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Autor Thema: Grundsätzliches / VORSCHRIFTEN zum Reservedienst  (Gelesen 12900 mal)

Ralf

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Grundsätzliches / VORSCHRIFTEN zum Reservedienst
« am: 11. Oktober 2015, 06:44:13 »

Bonn, 09.10.2015.
Die Zentralrichtlinie A2-1300-0-0-2 „Die Reserve der Bundeswehr“ wurde durch den Amtschef des Streitkräfteamtes in Kraft gesetzt und am heutigen Tage veröffentlicht.

http://www.reservisten.bundeswehr.de/portal/a/resarb

Downloadbereich:
http://www.reservisten.bundeswehr.de/portal/a/resarb/!ut/p/c4/JYu7DsIwEAT_yGcTCqAjpKFF4mEadHZOkUViR-cjafh4bLErTTO78ITSiEsYUEKKOMIDrA8Ht6r8di-mjOxUJl6CJ4VR1sRCcK-3npRPkaRSKEooHBglsZrLaqzmw1yMCj1YbbpWb02j_zHfvb3trqeNabpze4F5mo4_s833Sw!!/
« Letzte Änderung: 01. Oktober 2017, 09:15:29 von LwPersFw »
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Wehrmedizinischen Begutachtung von Reservedienst Leistenden
« Antwort #1 am: 28. Oktober 2016, 12:57:33 »

Die medizinische Tauglichkeit/Verwendungsfähigkeit von Reservisten ist geregelt in der Regelung A1-831/0-4000 "Wehrmedizinischen Begutachtung"

Darin das Kapitel 4

Die Regelung ist zu finden hier : https://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php/topic,13852.0.html
« Letzte Änderung: 15. April 2019, 07:50:15 von LwPersFw »
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Grundsätzliche Voraussetzungen ROA
« Antwort #2 am: 02. November 2016, 11:01:19 »

Stand: 14.04.2019

Für die Einstellung von ROA gilt grundsätzlich die Regelung A-1340/49 Punkt 11.6

11.6 Einstieg in die Laufbahnen der Offiziere der Reserve – § 43 Abs. 3 SLV

Für den Einstieg in die Laufbahnen der Offiziere der Reserve gelten die Bestimmungen für
die Einstellung als Offizier nach Nrn. 1101 bis 1105 und 1107 bis 1122 entsprechend.

Der jeweilige Einstiegsdienstgrad wird für die Dauer der Wehrdienstleistung vorläufig verliehen.

Er kann nach einem Wehrdienst von mindestens 24 Tagen endgültig verliehen werden.

Das Verfahren zum Einstieg von Reservistinnen und Reservisten in die Laufbahnen der Offiziere
der Reserve richtet sich nach der Zentralrichtlinie A2-1300/0-0-2.


11.1.1 Offiziere mit Hochschulausbildung

1101. Für militärfachliche Verwendungen im Truppendienst, die eine Hochschulausbildung 77
erfordern, kann als Offizier in das Dienstverhältnis einer Soldatin auf Zeit oder eines Soldaten auf
Zeit mit dem Dienstgrad Oberleutnant eingestellt werden, wer ein der vorgesehenen Verwendung
entsprechendes Hochschulstudium mindestens mit einem Bachelor oder gleichwertigen Abschluss
abgeschlossen hat.

( 77 )

Auszug

"Eine Hochschulausbildung wird nachgewiesen durch ein erfolgreich abgeschlossenes Studium:

a.
Mit einem Bachelorabschluss (z. B. Bachelor of Arts/B. A., Bachelor of Science/B. Sc., Bachelor of Engineering/B. Eng.)
oder einem Masterabschluss (z. B. Master of Arts/M. A., Master of Science/M. Sc., Master of Engineering/M. Eng.).
Diese können sowohl an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen als auch an Fachhochschulen erworben werden.

b. An einer Universität bzw. einer gleichstehenden Hochschule
+ mit einer Staatsprüfung, z. B. in den Studiengängen Rechtswissenschaft, Medizin (Human-, Zahn- und Tiermedizin), Pharmazie und Lebensmittelchemie,
+ mit einer Diplomprüfung (Hochschulprüfung), insbesondere in den naturwissen-schaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen und sozialwissen-schaftlichen Studiengängen,
+ mit einer Magisterprüfung (Magister artium, M. A.) vor allem in den geisteswissen-schaftlichen Studiengängen (z. B. Geschichtswissenschaft) sowie
+ mit dem Erwerb des Doktorgrades (Promotion) in allen Studiengängen.

