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Autor Thema: Dienstunfähigkeit  (Gelesen 1540 mal)

Tom1979

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Dienstunfähigkeit
« am: 12. Februar 2018, 09:32:43 »

Ich hab mal eine Frage.
Ist es generell möglich während ein DU-Verfahren läuft versetzt zu werden?
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Ralf

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Antw:Dienstunfähigkeit
« Antwort #1 am: 12. Februar 2018, 10:00:38 »

Es gibt keinen formellen Hinderungsgrund. Die Frage ist aber, ob es da ein dienstl. Interesse für gibt, wenn ja nicht feststeht, dass der Soldat auf dem DP auch verwendet werden kann. Das kann ja auch vom alten DP aus festgestellt werden.
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Helft mit, dass es so bleibt.

LwPersFw

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Antw:Dienstunfähigkeit
« Antwort #2 am: 12. Februar 2018, 11:07:42 »

Ich hab mal eine Frage.
Ist es generell möglich während ein DU-Verfahren läuft versetzt zu werden?


Die Frage dabei ist ja, in welchem Kontext die Versetzung erfolgen soll...

Denn ... der erste Prüfschritt bei einem DU-Verfahren ist immer ...

"Ist eine Soldatin bzw. ein Soldat aus Sicht der bzw. des nächsten Disziplinarvorgesetzten auf
Grund einer ärztlichen Feststellung in der Verwendungsfähigkeit derart eingeschränkt, dass sie bzw.
er den Anforderungen, die an sie bzw. ihn in ihrer bzw. seiner gegenwärtigen Dienststellung gestellt
werden, nicht mehr ausreichend gerecht wird, schlägt die bzw. der nächste Disziplinarvorgesetzte die
Soldatin bzw. den Soldaten der zuständigen personalbearbeitenden Stelle (PersBSt) für eine(n) vorzeitige(
n) Versetzung
bzw. Dienstpostenwechsel vor."

Denn aus Fürsorgegründen ist das primäre Ziel nicht die Entlassung des Soldaten ( Grundsatz: Weiterverwendung vor Versorgung ).

Kann also durch eine Versetzung das DU-Verfahren "abgewendet" werden... erfolgt diese i.d.R..

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Tom1979

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Antw:Dienstunfähigkeit
« Antwort #3 am: 12. Februar 2018, 15:27:43 »

Das DU Verfahren bzw mein Gesundheitszustand liegt unteranderem an der pendelei und der Abwesenheit von zu Hause, die bei einer Versetzung nach wie vor genauso wäre. Laut meiner Psychologin hätte das in keinster Weise einen positiven Effekt auf meine Probleme. Des weiteren habe ich seit zwei Jahren versucht mich auf diverse andere Dienstposten, mit denen ich leben könnte, versetzen zu lassen. Die Antwort war immer die gleiche, er können niemanden hier weggehen lassen. Da stand aber schon fest das ich früher oder später in das DU Verfahren komme, wenn sich nichts ändert. Jetzt, da ich den Wehrbeauftragten eingeschaltet habe, bekomme ich einen Anruf mit der Bitte für ein PG, er will mich jetzt während das Verfahren läuft versetzten aber eben auf Posten die nichts für mich sind und die B keinen positiven Einfluss auf meine Problem haben. Deswegen meine Frage ob dies während des Verfahrens überhaupt möglich wäre.
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KlausP

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Antw:Dienstunfähigkeit
« Antwort #4 am: 12. Februar 2018, 15:32:16 »

Zitat
... Die Antwort war immer die gleiche, er können niemanden hier weggehen lassen ...

