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Autor Thema: Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"  (Gelesen 47639 mal)

schlammtreiber

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Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
« Antwort #15 am: 05. April 2006, 16:10:32 »

Nein, solche Aufschriften gab es nie, auch wenn sich das Gerücht extrem hartnäckig hält. Es fällt in die gleiche Kategorie wie die in verschiedenen Ländern der Welt kursierenden urban legends aus Kantinen, Großküchen, Schulspeisungen, etc, daß das dort angelieferte Fleisch (oder sonstige Lebensmittel) seltsam deklariert sei wie beispielsweise "Quality E, but edible" oder "Schlachtabfälle, nicht für menschlichen Verzehr geeignet" etc etc etc...

Diese Schweinezucht-Kartoffel-Legende ist allerdings so beliebt, daß man dafür massenhaft "Zeugen" findet und sogar Beweisstücke. Zu meiner aktiven Zeit hat mir unser Küchenfeldwebel mal einen solchen Sack mit ebendieser Aufschrift gezeigt, den er bei sich im Keller aufbewahrte. Angeblich ein "Überbleibsel" aus der Zeit "als das noch draufstand". Er gab aber auch sofort augenzwinkernd zu, daß er gemeinsam mit seinem Vorgänger diesen Sack (bzw die Aufschrift darauf) selbst produziert hatte  ;D

Es gibt und gab keine Kartoffelsäcke mit dieser Aufschrift. Selbst wenn man Euch "Beweise" zeigt... siehe oben!

Edit: hier noch ein Link zu einem vergleichbaren Gerücht wie oben angedeutet:

http://www.snopes.com/food/prepare/badmeat.asp
« Letzte Änderung: 05. April 2006, 16:46:19 von schlammtreiber »
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Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
« Antwort #16 am: 05. April 2006, 16:46:04 »

Frage zum "PANZERTAPE"

Stimmt es,dass mehrere lagen panzertape ÜBEREINANDER,das abschleppen eines PANZERS möglichen machen???

Hat man es schon mal ausprobiert?Warum heißt das zeug den PANZERTAPE?
thx
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Dennis812

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Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
« Antwort #17 am: 05. April 2006, 17:07:02 »

hmm, kann zwar nicht ob folgendes konkret stimmt, aber unser KFZInstUffz kam frisch vom Lehrgang "[...] instandsetzung von einschusslöchern (etc) [...]" und der hat gesagt,dass sie da aus Interesse versucht haben einen 2to-GL mithilfe von PTape abzuschleppen und es wohl funktioniert. Kommt halt bloß auf die Dicke an.....

Und, dass PTape eine enorme "Tragekraft" hat, ist ja nun hinlänglich bekannt.
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Timid

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Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
« Antwort #18 am: 05. April 2006, 17:54:24 »

Gegenfrage zum Panzertape: Wenn es so reissfest ist, dass man damit einen Panzer abschleppen kann - weshalb werden dann die Schutzwesten (SpliSchu, Bristol etc.) aus Kevlar- oder ähnlichem Gewebe hergestellt und mit Keramikplatten verstärkt, und nicht aus/mit mehreren Schichten Panzertape?  ;)

Abschleppen eines Panzers wird auch möglich sein - solange man den Wiesel als Panzer zählt  ;D  Aber schon beim M113 oder einem Fuchs wird es wohl extrem viele Schichten Panzertape brauchen, damit man auch nur ansatzweise daran denken kann, beim Abschleppvorgang die Stange/Schere durch Panzertape zu ersetzen ...

Weshalb es Panzertape heißt? Vermutlich, weil man damit gerüchteweise leichte Panzer abschleppen kann ;)
Ansonsten findet sich zu der Herkunft des Begriffs hier etwas: http://de.wikipedia.org/wiki/Panzertape  (wie immer mit Vorsicht zu genießen).
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mailman

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Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
« Antwort #19 am: 05. April 2006, 18:26:37 »

Wie sieht es eigentlich mit dem alleseits belieben Rauchen unter dem Gefechts/Stahlhelm aus?