Hinsichtlich der Einstellung in die Offizierlaufbahnen entsprechen diese Abschlüsse einem Masterabschluss;

c. An einer Fachhochschule
+ mit der Diplomierung in einer anerkannten Fachrichtung (z. B. Diplom-Ingenieur (FH), Diplom-Betriebswirt (FH), Diplom-Kaufmann (FH)).

Hinsichtlich der Einstellung in Laufbahnen der Offiziere verleihen Diplomabschlüsse an Fachhochschulen dieselben Berechtigungen wie Bachelorabschlüsse."



1102. Mit dem Dienstgrad Hauptmann kann eingestellt werden, wer
• die besondere Eignung für die dem höheren Dienstgrad entsprechende Verwendung nach dem
Erwerb des Bachelor oder gleichwertigen Hochschulabschlusses im Rahmen einer hauptberuflichen
Tätigkeit von mindestens zwei Jahren erworben hat, die nach Fachrichtung und
Schwierigkeit einer Verwendung dieses Dienstgrades entspricht oder
• ein der jeweiligen Verwendung entsprechendes Hochschulstudium mit einem Master oder gleichwertigen Abschluss abgeschlossen hat.


1103. Mit dem Dienstgrad Major kann eingestellt werden, wer
• ein der jeweiligen Verwendung entsprechendes Hochschulstudium mit einem Master oder
gleichwertigen Abschluss abgeschlossen hat und die besondere Eignung für den höheren
Dienstgrad nach dem Erwerb des Abschlusses im Rahmen einer hauptberuflichen Tätigkeit von
mindestens zwei Jahren und sechs Monaten erworben hat, die nach Fachrichtung und
Schwierigkeit einer Verwendung dieses Dienstgrades entspricht oder
• die Befähigung zum Richteramt hat oder
• die Befähigung für eine Laufbahn des höheren Dienstes des Bundes erlangt hat oder
• den Grad eines Doktoringenieurs oder, soweit nach Landesrecht an dessen Stelle der Grad eines Doktors der Naturwissenschaften tritt, diesen erworben hat.


1104.
Wer die Voraussetzungen für die Einstellung mit dem Dienstgrad Major erfüllt und die
darüber hinausgehende Eignung durch eine dem Dienstgrad Oberstleutnant entsprechende Tätigkeit
von mindestens drei weiteren Jahren (vgl. Nr. 1103, 2. Bis 4. Punktaufzählung) bzw. von drei
Jahren (vgl. Nr. 1103, 1. Punktaufzählung) erworben hat, kann mit dem Dienstgrad Oberstleutnant eingestellt werden.

1105. Wer die Voraussetzungen für die Einstellung mit dem Dienstgrad Oberstleutnant erfüllt und
die darüber hinausgehende Eignung durch eine dem Dienstgrad Oberst entsprechende Tätigkeit von
mindestens drei weiteren Jahren erworben hat, kann mit dem Dienstgrad Oberst eingestellt werden.

1107. Für Verwendungen, die keine Hochschulausbildung erfordern, kann in das Dienstverhältnis
einer Soldatin auf Zeit oder eines Soldaten auf Zeit mit dem Dienstgrad Oberleutnant
eingestellt werden, wer ein Hochschulstudium mindestens mit einem Bachelor oder gleichwertigen
Abschluss abgeschlossen hat und eine Offizierprüfung bestanden hat.

1108. Für militärfachliche Verwendungen, die keine Hochschulausbildung erfordern, kann die
Einstellung unter den Voraussetzungen eines abgeschlossenen Hochschulstudiums und einer
bestandenen Offizierprüfung auch mit den höheren Dienstgraden Hauptmann, Major, Oberstleutnant
oder Oberst erfolgen. Für die Festlegung des Einstellungsdienstgrades gelten die in Nrn.
1102 bis 1105 genannten Mindestzeiten der hauptberuflichen Tätigkeit.

