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Autor Thema: Frage Pi-Päckchen  (Gelesen 20574 mal)

F_K

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Antw:Frage Pi-Päckchen
« Antwort #30 am: 27. Mai 2015, 08:48:50 »

Zitat
Was spricht denn gegen Make-Up bei der Damenwelt?

Bei der Damenwelt im Allgemeinen spricht nichts dagegen ...

Zitat
Besonders wenn sie sowieso nur im Lager unterwegs ist?


Wenn wir von Soldaten reden, gibt es eine eindeutige Befehlslage in Form einer Vorschrift, die das präzisiert, was
eigentlich "damals" auch schon in der Anzugordnung geregelt war.

(Kurz: Ist es so dezent, dass es als "natürlich" angesehen werden könnte, ist es OK - ist es Schmuck / Farbe / unnatürlich ist es nicht zulässig ... )
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DanB

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Antw:Frage Pi-Päckchen
« Antwort #31 am: 27. Mai 2015, 12:38:48 »

Und genau deswegen ist diese Vorschrift die das ja regeln soll, total Banane.

Wer definiert natürlich? Wer definiert unnatürlich?

Mit den maximal extremen Beispielen braucht man jetzt nicht kommen.
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wolverine

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Antw:Frage Pi-Päckchen
« Antwort #32 am: 27. Mai 2015, 12:40:42 »

Der Vorgesetzte?! ???
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F_K

  • die wandelnde ZDV
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Antw:Frage Pi-Päckchen
« Antwort #33 am: 27. Mai 2015, 12:53:52 »

@ DanB:

Frage: Auf welcher Basis kommst Du zu Deiner Bewertung?
- Vorschrift überhaupt mal gelesen?

Beispiel Nagellack - da ist nur und ausschließlich durchsichtiger Nagellack erlaubt, damit fallen alle "Farben" komplett weg - und das sind 99,98 % der problematischen Fälle.

Der DV darf ggf. also 0,02% entscheiden ...
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DanB

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Antw:Frage Pi-Päckchen
« Antwort #34 am: 27. Mai 2015, 15:38:26 »

Natürlich habe ich die "Vorschrift" gelesen. Das Problem ist doch, wozu eine Vorschrift, wenn jeder x-beliebige Vorgesetzte die Vorschrift (!) selbst definieren und auslegen kann wie er Lust hat. Und da ist doch das Problem?

Ich meine jetzt nicht, wie ich schon ansprach, der obligatorische Nagellack. Fingernägel sind ja nun auch klar niedergeschrieben. Aber der Rest der Raum für Definition lässt, ist halt wieder einmal sehr lasch.
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ulli76

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Antw:Frage Pi-Päckchen
« Antwort #35 am: 27. Mai 2015, 15:42:34 »

Das ist aber nun mal eine der Aufgaben eines DV- im Rahmen der geltenden Vorschriften eigene Entscheidungen zu treffen, nennt sich Auftragstaktik und das die hat sich bisher in der Bundeswehr bewährt.

Oft liegt es allerdings auch an den Betroffenen selber, mal den gesunden Menschenverstand einzuschalten und selber zu überlegen, was in der jeweiligen Situation angemessen ist. Dann braucht man sich auch nicht alles haarklein befehlen zu lassen.
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F_K

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Antw:Frage Pi-Päckchen
« Antwort #36 am: 27. Mai 2015, 15:43:11 »

@ DanB:

Frage:

- Wie nennt sich die Vorschrift denn?
- Wie kommst Du auf die Idee, Vorgesetze würden Vorschriften "definieren"?
- Natürlich, und das gilt immer für Recht und Gesetz, bedarf eine Vorschrift ggf. einer Auslegung - der Grundsatz ist Dir klar?
- Wo ist hier Raum für Auslegungen? (Definition hat keine Raum ...)
- Was ist lasch?

(Gehe ich richtig in der Annahme, dass Du kein DV bist, noch die Ausbildung dazu hast?)
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leedrag

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Antw:Frage Pi-Päckchen
« Antwort #37 am: 27. Mai 2015, 22:27:35 »

Ging es hier nicht um PiPäckchen statt der Anzugordnung?
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ulli76

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Antw:Frage Pi-Päckchen
« Antwort #38 am: 27. Mai 2015, 22:37:50 »

Es ging um die Schminke ;-)
Und wir beantworten die Fragen durchaus mal umfassend (also so richtig mit Nebenaspekten)

Hast du denn noch ne Frage zum PiPäckchen im engeren Sinne?

Aber wo wir wieder beim Thema sind- es gibt kleine Metalldosen (bei allen üblichen Outdoor und NATO-Shops für ca. 6-8€), da kann man alles rein tun, was nicht nass werden soll und Kleinkram ist. Für die Beintasche ist es nur bedingt geeignet.
Man sollte seinen Krempel aber durchaus danach anpassen, wo man unterwegs ist und nicht zu viel unnützes Zeug mitschleppen.
Die üblichen Survivalbücher geben aber einen guten Überblick, was Sinn macht.
Ich hatte im Einsatz z.B. immer meinen Feuerstein und nen Göffel dabei. Dazu ne Minitaschenlampe und ein normales Feuerzeug. Das war immer am Mann. Der Rest eher in den anderen Schichten.
Wie schon geschrieben wurde ist der Korken obsolet, zumal man andere Möglichkeiten des Tarnens finden kann, wenn es zwingend notwendig ist.
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Bergzaberner

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Antw:Frage Pi-Päckchen
« Antwort #39 am: 13. September 2018, 18:43:16 »

... und wenn jetzt auch einer mit "Kriegsgeschichte" kommt:

Grundausbildung 1972 in Karlsruhe beim Heer. Zitat: "Das Einzige was Sie noch für Ihre Ausrüstung brauchen, ist das Pi-Päckchen und das kriegen Sie in der Kantine".

Was war's? Ein Plasikbeutel mit
- einer Kerze
- ein paar Eisennägeln
- einem Bündel Schnur
- dem berühmten "Tarn"-Korken
- Streichhölzern
- einem Mini-Bleistift (kriegt man heute zuhauf bei IKEA am Eingang).

Dafür mussten wir so ca. 5 DM abdrücken, was für diesen Schrott absolut überteuert war. In  kurzer Zeit hatten die meisten von uns ihr individuelles Pi-Päckchen per Dose/Schachtel gebastelt bzw. angepasst und meines hat mich über viele Jahre begleitet. Irgendwann hat man tatsächlich die inzwischen schon etwas angerosteten Nägel beim Biwak gebraucht und auch die Kerze konnte zum Gängigmachen von Holzteilen genutzt werden ... nur der Terz damals war total überflüssig.
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schlammtreiber

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Antw:Frage Pi-Päckchen
« Antwort #40 am: 14. September 2018, 14:05:29 »

Dafür mussten wir so ca. 5 DM abdrücken, was für diesen Schrott absolut überteuert war.

Allerdings  :o
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Semper Communis
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