Von wem kam die Anwort? Von Ihrem Disziplinarvorgesetzten? Der hat darüber überhaupt Nichtzusage entscheiden, er kann eine Stellungnahme zu Ihrem Antrag abgeben und nicht mehr.
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KlausP

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Antw:Dienstunfähigkeit
« Antwort #5 am: 12. Februar 2018, 15:33:19 »

Streiche: Nichtzusage

Setze: nichts zu
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Tom1979

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Antw:Dienstunfähigkeit
« Antwort #6 am: 12. Februar 2018, 15:38:21 »

Die Antwort kam von P, auf meine Anfragen für eine Versetzung und mit dieversen Unterlagen vom Arzt das es auf Dauer auf eine DU hinausläuft.
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KlausP

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Antw:Dienstunfähigkeit
« Antwort #7 am: 12. Februar 2018, 15:40:22 »

Danke für die Klarstellung.
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F_K

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Antw:Dienstunfähigkeit
« Antwort #8 am: 12. Februar 2018, 16:00:24 »

Wenn es gut für die Gesundheit ist, dann verlasse doch die Bw sofort.

Viel Erfolg.
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LwPersFw

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Antw:Dienstunfähigkeit
« Antwort #9 am: 12. Februar 2018, 16:17:25 »


...Bitte für ein PG,
...er will mich jetzt während das Verfahren läuft versetzten
...aber eben auf Posten die nichts für mich sind und die B keinen positiven Einfluss auf meine Problem haben


Wie ich ja schrieb... Entlassung ist nicht das primäre Ziel.
Es ist erst die Weiterverwendung auf einem anderen DP zu prüfen.
An diesem Punkt steht das Verfahren.

Also nutzen Sie das PG und erklären dort dem PersFhr, auf welchen DP Sie mit einer Weiterverwendung einverstanden wären. Diese scheint es ja nach Ihren Aussagen zu geben. Berufen Sie sich dabei auf die Feststellungen der Sie behandelnden Psychologin.

Bitten Sie darum, dass dies zunächst (nochmals) geprüft wird, um eine Entlassung im DU-Verfahren zu vermeiden.

Achten Sie darauf, dass dies auch so im zu fertigenden Vermerk über das PG steht.

Nehmen Sie auf jeden Fall eine Person Ihres Vertrauens mit zum PG.
Wer das Ist, zeigen Sie dem PersFhr vor dem PG schriftlich an!

Dann warten Sie ab.
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Tom1979

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Antw:Dienstunfähigkeit
« Antwort #10 am: 12. Februar 2018, 17:10:04 »

Ich werde die Bundeswehr ganz sicher nicht einfach so verlassen. Ich hab versucht auf andere Dienstposten zukommen, was aber verneint wurde, obwohl sie wussten was passiert. Jetzt bin ich im DU Verfahren, warum sollte ich den Bund jetzt verlassen?
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F_K

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Antw:Dienstunfähigkeit
« Antwort #11 am: 12. Februar 2018, 17:13:52 »

Liegt es an der Pendelei oder dem von dir freiwillig gewählten Dienstposten?

Sei es drum - ein DU Verfahren sieht eine Entlassung vor - und die Gesundheitsstörung liegt ja wohl schon länger vor.

Viel Erfolg und gute Besserung.
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Tom1979

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Antw:Dienstunfähigkeit
« Antwort #12 am: 12. Februar 2018, 17:19:40 »

Es gibt leider keine adäquate Dienstposten in meiner Nähe, es wäre alles mit weiterem pendeln verbunden und da ich FDOFFZ/BS bin werden die mich auch nicht entlassen können, es wird wenn dann auf eine DU hinauslaufen.
Ich werde das Gespräch dann wohl in Angriff nehmen in dem Bewusstsein das nicht viel rum kommen wird.
Vielen Dank für die Infos
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Tom1979

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Antw:Dienstunfähigkeit
« Antwort #13 am: 12. Februar 2018, 17:27:40 »

Es liegt ganz sicher an der pendelei. Ich hab einen Dienstposten da träumen viel von! Das fing alles mit der pendelei an, denn mein Dienstposten ist quasi der gleiche geblieben nur halt woanders
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Andi8111

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Antw:Dienstunfähigkeit
« Antwort #14 am: 12. Februar 2018, 17:56:09 »

Wie schade, dass die Bundeswehr einen ausgebildeten Spezialisten verliert, weil seine Familie weit weg vom Standort einbetoniert ist... wie tragisch, dass die Bindung an einen bundesweit agierenden Arbeitgeber von vielen nicht lange genug durchdacht wird...
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Quod rarum carum!
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