11.1.2 Offiziere mit sonstigen zivilen Befähigungen

1109. Für Verwendungen als Offizier des Truppendienstes kann in das Dienstverhältnis einer
Soldatin auf Zeit oder eines Soldaten auf Zeit mit dem Dienstgrad Oberleutnant eingestellt werden,
wer einen der folgenden Befähigungsnachweise besitzt:
• eine nach deutschem Recht gültige Berufsflugzeugführerlizenz und eine Instrumentenflugberechtigung,
• eine nach deutschem Recht gültige Berufshubschrauberführerlizenz und eine Instrumentenflugberechtigung,
• eine nach deutschem Recht gültige Fluglotsenlizenz,
• ein Zeugnis über die Befähigung zum Kapitän auf Kauffahrteischiffen mit Ausnahme der Fischereifahrzeuge,
• ein Zeugnis über die Befähigung zur Leiterin bzw. zum Leiter der Maschinenanlage auf Kauffahrteischiffen,
• ein Zeugnis über die Befähigung zum nautischen Wachoffizier auf Kauffahrteischiffen mit Ausnahme
der Fischereifahrzeuge sowie
• ein Zeugnis über die Befähigung zum technischen Wachoffizier auf Kauffahrteischiffen.

1111. Mit dem Dienstgrad Hauptmann kann eingestellt werden, wer einen der in Nr. 1109
genannten Befähigungsnachweise besitzt und die Eignung für die dem höheren Dienstgrad
entsprechende Verwendung im Rahmen einer hauptberuflichen Tätigkeit von mindestens zwei
Jahren, die nach Fachrichtung und Schwierigkeit der Tätigkeit der vorgesehenen Verwendung
entspricht, erworben hat.

11.2 Sanitätsdienst – § 32 SLV

1112. Für die Laufbahn der Offiziere des Sanitätsdienstes kann als Berufssoldatin oder Berufssoldat
bzw. als Soldatin auf Zeit oder Soldat auf Zeit eingestellt werden, wer
• die Approbation als Ärztin oder Arzt, Zahnärztin oder Zahnarzt, Tierärztin oder Tierarzt oder
Apothekerin oder Apotheker besitzt,
• sich für mindestens ein Jahr zum Dienst in der Bundeswehr verpflichtet und
• eine Eignungsübung mit Erfolg abgeleistet hat.

1113. Ärztinnen oder Ärzte und Zahnärztinnen oder Zahnärzte werden mit dem Dienstgrad
Stabsarzt, Tierärztinnen oder Tierärzte als Stabsveterinär und Apothekerinnen oder Apotheker als
Stabsapotheker eingestellt.

1114. Mit dem Dienstgrad Oberstabsarzt, Oberstabsveterinär oder Oberstabsapotheker kann
eingestellt werden, wer die in Nr. 1112 genannten Voraussetzungen erfüllt und eine Anerkennung
nachweist als
• Gebietsärztin oder Gebietsarzt,
• Fachzahnärztin oder Fachzahnarzt,
• Fachtierärztin oder Fachtierarzt oder
• Fachapothekerin oder Fachapotheker.
Als Oberstabsveterinär kann auch eingestellt werden, wer mindestens zwei Jahre als Amtstierärztin oder Amtstierarzt hauptberuflich tätig war.

1115. Mit dem Dienstgrad Oberfeldarzt, Oberfeldveterinär oder Oberfeldapotheker kann eingestellt
werden, wer die Voraussetzungen der Nr. 1115 erfüllt und nach Erwerb der jeweiligen
Qualifikation die besondere Eignung für die dem höheren Dienstgrad entsprechende Verwendung im
Rahmen einer mindestens zwei Jahre dauernden hauptberuflichen Tätigkeit erworben hat.

1116. Mit dem Dienstgrad Oberfeldarzt kann auch eingestellt werden, wer über die abgeschlossene
Weiterbildung zur Fachärztin oder zum Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie verfügt.

1117. Mit dem Dienstgrad Oberstarzt, Oberstveterinär oder Oberstapotheker kann eingestellt
werden, wer die Voraussetzungen der Nrn. 1115 bis 1116 erfüllt und die besondere Eignung für die
dem höheren Dienstgrad entsprechende Verwendung im Rahmen einer darüber hinausgehenden
hauptberuflichen Tätigkeit erworben hat.

