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Autor Thema: Unzufriedenheit am Standort  (Gelesen 738 mal)

Unknown_User

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Unzufriedenheit am Standort
« am: 08. Januar 2018, 01:30:12 »

Hey liebe Community ,

mir liegt seit einiger Zeit ein Thema sehr auf dem Herzen und ich hoffe, dass ihr mir mit euren Meinungen helfen könnt.

Zum Sachverhalt:
Ich bin seit letztem Sommer dabei, da ich mfa bin und auch als solche eingeplant wurde bin ich als stuffz eingestiegen. Nach bestandener aGa kam ich leicht erschrocken in meiner Stammeinheit an. Ich war offensichtlich nicht als mfa eingeplant worden, trotz Notiz mit zugehöriger Facharztrichtung wurde ich in ein Regiment gesteckt in dem es keinerlei fachliche Verwendung für mich gibt, nur Zelte in denen man ja praktisch eine Praxis führen könnte. . Nun habe ich mich mit den Aufgaben dort arrangiert und verstehe mich auch mit meinen Kameraden gut. Zum Ende des letzten Jahres bin ich nun auf verschiedenen Lehrgängen ( zur Zeit auch noch )währenddessen hat sich in meiner Stammeinheit viel getan wir unterrichten nun... und hier kommt mein Problem ich habe  versucht einen Kompromiss zu finden das mir das alles irgendwann Spaß macht...aber ich fühle mich einfach bei dem Gedanken nicht wohl die nächsten 8 Jahre Ausbildungen zu Themen zu halten die für mich völlig fremd sind...ich weiß das viele Antworten kommen bezüglich " ein stuffz muss unterrichten können" das soll auch gar nicht zum Thema stehen. Ich fühle mich einfach fehl am Platz...einen Versetzungsantrag habe ich bereits gestellt aber mein Hauptmann meinte ich wäre nicht lange genug dabei um solche Entscheidungen zu treffen und das er das auch so in seine Stellungnahme schreiben wird...er würde mich nicht so einfach gehen lassen. Ich habe Angst das meine Fachkenntnisse langsam verschwinden, das ich irgendwann total aus meinem Beruf raus bin... ich weiß wirklich nicht was ich mache soll :'(

Mein Freund der ebenfalls beim Bund ist meint ich solle das einfach alles auf mich zu kommen lassen...Aber ich liege nachts wach und weiß nicht weiter.   
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miguhamburg1

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Antw:Unzufriedenheit am Standort
« Antwort #1 am: 08. Januar 2018, 08:02:42 »

Sie haben doch einen Versetzungsantrag geschrieben und Ihre hier dargelegte Begründung dort doch sicher auch hineingeschrieben.

Über Ihren Antrag wird Ihr zuständiger Personalführer beim BAPersBw entscheiden und niemand sonst. Die Stellungnahme Ihres Kompaniechefs auf Ihren Antrag hin wird mit in die Entscheidung einfließen, sie aber nicht beherrschen. Sondern der Bedarf auf der einen Seite (ist er in Ihrer fachlichen Ausbildung und Berufserfahrung vorhanden, wie ist die Dienstpostenbesetzungslage dort etc.) sowie die Aussicht, den durch Ihre Versetzung frei werdenden Dienstposten nachzubesetzen.

Warten Sie also die Entscheidung Ihres Personalführers ab, Sie müssen über Ihren Versetzungsantrag einen schriftlichen Bescheid erhalten, der auch die Rechtsbehelfsbelehrung erhält, was Sie ggf. tun können, wenn Ihrem Antrag nicht stattgegeben wird.
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BSG1966

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Antw:Unzufriedenheit am Standort
« Antwort #2 am: 08. Januar 2018, 08:33:16 »

Zunächst schließe ich mich @migu an. Folgendes noch hinzuzufügen:

aber ich fühle mich einfach bei dem Gedanken nicht wohl die nächsten 8 Jahre Ausbildungen zu Themen zu halten die für mich völlig fremd sind...ich weiß das viele Antworten kommen bezüglich " ein stuffz muss unterrichten können" das soll auch gar nicht zum Thema stehen. Ich fühle mich einfach fehl am Platz...

Das kann ich aus heutiger Sicht teilweise nachvollziehen. Auf der anderen Seite ist es ja so, dass Sie sich in die Thematik einarbeiten werden, irgendwann firm auf diesem Gebiet sind und die Ausbildungen für Sie dann nicht mehr fremd sind. Es ist sicherlich so, dass Sie sich JETZT fehl am Platz fühlen - Ziel ist aber ja dass Sie befähigt werden bzw sich befähigen, dann nicht mehr fehl am Platz zu sein. Es kann sogar so kommen, dass Ihnen das dann Spaß bereitet.

Ansonsten ist es sicherlich so, was Sie selbst ja schon angedeutet haben - die Bundeswehr hat Sie nicht (nur) eingestellt dass Sie tun was immer Ihnen Spaß macht und Ihnen dafür Geld zu überweisen. Sie werden aktuell da eingesetzt, wo der Dienstherr Bedarf für Sie hat.

Folgender Rat also: auf der einen Seite, siehe oben, Ergebnis des Versetzungsantrags abwarten. Des weiteren: versuchen Sie etwas positiver an die anstehenden Aufgaben heranzugehen. Sie fühlen sich wohler, wenn Sie Freude an dem finden, was Sie tun. Wenn Sie erfolgreich sind in dem, was Sie tun. Es kann passieren, dass Sie sich für höherwertige Laufbahnen empfehlen können. Weiter qualifiziert werden. Sich möglicherweise weitere fachliche Perspektiven eröffnen, die mit MFA vielleicht auch gar nichts mehr zu tun haben.

Wenn Sie die kommenden Aufgaben als Herausforderung begreifen und für sich eine Perspektive finden - dann schlafen Sie, so denke ich zumindest, deutlich besser.
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