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Autor Thema: Beförderung Oberfeldwebel zum Hauptfeldwebel zum Stabsfeldwebel  (Gelesen 6827 mal)

Tasty

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Antw:Beförderung Oberfeldwebel zum Hauptfeldwebel
« Antwort #60 am: 07. November 2018, 23:18:10 »

....., nämlich wenn die BU rechtskräftig wird.
Bestandskräftig.
Urteile werden rechtskräftig.
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LwPersFw

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Antw:Beförderung Oberfeldwebel zum Hauptfeldwebel
« Antwort #61 am: 08. November 2018, 08:53:03 »

Aus der Antwort des BMVg zum Bericht des Wehrbeauftragten 2017:


"Eine Beförderung von Berufssoldatinnen und Berufssoldaten (BS) sowie von Soldatinnen und Soldaten auf Zeit (SaZ) ist nur zusammen mit der Einweisung in eine besetzbare Planstelle zulässig.
Die Wartezeiten auf eine Beförderung oder Einweisung in eine Planstelle einer höheren Besoldungsgruppe entstehen aus einer Vielzahl von Gründen, die in ihrer Gesamtheit wirken.

Nach haushaltsrechtlichen Bestimmungen dürfen Planstellen regelmäßig nur für Daueraufgaben eingerichtet werden.
Diese Daueraufgaben sind unter Anwendung angemessener Methoden der Personalbedarfsermittlung sachgerecht und nachvollziehbar zu begründen.

Im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung werden Daueraufgaben durch Dienstposten abgebildet.
Dienstposten unterliegen damit der haushaltsrechtlichen Anerkennung und kennzeichnen einen abgegrenzten Aufgaben- und Tätigkeitsbereich.
Sie werden für eine bestimmte Verwendung mit Angabe der Bewertung ausgebracht und sind in der Soll-Organisation als Teil der Organisation der Bundeswehr ausgewiesen.

Planstellen stehen damit nach haushaltsrechtlichen Grundsätzen regelmäßig nur zur Abdeckung von Dienstposten zur Verfügung.

Ergänzend zu dem nach der Strukturplanung des Bundesministeriums der Verteidigung vorgesehenen Dienstpostenumfang
werden für Soldatinnen und Soldaten auch Planstellen für den strukturell vorgesehenen Ausbildungsumfang ausgebracht.

Beschränkungen für die Zahl höherwertiger Planstellen ergeben sich für die Soldatinnen und Soldaten zum Teil
bereits aus Fußnoten zu einzelnen Besoldungsgruppen in den Besoldungsordnungen des Bundesbesoldungsgesetzes.

Darüber hinaus sehen die militärischen Zielstrukturen, die bisher im Personalstrukturmodell (PSM) 185 und nunmehr
im aktuellen Personalstrukturplan militärisch (PSPm) 2018 als Dienstposten- und Ausbildungsumfang abgebildet sind,
auf gebündelten Dienstposten durchaus Soldatinnen und Soldaten vor, die nach dem Leistungsprinzip nicht sofort nach
Erfüllen der Mindestvoraussetzungen zusammen mit den leistungsstärksten zur Beförderung heranstehenden Soldatinnen
und Soldaten befördert werden sollen.

Durch die in der Strukturplanung verwendeten Parameter ergeben sich durchschnittliche Zeiten von bis zu zwei Jahren
für die Dauer zwischen dem Erfüllen der Mindestvoraussetzungen und der tatsächlichen Beförderung.

Im konkreten Einzelfall können aufgrund des Vergleichs von Eignung, Befähigung und Leistung der um eine Beförderung
konkurrierenden Soldatinnen und Soldaten auch deutlich längere Zeiten entstehen.

Im Ergebnis ist ein Umfang von rd. 9.000 (ca. 5 Prozent der BS/SaZ) Soldatinnen und Soldaten vorgesehen, für die nach
dem Dotierungsgefüge des PSPm 2018 trotz Erfüllung aller sonstigen Beförderungsvoraussetzungen keine
höher dotierte Planstelle ausgebracht werden soll.

Demgegenüber war mit Stand Dezember 2017 die Gesamtzahl der auf eine Beförderung wartenden Soldatinnen und Soldaten
auf gebündelten Dienstposten mit rd. 4.400 (ca. 2,5 Prozent der BS/SaZ) deutlich geringer als die in der Strukturplanung des
Bundesministeriums der Verteidigung abgebildeten Umfänge.

Die Verwirklichung der in der Strukturplanung verwendeten Parameter setzt neben einer dem Modell entsprechenden Struktur
des tatsächlichen Personalkörpers auch eine Planstellenausstattung entsprechend dem Dotierungsgefüge des PSPm 2018 voraus.