11.3 Militärmusikdienst – § 37 SLV

1118. Für die Laufbahn der Offiziere des Militärmusikdienstes kann als Berufssoldatin oder
Berufssoldat bzw. als Soldatin auf Zeit oder Soldat auf Zeit mit dem Dienstgrad Hauptmann
eingestellt werden, wer
• ein Studium an einer Hochschule für Musik oder einem anderen Musikinstitut mit dem Kapellmeisterexamen
oder einer gleichwertigen Hochschulprüfung abgeschlossen hat,
• sich für mindestens drei Jahre zum Dienst in der Bundeswehr verpflichtet und
• eine Eignungsübung mit Erfolg abgeleistet hat.

11.4 Geoinformationsdienst der Bundeswehr – § 38 SLV

1119. Für die Laufbahn der Offiziere des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr kann als
Soldatin auf Zeit oder als Soldat auf Zeit eingestellt werden, wer ein Studium auf einem geowissenschaftlichen
Fachgebiet abgeschlossen hat.

1120. Für die Festlegung des Einstellungsdienstgrades gelten die in Nrn. 1101 bis 1105 genannten
Voraussetzungen entsprechend.

1121. Die Einstellung von Bewerbern mit Master oder einem gleichwertigen Abschluss gemäß
Nr. 1102 (2. Punktaufzählung) erfolgt mit dem Dienstgrad Hauptmann für die Besetzung von A 14/A 13
bewerteten Dienstposten und ist mit der Einweisung in eine Planstelle der Besoldungsgruppe A 12 verbunden.

11.5 Laufbahnwechsel – § 6 Abs. 2 und 6 SLV

1122. Ein Laufbahnwechsel ist nur zulässig, wenn die Soldatin oder der Soldat bzw. die frühere
Soldatin oder der frühere Soldat die Befähigung für die neue Laufbahn besitzt. Die Feststellung der
Befähigung für die neue Laufbahn obliegt der für die Entscheidung über den Laufbahnwechsel
zuständigen personalbearbeitenden Stelle79 der Soldatin oder des Soldaten. Laufbahnwechsel aus
dem Sanitätsdienst, dem Militärmusikdienst und dem Geoinformationsdienst der Bundeswehr in einen
anderen Bereich oder umgekehrt sind nur mit Zustimmung der Soldatin oder des Soldaten bzw. der
früheren Soldatin oder des früheren Soldaten zulässig. Bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres ist
ein Laufbahnwechsel aus dem Militärmusikdienst in den Truppendienst auch ohne Zustimmung der
Soldatin oder des Soldaten zulässig.

----------------------------------------------------------------------------

3 Beförderung der Reservistinnen und Reservisten

303. Grundlegende Voraussetzung für eine Beförderung ist die persönliche Eignung der
Reservistin oder des Reservisten zum höheren Dienstgrad. Sie kann angenommen werden, wenn die
in Nr. 202 genannten Voraussetzungen vorliegen. Beförderungen als Belohnung oder Anerkennung
für anderweitige Verdienste sind unzulässig.

304. Der Beförderungszeitpunkt orientiert sich an der Beförderung vergleichbarer Soldatinnen
und Soldaten im Dienstverhältnis einer Berufssoldatin oder eines Berufssoldaten und einer Soldatin
auf Zeit bzw. eines Soldaten auf Zeit.

306. Vor der Beförderung zum Leutnant der Reserve ist eine Offizierprüfung ( ... ) erfolgreich abzulegen.

313. Reserveoffizier-Anwärterinnen und Reserveoffizier-Anwärter mit bestandener Offizierprüfung
im Dienstgrad Fähnrich, die bei Beendigung des Wehrdienstverhältnisses in diesem
Dienstgrad mindestens 24 Tage Wehrdienst geleistet haben, können 36 Monate nach erstmaligem
Diensteintritt zum Leutnant der Reserve befördert werden.

316. Die in den folgenden Abschnitten dieses Abschnittes festgesetzten zeitlichen Voraussetzungen sind Mindestvoraussetzungen.

3.2.1 Reserveoffizier-Anwärterinnen bzw. Reserveoffizier-Anwärter in der Laufbahn des Truppendienstes (ROA)

317. Für die Beförderung von ROA, die sich nicht im freiwilligen Wehrdienst nach dem Wehrpflichtgesetz
oder einem Dienstverhältnis als Soldatin auf Zeit oder Soldat auf Zeit befinden, gilt unter
Beachtung der Nrn. 306 und 313

Beförderung zum                  Wehrdienstdauer im                        Zeit seit Eintritt in die Bundeswehr (Monate)
                                           bisherigen Dienstgrad (Tage)

Fahnenjunker d. R.                                24                                                             12
Fähnrich d. R.                                       24                                                              21
Leutnant d. R.                                       24                                                             36

3.2.2 Offiziere der Reserve des Truppendienstes ( 24 )

( 24 ) Einschließlich der Offiziere der Reserve des Truppendienstes in Verwendungen des Sanitätsdienstes.