Uns wurde gesagt es wäre verboten weil die Soldaten im WK2 kurz vorm Sterben eine Kippe bekommen hätten und das wäre ihre letzt gewesen..

Und was ist mit dem Helmg wenn man getroffen wird und diesen Riemen nicht offen hat. Uns wurde gesagt das man dan im Rollstuhl sitzt oder tot ist.
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Timid

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Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
« Antwort #20 am: 05. April 2006, 18:48:09 »

Wie sieht es eigentlich mit dem alleseits belieben Rauchen unter dem Gefechts/Stahlhelm aus?

Uns wurde gesagt es wäre verboten weil die Soldaten im WK2 kurz vorm Sterben eine Kippe bekommen hätten und das wäre ihre letzt gewesen..

Viel einfacher ...
Wann wird denn für gewöhnlich der Gefechtshelm getragen? Richtig, im Gefecht oder wenn eine entsprechende Gefährdung besteht.
Was wird man in einer solchen Situation auf keinen Fall machen? Rauchen, da man dadurch die eigene Position/Stellung verraten könnte  ;)

Zitat
Und was ist mit dem Helmg wenn man getroffen wird und diesen Riemen nicht offen hat. Uns wurde gesagt das man dan im Rollstuhl sitzt oder tot ist.

Je nach Waffe und Entfernung - bei einem Gewehr auf kurze Entfernung wird der Schuss elegant den Helm an zwei gegenüberliegenden Stellen perforieren, bei einer Pistole auf 100 Meter Entfernung hingegen bleibt die Kugel sehr wahrscheinlich stecken.

Aber was genau tut ein Gefechtshelm oder eine Schutzweste (SpliSchu, Bristol etc.) denn?
Ein Gegenstand (Schrapnell, Projektil) trifft darauf, durchdringt die äußere Stofflage. Anschließend trifft er auf extrem reissfestes Gewebe (Kevlar o.ä.), das den Gegenstand abbremst, im Idealfall komplett stoppt. Das Gewebe absorbiert dabei mehr oder weniger die Energie des Geschosses.


Jetzt stellen wir uns mal vor, ein Geschoss z.B. eines G3 trifft auf einen Gefechtshelm (frontaler Treffer). Möglichkeit 1: Glatter Durchschuss. Möglichkeit 2: Das Geschoss wird komplett abgebremst. Wenn man bedenkt, dass das Geschoss normalerweise in der Lage ist, dickes Holz, dickere Sandwälle und auch Stahlplatten zu durchschlagen, dann kann man sich ausmalen, welche Kräfte in dem Moment auf den Helm einwirken.

Ist der Riemen des Helms oder der besagte Verschluss in der Situation geöffnet, fliegt der Helm vom Kopf des Soldaten - ist beides geschlossen und der Riemen (wie es allgemein üblich sein dürfte) recht straff angezogen, dann bleibt der Helm jedoch auf dem Kopf. Was, wie man sich vorstellen kann, zu sehr unschönen, eventuell auch tödlichen Verletzungen führen kann, da der Helm durch den Treffer ja seinerseits in Bewegung versetzt wird. Das erste, was in einer solchen Situation nachgeben dürfte, ist demnach das Genick des Soldaten ...

Aber für solche Situationen ist der Helm ja auch nicht ausgelegt, er soll eher vor Splittern, Querschlägern und ähnlichen Geschossen schützen.  :)
« Letzte Änderung: 05. April 2006, 18:52:41 von Timid »
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mailman

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Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
« Antwort #21 am: 05. April 2006, 19:10:36 »

ahh endlich mal ein gute Erklärung für das mit dem Helm und dem Riemen


Danke  :)
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Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
« Antwort #22 am: 05. April 2006, 19:53:15 »