Gemessen am beabsichtigten Personalaufwuchs des PSPm 2018 besteht noch ein absoluter Mehrbedarf (bis zum Jahr 2024)
von insgesamt rd. 1.700 Planstellen für die Laufbahnen der Offiziere sowie rd. 2.000 Planstellen für die Laufbahnen der Unteroffiziere
.

Das Bundesministerium der Verteidigung wird die sich aus den Strukturplanungen ergebenden Planstellenbedarfe entsprechend
dem beabsichtigten Personalaufwuchs in die jährliche Haushaltsaufstellung einbringen.

Im konkreten Einzelfall ist die Beförderung von Soldatinnen und Soldaten grundsätzlich nur zulässig, wenn ihre Verwendung
auf einen im Frieden zu besetzenden Dienstposten, dessen Bewertung mindestens dem Beförderungsdienstgrad entspricht,
verfügt und als Personalmaßnahme wirksam wurde.

Während eines Ausbildungsabschnittes können Berufssoldatinnen, Berufssoldaten sowie Soldatinnen und Soldaten auf Zeit
auch befördert werden, wenn sie die sonstigen Beförderungsvoraussetzungen erfüllen, den erforderlichen Ausbildungsstand
erreicht haben und unmittelbar nach abgeschlossener Ausbildung auf einen ihrem Dienstgrad entsprechend bewerteten
Dienstposten versetzt werden.

Soweit die Verwendung auf einem regulären Dienstposten während der verbleibenden Dienstzeit nach Abbruch eines
Studiums nicht möglich ist, kommt eine Beförderung auch nicht in Betracht.

Hinsichtlich der Soldatinnen und Soldaten im Bereich der militärischen Flugverkehrskontrolle wurden die bisher
unterschiedlichen Verfahren zwischen den Teilstreitkräften angepasst."
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Stixx

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Hallo Kameraden,

hat jemand etwas Konkretes dazu? Oder ist das Flurfunkbullsh***?


Gruß
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Ralf

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Man wird halt schauen müssen, wie die MDZ ausgestaltet sein werden nach Novellierung der SLV.
Hoffentlich schaffen wir es uns durchzusetzen, ansonsten wäre das verheerend.
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SolSim

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Da wird hoffentlich nichts geändert. Das würde die Feldwebellaufbahn aus meiner Sicht komplett kaputt machen.
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Stixx

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Aber ein Gerücht ist es schonmal nicht? Inwieweit verheerend? Ich nehme an weil dieser altehrwürdige Dienstgrad dann einen inflationären Anstrich erhält?!
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SolSim

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1. Die Inflation und 2. wird ein großer Teil der Berufssoldaten nicht über den Dienstgrad HptFw hinauskommen. Ich glaube nämlich kaum, dass eine frühere Fördermöglichkeit mit ausreichend Planstellen hinterlegt wird.
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Ralf

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Antw:Beförderung Oberfeldwebel zum Hauptfeldwebel zum Stabsfeldwebel
« Antwort #67 am: 12. November 2018, 20:47:17 »

Für die Besseren ist es demotivierend, wenn sie nach 8 Jahren ihren Enddienstgrad erreicht hätte und für die anderen das gefühlte Nicht-befördert-zu werden ist auch demotivierend, denn -wie gesagt- die Planstellensituation würde sich erst einmal nicht ändern. Für die erste Personengruppe führt man dann vielleicht den Korporalsfeldwebel ein  ;), ach, das erinnert mich aber sehr an die Msch.
Man braucht sich ja nur mal die Entwicklung und Inflation bei den Msch anschauen und wa sman nun macht, um wieder ein wenig Anreiz reinzubringen.
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SolSim

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Antw:Beförderung Oberfeldwebel zum Hauptfeldwebel zum Stabsfeldwebel
« Antwort #68 am: 12. November 2018, 20:51:10 »

Ganz ehrlich, bei den Feldwebeln brauch man das nun wirklich nicht.

Wer so gut ist, um mit 30 Stabsfeldwebel werden zu können sollte doch gleich den Laufbahnaufstieg zum OffzMilFD wagen.
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Stixx

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Antw:Beförderung Oberfeldwebel zum Hauptfeldwebel zum Stabsfeldwebel
« Antwort #69 am: 12. November 2018, 20:53:43 »

Okay, ich schlussfolgere mal, dass diese Überlegung ernsthaft in den Startlöchern steht.
Sollte es tatsächlich so kommen, würde man dann sicher auch deutlich mehr StFw OA auf den OffzMilFD-Lehrgängen wiederfinden :D
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LwPersFw

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Antw:Beförderung Oberfeldwebel zum Hauptfeldwebel zum Stabsfeldwebel
« Antwort #70 am: 12. November 2018, 22:54:09 »