318.

Beförderung zum               Wehrdienstdauer im bisherigen Dienstgrad (Tage)                      Zeit seit Ernennung zum Offizier (Jahre)
                                        insgesamt       davon in höher bewerteten Verwendungen
Oberleutnant d. R.              24                                  –                                                                             2 ½ (2)
Hauptmann d. R.                24                                 12                                                                            5 ½ (5)
Major d. R.                        36                                  12                                                                            10 (9)
Oberstleutnant d. R.           24                                  –                                                                             13 (11)
Oberst d. R.                       48                                 24                                                                            17 (15)

( ) Fliegendes Personal, Personal, das im KSK für besondere Einsätze verwendet wird, Kampfschwimmerinnen und Kampfschwimmer.
« Letzte Änderung: 15. April 2019, 07:43:39 von LwPersFw »
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Antw:Zentralrichtlinie A2-1300-0-0-2 „Die Reserve der Bundeswehr“
« Antwort #3 am: 16. Dezember 2016, 09:16:04 »

Im Anhang eine aktuelle Übersicht des BAPersBw zum Thema ... wie werde ich Reservist...
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Antw:Zentralrichtlinie A2-1300-0-0-2 „Die Reserve der Bundeswehr“
« Antwort #4 am: 14. Januar 2017, 14:23:19 »

Aktuelle Ansprechstellen des BAPersBw


Die Personal bearbeitende Stelle für Reservistinnen und Reservisten ist die Abteilung VI des Bundesamts für Personalmanagement der Bundeswehr in Siegburg.

Erreichbar über die Mailadressen

baersbwvi@bundeswehr.org

oder
bapersbwvi3@bundeswehr.org (Mannschaften/Unteroffiziere),
bapersbwvi2@bundeswehr.org (Offiziere),
bapersbwvi121roavorl@bundeswehr.org (Reserveoffizieranwärter)
bapersbwvi12@bundeswehr.org (Offiziere als "Seiteneinsteiger")


Informationenzum Unterhaltssicherungsrecht finden Sie unter www.personal.bundeswehr.de  dort unter "Finanzielles" > "Unterhaltssicherung"

Ferner stellt die Bundeswehr zu diesem Thema eine Telefonhotline zur Verfügung 0800/7244329
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Antw:Zentralrichtlinie A2-1300-0-0-2 „Die Reserve der Bundeswehr“
« Antwort #5 am: 20. Juli 2017, 18:09:12 »

Wer es noch nicht gesehen hat...

Am 23. Juni 2017 wurde eine neue Version der Zentralrichtlinie A2-1300/0-0-2 als Version 2, die umfangreiche Änderungen enthält, veröffentlicht. Der Name der Regelung wurde geändert. Sie heißt nun kurz und knapp „Die Reserve“.

Wesentliche Änderungen sind:   siehe Anhang


Die ganze Vorschrift

Hier...im Downloadbereich

http://www.reservisten.bundeswehr.de/portal/a/resarb/start/!ut/p/z1/04_Sj9CPykssy0xPLMnMz0vMAfIjo8zinSx8QnyMLI2MTD3CzA08zRzdzQ2M_Iz9Tcz1wwkpiAJKG-AAjgb6BbmhigAw2HAa/dz/d5/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/
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Antw:Zentralrichtlinie A2-1300-0-0-2 „Die Reserve“
« Antwort #6 am: 06. August 2017, 21:10:58 »

Wie erfolgt die Ausbildung ?

