende erhalten nach dem IV. Abschnitt Soldatengesetz (SG) Erholungsurlaub nach § 5 der Soldatenurlaubsverordnung (SUV). Sie erhalten für jeden vollen Monat ihrer Dienstzeit ein Zwölftel des Jahreserholungsurlaubs (also 30 Urlaubstage im Kalenderjahr) der Berufssoldatinnen, Berufssoldaten (BS), Soldatinnen auf Zeit und Soldaten auf Zeit (SaZ). 
Ein voller Monat ist dabei nicht gleichzusetzen mit einem vollen Kalendermonat und es kommt auch nicht auf die konkrete Anzahl der Dienstleistungstage an. Vielmehr ist ein voller Monat dann geleistet, wenn die Dienstleistung bis zum Ablauf des Tages des nächsten Monats geleistet wurde, der dem Tag vorgeht, der durch seine Zahl dem ersten Tag der Dienstleistung entspricht. Fehlt in dem entsprechenden Monat der maßgebliche Tag, so ist der volle Monat schon mit Ablauf des letzten Tages dieses Monats geleistet. 
Bei der Berechnung des Urlaubsanspruchs wird aufgerundet! (Zentralrichtline A2-1300/0-0-2 Die Reserve Nr. 2.1.4.8 ).

Beispiele:

15.01. - 14.02. = 1 Monat = 3 Tage Urlaub 
02.01. - 01.03. = 2 Monate = 5 Tage Urlaub
02.01. - 30.03. = 2 Monate = 5 Tage Urlaub
02.01. - 22.07. = 6 Monate = 15 Tage Urlaub
01.03. - 30.03. = 0 Monate = 0 Tage Urlaub
01.02. - 28.02. = 1 Monat = 3 Tage Urlaub
30.01. - 28.02. = 1 Monat = 3 Tage Urlaub

Reservistinnen und Reservisten, die an einer DVag nach § 81 SG teilnehmen, erwerben keinen Anspruch auf Erholungsurlaub."

Quelle: www.reservisten.bundeswehr.de

Gespeichert
aktiver Berufssoldat im Bereich Personalwesen
 

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