Forum Chat ()

StartseiteForumTeamANB / RegelnFeedgenerator Hilfe
  • 22. Februar 2018, 21:58:56
  • Willkommen Gast
Bitte logg dich ein oder registriere dich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Erweiterte Suche  

Neuigkeiten:

Autor Thema: Schützenschnur 2018  (Gelesen 2962 mal)

F_K

  • die wandelnde ZDV
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 12.175
Antw:Schützenschnur 2018
« Antwort #30 am: 09. Februar 2018, 12:49:04 »

@ Objektschützer:

So macht diskutieren keinen Spass - trotz expliziter Nachrage lieferst Du nicht die Ziffer, die "verbietet", (längere) Vakanzen mit Res zu fülllen.

However: Die BW ist im Aufwuchs, viele Stellen sind NICHT besetzt - es gibt also Vakanzen.

Und nach Aussage P (und Gesetzeslage, und Vorschriftenlage) sollen solche Vakanzen auch durch Res ausgeglichen werden.

Die SK "sollten" ohne Res "funktionieren" - das wäre schön.

Faktisch ist es so, dass Reservisten auch im Einsatz zu finden sind (auch ohne Wehrverwaltung), weil es einfach massiv Vakanzen gibt.

In "meinen" Dezernat sind 4 (vier!) Stellen nicht besetzt, eine Besetzung ist auch nicht abzusehen, wenn mal einer kommen sollte, wird er nicht ausgebildet sein - wenn da der stvKdr entscheidet, zumindest eine Stelle durch einen Res "dauerhaft" zu besetzen, dann soll so ein Entschluss "falsch" sein?
Gespeichert

LeK

  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 78
Antw:Schützenschnur 2018
« Antwort #31 am: 09. Februar 2018, 14:56:14 »

Ist doch auch nicht schlecht, um den "Staatsbürger in Uniform" umzusetzen.

Ohnehin muss man das als Ganzes betrachten: Im Moment sieht das Personalmanagement wohl so aus, dass ein gewisser Teil Wehrübungstage für Dauerwehrübungen eingesetzt wird, um den gesamten Personalbedarf zu decken. Soweit mehr Tage gebraucht wurden, hat man die Zahl auch erhöht. Irgendwann wird der Personalbedarf sich wieder durch eine andere Zusammensetzung decken. Wenn dann alle Tätigkeiten, die derzeit durch Dauerwehrübende ausgefüllt werden, wieder mit Zeit- und Berufssoldaten gedeckt sind, wird ja nicht in gleichem Maße Bedarf an Kurzwehrübenden frei, wie dann die Dauerwehrübenden entbehrlich werden. Wo zuvor Dauerwehrübende elf Monate dienten, werden ja, bloß weil einst die "Vakanz" verschwindet, nicht elf Kurzwehrübende sinnvoller einzusetzen sein.

Oder vllt anders gewendet: es ist doch mehr oder weniger egal, aus welchem Pott das Personal bezahlt wird. Entweder aus demjenigen für Zeit- und Berufssoldaten oder aus dem für Reservisten. Je nachdem muss halt der eine oder andere vergrößert werden. Und einmal wird er vllt auch wieder verringert.

Inwieweit Möglichkeiten speziell für Kurzwehrübungen geschaffen werden sollen, lässt sich vollkommen unabhängig untersuchen. Wenn man will, dass 500 Tage mehr für Kurzwehrübungen zur Verfügung stehen, könnte man das ja so festlegen. Und wenn ein Dienstposten, wie Objektschützer es möchte, durch zwölf, statt durch eine oder zwei Reservistinnen ausgefüllt wird, es aber nun mal nur ein oder zwei geeignete Reservisten dafür gibt, was soll man dann tun? Davon abgesehen dass es auch bei zwölf geeignete Kandidaten besser sein kann, wenn nicht jeden Monat ein anderer sich derselben Sache annimmt.

Also Kurzwehrübungen mögen ihre Berechtigung haben und vllt gerade stiefmütterlich behandelt werden. Aber das sollte man nicht in direkte Konkurrenz zu Dauerwehrübungen setzen.
Gespeichert

F_K

  • die wandelnde ZDV
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 12.175
Antw:Schützenschnur 2018
« Antwort #32 am: 09. Februar 2018, 15:08:31 »

Nur zur Klarstellung:
Kurzwehrübungen waren zumindest "früher" Wehrübungen (jetzt ja RD genannt), die bis zu 3 Tagen gingen, die waren immer eher "selten", weil da Ein-/Ausschleußung oft in keinem Verhältnis zur Dienstleistung gestanden hat.

Interessant ist auch die absolute Zahl an Res, die überhaupt in einem Jahr üben - das sind meistens nur knapp über 10.000 Reservisten. d. h. nur knapp 10 % der Reservisten des Reservistenverbandes üben überhaupt.

@ Objektschützer:

Wie soll den eine Lücke durch kurzfristige "Krankheit" durch einen Res gedeckt werden?
Üblicherweise werden / sollen RD mit einem Vorlauf von 2 Monaten versehen sein - ich kann aber 3 bis 4 Monate vorher nicht wissen, dass ein aktiver Soldat krank wird.

Es ist übrigens nicht alles "Planungsfehler" - wenn kein Personal gefunden werden kann bzw. nicht schnell genug ausgebildet werden kann, so ist das einfach die Lage - ohne eine Änderung der SollOrg kann ich ja niemanden einstellen.
Gespeichert

LeK

  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 78
Antw:Schützenschnur 2018
« Antwort #33 am: 09. Februar 2018, 15:11:31 »

Sry für die begriffliche Unschärfe. Ich wollte nur zwischen Dauerwehrübenden und - ich sag mal einfach - "Nichtdauerwehrübenden" unterscheiden.
Gespeichert

F_K

  • die wandelnde ZDV
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 12.175
Antw:Schützenschnur 2018
« Antwort #34 am: 09. Februar 2018, 15:36:10 »

Kein Problem.

Hier wäre eine sinnvolle Unterscheidung ggf. die 6 Wochen Grenze (pro Jahr), in denen für RD noch das Arbeitsplatzschutzgesetz gültig ist.

Reservisten, die sich aus einer vielzahl unterschiedlicher Gründe nicht an diese Grenze halten "müssen", wären dann "Dauerwehrübende".

Diese Grenze ist aber auch "fliessend", und ein Res kann ja auch zeitlich nur begrenzt Dauerwehrübender sein, und dann wieder normaler RDL werden.
Gespeichert
 

© 2002 - 2018 Bundeswehrforum.de