Geregelt in:

Streitkräftegemeinsames Konzept für die Ausbildung der Reserve in der Bundeswehr (SKgemKonzAusbResBw)

Dieses Konzept bildet in Ergänzung und Ableitung der Konzeption der Reserve (KdR) die Grundlage für eine auftragsorientierte und sachgerechte Ausbildung der Reserve der Bundeswehr unter Berücksichtigung der Belange der Reservistinnen und Reservisten. Es konzentriert sich dabei auf die Ausbildung innerhalb der Kategorien und Beorderungsarten der Reserve und ist durch die Organisationsbereiche (OrgBer) in Form von Weisungen zur Ausbildung von Reservisten umzusetzen. Mit diesem Konzept werden streitkräftegemeinsame (SKgem) verbindliche Vorgaben und Zuständigkeiten festgelegt. Dieses Konzept wird bedarfsgerecht auf Grundlage eines umfassenden Berichtswesens und einer zielgerichteten Evaluation, insbesondere durch Ergebnisse von Inspizierungen, unter Berücksichtigung des Lagebildes Reserve weiterentwickelt.



Zu finden hier... Grundlagen > Weisungen

http://www.reservisten.bundeswehr.de/portal/a/resarb/start/reserve/grundlagen/weisungen/!ut/p/z1/04_Sj9CPykssy0xPLMnMz0vMAfIjo8zinSx8QnyMLI2MQlx8LQwcPV1dQrxCggwN_Az0wwkpiAJKG-AAjgb6wSmp-pFAM8xxm2GqH6wfpR-VlViWWKFXkF9UkpNaopeYDHKhfmRGYl5KTmpAfrIjRKAgN6LcoNxREQCpveqQ/dz/d5/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/#Z7_B8LTL2922TDM80AIEDTJTR10N5
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Erholungsurlaub Reservisten
« Antwort #7 am: 01. Oktober 2017, 09:21:42 »

"Erholungsurlaub für Reservistendienst Leistende 

Dem Kompetenzzentrum für Reservistenangelegenheiten der Bundeswehr erreichen zurzeit vermehrt Anfragen zum Thema "Erholungsurlaub für Reservistendienst Leistende". Aus diesem Grund hier eine kurze Erläuterung:

Reservistendienst Leistende erhalten nach dem IV. Abschnitt Soldatengesetz (SG) Erholungsurlaub nach § 5 der Soldatenurlaubsverordnung (SUV). Sie erhalten für jeden vollen Monat ihrer Dienstzeit ein Zwölftel des Jahreserholungsurlaubs (also 30 Urlaubstage im Kalenderjahr) der Berufssoldatinnen, Berufssoldaten (BS), Soldatinnen auf Zeit und Soldaten auf Zeit (SaZ). 
Ein voller Monat ist dabei nicht gleichzusetzen mit einem vollen Kalendermonat und es kommt auch nicht auf die konkrete Anzahl der Dienstleistungstage an. Vielmehr ist ein voller Monat dann geleistet, wenn die Dienstleistung bis zum Ablauf des Tages des nächsten Monats geleistet wurde, der dem Tag vorgeht, der durch seine Zahl dem ersten Tag der Dienstleistung entspricht. Fehlt in dem entsprechenden Monat der maßgebliche Tag, so ist der volle Monat schon mit Ablauf des letzten Tages dieses Monats geleistet. 
Bei der Berechnung des Urlaubsanspruchs wird aufgerundet! (Zentralrichtline A2-1300/0-0-2 Die Reserve Nr. 2.1.4.8 ).

Beispiele:

15.01. - 14.02. = 1 Monat = 3 Tage Urlaub 
02.01. - 01.03. = 2 Monate = 5 Tage Urlaub
02.01. - 30.03. = 2 Monate = 5 Tage Urlaub
02.01. - 22.07. = 6 Monate = 15 Tage Urlaub
01.03. - 30.03. = 0 Monate = 0 Tage Urlaub
01.02. - 28.02. = 1 Monat = 3 Tage Urlaub
30.01. - 28.02. = 1 Monat = 3 Tage Urlaub

Reservistinnen und Reservisten, die an einer DVag nach § 81 SG teilnehmen, erwerben keinen Anspruch auf Erholungsurlaub."

Quelle: www.reservisten.bundeswehr.de

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Antw:Grundsätzliches / VORSCHRIFTEN zum Reservedienst
« Antwort #8 am: 03. Dezember 2017, 16:04:43 »

Im Anhang eine aktuelle Information des BAPersBw rund um das Thema Reservist werden/sein...


Diese Broschüre wird laufend aktualisiert.
Die neueste Version finden Sie unter folgendem Link: https://bit.ly/2p0E0KF
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Ausbildung Reserve Reservisten
« Antwort #9 am: 04. April 2018, 08:41:31 »

Wie erfolgt die Ausbildung ?