Im Anhang mal ein "Schmankerl" aus der Geschichte...  ;) :D

Die FDP fordert deshalb folgende Besoldungsskala:
— Unteroffizier A 5
— Stabsunteroffizier A 6
— Feldwebel A 7
— Oberfeldwebel A 8
— Hauptfeldwebel A 9
— Stabsfeldwebel A 10
— Oberstabsfeldwebel A 11
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Ralf

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Antw:Beförderung Oberfeldwebel zum Hauptfeldwebel zum Stabsfeldwebel
« Antwort #71 am: 13. November 2018, 04:45:22 »

Ist ja fast wie ein deja vu:
Zitat
Die Eröffnung dieser weiteren Besoldungsgruppe
für Oberstabsfeldwebel ist auch deshalb geboten,
weil der Oberstabsfeldwebel bereits mit dem 45.
Lebensjahr die letzte Dienstaltersstufe erreichen
kann und bis zu seiner Zurruhesetzung mit dem
60. Lebensjahr nach derzeitigem Besoldungsrecht
keine Besoldungsverbesserung mehr vorgesehen
ist. Damit fehlt in dieser Dienstgradgruppe in
einem Zeitraum von theoretisch 15 Jahren eine
Verbesserungsmöglichkeit und damit auch ein
Anreiz für eine Leistungssteigerung
.

Zitat
Wer so gut ist, um mit 30 Stabsfeldwebel werden zu können sollte doch gleich den Laufbahnaufstieg zum OffzMilFD wagen.
Womit die dann aus dem Personalkörper der UmP herausgehen, damit die Nächsten "die Besten" sind und diese dann 30+ Jahre warten.
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S1NCO

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Antw:Beförderung Oberfeldwebel zum Hauptfeldwebel zum Stabsfeldwebel
« Antwort #72 am: 13. November 2018, 07:41:19 »

Zitat
Im Anhang mal ein "Schmankerl" aus der Geschichte...  ;) :D

Die FDP fordert deshalb folgende Besoldungsskala:
— Unteroffizier A 5
— Stabsunteroffizier A 6
— Feldwebel A 7
— Oberfeldwebel A 8
— Hauptfeldwebel A 9
— Stabsfeldwebel A 10
— Oberstabsfeldwebel A 11

Interessant, mein Vater hatte Dienstantritt 1977, war Anfang der 80er ZgFhr und Mitte/ Ende der 80er KpChef.
Der erzählt mir immer, OStFw hätte es damals noch gar nicht gegeben.

Aber der Eintrag in Wikipedia erklärt ja ein bisschen diese Aussage.
Vermutlich hat man diese als kleiner ZgFhrOffz nie zu Gesicht bekommen.

Aber er schwebt auch in Erinnerungen, in denen Ein Uffz GrpFhr war,  und ZgFhr III u. IV, sowie der KpTrpFhr ein OFw.
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dunstig

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Antw:Beförderung Oberfeldwebel zum Hauptfeldwebel zum Stabsfeldwebel
« Antwort #73 am: 13. November 2018, 08:09:58 »

Ich verstehe es immer noch nicht, warum man nicht merkt, dass diese Dienstgradinflation und ein pünktliches Durchbefördern eben nicht für Attraktivität sorgt, sondern lediglich dem Leistungsprinzip entgegenläuft. Dem dann mit neu eingeführten Dienstgraden zu begegnen, ist doch auch nur ein schwacher Workaround.
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"Ich stehe vor der Bundeswehr, zu der ich seit 22 Jahren auch "meine Armee" sagen kann. Und bin froh, weil ich zu dieser Armee und zu den Menschen, die hier dienen, aus vollem Herzen sagen kann: Diese Bundeswehr ist keine Begrenzung der Freiheit, sie ist eine Stütze unserer Freiheit." Joachim Gauck

bayern bazi

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Antw:Beförderung Oberfeldwebel zum Hauptfeldwebel zum Stabsfeldwebel
« Antwort #74 am: 13. November 2018, 09:52:20 »


Interessant, mein Vater hatte Dienstantritt 1977, war Anfang der 80er ZgFhr und Mitte/ Ende der 80er KpChef.
Der erzählt mir immer, OStFw hätte es damals noch gar nicht gegeben.

Aber der Eintrag in Wikipedia erklärt ja ein bisschen diese Aussage.
Vermutlich hat man diese als kleiner ZgFhrOffz nie zu Gesicht bekommen.

Aber er schwebt auch in Erinnerungen, in denen Ein Uffz GrpFhr war,  und ZgFhr III u. IV, sowie der KpTrpFhr ein OFw.

Ende 80 wie der OStFw neu eingeführt wurde gab es genau ZWEI DP im Btl - den Spieß 1. und den S3 Fw

- da gab es in der S3 Leiste auch nur :

1 Major- der war gleichzeitig  stelv Kdr 
1 OStFw (der große S3)
1 Fw/OFw (der kleine S3)

und ein paar Papiertieger
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wer nicht kämpft  - hat bereits verloren
 

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