AAaaalso,
Bei WILD GEFAHR(WildSAU,Tolwütiger FUCHS,"HAHA")Ist es möglich das "MPG", "locker-zu schraueben",sodass es beim feuern mit manöverpatronen 5-6 Meter rausschießt und das PSYCHO-WILD(kann schon mal nicht sein,da wild den menschen scheut,außer die sau wird mit ihren frischlingen KRASS-PENETRIERT"hah")
vertreiben/erlegen kann. ...pfft

Mir gehts hier nicht um die WILD SACHE,das ist eindeutig eine übertreibung,
kann man aber das MPG lockern und damit "SCHIEßen"??
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Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
« Antwort #23 am: 05. April 2006, 20:31:26 »

Ja, es ist möglich! Habe das selber bei einer Veranstaltung vom Reservistenverband gesehen und kann es bezeugen.
Das MPG saß wohl nicht richtig und ist dann quer über eine Turnhalle geflgen. Kein Scheiß, habe vorher auch nicht geglaubt, dass das geht!!
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Dennis812

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Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
« Antwort #24 am: 05. April 2006, 20:50:03 »

Wie sieht es eigentlich mit dem alleseits belieben Rauchen unter dem Gefechts/Stahlhelm aus?

Uns wurde gesagt es wäre verboten weil die Soldaten im WK2 kurz vorm Sterben eine Kippe bekommen hätten und das wäre ihre letzt gewesen..

ergänzend zu Timids Post:
Begründet wurde dies bei uns damit, dass der Qualm/Qualmreste ggf. "pilzartige" Formen (---> soll wie Atompilz aussehen) annimmt, und zwar weil die Dunstglocke erst an den Helm steigen würde, und dann darüber hinaus. Klang einigermaßen plausibel für uns, sodass keiner mit Helm rauchte....
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schlammtreiber

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Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
« Antwort #25 am: 06. April 2006, 08:12:29 »

Mir gehts hier nicht um die WILD SACHE,das ist eindeutig eine übertreibung,
kann man aber das MPG lockern und damit "SCHIEßen"??

Ja, aber sollte man tunlichst unterlassen, da hierbei das Gewinde am Rohr beschädigt wird.
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Timid

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Re:Fragen zum Thread "Urbane Legenden bei der Bundeswehr"
« Antwort #26 am: 06. April 2006, 10:03:16 »

Abgesehen davon habe ich von einem Jäger erzählt bekommen, dass das Geräusch des Repetierens normalerweise schon ausreichend ist, um ein Wildschwein zu verjagen (da die Viecher auch wissen, was gut für sie ist und was eventuell ins Auge gehen kann). Also dürfte ein Durchladen mit dem Gewehr schon ein Wildschwein verjagen können.

Problem dabei sind wieder Sauen mit Frischlingen, irgendwelche Halbstarken-Rotten oder übelgelaunte Keiler ...
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T5-Breft

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Re:Urbane Legenden bei der Bundeswehr
« Antwort #27 am: 24. April 2006, 11:29:01 »

Mal was übeles, aber manche Leute fragen sich wirklich (auch hier) ob das denn stimmt.

"Kamerad, du mußt dir in die Stiefel urinieren, das hilft gegen Blasen."

Erinnert mich irgendwie an "Stift, geh´ ins Lager und hol´ mir einen Liter Kompression"  8) ;D
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Auf hoher See und vor Gericht ist man in gottes Hand.

Nicole

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Re:Urbane Legenden bei der Bundeswehr
« Antwort #28 am: 24. April 2006, 11:38:33 »

"In der AGA waren wir im Biwak und hatten -30°C"
 Also... ich glaube langsam, die Hälfte aller Rekruten haben ihre AGA in der Arktis gehabt  ???



Oder sie waren alle in Stetten a.k.M  ;D!
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kaspaa

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Re:Urbane Legenden bei der Bundeswehr
« Antwort #29 am: 24. April 2006, 23:44:31 »

Ja Ja ......Stetten am kalten Arsch....das waren noch Zeiten ;D ;D
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