Geregelt in:

Streitkräftegemeinsames Konzept für die Ausbildung der Reserve in der Bundeswehr (SKgemKonzAusbResBw)

Dieses Konzept bildet in Ergänzung und Ableitung der Konzeption der Reserve (KdR) die Grundlage für eine auftragsorientierte und sachgerechte Ausbildung der Reserve der Bundeswehr unter Berücksichtigung der Belange der Reservistinnen und Reservisten. Es konzentriert sich dabei auf die Ausbildung innerhalb der Kategorien und Beorderungsarten der Reserve und ist durch die Organisationsbereiche (OrgBer) in Form von Weisungen zur Ausbildung von Reservisten umzusetzen. Mit diesem Konzept werden streitkräftegemeinsame (SKgem) verbindliche Vorgaben und Zuständigkeiten festgelegt. Dieses Konzept wird bedarfsgerecht auf Grundlage eines umfassenden Berichtswesens und einer zielgerichteten Evaluation, insbesondere durch Ergebnisse von Inspizierungen, unter Berücksichtigung des Lagebildes Reserve weiterentwickelt.



Zu finden hier... Grundlagen > Weisungen

http://www.reservisten.bundeswehr.de/portal/a/resarb/start/reserve/grundlagen/weisungen/!ut/p/z1/04_Sj9CPykssy0xPLMnMz0vMAfIjo8zinSx8QnyMLI2MQlx8LQwcPV1dQrxCggwN_Az0wwkpiAJKG-AAjgb6wSmp-pFAM8xxm2GqH6wfpR-VlViWWKFXkF9UkpNaopeYDHKhfmRGYl5KTmpAfrIjRKAgN6LcoNxREQCpveqQ/dz/d5/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/#Z7_B8LTL2922TDM80AIEDTJTR10N5


Das o.g. Konzept wurde in "Regelungen-Online" überführt.

Konzept K2-9000/11

"Streitkräftegemeinsames Konzept für die Ausbildung der Reserve in der Bundeswehr (SKgemKonzAusbResBw)"

Zweck des Inhalts:

"Schaffen einer streitkräftegemeinsamen Grundlage für die Ausbildung der Reserve innerhalb und außerhalb
des Wehrdienstes in Ergänzung und Ableitung der Konzeption der Reserve"



Inhaltlich wurde wohl nichts geändert.

Über den o.g. Link kommt man zum Konzept mit Anlagen, dass jetzt in der K2-9000/11 ist.
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« Antwort #10 am: 01. Juli 2018, 16:52:24 »

Im Anhang der überarbeitete Leistungskatalog für RDL ( und FWDL )

Stand April 2018 ( ersetzt die Version 2015 )


Dieser Leistungskatalog dient als Orientierungshilfe und Informationsgrundlage für freiwilligen Wehrdienst Leistende (FWDL) sowie Reservistendienst Leistende (RDL). Aber auch Vorgesetzten, Dienststellenleitern und Dienststellenleiterinnen sowie allen  mit dem  genannten Personenkreis befassten Sachbearbeitern und Sachbearbeiterinnen soll der Leistungskatalog einen ersten Überblick über die wichtigsten Bestimmungen  zur sozialen Absicherung und zu  finanziellen Leistungen geben und so die tägliche Arbeit erleichtern.  In der nun aktualisierten Fassung werden die wichtigsten Bestimmungen zusammengefasst. Ergänzend wird auf die zugrundeliegenden Gesetze,  Regelungen und Vorschriften hingewiesen. Der Leistungskatalog ist unverbindlich. Rechtsansprüche können aus ihm  nicht abgeleitet werden. 


Quelle: Internet , bundeswehr.de/reservisten
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Neuer Tauglichkeitsgrad X
« Antwort #11 am: 04. Juli 2018, 08:33:15 »

Durch die Bundeswehr wurde ein neuer Tauglichkeitsgrad eingeführt.

A1-831/0-4000 "Wehrmedizinische Begutachtung" , Version 2, gültig ab 03.07.2018

Grundsätzlich:

"Signierziffer X

Die Signierziffer X definiert den Verwendungsgrad „verwendungsfähig als Reservistin bzw. Reservist
in Stabsverwendungen im Inland ohne körperliche Belastung“. Diese wird für Soldaten und
Soldatinnen vergeben, die als RDL eingeplant werden wollen und eine Gesundheitsstörung der
Gradation VI aufweisen, welche in der Anlage 7.3 dieser Zentralvorschrift entsprechend markiert ist
und die nicht zu einem Dienstunfähigkeitsverfahren geführt hat, gleichwohl aber im Rahmen der
Entlassungsuntersuchung mit „gesundheitlich nicht geeignet“ zu beurteilen wäre.

Diese Vorgabe gilt auch für Begutachtungen durch das MedA der KarrC Bw, wenn sich die ehemalige
Soldatin bzw. der ehemalige Soldat innerhalb von bis zu 36 Monaten nach ihrer bzw. seiner
Entlassung für eine Verwendung als RDL bewirbt."


"7.1.7 Zulässige ärztliche Urteile

7.1.7.1 Grunduntersuchungen außerhalb eines (Wehr-)Dienstverhältnisses

Personenkreis : Reservistinnen und Reservisten                                                       

Zulässige ärztliche Urteile                                                                      SZr (Signierziffer)


+ (wehr-)dienstfähig und voll verwendungsfähig                                                    1
+ (wehr-)dienstfähig und verwendungsfähig mit Einschränkungen                           2
+ (wehr-)dienstfähig und verwendungsfähig als Reservist oder Reservistin               6
+ vorübergehend nicht (wehr-)dienstfähig                                                             4
+ nicht (wehr-)dienstfähig                                                                                    5
+ (wehr-)dienstfähig und verwendungsfähig als Reservist oder
    Reservistin in Stabsverwendungen im Inland ohne körperliche Belastung              X"




Die zuvor genannten ärztlichen Urteile sind auch anwendbar für:

• FWDL bei Entlassungsuntersuchung
• SaZ bei Entlassungsuntersuchung
• BS bei Entlassungsuntersuchung



Und für folgenden Personenkreis gilt:

Soldatinnen und Soldaten, die als RDL oder Dienstleistungspflichtige zu ResDL (49) nach dem SG
herangezogen wurden, bei Einstellungs- und Entlassungsuntersuchung

(49) Befristete Übungen, besondere Auslandsverwendungen, Hilfeleistungen im Inneren, von der
     Bundesregierung als Bereitschaftsdienst angeordnete unbefristete Übungen, unbefristeter
     Wehrdienst im Spannungs- und Verteidigungsfall.

+ voll verwendungsfähig                                                             1
+ verwendungsfähig mit Einschränkungen                                    2
+ verwendungsfähig als Reservist                                                6
+ vorübergehend nicht verwendungsfähig                                    4
+ nicht verwendungsfähig                                                           5
+ verwendungsfähig als Reservist oder Reservistin in               
   Stabsverwendungen im Inland ohne körperliche Belastung          X



Hier wird darüber diskutiert : https://www.bundeswehrforum.de/forum/index.php/topic,63655.0.html
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Ansprechstellen
« Antwort #12 am: 26. Juli 2018, 11:34:00 »

Das Callcenter des BAPersBw Abt VI

Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr
Abt. VI
Luisenstr. 109
53721 Siegburg

Callcenter
Telefon: (0 22 41) 9 91-508 oder -510 oder -506 oder -507
E-Mail: BAPersBwVIReservistenanfragen@bundeswehr.org



und weitere Ansprechstellen:

http://www.reservisten.bundeswehr.de

dort u.a. rechts "Ansprechstelle" für nicht beorderte Reservistinnen/Reservisten und Ungediente
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Reservist im Heer
« Antwort #13 am: 30. Juli 2018, 14:09:40 »

Im Anhang eine aktuelle Broschüre (44 Seiten) vom April 2018 zum Thema Reservist im Heer
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Antw:Grundsätzliches / VORSCHRIFTEN zum Reservedienst
« Antwort #14 am: 07. September 2018, 12:47:34 »

Die Zentralrichtlinie A2-1300/0-0-2 "Die Reserve" wurde in der Version 3 veröffentlicht.

Vollständige Aktualisierung
+ Abschnitte 2.2.2.8, 3.2.3.3, 3.3.3.7, 3.4.1.11, 3.6, 3.9.2, 4.5.3, 4.9.3, 4.11, 7.1.1
+ Anlagen 8.1, 8.2, 8.3, 8.16, 8.25, 8.28, 8.29


Auf reservisten.bundeswehr.de zu finden...
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